Ausstellungsprogramm 2020

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Pressetext

PRESSEINFORMATION
AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2020

Ab März widmet sich das Städel Museum in der großen Ausstellung EN PASSANT. Impressionismus in Skulptur der Frage, was es konkret bedeutet, die Eigenschaften der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Stimmung, Bewegung – sogar Flüchtigkeit – in feste Materialien zu übersetzen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die fünf Künstler Edgar Degas, Auguste Rodin, Medardo Rosso, Paolo Troubetzkoy und Rembrandt Bugatti. Mit mehr als 160 Werken gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und die Herausforderungen des Impressionismus in der Skulptur.

Nahezu ein Jahrzehnt nach Eröffnung der Gartenhallen wird die Sammlung Gegenwartskunst ab 19. Mai 2020 zum ersten Mal vollkommen neu präsentiert. Beginnend mit Hauptwerken der jüngeren und jüngsten Zeitgenossenschaft fächert sich eine Geschichte der Kunst nach 1945 auf. Arbeiten aus verschiedenen Schulen, Stilen und Gruppen eröffnen überraschende Vergleiche, Blickwinkel und Sichtachsen zwischen der unmittelbaren Gegenwart und ihren Wurzeln in den zurückliegenden Jahrzehnten – bewusst nicht chronologisch, sondern thematisch. Damit ist auch eine Vielzahl an jüngsten Neuerwerbungen und Schenkungen zu sehen, etwa Arbeiten von Miriam Cahn oder Victor Vasarely – ein Großteil wurde seit 2007 vom Städelkomitee 21. Jahrhundert für die Sammlung Gegenwartskunst angekauft.

Den reichen Beständen der Graphischen Sammlung des Städels werden 2020 zwei Ausstellungen gewidmet, in denen neueste Forschungsergebnisse erstmals präsentiert werden können. Bei Städels Erbe werden 95 Meisterzeichnungen von Raffael, Correggio und Primaticcio, Watteau, Boucher und Fragonard, Dürer, Roos und Reinhart sowie Goltzius, Rembrandt und De Wit gezeigt, die einen exemplarischen Eindruck vom Zuschnitt, der Ordnung und der künstlerischen Bedeutung der einstigen Zeichnungssammlung des Museumsstifters Johann Friedrich Städel vermitteln. Im Herbst steht dann die Niederlande im Fokus, die zur Zeit der Aufklärung eine blühende Kunstproduktion, insbesondere in Zentren wie Amsterdam, Haarlem, Den Haag oder Dordrecht, vorweisen können. Auch Johann Friedrich Städel war Sammler dieser niederländischen Zeichnungen des 18. Jahrhunderts. Er erwarb mit diesen Blättern Werke seiner Gegenwart bzw. jüngsten Vergangenheit und damit zugleich eine Kunst, die besonders dem bürgerlichen Geschmack der Zeit entsprach.

Zum Ende des Jahres thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada mit Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel-Bestand an Werken Rembrandts, darunter die „Blendung Simsons“ (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington.

Die vollständige Ausstellungsübersicht ist wie folgt:

EN PASSANT. Impressionismus in Skulptur
19. März bis 25. Oktober 2020

Städels Erbe. Meisterzeichnungen aus der Sammlung des Stifters
13. Mai bis 16. August 2020 (Laufzeit unter Vorbehalt)

Zurück in die Gegenwart. Neue Perspektiven, neue Werke – die Sammlung von 1945 bis heute
ab dem 19. Mai 2020

Niederländische Zeichnungen des 18. Jahrhunderts (AT)
1. Oktober 2020 bis 10. Januar 2021

Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam
9. Dezember 2020 bis 5. April 2021

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Pressebilder

Edgar Degas (1834–1917)
Die Orchestermusiker, 1872
Öl auf Leinwand
63,6 × 49,0 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872

Edgar Degas (1834–1917)
Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881
Bronze
H. 98 cm
Europäische Privatsammlung
Foto: Städel Museum - Horst Ziegenfusz

Edgar Degas, Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881

Isa Genzken (*1948)
Wind I (David), 2009
Spiegelfolie, C-Prints, Sprühfarbe, Lack, Klebeband und Metall auf Plastikfolie
198 × 300 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Isa Genzken, Wind I (David), 2009

Yves Klein (1928–1962)
Relief éponge bleu, 1960
Schwamm, Stein und Farbpigmente auf Holz und Leinwand
145 × 116 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© The Estate of Yves Klein / VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: U. Edelmann

Yves Klein, Relief éponge bleu, 1960

Albrecht Dürer (1471–1528)
Sitzender nackter Mann mit einem Löwen, 1517
Schwarzer Stift auf Büttenpapier
146 × 198 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Albrecht Dürer, Sitzender nackter Mann mit einem Löwen, 1517

Giorgio Fuentes (1756–1821) Indischer Tempel
Feder und Pinsel auf Büttenpapier
259 × 354 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum - U. Edelmann

Giorgio Fuentes, Indischer Tempel

Raffael (1483–1520)
Karyatide, ca. 1520
Kreide auf Büttenpapier
330 × 144 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum - U. Edelmann

Raffael, Karyatide, ca. 1520

Herman Henstenburgh (1667–1726)
Blumengebinde, 1700
Wasser- und Deckfarben auf Pergament
340 × 286 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum - U. Edelmann

Herman Henstenburgh, Blumengebinde, 1700

Cornelis Troost (1696/1697–1750)
Suijpe Steijn, 1742
Gouache auf geripptem Büttenpapier
411 × 620 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum - U. Edelmann

Cornelis Troost, Suijpe Steijn, 1742

Jacob Cats (1741–1799)
Landschaft mit Burg im Schnee (Der Winter), 1788
155 mm (Durchmesser)
Wasserfarben auf geripptem Büttenpapier
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Jacob Cats, Landschaft mit Burg im Schnee (Der Winter), 1788

Jan van Huysum (1682–1749)
Eine Krabbe
Wasserfarben und Graphit auf geripptem Büttenpapier, 18. Jahrhundert
183 × 294 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Jan van Huysum, Eine Krabbe, 18. Jahrhundert

Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669)
Judith am Bankett des Holofernes, 1634
Öl auf Leinwand
143 × 154,7 cm
Museo Nacional del Prado, Madrid
Foto: Museo Nacional del Prado

Rembrandt, Judith am Bankett des Holofernes, 1634

Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669)
Ganymed in den Fängen des Adlers, 1635
Öl auf Leinwand
177 × 129 cm
Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden
Foto: Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden

Rembrandt, Ganymed in den Fängen des Adlers, 1635

Rembrandt Harmensz van Rijn (1606–1669)
Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen,1634
Eichenholz
58,4 × 47,7 cm
Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie - Christoph Schmidt

Rembrandt, Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen,1634

Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669)
Die Blendung Simsons, 1636
206 × 276 cm
Öl auf Leinwand
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum - U. Edelmann

Rembrandt, Die Blendung Simsons, 1636
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Leitung Presse und Onlinekommunikation
rohde@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-170

Franziska von Plocki

Pressereferentin
plocki@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-268

Susanne Hafner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
hafner@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-212

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