EN PASSANT. Impressionismus in Skulptur

19. März bis 28. Juni 2020

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EN PASSANT
Impressionismus in Skulptur

19. März bis 28. Juni 2020, Ausstellungshaus

Der Impressionismus fasziniert auch anderthalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung weltweit. Vor allem die Malerei mit ihrem lockeren, skizzenhaften Pinselfluss, der reichen und hellen Farbpalette und den alltäglichen Sujets vermittelt ein Gefühl von Aufbruch und Modernität. Bis heute weniger erforscht und einem breiten Publikum unbekannt ist hingegen die Vielfalt des Impressionismus in der Skulptur. Dabei ist es historisch belegt, dass die Diskussion über den Impressionismus in der Skulptur mit der Präsentation von Edgar Degas’ Werk Kleine vierzehnjährige Tänzerin (1878/81) auf der sechsten Impressionisten-Ausstellung 1881 in Paris ihren Anfang nahm.

Das Städel Museum widmet sich vom 19. März bis 28. Juni 2020 in einer großen Ausstellung der Frage, was es konkret bedeutet, die Eigenschaften der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Stimmung, Bewegung – sogar Flüchtigkeit – in feste Materialien zu übersetzen. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen fünf Künstler: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1936) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit ihren Werken stehen sie stellvertretend für die Grundfrage nach der Existenz einer impressionistischen Skulptur und zugleich prototypisch für ein übergreifendes künstlerisches Arbeiten in Malerei und Bildhauerei. Die Ausstellung vereint herausragende Skulpturen der fünf Künstler und setzt sie in Dialog mit impressionistischen Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien aus öffentlichen und privaten Sammlungen – darunter eindrückliche Werke aus der Sammlung des Städel. Zu sehen sind u. a. Arbeiten von führenden Künstlerinnen und Künstlern wie Pierre Bonnard, Antoine Bourdelle, Mary Cassatt, Camille Claudel, Max Liebermann, Henri Matisse, Claude Monet, Auguste Renoir, Giovanni Segantini oder John Singer Sargent. Mit mehr als 160 Werken gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und die Herausforderungen des Impressionismus in der Skulptur.

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Pressebilder

Medardo Rosso (1858–1928)
Das goldene Zeitalter, um 1902
Bronze, 52,5 × 60,1 cm
Frankfurt am Main, Städel Museum
Foto: © Städel Museum

Medardo Rosso, Das goldene Zeitalter, um 1902

Eugène Carrière (1849–1906)
Der Schlaf, 1890
Öl auf Leinwand
66,2 × 82,3 cm
Frankfurt am Main, Städel Museum
Foto: © Städel Museum

Eugène Carrière, Der Schlaf, 1890

Auguste Rodin (1840–1917)
Das Haupt Johannes des Täufers, 1877/78
Terrakotta
30,5 × 23,7 × 21,1 cm
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Auguste Rodin, Das Haupt Johannes des Täufers, 1877/78

Paolo Troubetzkoy (1866–1938)
Adelaide Aurnheimer (Nach dem Ball), 1897
Bronze
43 × 52 cm
Privatbesitz

Paolo Troubetzkoy, Adelaide Aurnheimer (Nach dem Ball), 1897

John Singer Sargent (1856–1925)
Lady Agnew of Lochnaw, 1893
Öl auf Leinwand
124 × 99,7 cm
National Gallery of Scotland, Edinburgh

John Singer Sargent, Lady Agnew of Lochnaw, 1893

Edgar Degas (1834–1917)
Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881
Bronze
H. 98 cm
Europäische Privatsammlung
© Städel Museum, Foto: Horst Ziegenfusz

Edgar Degas, Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881

Edgar Degas (1834–1917)
Kleine vierzehnjährige Tänzerin (Detail), 1881
Bronze
H. 98 cm
Europäische Privatsammlung
© Städel Museum, Foto: Horst Ziegenfusz

Edgar Degas, Kleine vierzehnjährige Tänzerin (Detail), 1881

Edgar Degas (1834–1917)
Die Orchestermusiker, 1872
Öl auf Leinwand
63,6 × 49,0 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: © Städel Museum

Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872

Eugène Druet (1868–1917)
Das Denkmal für Honoré de Balzac im Atelier du Dépôt des marbres (Halbfigur), 1896–1900
Silbergelatinepapier
39,5 × 29,5 cm
© Staatliche Museen zu Berlin / Kunstbibliothek

Eugène Druet, Das Denkmal für Honoré de Balzac im Atelier du Dépôt des marbres (Halbfigur), 1896–1900

Auguste Rodin (1840–1917)
Balzac, 1897
Bronze
108,5 x 43 x 38 cm
Privatsammlung

Auguste Rodin, Balzac, 1897
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rohde@staedelmuseum.de
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