STÄDELS BECKMANN / BECKMANNS STÄDEL. Die Jahre in Frankfurt

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Pressetext

PRESSEINFORMATION

STÄDELS BECKMANN / BECKMANNS STÄDEL. Die Jahre in Frankfurt
9. DEZEMBER 2020 BIS 5. APRIL 2021

Ausstellungshaus, Obergeschoss
Pressevorbesichtigung: 8. Dezember 2020, 11.00 Uhr

Max Beckmann (1884–1950) ist wie kaum ein anderer Künstler mit Frankfurt und dem Städel Museum verbunden. Von 1915 bis 1933 in Frankfurt ansässig, schuf er hier einen Großteil seiner zentralen Werke, entwickelte seinen charakteristischen Stil und erhielt 1925 von der Stadt ein Meisteratelier an der Kunstgewerbeschule. Zahlreiche Frankfurt-Ansichten, Selbstbildnisse und Porträts von Freunden und Bekannten belegen seine enge Bindung an die Stadt, die er nach seiner erzwungenen Entlassung aus seiner Lehrtätigkeit 1933 mit großem Bedauern verließ. 1937 floh Beckmann, als „entartet“ diffamiert, aus Deutschland. 1950 starb er in New York. Aufgrund seiner engen Verbindung zu Frankfurt befasst sich das Städel Museum seit fast einem Jahrhundert intensiv mit dem Sammeln und Erforschen von Beckmanns Werk, das in zahlreichen Sonderausstellungen gezeigt worden ist. Seit 1918 wurden kontinuierlich Arbeiten des Künstlers erworben, sodass das Museum heute mit elf Gemälden, zwei Skulpturen und einem mehrere hundert Blatt umfassenden grafischen Bestand über eine der weltweit umfangreichsten Beckmann-Sammlungen verfügt. Die Sonderpräsentation widmet sich vom 9. Dezember 2020 bis zum 5. April 2021 anhand von ausgewählten Werken und dokumentarischem Material diesem Bestand und Beckmanns Frankfurter Jahren. Im Mittelpunkt stehen sein berühmtes Selbstbildnis mit Sektglas sowie sein bedeutender Lithographiezyklus Die Hölle, die 1919 an einem entscheidenden Punkt seiner Karriere entstanden und sein weiteres Schaffen maßgeblich prägten.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. Regina Freyberger (Leiterin Graphische Sammlung ab 1750, Städel Museum)
Archiv: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)


Pressebilder

Max Beckmann (1884–1950)
Selbstbildnis mit Sektglas, 1919
Öl auf Leinwand, 65,2 x 55,2 x 2,3 cm (ohne Rahmen)
Gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Bundesrepublik Deutschland und dem Städelschen Museums-Verein
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Foto: Städel Museum

Max Beckmann, Selbstbildnis mit Sektglas, 1919

Max Beckmann (1884–1950)
Der Nachhauseweg, aus: Die Hölle, 1919
Lithografie
733 × 488 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Max Beckmann, Der Nachhauseweg, aus: Die Hölle, 1919

Max Beckmann (1884–1950)
Die Synagoge in Frankfurt am Main, 1919
Öl auf Leinwand
89,8 × 140,4 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Max Beckmann, Die Synagoge in Frankfurt am Main, 1919

Max Beckmann (1884–1950)
Eisgang, 1923
Öl auf Leinwand
47,5 × 59,5 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V. sowie der Bundesrepublik Deutschland
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: U. Edelmann

Max Beckmann, Eisgang, 1923
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Leitung Presse und Onlinekommunikation
rohde@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-170

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Pressereferentin
und Bewegtbild
moeller@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-195

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Pressereferentin
plocki@staedelmuseum.de
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hafner@staedelmuseum.de
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