ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, Neue Werke - Die Sammlung von 1945 bis heute

NEUPRÄSENTATION DER SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST
AB 19. Mai 2020

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Pressetexte

PRESSEINFORMATION

„CLOSE UP“: NEUER VERMITTLUNGSRAUM FÜR DIE SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST

BESUCHERINNEN UND BESUCHER KÖNNEN SICH IN EINEM VERTIEFUNGSRAUM NÄHER MIT DER SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST BESCHÄFTIGEN // DIGITALE ANWENDUNG ERWEITERT DIE KUNSTBETRACHTUNG VOR ORT // WECHSELNDE THEMENSCHWERPUNKTE // FÜHRUNGSANGEBOT

Im Zuge der Neupräsentation „ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, neue Werke – die Sammlung von 1945 bis heute“ hat das Städel Museum abteilungsübergreifend einen innovativen Kunst- und Vermittlungsbereich entwickelt. CLOSE UP bietet den Besucherinnen und Besuchern des Städel mit einer konzentrierten Werkauswahl Zugänge und Vertiefungsmöglichkeiten zu Themen der Gegenwartskunst. Dabei setzt CLOSE UP auf das Zusammenspiel von originalen Kunstwerken, Wandtexten und einer Tabletanwendung. Das breite Spektrum der digitalen Vermittlung – von Ausstellungsfilmen über Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung sowie die Digitorials® bis hin zur Digitalen Sammlung – ergänzt die Begegnung mit den Originalen im Museumsraum.

In CLOSE UP werden spezifische Themen der Sammlung präsentiert und eingehend unter die Lupe genommen. Den Anfang bildet das Fokusthema Fotografie und Malerei. Am Beispiel von drei Werken aus der Sammlung des Städel von Sigmar Polke (1941–2010), Wolfgang Tillmans (geb. 1968) und Jörg Sasse (geb. 1962) wird die Kombination der vermeintlich konkurrierenden Medien genauer untersucht. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, vor den originalen Arbeiten selbstständig zu recherchieren: Welche Rolle nimmt die Fotografie in der Kunst ein? Welche Auswirkungen hat sie auf die Malerei? Verbindungslinien zwischen Kunst und Gesellschaft sowie historische Zusammenhänge werden aufgedeckt. Für die vertiefende Beschäftigung stehen Wandtexte, Bücher und Tablets bereit. Eigens geschaffene Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Diskutieren ein. Im Städel Wifi können die Besucherinnen und Besucher auch eine mobile Version der Anwendung für das eigene Endgerät nutzen. Darüber hinaus ergänzen Themen- und Abendführungen das Angebot in CLOSE UP. Sie beziehen die verschiedenen Module mit ein und fordern zum gemeinsamen Gespräch über die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze auf.

„CLOSE UP verbindet die Wirkung des Originals mit verschiedenen Möglichkeiten der Annäherung. Multiperspektivische Wandtexte sowie aktivierende und unterhaltsame digitale Module schaffen ein Angebot, das Besucherinnen und Besuchern nach eigenen Interessen zeitgenössische Kunst näherbringt. Die Themen sind so vielfältig wie die Kunst der Gegenwart und die Werke unserer Sammlung. Der Kunst- und Vermittlungsbereich ist wandelbar und wird immer wieder neue inhaltliche Schwerpunkte setzen. Der Austausch untereinander und die Entdeckungen an der Kunst stehen im Vordergrund“, erläutern die beiden Projektleiterinnen Anne Dribbisch, Bildung und Vermittlung, und Svenja Grosser, Sammlung Gegenwartskunst.

CLOSE UP spricht das Publikum mit seinen vielfältigen Erwartungen und Vorkenntnissen an. Auch wenn die Werke der Gegenwartskunst der Lebensrealität der heutigen Besucherinnen und Besucher am nächsten sind, haben die Erfahrungen in der aktiven Vermittlungsarbeit der letzten Jahre gezeigt, dass die Wahrnehmung von und Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst häufig mit Schwierigkeiten verbunden ist. Das Konzept hinter CLOSE UP setzt an dieser Stelle an und ermöglicht dem Publikum sowohl einen individuellen, niedrigschwelligen und zum Teil spielerischen Zugang als auch eine intensive Beschäftigung – eine Art Selbststudium der Kunst mit ihren Themen und Diskursen.

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PRESSEINFORMATION

ZURÜCK IN DIE GEGENWART
Neue Perspektiven, neue Werke – die Sammlung von 1945 bis heute

Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst
ab 19. Mai 2020

Nahezu ein Jahrzehnt nach der Eröffnung der Gartenhallen wird die Sammlung Gegenwartskunst im Städel Museum ab dem 19. Mai 2020 zum ersten Mal neu präsentiert. Ausgehend vom zentralen Platz der rund 3.000 m² großen Gartenhallen und beginnend mit Hauptwerken der jüngeren und jüngsten Zeitgenossenschaft fächert sich eine Geschichte der Kunst nach 1945 auf. Rund 230 Arbeiten von 170 Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Schulen, Stilen und Gruppen eröffnen überraschende Vergleiche, Blickwinkel und Sichtachsen zwischen der unmittelbaren Gegenwart und ihren Wurzeln in den zurückliegenden Jahrzehnten. Aus diesem Anlass ist auch eine Vielzahl an jüngsten Neuerwerbungen und Schenkungen erstmals zu sehen, etwa Arbeiten von Miriam Cahn (geb. 1949), René Daniëls (geb. 1950), Carlos Cruz-Diez (1923–2019), Jimmie Durham (geb. 1940), Asta Gröting (geb. 1961) oder Victor Vasarely (1906–1997). Anhand unterschiedlichster Erzählstränge ermöglicht die Neupräsentation einen Zugang zur Kunst nach 1945, der die Sammlung bewusst nicht chronologisch, sondern thematisch erfahrbar macht. Die Auflösung des abgebildeten Gegenstandes in abstrakte, formlose Malereien wird ebenso Dekaden übergreifend vermittelt wie der sich gleichzeitig vollziehende Einzug der gestischen Malerei und deren Auswirkungen auf die nachfolgenden Jahrzehnte. Auch die immer wieder mit neuen Bedeutungen und Referenzen aufgeladene Ästhetik der Geometrie und der Dinge des alltäglichen Lebens wird in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und thematischen Bezugspunkten gezeigt. Im Gang durch die Räume und Plätze der Gartenhallen kann das Publikum nachvollziehen, wie die Figur wieder zurück ins Bild findet, die Malerei den – realen – Raum erobert oder die scheinbar konkurrierenden Medien Malerei und Fotografie zu einem wechselseitigen Austausch finden.

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WANDTEXTE

Die Wandtexte zu „ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, Neue Werke“ finden Sie hier als PDF zum Download.


Pressebilder

Miriam Cahn (*1949)
Muttertier, 1998
Öl auf Leinwand
84 × 100 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Foto: Städel Museum

Miriam Cahn, Muttertier, 1998

Wolfgang Tillmans (*1968)
Knotenmutter, 1994
C-Print
180 × 135 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
courtesy of Galerie Buchholz, Berlin/Cologne
Foto: Städel Museum

Wolfgang Tillmans, Knotenmutter, 1994

Robert Breer (1926–2011)
Untitled, ca. 1950
Öl auf Leinwand
164 × 133,5 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
© 2017 Robert Breer. Courtesy of the Artist's Estate

Robert Breer, Untitled, ca. 1950

Helmut Middendorf (*1953)
Electric Night, 1979
Leimfarbe auf Nessel
200 × 300 cm
Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum, Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Helmut Middendorf, Electric Night, 1979

Thomas Scheibitz (*1968)
EX, 1997
Öl auf Leinwand
140 × 110 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Thomas Scheibitz, EX, 1997

Michel Majerus (1967–2002)
MoM Block nr. 27, 1998
Acryl auf Baumwolle
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
© Michel Majerus Estate, 2020

Michel Majerus, MoM Block nr. 27, 1998

Thomas Demand (*1964)
Büro, 1995 (2007)
C-Print
186 × 242 cm
DZ BANK Kunstsammlung im Städel Museum, Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Thomas Demand, Büro, 1995 (2007)

Rosemarie Trockel (*1952)
Who will be in in ’99?, 1988
Wolle, 210 × 160 cm
Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum, Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Rosemarie Trockel, Who will be in in ’99?, 1988

Gerhard Richter (*1932)
Kahnfahrt, 1965
Öl auf Leinwand
150 × 190 cm
Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum, Städel Museum, Frankfurt am Main
© Gerhard Richter (31102019)

Gerhard Richter, Kahnfahrt, 1965

Daniel Richter (*1962)
Die Probleme der Unseren, 2015
Öl auf Leinwand
200 × 170 cm
Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum, Städel Museum, Frankfurt am Main
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Daniel Richter, Die Probleme der Unseren, 2015

Isa Genzken (*1948)
Wind I (David), 2009
Spiegelfolie, C-Prints, Sprühfarbe, Lack, Klebeband und Metall auf Plastikfolie
198 × 300 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Isa Genzken, Wind I (David), 2009

Yves Klein (1928–1962)
Relief éponge bleu, 1960
Schwamm, Stein und Farbpigmente auf Holz und Leinwand
145 × 116 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© The Estate of Yves Klein / VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: Städel Museum

Yves Klein, Relief éponge bleu, 1960

Victor Vasarely (1906–1997)
Rey-Tey-Ket, 1969
Arcyl auf Leinwand
160 × 160 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Victor Vasarely, Rey-Tey-Ket, 1969

Francis Bacon (1909–1992)
Studie für die Kinderschwester in dem Film „Panzerkreuzer Potemkin“, 1957
Öl auf Leinwand
198 × 142 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
© The Estate of Francis Bacon. All rights reserved / VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Foto: Städel Museum - U. Edelmann

Francis Bacon, Studie für die Kinderschwester in dem Film „Panzerkreuzer Potemkin“, 1957

Ausstellungsansicht
Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, Neue Werke

Ausstellungsansicht
Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, Neue Werke

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Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

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Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

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ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, Neue Werke

Ausstellungsansicht: Close Up
Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

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Ausstellungsansicht: Close Up
Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

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Ausstellungsansicht: Close Up
Foto: Städel Museum - Norbert Miguletz

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Leitung Presse und Onlinekommunikation
rohde@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-170

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Pressereferentin
plocki@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-268

Jannikhe Möller

Pressereferentin
und Bewegtbild
moeller@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-195

Susanne Hafner

Presse und Onlinekommunikation
hafner@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-212

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