FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein

19. MAI BIS 5. SEPTEMBER 2021
Ausstellungshaus

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Pressetext

PRESSEINFORMATION

FREI. SCHAFFEND.
Die Malerin Ottilie W. Roederstein
19. MAI BIS 5. SEPTEMBER 2021

Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: 18. Mai 2021, 11.00 Uhr

Ottilie W. Roederstein (1859–1937) widmete ihr ganzes Leben der Kunst. Als freischaffende Porträtmalerin gehörte sie zu den erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Durch ihr Schaffen erreichte sie finanzielle Unabhängigkeit und eroberte sich gesellschaftliche Freiräume, die den meisten ihrer Zeitgenossinnen verwehrt waren. Ihre Gemälde wurden in Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, England, den USA sowie der Schweiz gezeigt und erlangten internationale Beachtung. 1891 ließ sich Roederstein mit ihrer Lebensgefährtin, Elisabeth Winterhalter, der ersten deutschen Chirurgin, in Frankfurt nieder. Winterhalter setzte sich für die Gründung eines Mädchengymnasiums ein und unterstützte die Frankfurter Frauenrechtsbewegung. 1902 erwarb das Städel als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau. Heute ist die Malerin trotz ihrer regen Ausstellungstätigkeit und ihres einstigen Renommees einem größeren Publikum nahezu unbekannt. Das Städel Museum widmet Ottilie W. Roederstein vom 19. Mai bis zum 5. September 2021 eine Sonderausstellung. Es ist nach mehr als 20 Jahren ihre erste Werkschau in Deutschland. Mit etwa 75 Gemälden und Zeichnungen gibt sie einen konzentrierten Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch äußerst wandelbaren Malerin. Grundlage bildet die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken neben dem Kunsthaus Zürich und der Städtischen Kunstsammlung Hofheim am Taunus über einen der bedeutendsten Bestände der Künstlerin verfügt. Der Fokus liegt auf Roedersteins spezifischer Malweise, doch werden auch ihre Rolle und Wirkung als Netzwerkerin und Künstlerin sowie ihre enge Verbundenheit mit Frankfurt und der Region deutlich. Dies zeigt sich eindrücklich anhand einer Fülle historischer Dokumente, Fotografien und Briefe aus dem Nachlass der Künstlerin, die dem Städel Museum 2019 von den Erben ihres Biografen Hermann Jughenn übereignet wurden. Die Aufarbeitung des Roederstein-Jughenn-Archivs brachte bisher nicht publizierte Informationen zutage, die in die Ausstellung und den begleitenden Katalog einfließen.

Eine Ausstellung des Städel Museums, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Eva-Maria Höllerer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sammlung Kunst der Moderne, Städel Museum)
Archiv: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
Mit Unterstützung von: Friede Springer Stiftung, Max Ernst von Grunelius Stiftung


Pressebilder

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Hanna Bekker vom Rath im Profil
1923
Öl und Tempera auf Karton
51,5 × 40 cm
Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Hanna Bekker vom Rath im Profil, 1923

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Clärchen Pfeiffer oder Grüne Kette
1920
Öl auf Leinwand
64 × 49,5 cm
Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Clärchen Pfeiffer oder Grüne Kette, 1920

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit Pinseln
1917
Tempera auf Leinwand
48 × 39 cm
Kunsthaus Zürich, Vereinigung
Zürcher Kunstfreunde, 1917

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit Pinseln 1917

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Bildnis des Malers Jakob Nussbaum
1909
Öl auf Leinwand
86,5 × 61,5 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Bildnis des Malers Jakob Nussbaum, 1909

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904
Öl auf Leinwand
55,3 × 46,1 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Der Sieger
1898
91 × 69,8 cm
Öl auf Karton
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Der Sieger, 1898

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Die Verlobten
1897
Tempera auf Holz
39,5 × 46,5 cm
Kunsthaus Zürich, 1897

Ottilie W. Roederstein, Die Verlobten, 1897

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit
roter Mütze
1894
Tempera auf Holz
36 × 24 cm
Kunstmuseum Basel
Foto: Martin P. Bühler

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit roter Mütze, 1894

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Madonna unter Blumen oder Marienmond / Mois de Marie
1890
Öl auf Leinwand
130 × 89 cm
Pfarrei St. Peter und Paul
Hofheim-Kriftel
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Madonna unter Blumen oder Marienmond / Mois de Marie, 1890

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Helene Roederstein mit Schirm
1888
Öl auf Leinwand
115 × 84,5 cm
Privatsammlung, Zürich
Foto: Kunsthaus Zürich

Ottilie W. Roederstein, Helene Roederstein mit Schirm, 1888

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Bildnis Dr. Elisabeth Winterhalter
1887
Öl auf Leinwand
102,1 × 82 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Bildnis Dr. Elisabeth Winterhalter, 1887

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Miss Mosher oder Sommerneige / Fin d’été
Um 1887
Öl auf Leinwand
201 × 80 cm
Privatbesitz
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Miss Mosher oder Sommerneige / Fin d’été, um 1887

Fotografie
Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Fotografie Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule, um 1894
Fotografie
Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule, um 1894
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rohde@staedelmuseum.de
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Stellvertretende Leitung Onlinekommunikation
plocki@staedelmuseum.de
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Stellvertretende Leitung Presse
und Bewegtbild
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