FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein

13. MAI BIS 5. SEPTEMBER 2021
Ausstellungshaus

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Pressetext

PRESSEINFORMATION

FREI. SCHAFFEND.
Die Malerin Ottilie W. Roederstein
13. MAI BIS 5. SEPTEMBER 2021

Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: 18. Mai 2021, 11.00 Uhr

Ottilie W. Roederstein (1859–1937) widmete ihr ganzes Leben der Kunst. Als freischaffende Porträtmalerin gehörte sie zu den erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Durch ihr Schaffen erreichte sie finanzielle Unabhängigkeit und eroberte sich gesellschaftliche Freiräume, die den meisten ihrer Zeitgenossinnen verwehrt waren. Ihre Gemälde wurden in Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, England, den USA sowie der Schweiz gezeigt und erlangten internationale Beachtung. 1891 ließ sich Roederstein mit ihrer Lebensgefährtin, Elisabeth Winterhalter, der ersten deutschen Chirurgin, in Frankfurt nieder. Winterhalter setzte sich für die Gründung eines Mädchengymnasiums ein und unterstützte die Frankfurter Frauenrechtsbewegung. 1902 erwarb das Städel als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau. Heute ist die Malerin trotz ihrer regen Ausstellungstätigkeit und ihres einstigen Renommees einem größeren Publikum nahezu unbekannt. Das Städel Museum widmet Ottilie W. Roederstein vom 19. Mai bis zum 5. September 2021 eine Sonderausstellung. Es ist nach mehr als 20 Jahren ihre erste Werkschau in Deutschland. Mit etwa 75 Gemälden und Zeichnungen gibt sie einen konzentrierten Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch äußerst wandelbaren Malerin. Grundlage bildet die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken neben dem Kunsthaus Zürich und der Städtischen Kunstsammlung Hofheim am Taunus über einen der bedeutendsten Bestände der Künstlerin verfügt. Der Fokus liegt auf Roedersteins spezifischer Malweise, doch werden auch ihre Rolle und Wirkung als Netzwerkerin und Künstlerin sowie ihre enge Verbundenheit mit Frankfurt und der Region deutlich. Dies zeigt sich eindrücklich anhand einer Fülle historischer Dokumente, Fotografien und Briefe aus dem Nachlass der Künstlerin, die dem Städel Museum 2019 von den Erben ihres Biografen Hermann Jughenn übereignet wurden. Die Aufarbeitung des Roederstein-Jughenn-Archivs brachte bisher nicht publizierte Informationen zutage, die in die Ausstellung und den begleitenden Katalog einfließen.

Eine Ausstellung des Städel Museums, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Eva-Maria Höllerer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sammlung Kunst der Moderne, Städel Museum)
Archiv: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Friede Springer Stiftung, Max Ernst von Grunelius Stiftung


Pressebilder

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904
Öl auf Leinwand
55,3 × 46,1 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier, 1887
Öl auf Leinwand
86,1 × 49,5 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier, 1887

Ottilie W. Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule, um 1894
Fotografie
Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule, um 1894

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Lebensweisheit oder Drei weltabgewandte Frauen, 1926
Tempera auf Leinwand
46,0 × 73,0 cm
Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein, Lebensweisheit oder Drei weltabgewandte Frauen, 1926

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Stillleben mit Teetassen, 1904
Öl auf Leinwand
43 × 58,8 cm
Privatbesitz
Foto: Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein, Stillleben mit Teetassen, 1904
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Leitung Presse und Onlinekommunikation
rohde@staedelmuseum.de
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Pressereferentin
plocki@staedelmuseum.de
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Jannikhe Möller

Pressereferentin
und Bewegtbild
moeller@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-195

Susanne Hafner

Presse und Onlinekommunikation
hafner@staedelmuseum.de
+49(0)69-605098-212

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