FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein

20. JULI 2022 – 16. OKTOBER 2022
Ausstellungshaus

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Pressetexte

PRESSEINFORMATION
ROEDERSTEIN: MIT ÜBER 50.000 BESUCHERN HEUTE SO ERFOLGREICH WIE DAMALS
SEIT DER ERÖFFNUNG HABEN BEREITS MEHR ALS 50.000 BESUCHER DIE RETROSPEKTIVE DER PORTRÄTMALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN IM STÄDEL GESEHEN // NOCH BIS 16. OKTOBER

Über 50.000 Besucher haben die Ausstellung „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“ bereits seit ihrer Eröffnung im Städel Museum gesehen. Ottilie W. Roederstein (1859–1937), die einen Großteil ihres Lebens in Frankfurt und Hofheim verbrachte, zählte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Die umfassende Retrospektive öffnete am 20. Juli 2022 für das Publikum und gibt mit 75 Gemälden und Zeichnungen einen Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch vielseitigen Künstlerin. Als freischaffende Porträtmalerin war Ottilie W. Roederstein eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich selbstbewusst über die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen hinweg. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen von Zürich über Paris und Frankfurt bis nach London und Chicago gezeigt und fanden große Anerkennung. Das Städel Museum erwarb 1902 Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin. Die Grundlage der Ausstellung bildet demnach die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken der Malerin neben dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus und dem Kunsthaus Zürich über einen der bedeutendsten Bestände verfügt. Wie eng ihr Schaffen mit der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt verbunden ist, zeigt die Ausstellung ebenso anhand historischer Dokumente, Fotografien und Briefe aus dem Nachlass der Künstlerin, die dem Städel Museum 2019 von den Erben ihres Biografen Hermann Jughenn übereignet wurden.

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PRESSEINFORMATION
FREI. SCHAFFEND. DIE MALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN
20. JULI BIS 16. OKTOBER 2022

Ausstellungshaus

Die deutsch-schweizerische Malerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937) zählte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Diesen Sommer präsentiert das Städel Museum eine umfassende Retrospektive, die mit 75 Gemälden und Zeichnungen einen Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch vielseitigen Malerin gibt. Nach Ausbildungsstationen in Zürich, Berlin und Paris lebte Roederstein ab 1891 in Frankfurt am Main. 1909 ließ sie sich mit ihrer Lebensgefährtin, der Gynäkologin Elisabeth H. Winterhalter, im benachbarten Hofheim am Taunus nieder. Roederstein war als freischaffende Porträtmalerin eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich selbstbewusst über die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen hinweg. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, von Zürich über Paris und Frankfurt bis nach London und Chicago, gezeigt und fanden große Anerkennung. Heute ist die Malerin trotz ihrer regen Ausstellungstätigkeit und ihres einstigen Renommees einem größeren Publikum nahezu unbekannt. Das Schaffen von Ottilie Roederstein ist von der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt nicht zu trennen. Nur wenige Meter lagen zwischen ihrem Atelier in der Städelschule und dem Museum, das sie regelmäßig besuchte und von dessen Sammlung sie sich inspirieren ließ. Ihre eigenen Werke fanden schon zu Lebzeiten Eingang in die Sammlung. 1902 erwarb das Städel Museum Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin. Die Grundlage der Ausstellung bildet demnach die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken der Künstlerin neben dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus und dem Kunsthaus Zürich über einen der bedeutendsten Bestände verfügt.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Eva-Maria Höllerer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne, Städel Museum)
Archiv: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
Mit Unterstützung von: Friede Springer Stiftung, Ernst Max von Grunelius-Stiftung, Damengesellschaft des Städelschen Museums-Vereins e. V.
Die Erschließung des Roederstein-Jughenn-Archivs wird unterstützt durch: Rudolf-August Oetker-Stiftung, die Damengesellschaft des Städelschen Museums-Vereins e. V. sowie durch eine private Spende
Medienpartner: Frankfurter Rundschau
Kulturpartner: hr2-kultur

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Wandtexte
FREI. SCHAFFEND. DIE MALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN
20. JULI BIS 16. OKTOBER 2022

Einführung
Die deutsch-schweizerische Malerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937) zählte zu den herausragenden Künstlerinnen der Zeit um 1900. Sie war eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und fand Anerkennung in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen. Roedersteins facettenreiches Werk spiegelt unterschiedliche stilistische Tendenzen der frühen Moderne wider: von der akademischen Malerei, über symbolistische und impressionistische Ausdrucksmittel bis hin zu einer reduzierten, sachlichen Malweise. Den Schritt in die Abstraktion wagte sie jedoch nie, sondern blieb stets dem Naturvorbild verpflichtet. Als freischaffende Künstlerin setzte sich Roederstein bewusst über die gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit hinweg, die Frauen keinen Raum für persönliche oder berufliche Entfaltung ließen. Ihre Selbstporträts, die in großer Zahl und über den gesamt en Zeitraum ihrer langen Karriere hinweg entstanden, verdeutlichen diese kritische Haltung gegenüber den tradierten Geschlechterrollen. Nach Ausbildungsstationen in Zürich, Berlin und Paris lebte Roederstein ab 1891 mit ihrer Lebensgefährtin, der Ärztin Elisabeth Winterhalter, in Frankfurt am Main. Die Malerin war bestens im Kreis der hiesigen Künstlerschaft vernetzt und pflegte intensiven Kontakt zu vielen führenden Frankfurter Familien, deren Mitglieder sie in großer Zahl porträtierte. Das Schaffen der Künstlerin ist eng mit der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt verbunden. Nur wenige Meter trennten ihr Atelier in der Städelschen Kunstschule vom Museum, das sie regelmäßig besuchte und von dessen Sammlung sie sich für ihre eigenen Werke inspirieren ließ. 1909 zogen Roederstein und Winterhalter ins benachbarte Hofheim am Taunus. Dort konnte sich die Malerin gegen Ende ihr er Karriere neuen künstlerischen Experimenten widmen und fand – wie sie es selbst nannte – zu ihrer ‚eigenen Handschrift‘. Die Ausstellung zeichnet die stilistische Entwicklung Roedersteins und ihre außergewöhnliche, erfolgreiche Karriere nach.


Pressebilder

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit roter Mütze
1894
Tempera auf Holz
36 × 24 cm
Kunstmuseum Basel
Foto: Martin P. Bühler

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit roter Mütze, 1894

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904
Öl auf Leinwand
55,3 × 46,1 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Selbstbildnis mit Pinseln
1917
Tempera auf Leinwand
48 × 39 cm
Kunsthaus Zürich, Vereinigung
Zürcher Kunstfreunde, 1917

Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit Pinseln 1917

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Miss Mosher oder Sommerneige / Fin d’été
Um 1887
Öl auf Leinwand
201 × 80 cm
Privatbesitz
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Miss Mosher oder Sommerneige / Fin d’été, um 1887

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier
1887
Öl auf Leinwand
86,1 × 49,5 cm
Städel Museum
Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier, 1887

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Bildnis Dr. Elisabeth Winterhalter
1887
Öl auf Leinwand
102,1 × 82 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Bildnis Dr. Elisabeth Winterhalter, 1887

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Helene Roederstein mit Schirm
1888
Öl auf Leinwand
115 × 84,5 cm
Privatsammlung, Zürich
Foto: Kunsthaus Zürich

Ottilie W. Roederstein, Helene Roederstein mit Schirm, 1888

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Madonna unter Blumen oder Marienmond / Mois de Marie
1890
Öl auf Leinwand
130 × 89 cm
Pfarrei St. Peter und Paul
Hofheim-Kriftel
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Madonna unter Blumen oder Marienmond / Mois de Marie, 1890

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Die Verlobten
1897
Tempera auf Holz
39,5 × 46,5 cm
Kunsthaus Zürich, 1897

Ottilie W. Roederstein, Die Verlobten, 1897

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Der Sieger
1898
91 × 69,8 cm
Öl auf Karton
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Der Sieger, 1898

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Bildnis des Malers Jakob Nussbaum
1909
Öl auf Leinwand
86,5 × 61,5 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Bildnis des Malers Jakob Nussbaum, 1909

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Tilde Battenberg
1917
Tempera auf Malkarton
49,5 × 32 cm
Privatbesitz
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Tilde Battenberg, 1917

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Clärchen Pfeiffer oder Grüne Kette
1920
Öl auf Leinwand
64 × 49,5 cm
Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Clärchen Pfeiffer oder Grüne Kette, 1920

Ottilie W. Roederstein (1859–1937)
Hanna Bekker vom Rath im Profil
1923
Öl und Tempera auf Karton
51,5 × 40 cm
Stadtmuseum Hofheim am Taunus
Foto: Städel Museum

Ottilie W. Roederstein, Hanna Bekker vom Rath im Profil, 1923

Ottilie W. Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule, um 1894
Fotografie
Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein im Atelier der Städelschen Kunstschule, um 1894

Roederstein und Winterhalter
Fotografie
Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Roederstein und Winterhalter, Fotografie, Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein mit Fahrrad, 1890er-Jahre
Fotografie
Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Roederstein-Jughenn-Archiv im Städel Museum, Frankfurt am Main

Ottilie W. Roederstein mit Fahrrad, 1890er-Jahre

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“

Ausstellungsansicht „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

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Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

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Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

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