GUIDO RENI. Der Göttliche

23. NOVEMBER 2022 BIS 5. MÄRZ 2023
Ausstellungshaus

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Pressetexte

PRESSEINFORMATION
CLUB DIVINE – DIE PARTY ZUR AUSSTELLUNG „GUIDO RENI. DER GÖTTLICHE“

Samstag, 4. Februar 2023, Einlass ab 21.00 Uhr / Ausstellung bis nach Mitternacht geöffnet / Tickets sind nur noch an der Abendkasse verfügbar

Mit CLUB DIVINE – der Party zur großen Sonderausstellung „GUIDO RENI. Der Göttliche“ lädt das Städel Museum am Samstag, dem 4. Februar 2023 zu einer Partynacht zwischen göttlichem Glamour und berauschender Extravaganz. Junge Kunstexperten geben spannende Einblicke in die Ausstellung, und Kunstvermittler diskutieren bei Art Battles das schillernde Leben und Werk des Künstlers. Der Frankfurter DJ Richard Oberscheven entführt in seine Welt elektronischer Beats, bevor TERR, aus dem Berliner Berghain, für tanzbare Ekstase sorgt.

Die DJ/Produzentin und Labelbetreiberin Daniela Caldellas, bekannt unter dem Namen TERR, bereichert den Abend mit elektronischen Sounds. Ihre einzigartigen Produktionen sind geprägt durch Einflüsse von Grunge bis Electroclash über klassische Disco, Acid House und populärer brasilianischer Musik.
Richard Oberscheven ist keine Unbekanntheit in der lokalen Musik- und Tanzszene. Durch seinen tänzerischen Hintergrund ist er mit diversen Musikstilen in Berührung gekommen und entdeckte früh seine Liebe zur 90er-House-Musik. Ob Vocal, Deep oder zeitgenössischer House – seine Sets sind kraftvoll, spielerisch und emotional.

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PRESSEINFORMATION
GUIDO RENI. DER GÖTTLICHE
23. NOVEMBER 2022 BIS 5. MÄRZ 2023

Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 22. November 2022, 11.00 Uhr

In einer groß angelegten Ausstellung entdeckt das Städel Museum ab dem 23. November 2022 den einstigen Malerstar des italienischen Barock wieder: Guido Reni (1575–1642). Zu seiner Zeit war Reni einer der erfolgreichsten und gefeiertsten Maler Europas, begehrt bei den bedeutendsten Auftraggebern, zu denen etwa der Borghese-Papst Paul V., der Herzog von Mantua oder die englische Königin zählten. Im 19. Jahrhundert aufgrund anderer ästhetischer Vorlieben kaum geschätzt und später durch die einseitige Konzentration auf seinen zeitweisen Rivalen Caravaggio in die zweite Reihe verdrängt, hat er heute im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr den Platz, den er verdient.

Erstmals seit über 30 Jahren führt das Städel Museum in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid rund 130 seiner faszinierenden Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken zusammen und eröffnet einen neuen Blick auf Guido Reni. Der Maler war zutiefst religiös und zugleich abergläubisch, sagenhaft erfolgreich und hoffnungslos spielsüchtig, wie eine zeitgenössische Biografie mitteilt. Den ehrenvollen Beinamen Il divino (dt. „Der Göttliche“) erhielt Reni schon zu Lebzeiten – dieser bezieht sich auf seinen Ruhm als Künstlerstar, der sich im Wissen um sein Können gelegentlich auch divenhaft verhielt. „Der Göttliche“ verweist aber auch auf seine Themen: Reni ist der Maler des Göttlichen. Mit seiner Kunst prägte er die europäische Bildwelt tiefgreifend und übersetzte wie kein anderer die Schönheit des Göttlichen in Malerei – gleich ob es sich um den christlichen Himmel oder die antike Götterwelt handelte. Die enorme Wirkung seines Schaffens zeigt sich etwa in den unzähligen Varianten seiner Darstellungen des Hauptes Christi und Mariens mit zum Himmel gewandtem Blick, deren Reproduktionen sich noch heute als Einlegeblätter in katholischen Gebetsbüchern finden. Diese beispiellose Rezeptionsgeschichte hat Renis Image lange negativ geprägt und die eigentlichen Qualitäten sowie andere faszinierende Aspekte seiner Kunst aus dem Bewusstsein verdrängt.

Neben Hauptwerken aus der Sammlung des Städel Museums wie dem bedeutenden Frühwerk Himmelfahrt Mariens (um 1598/99) oder dem jüngst restaurierten Gemälde Christus an der Geißelsäule (um 1604) präsentiert die Ausstellung herausragende Arbeiten aus über 60 internationalen Museen und privaten Sammlungen, u. a. aus dem Museo Nacional del Prado, Madrid, der Pinacoteca Nazionale in Bologna, den Uffizien in Florenz, dem J. Paul Getty Museum und dem LACMA in Los Angeles, dem Metropolitan Museum of Art in New York und dem Louvre in Paris. Zudem ist eine Reihe von neu entdeckten und noch nie ausgestellten Werken Renis im Städel Museum zu sehen. Ergänzt wird diese Auswahl punktuell durch Gegenüberstellungen mit Werken von Vorbildern und Zeitgenossen, mit denen sich der Maler auseinandergesetzt hat (darunter Raffael, Parmigianino oder Annibale Carracci), sowie durch rare historische Dokumente, wie sein Rechnungsbuch der Jahre 1609–1612.

Kurator: Dr. Bastian Eclercy (Sammlungsleiter italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum)
Projektleitung: Aleksandra Rentzsch (Wissenschaftliche Mitarbeiterin italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum)
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Städelscher Museums-Verein e. V.
Medienpartner: Tagesspiegel, ARTE, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main Kulturpartner: hr2-kultur

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WANDTEXTE
GUIDO RENI. Der Göttliche
23. NOVEMBER 2022 BIS 5. MÄRZ 2023
Ausstellungshaus

Einführung
Diese Ausstellung präsentiert den Malerstar des italienischen Barock: Guido Reni (1575–1642). Im 19. Jahrhundert geringgeschätzt und später von seinem Zeitgenossen Caravaggio an Popularität überflügelt, hat er heute im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr den Platz inne, der ihm gebührt. In seiner Epoche hingegen ist Reni einer der erfolgreichsten und gefeiertsten Maler nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa. Bedeutende Auftraggeber aus Adel und Klerus reißen sich um Werke von seiner Hand. Schon zu Lebzeiten erhält Reni den Beinamen „der Göttliche“. Dieser bezieht sich zum einen auf seinen Ruhm als ein Künstler, der sich im Wissen um sein Können gelegentlich auch divenhaft gebärdet. Zum anderen verweist der Ehrentitel il divino auf seine Themenwelt: Guido ist der Maler des Göttlichen, gleich ob es um den christlichen Himmel oder die Götterwelt der antiken Mythologie geht. Mittels seiner anschaulichen Bildsprache übersetzt er die Unsichtbarkeit des Himmlischen in die Schönheit der Malerei. Die Schau führt als erste seit über 30 Jahren Guido Renis Gemälde, Zeichnungen und Radierungen zusammen und eröffnet neue Perspektiven auf diese faszinierende Künstlerpersönlichkeit.

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Pressebilder

Guido Reni (1575–1642)
Bacchus und Ariadne, um 1614–16
Öl auf Leinwand, 96 x 86 cm
Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles
Foto: Los Angeles County Museum of Art, Los Angeles

Guido Reni, Bacchus und Ariadne, um 1614–16

Guido Reni (1575–1642)
Himmelfahrt Mariens, um 1598/99
Öl auf Kupfer, 58 x 44,4 cm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum

Guido Reni, Himmelfahrt Mariens, um 1598/99

Guido Reni (1575–1642)
Hippomenes und Atalante, um 1615–18
Öl auf Leinwand, 206 x 297 cm
Museo Nacional del Prado, Madrid
Foto: Museo Nacional del Prado, Madrid

Guido Reni, Hippomenes und Atalante, um 1615–18

Guido Reni (1575–1642)
Christus an der Geißelsäule, um 1604
Öl auf Leinwand, 192,7 x 109 cm (ohne Anstückungen)
Frankfurt am Main, Städel Museum
Foto: Städel Museum

Guido Reni, Christus an der Geißelsäule, um 1604

Guido Reni (1575–1642)
David mit dem Haupt des Goliath, um 1605/06
Öl auf Leinwand, 228 x 163 cm
Orléans, Musée des Beaux-Arts
Foto: © Orléans, Musée des Beaux-Arts

Guido Reni, David mit dem Haupt des Goliath, um 1605/06

Guido Reni (1575–1642)
Bekehrung des Saulus, um 1616–19
Öl auf Leinwand, 222 x 160 cm
Real Monasterio de San Lorenzo de El Escorial, Patrimonio Nacional
Foto: Patrimonio Nacional, Real Monasterio de San Lorenzo de El Escorial, 10033839

Guido Reni, Bekehrung des Saulus, um 1616–19

Guido Reni (1575–1642)
Immaculata Conceptio, 1627
Öl auf Leinwand, 268 × 185,4 cm
New York, Metropolitan Museum of Art
Foto: The Metropolitan Museum of Art

Guido Reni, Immaculata Conceptio, 1627

Guido Reni (1575–1642)
Allegorie der Eintracht von Zeichnung und Malerei, um 1625
Öl auf Leinwand, Durchmesser 121 cm
Paris, Musée du Louvre, Département des Peintures Foto: / Photo: bpk | RMN – Grand Palais / Franck Raux

Guido Reni, Allegorie der Eintracht von Zeichnung und Malerei, um 1625

Guido Reni (1575–1642)
Büßende Magdalena, um 1635
Öl auf Leinwand, 90 × 74,3 cm
Baltimore, The Walters Art Museum
Foto: The Walters Art Museum, Baltimore

Guido Reni, Büßende Magdalena, um 1635

Guido Reni (1575–1642)
Joseph und Potiphars Frau, um 1630
Öl auf Leinwand, 126,4 × 169,5 cm
Los Angeles, The J. Paul Getty Museum
Foto: The J. Paul Getty Museum, Los Angeles

Guido Reni, Joseph und Potiphars Frau, um 1630

Guido Reni (1575–1642)
Kopfstudie für Christus, 1620
Rote Kreide auf Papier, 34,4 × 26,7 cm
Windsor, Windsor Castle, Royal Collection Trust
Foto: © His Majesty King Charles III 2022

Guido Reni, Kopfstudie für Christus, 1620

Guido Reni (1575–1642)
Studie für Apoll im Aurora-Fresko (Rom, Casino Pallavicini-Rospigliosi), 1612-14
Rote Kreide auf Papier, 26 x 23,4 cm
Windsor, Windsor Castle, Royal Collection Trust
Foto: © His Majesty King Charles III 2022

Guido Reni, Studie für Apoll im Aurora-Fresko, 1612-14

Dr. Bastian Eclercy
Kurator der Ausstellung GUIDO RENI. Der Göttliche
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Kurator Dr. Bastian Eclercy

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“
Foto: Städel Museum – Norbert Miguletz

Ausstellungsansicht „Guido Reni. Der Göttliche“

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
4. Februar 2023
Foto: Städel Museum – Tetyana Lux

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
4. Februar 2023
Foto: Städel Museum – Wilma Leskowitsch

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
4. Februar 2023
Foto: Städel Museum – Esra Klein

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung

TERR (Berlin)
CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
4. Februar 2023

TERR, CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung

Richard Oberscheven (Frankfurt)
CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
4. Februar 2023
Foto: © Sven Serkis

Richard Oberscheven, CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
4. Februar 2023
Foto: Städel Museum – Wilma Leskowitsch

CLUB DIVINE – Die Party zur Reni-Ausstellung
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rohde@staedelmuseum.de
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pallentin@staedelmuseum.de
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Referentin Presse und Onlinekommunikation
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