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Digitales Roederstein-Jughenn-Archiv
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Ottilie W. Roederstein, Fotografie, um 1895–1891
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Erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum zu einer der faszinierendsten Figuren der Kunstgeschichte / Ticketvorverkauf gestartet
Frankfurt am Main, 11. Juni 2026. Von Dürer bis Lady Gaga, von Beckmann bis Lotte Laserstein: Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren ab dem 17. September 2026 die erste umfassende Ausstellung im deutschsprachigen Raum zur außergewöhnlichen Figur der Maria Magdalena. Die Schau „Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.“ zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu zur Sünderin und asketischen Büßerin, über die ekstatische Heilige bis hin zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur. Ausgangspunkt der Ausstellung sind zentrale Werke aus den Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. Über 100 hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die Gegenwart, darunter bedeutende Leihgaben aus deutschen und internationalen Sammlungen, eröffnen einen facettenreichen Blick auf die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen der Maria Magdalena. Mit besonderem Fokus auf Künstlerinnen sind im Städel Museum unter anderem Arbeiten von Lavinia Fontana, Elisabetta Sirani, Luisa Roldán, Lotte Laserstein, Kiki Smith, Marlene Dumas und Nieves González zu sehen; daneben werden Hauptwerke bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer, Pedro de Mena, Guercino, Georges de la Tour, Claude Lorrain, Arnold Böcklin, Max Beckmann und David LaChapelle präsentiert.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung, erläutert: „Es gehört zu den besonderen Stärken des Städel Museums und auch der Liebieghaus Skulpturensammlung, Kunst epochenübergreifend zu präsentieren und historische Themen mit Fragen der Gegenwart zu verbinden. In den vergangenen Jahren haben wir unsere großen Ausstellungen immer wieder bedeutenden Künstlerinnen gewidmet – etwa Ottilie W. Roederstein, Lotte Laserstein oder zuletzt Annegret Soltau. Mit ‚Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.‘ rücken wir nun eine der wirkmächtigsten weiblichen Figuren der Kunstgeschichte in den Fokus. Kaum ein anderes Sujet wurde über Jahrhunderte hinweg so vielfältig dargestellt und neu interpretiert. Wir freuen uns, mit dieser Ausstellung die facettenreiche Bildgeschichte Maria Magdalenas umfassend zu zeigen und damit eine Figur zu beleuchten, an der sich bis heute Fragen nach Rollenbildern, Spiritualität und weiblicher Erfahrung verdichten.“
Den vollständigen Pressetext finden Sie hier als PDF.
Presseinformation
Monets Küste“ begeistert bereits über 150.000 Besucher
Seit Eröffnung bereits mehr als 150.000 Besucher // Ausstellung noch bis 5. Juli zu sehen // Zusätzliche Öffnungszeiten während der letzten zwei Wochen
Die große Highlightausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ begeistert ein breites Publikum: Bereits über 150.000 Besucher haben die Ausstellung im Städel Museum gesehen. Die Schau öffnete am 19. März und beleuchtet die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes in der Normandie. Étretat hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Malerei der Moderne: Die imposante Felsenküste sowie die besonderen Licht- und Wetterverhältnisse an der Atlantikküste zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Die Ausstellung verdeutlicht die anhaltende Faszination, die Étretat bis heute ausübt und versammelt rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet. Neben Arbeiten von Eugène Delacroix, Gustave Courbet und Henri Matisse sind in der Ausstellung eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst präsentiert.
Das breit gefächerte Vermittlungsangebot zur Ausstellung erfreut sich großer Beliebtheit: Bereits mehr als 11.000 Personen haben an 1.079 Führungen und Workshops teilgenommen und die Städel Nights begeisterten mehr als 3.300 Gäste. Das Digitorial® wurde bislang über 38.000 Mal aufgerufen, die Audioguide-App mehr als 30.000 Mal heruntergeladen und der Ausstellungsfilm auf den Social Media-Kanälen des Museums über 35.000 Mal wiedergegeben.
Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juli mit verlängerten Öffnungszeiten zu sehen: Ab Dienstag, dem 23. Juni bis Sonntag, dem 5. Juli kann die Ausstellung jeweils von 10.00 bis 21.00 Uhr besucht werden. Am Montag, dem 22. und 29. Juni bleibt das Museum geschlossen. Tickets sind unter staedelmuseum.de erhältlich.
Städel Direktor Philipp Demandt: „Die Begeisterung unseres Publikums für ‚Monets Küste‘ macht uns stolz und glücklich. Die Ausstellung ist schon jetzt ein großer Erfolg für das Städel Museum: Bereits nach zehn Wochen haben mehr als 150.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung gesehen. Das Städel widmet sich mit ‚Monets Küste‘ erstmals der künstlerischen Entdeckung Étretats und zeigt damit einmal mehr, welche faszinierenden Kapitel der Kunstgeschichte es noch zu entdecken gibt. Es freut uns sehr, mit dieser Ausstellung ein so breites Publikum zu erreichen und ihm die außergewöhnliche Bedeutung dieses Ortes für die Entwicklung der modernen Kunst zu präsentieren. Unser herzlicher Dank gilt unserem Publikum für das Vertrauen sowie allen unseren Förderern für ihre engagierte Unterstützung. Gemeinsam blicken wir mit großer Freude auf die kommenden Ausstellungswochen.“
Den gesamten Pressetext finden Sie hier als PDF.
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