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Städel Newsroom Städel Museum

Bilder & Texte

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Besucher im Städel Museum

19.4.2023

Führung für Erwachsene im Städel Museum

19.4.2023

Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche im Städel Museum

19.4.2023

Kostenfreie Audioguide-App im Städel Museum

19.4.2023

Kostenfreie Audioguide-App im Städel Museum

19.4.2023

Digitale Sammlung des Städel Museums

19.4.2023

Workshops für Kinder und Jugendliche im Städel Museum

19.4.2023

Workshop im Städel Museum

19.4.2023

Programm an Ostern in Städel und Liebieghaus 24.3.2023

Presseinformation
Programm an Ostern in Städel und Liebieghaus

SONDERÖFFNUNGSZEITEN, RAHMENPROGRAMM ZU ITALIEN VOR AUGEN UND MICHAEL MÜLLER IM STÄDEL SOWIE ZU MASCHINENRAUM DER GÖTTER IM LIEBIEGHAUS, FERIENKURSE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Mit den Sonderöffnungszeiten laden das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung die Besucher während der Osterfeiertage zum ausgiebigen Kunstgenuss am Museumsufer ein.

Das Städel Museum präsentiert in der Sonderausstellung „Italien vor Augen. Frühe Fotografien ewiger Sehnsuchtsorte“ eine Auswahl früher Italienfotografie. Die Ausstellung versammelt insgesamt 90 bedeutende Aufnahmen der Jahre 1850 bis 1880 aus der eigenen Sammlung. Es ist eine fotografische Tour entlang der bekanntesten Routen mit den Stationen Mailand, Venedig, Florenz, Rom und Neapel.

Mit der Ausstellung „Der geschenkte Tag. Kastor & Polydeukes“ führt der deutsch-britische Künstler Michael Anthony Müller die Besucher in die mythologische Welt der griechischen Antike. Er entfaltet im Städel Museum eine vielschichtige künstlerische Reflexion über die Bedeutung von Zeit, Sterblichkeit sowie überzeitlicher Liebe. Die Einzelausstellung ist noch bis zum 23. April zu sehen.

Im Liebieghaus widmet sich die große Sonderausstellung „Maschinenraum der Götter. Wie unsere Zukunft erfunden wurde“ einer der aufregendsten Verbindungen in der Geschichte der Menschheit – jener zwischen Kunst und Technik. Es ist eine globale Erzählung voller Mythen und Visionen, geheimnisvoller Fabeln, fiktiver und realer Innovationen und herausragender Meisterwerke. Die Ausstellung berichtet von der Geschichte der Wissenschaften in den antiken, arabischen und asiatischen Kulturen und ihrem Einfluss auf die Entwicklung der Kunst. Eine multimediale Ausstellungsarchitektur verwandelt das Liebieghaus in ein Museum, in dem Kunst und Wissenschaft aus über fünf Jahrtausenden lebendig werden.

Während der Osterfeiertage findet in beiden Häusern ein umfassendes Programm für Erwachsene, Kinder und Familien statt. Zu den aktuellen Sonderausstellungen werden regelmäßige Überblicks- und Abendführungen, Online-Touren, Atelierkurse sowie Sonderveranstaltungen angeboten.

Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.

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Philipp Fürhofer. Phantominseln 22.3.2023

Philipp Fürhofer. Phantominseln
12. Mai bis 5. November 2023
Sammlung Gegenwartskunst

Die Illusion und das Hinterfragen der Realität sind zentrale Motive im Schaffen des Künstlers Philipp Fürhofer (geb. 1982). An der Schnittstelle von Installation und Malerei zeigen seine Werke komplexe Bildwelten. Das Städel Museum präsentiert vom 12. Mai bis 5. November 2023 in einer Einzelausstellung des Künstlers insgesamt 16 Werke, darunter eine raumspezifische Arbeit. In der Sammlung Gegenwartskunst entwirft Fürhofer eine mystische Dschungellandschaft, in der nichts ist, wie es scheint. Den Besuchern strahlen Sonnenuntergänge und tropische Wälder aus Gemälden und Leuchtkästen entgegen, deren langsam pulsierendes Licht eine geheimnisvolle Atmosphäre erzeugt. Mit einer eigens für die Ausstellung konzipierten Arbeit reagiert Fürhofer zudem auf die Architektur des Raumes: Ein knapp sechs Meter hoher Vorhang greift die Motive der umliegenden vermeintlich paradiesischen Landschaften auf. Die Besucher sind eingeladen, durch den Vorhang hindurchzutreten und einen Blick dahinter zu werfen. Mit dem Ausstellungstitel Phantominseln bezieht sich Fürhofer auf einst kartografierte Inseln, deren Existenz später widerlegt wurde. Auch die Naturromantik von Fürhofers Wäldern und Stränden erweist sich als Trugbild: Unter aufgekratzten Schichten von Malerei offenbart sich die Frage nach der existenziellen, wechselseitigen Beeinflussung von Mensch und Natur, einer kapitalistischen Zivilisation und der stetigen Zerstörung ihres eigenen Lebensraums. Mit Referenzen aus der Pop-Kultur verdeutlicht Fürhofer den in Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit stetig wachsenden Wunsch des Menschen nach Kontrolle über seine unmittelbare Umgebung und sein Selbst.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums: „Philipp Fürhofers künstlerische Mittel sind die Illusion und das Hinterfragen der Realität. In seinen Werken stellt er den Menschen und die Natur in den Fokus. Er geht dabei über das Medium der Leinwand hinaus und entwickelt eine zeitgenössische Antwort auf die Malerei der Romantik. Fürhofers Werke fordern uns auf, über uns und die Welt, in der wir leben, nachzudenken und uns mit den drängenden Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.“

„Durch das Addieren und Subtrahieren von Farbschichten sowie den Einsatz von Spiegel und Licht erzeugt Philipp Fürhofer ein schier endloses Wechselspiel zwischen Mensch und Natur, Utopie und Dystopie. Das rhythmisch auf- und abklingende Licht seiner Leuchtkästen offenbart dabei die Fragilität des Menschen als Teil des natürlichen Kreislaufes“, sagt Svenja Grosser, Kuratorin der Ausstellung.

Kuratorin: Svenja Grosser (stellv. Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)

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