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PRESSEINFORMATION
PARTNERSCHAFT VEREINBART: STÄDEL UND FRESENIUS
Das Städel Museum und Fresenius vereinbaren für die nächsten zwei Jahre eine Partnerschaft und bekräftigen damit ihren gemeinsamen Auftrag für die Gesellschaft. Als älteste deutsche Museumsstiftung wird das Städel durch Unternehmen, Stiftungen, private Förderer sowie durch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen getragen. Das Städel Museum versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit seiner Sammlung aus über 700 Jahren Kunst, großen Sonderausstellungen, einem Bildungsprogramm und digitalen Angeboten ermöglicht es – ganz im Sinne seines Stifters Johann Friedrich Städel – einen einzigartigen Zugang zur Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg. Für das Gesundheitsunternehmen Fresenius steht das Wohl der Menschen im Mittelpunkt. Seit mehr als 100 Jahren folgt Fresenius dem Anspruch, Leben zu retten und die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Für das Unternehmen ist die Partnerschaft mit dem Städel Museum Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung und ein Zeichen der Verbundenheit mit der Rhein-Main-Region. Hier wurde das Unternehmen gegründet, hier befindet sich die Konzernzentrale und hier sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Hause. Mit dieser Partnerschaft bekennt sich Fresenius zu Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums zum Start der Partnerschaft mit Fresenius: „Unser Stifter Johann Friedrich Städel hatte vor mehr als 200 Jahren die visionäre Idee, seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zu schenken und begründete damit das Städel Museum. Bis heute ist er damit für viele ein Vorbild in Weitsicht und Großzügigkeit. Diesem Handeln zum Wohle der Gesellschaft fühlen sich unsere Partner und Förderer verpflichtet, in dem auch sie ihr Städel unterstützen. Als unser neuer Corporate Partner schließt sich Fresenius diesem besonderen Engagement an. Als Museum haben wir einen gesellschaftlichen Auftrag: Wir vermitteln Wissen und machen Kunst vielfältig erlebbar. Dass wir mit Fresenius einen Partner gewinnen konnten, der uns dabei unterstützt, freut mich sehr.“
Michael Sen, Vorstandsvorsitzender Fresenius, über die Partnerschaft: „Die Förderung und Finanzierung der Künste ist eine wesentliche Voraussetzung für eine vielfältige, aufgeschlossene und pluralistische Gesellschaft. Institutionen wie das Städel Museum machen Kunstwerke von Weltrang für jedermann zugänglich – eine Aufgabe, die auch Fresenius am Herzen liegt. Committed to Life – das Leben der Menschen verbessern – so lautet unser Anspruch. Dazu leisten auch Kunst und die Arbeit des Städel Museums einen wichtigen Beitrag. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer so herausragenden Kultureinrichtung.“
Als neuer Corporate Partner ab August 2024 wird Fresenius das Städel Museum in seiner Museumsarbeit unterstützen. Darüber hinaus wird Fresenius gemeinsam mit dem Städel Museum unter anderem Veranstaltungsformate entwickeln, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzigartige Zugänge zur Sammlung ermöglichen, die von der Kunst des Spätmittelalters über die Renaissance, den Barock und die Klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart reicht.
PARTNERSCHAFT VEREINBART: STÄDEL UND FRESENIUS
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Information: staedelmuseum.de
Besucherservice: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: Aktuelle Informationen zu besonderen Öffnungszeiten unter staedelmuseum.de
@staedelmuseum auf Social Media: #staedel auf Instagram / YouTube / TikTok / Facebook / LinkedIn / STÄDEL STORIES: Noch mehr Geschichten und Hintergründe zur Sammlung und den
JUBILÄUMSERWERBUNG: BEDEUTENDE BRONZEPLASTIK VON REMBRANDT BUGATTI IM STÄDEL
ERWERBUNG DES „FRESSENDEN LÖWEN“ AUS DER SAMMLUNG VON ALAIN DELON AUS ANLASS DES 125. JUBILÄUMS DES STÄDELSCHEN MUSEUMS-VEREINS
Der Städelsche Museums-Verein feiert sein 125-jähriges Bestehen mit einer bedeutenden Erwerbung: der Bronzeplastik Fressender Löwe von Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit dieser Figur aus dem Jahr 1908 erhält das Frankfurter Städel Museum ein Hauptwerk des italienischen Künstlers und kann seinem Publikum nun – als eines von nur zwei Museen in Deutschland – eine Bronze dieses herausragenden Bildhauers präsentieren. Die Plastik wurde vom Städelschen Museums-Verein mit Mitteln von Volker Westerborg und privaten Spenden erworben. Zuvor gehörte der Fressende Löwe zur Kunstsammlung des Schauspielers Alain Delon, der eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Werken Rembrandt Bugattis besitzt. Im Städel Museum waren Plastiken des Bildhauers zuletzt im Jahr 2020 in der Sonderausstellung „En Passant. Impressionismus in Skulptur“ zu sehen. Die Jubiläumserwerbung gelangt als Leihgabe des Fördervereins in die Sammlungspräsentation „Kunst der Moderne“ des Städel Museums und ist im Impressionisten-Saal im Dialog mit Plastiken von Edgar Degas und Auguste Rodin zu sehen. Der Städelsche Museums-Verein wurde am 27. Juni 1899 gegründet und ist damit heute einer der ältesten und größten Fördervereine eines deutschen Museums.
„Rembrandt Bugatti zählt zu den größten bildhauerischen Talenten der Kunstgeschichte. Bis zu seinem frühen Tod mit 31 Jahren schuf er ein unvergleichliches Gesamtwerk von etwa 300 Plastiken, unter denen der Fressende Löwe aus der Sammlung von Alain Delon eine der wichtigsten ist. Wie stets hat Bugatti in nur einem Arbeitsgang von wenigen Stunden das Wesen, die Erscheinung und die Anspannung seines Modells in ein plastisches Werk übertragen, das die Grenzen von Gegenstand und Abstraktion sprengt und aufzulösen scheint. Der Fressende Löwe ist ein Meilenstein der Skulptur im frühen 20. Jahrhundert und ein außerordentlicher Zugewinn für das Städel Museum. Meine Glückwünsche gelten dem Städelschen Museums-Verein für diese besondere Jubiläumserwerbung. Danken möchte ich zudem Véronique Fromanger, Paris, und Edward Horswell, Sladmore Gallery London, für ihre selbstlose Begleitung dieses exzeptionellen Ankaufes“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.
„Seit 125 Jahren unterstützt der Städelsche Museums-Verein das Städel Museum durch Erwerbungen bei der Ergänzung seines Sammlungsbestandes, bei publikumswirksamen Sonderausstellungen oder Forschungs- und Restaurierungsvorhaben. Mit dem Ankauf dieser herausragenden Skulptur von Rembrandt Bugatti anlässlich unseres Jubiläums können wir unseren Förderauftrag einmal mehr bekräftigen. Als Vorsitzende danke ich den mehr als 10.000 Mitgliedern und Kunstfreunden von Herzen für ihren Einsatz. Sie zeigen vorbildhaft, wie bürgerschaftliches Engagement für das Städel Museum aussehen kann“, sagt Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins.
Maßgeblich ermöglicht wurde die Erwerbung durch eine großzügige Spende von Volker Westerborg (1940–2022), der sowohl das Städel Museum als auch den Städelschen Museums-Verein bedacht hat. Westerborgs Förderschwerpunkt lag auf Werken von Künstlern, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben verloren haben und deren Gedenken an die Folgen des Krieges gemahnen sollte. Zuvor konnte dank Westerborgs Unterstützung das Gemälde Astrale Komposition VI, 1912 von Wilhelm Morgner erworben werden. Mit einem Hauptwerk von Rembrandt Bugatti, der sich 1916 unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges das Leben nahm, entspricht und würdigt das Städel Museum erneut Westerborgs Mäzenatentum.
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PRESSEINFORMATION
DIE BILDUNGSWOCHE LÄDT KINDER UND JUGENDLICHE KOSTENFREI INS STÄDEL MUSEUM EIN
VOM 8. BIS 11. JULI FINDET DIE BILDUNGSWOCHE UNTER DEM MOTTO „UNIVERSUM DER KUNST. STÄDEL OHNE GRENZEN“ STATT
„Universum der Kunst. Städel ohne Grenzen“: Die Teilnehmer der diesjährigen Bildungswoche im Städel Museum erwartet vom 8. bis 11. Juli wieder ein Museumsbesuch der besonderen Art. Gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank Rhein/Main lädt das Städel Museum bereits zum zwölften Mal zur groß angelegten und kostenfreien Bildungswoche ein. In der letzten Woche vor den Sommerferien wird das Museum zum „Städel ohne Grenzen“, einem interaktiven Lernort, an dem die jungen Gäste auf spielerische Art die Städel Sammlung und die Vielfalt der Kunst erleben können. Die fächerübergreifenden Themen der Bildungswoche sollen Neugier auf Kunst wecken und historische sowie aktuelle gesellschaftliche Zusammenhänge veranschaulichen: Werke und Themen werden von jungen Kunstvermittlern an Wissensstationen in der Dauerausstellung vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert. Altersgerechte spielerische Stationen sowie kreative Workshops fördern handlungsorientiertes Lernen, gestalterische Auseinandersetzung und praktisches Vertiefen. Teil des Programms ist u. a. das neue Game STÄDEL UNIVERSE, mit dem Schüler der Sekundarstufe II ausgewählte Werke selbstständig mit ihrem Smartphone entdecken können. Die Teilnahme an der Bildungswoche ist für alle Schulklassen, Kita- und Hortgruppen nach Anmeldung kostenlos.
„Die Bildungswoche im Städel Museum bietet Kindern und Jugendlichen jedes Jahr die Gelegenheit, der Welt der Kunst zu begegnen – und das dank der großzügigen Unterstützung unseres Partners, der Frankfurter Volksbank Rhein/Main. Das kostenfreie Programm lädt die jungen Teilnehmer ein, die beeindruckende Städel Sammlung zu erkunden, mit Kunst aus über 700 Jahren. Die Werke erzählen faszinierende Geschichten über unsere Gesellschaft und ihre Entwicklung. Es ist eine einmalige Chance, in ein Universum der Kunst einzutauchen und ihre erstaunliche Vielfalt und Kraft zu entdecken – ganz spielerisch ist das nun auch mit dem neuen Game STÄDEL UNIVERSE möglich“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.
Veranstaltungsdauer: 8. bis 11. Juli 2024, jeweils zwischen 9.00 und 14.00 Uhr
Familiensonntag am 14. Juli 2024 zwischen 10.00 und 18.00 Uhr
Programm: Online unter staedelmuseum.de/bildungswoche
Anmeldung: Nur angemeldete Gruppen können an der Bildungswoche teilnehmen. Gruppentickets sind online buchbar unter https://shop.staedelmuseum.de/bildungswoche2024
Den vollständigen Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
Geschäftsbericht 2023
PRESSEINFORMATION
LETZTE CHANCE: NOCH ZWEI WOCHEN „KOLLWITZ“ IM STÄDEL
Noch bis zum 9. Juni zeigt das Städel Museum die Ausstellung „KOLLWITZ“ und lädt ein, die Vielfalt, Sprengkraft und Modernität der Künstlerin Käthe Kollwitz zu entdecken. In den nächsten zwei Wochen wird es noch Workshops und zahlreiche Überblicksführungen auf Deutsch und Englisch sowie Online-Touren geben. Zu einem umfassenden Besuchserlebnis wird die Schau durch die digitalen Angebote wie das Digitorial® in Deutsch und Englisch oder den Film zur Ausstellung sowie durch weitere Veranstaltungen, etwa eine Lesung in der Romanfabrik mit Birgitta Assheuer und Wolfram Koch.
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Städel Universe
Städel Universe
PRESSEINFORMATION
STÄDEL | FRAUEN
KÜNSTLERINNEN ZWISCHEN FRANKFURT UND PARIS UM 1900
10. JULI BIS 27. OKTOBER 2024
Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 9. Juli 2024, 11.00 Uhr
Die Moderne ist ohne den Beitrag von Künstlerinnen nicht zu denken. Neben bekannten Malerinnen und Bildhauerinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roederstein und Marg Moll haben sich viele weitere erfolgreich im Kunstbetrieb der Zeit um 1900 behauptet. Sie heißen Erna Auerbach, Eugenie Bandell, Mathilde Battenberg, Marie Bertuch, Ida Gerhardi, Dora Hitz, Annie Stebler-Hopf, Elizabeth Nourse oder Louise Schmidt. Von Paris und Frankfurt aus knüpften sie internationale Netzwerke und unterstützten sich gegenseitig. Als einflussreiche Lehrerinnen und Kunstagentinnen prägten einige von ihnen auch die Geschichte des Städel Museums und der Städelschule. Zeit, diesen Künstlerinnen erstmals eine große Ausstellung zu widmen und sie neu zu entdecken. Vom 10. Juli bis 27. Oktober 2024 präsentiert das Städel Museum rund 80 Gemälde und Skulpturen von insgesamt 26 Künstlerinnen. Darunter befinden sich Kunstwerke aus renommierten US-amerikanischen und europäischen Museen sowie zahlreiche Arbeiten aus Privatbesitz, die zum ersten Mal gezeigt werden. Ergänzt werden sie durch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial. Fotografien und Briefe erzählen von internationalen Ateliergemeinschaften, von der strategischen Bedeutung professioneller Künstlerinnenverbände, von Erfolgen, aber auch vom andauernden Streben um Anerkennung.
Die Ausstellung zeigt Künstlerinnen, die sich mit großer Eigenständigkeit und Professionalität in einem durch männliche „Künstlergenies“ bestimmten Kulturbetrieb durchsetzten. Unter dem Blickwinkel der Netzwerke entsteht ein komplexes Bild der Ausbildungs- und Arbeitssituation von Künstlerinnen in der Moderne: vom Kampf der Wegbereiterinnen im Paris der 1880er-Jahre über die ersten Bildhauerinnen an der Kunstschule des Städel um 1900 bis hin zu einer jungen selbstbestimmten Generation von Künstlerinnen im Neuen Frankfurt der 1920er- und 1930er-Jahre. Die stilistisch sehr unterschiedlichen Arbeiten zeigen dabei die Vielfalt weiblicher Positionen in der Kunst auf und spiegeln die radikalen gesellschaftlichen und ästhetischen Umbrüche der Zeit. In ihren Werken setzten sich die Malerinnen und Bildhauerinnen mit ihrer eigenen Existenz als Künstlerinnen in einem männlich dominierten Umfeld auseinander. Sie zeigten sich selbstbewusst im Kreis ihrer Freundinnen und Mitstreiterinnen und stellten die überkommenen Geschlechterrollen infrage. Mit Darstellungen des menschlichen Aktes reklamierten sie einen zuvor den Männern vorbehaltenen Motivkomplex auch für sich. Dabei bedienten sie sich nicht nur der Malerei und Zeichnung, sondern eroberten zunehmend auch die Bildhauerei, die aufgrund der physischen Anstrengung sowie der technischen und materiellen Anforderungen als vermeintlich „männlichste“ Gattung der Kunst galt.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über die Ausstellung: „Mit Käthe Kollwitz, Lotte Laserstein oder Ottilie Roederstein widmete sich das Städel Museum in großen Schauen erfolgreichen Künstlerinnen. Diesen Sommer präsentieren wir unserem Publikum die Städel / Frauen – 26 Malerinnen und Bildhauerinnen der Moderne in einer Ausstellung. Als Ergebnis eines weitreichenden Forschungsprojekts zur Geschichte unserer Institution und seiner Sammlung ist es dem Städel Museum gelungen, bemerkenswerte Künstlerinnenbiografien zu rekonstruieren, verschollene Werke zu lokalisieren und damit Lücken in der Forschung zu schließen und wiederum Türen für weiterführende Recherchen zu öffnen. Der Blick auf die Situation von Künstlerinnen um die Jahrhundertwende und ihren Einfluss auf die Entwicklung der modernen Kunst wird sich mit dieser Ausstellung nachhaltig verändern. Unseren Leihgebern und Förderern gilt mein großer Dank: Sie haben wieder einmal gezeigt, wie wesentlich ihr Engagement für die Kernaufgaben unserer Museumsarbeit ist.“
Alexander Eiling, Eva-Maria Höllerer und Aude-Line Schamschula, Kuratoren der Ausstellung: „Unsere Ausstellung konzentriert sich auf das künstlerische Schaffen von Malerinnen und Bildhauerinnen zwischen 1880 und den 1930er-Jahren. Wir widmen uns drei Generationen von Künstlerinnen sowie den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen dem Frankfurter Kunstbetrieb und der französischen Kunstmetropole. Nach einem Prolog, der sich mit dem Pariser Künstlerinnenkreis um Ottilie Roederstein befasst, wird die Ausbildungssituation von Frauen an der Städelschule sowie an der neuen Kunstgewerbeschule in den 1920er-Jahren ins Zentrum gerückt. Wir stellen diese Künstlerinnen mit ihren individuellen Leistungen vor und machen ihre weitverzweigten Netzwerke sichtbar, mit denen sie sich gegenseitig unterstützten und förderten. Es ist eine Ausstellung über die Selbstermächtigung von Künstlerinnen, die zu ihrer Zeit keine Ausnahmeerscheinungen waren.“
Kuratoren Städel Museum: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne), Eva-Maria Höllerer (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne), Aude-Line Schamschula (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne)
Gefördert durch: Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Damengesellschaft des Städelschen Museums-Vereins e. V., Dr. Marschner Stiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, CATRICE
Mit weiterer Unterstützung durch: Ernst von Siemens Kunststiftung
Medienpartner: FAZ, hr2-kultur
Den vollständigen Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
PRESSEINFORMATION
UNVERGESSLICHE SOMMERSONNTAGE MIT LIVE-MUSIK IM STÄDEL GARTEN
NEUE VERANSTALTUNGSREIHE SUNDAY SESSIONS // STÄDEL X RIVERSIDE X AMP // SONNTAG, 26. MAI, 9. JUNI UND 18. AUGUST 2024 VON 16.00 BIS 20.00 UHR
Die SUNDAY SESSIONS laden an drei Sonntagen im Mai, Juni und August zu lauen Sommerabenden im Städel Garten ein. Bei der neuen Veranstaltungsreihe des Städel Museums in Kooperation mit Riverside Session und der Frankfurter Bar AMP erwarten die Besucher Live-Musik und DJ-Sets, Kurzführungen zur Gegenwartskunst, kühle Drinks sowie kulinarische Köstlichkeiten in entspannter Atmosphäre. Auf dem beliebten Gartenhügel kann man das Wochenende mit Freunden und der Familie perfekt ausklingen lassen und dabei die Sonnenstrahlen genießen.
Das Künstlerkollektiv Riverside Session belebt seit 2022 vom Mainufer aus die Frankfurter Musikszene mit Funk, Jazz, Hip-Hop, Afro, Latin und Soul und schafft Treffpunkte mit internationalem Flair. Rund um das Kollektiv treffen Musiker und Künstler verschiedenster Genres aufeinander und improvisieren gemeinsam. Jede Session ist ein einzigartiges Erlebnis, schafft Inspiration und verbindet Menschen durch Musik. An allen drei Terminen führen junge Kunstvermittler zu ausgewählten Kunstwerken im Städel Garten und in der Sammlung Gegenwartskunst, die mit mehr als 230 Werken von 170 Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Schulen, Stilrichtungen und Gruppierungen einen Überblick über die Kunst nach 1945 bietet. Zudem finden Kurzführungen durch die Ausstellung „Mirror of Thoughts“ des Künstlerduos Muntean/Rosenblum statt. Im Städel Garten besteht zur SUNDAY SESSION am 9. Juni letztmals die Gelegenheit, den grotesken Kreaturen der Werkgruppe sunrise. east. (2005) des Installationskünstlers Ugo Rondinone von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.
Das AMP sorgt bei den SUNDAY SESSIONS für die Kulinarik und rundet die Sommerabende mit speziellen Drinks und köstlichem Essen ab. Mit einer Mischung aus internationalen Klassikern und Eigenkreationen gehören die Highballs im AMP zu den besten der Stadt. Das Hamptons Eis & Café liefert mit Eis aus regionalen Zutaten zusätzliche Abkühlung.
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