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Städel Newsroom Städel Museum

Bilder & Texte

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Ausstellungsvorschau 2023 1.12.2022

PRESSEINFORMATION
Ausstellungsvorschau 2023
Frühe Meisterwerke der Italien-Fotografie / Von Rodin bis Picasso – Das Relief in der Kunst / Holbein und die Renaissance im Norden / Gegenwartskunst von Philipp Fürhofer, Ugo Rondinone, Victor Man und Miron Schmückle

Italien vor Augen. Frühe Fotografien ewiger Sehnsuchtsorte
23. Februar bis 3. September 2023
Auf dem Canal Grande schippernde Gondolieri, der schiefe Turm von Pisa oder die Altertümer Roms: Zahlreiche Fotografien von Giorgio Sommer (1834–1914), dem Unternehmen der Gebrüder Alinari (gegr. 1854), von Carlo Naya (1816–1882) oder auch von Robert Macpherson (1814–1872) prägten das Bild von Italien als Sehnsuchtsort. Das Städel Museum präsentiert in einer Ausstellung mit 90 Werken eine Auswahl der frühen Italienfotografie der Jahre 1850 bis 1880 aus der eigenen Sammlung. Noch heute wirken die Szenerien von damals fotografisch nach.

Philipp Fürhofer. Phantominseln
12. Mai bis 5. November 2023
Palmenblätter, Sonnenuntergänge, Wälder – an der Schnittstelle von Installation und Malerei strahlen dem Publikum in Leuchtkästen und Gemälden tropische Landschaften des Künstlers Philipp Fürhofer (*1982) entgegen. Doch die Naturromantik trügt: Unter aufgeplatzten Schichten von Malerei offenbart sich die Frage nach der existenziellen, wechselseitigen Beeinflussung von Mensch und Natur, einer kapitalistischen Zivilisation und der stetigen Zerstörung ihres eigenen Lebensraums. In einer konzentrierten Einzelausstellung präsentiert das Städel Museum neueste Werke des Künstlers.

Herausragend! Das Relief von Rodin bis Picasso
24. Mai bis 17. September 2023
Ist es Malerei, ist es Skulptur? Kein anderes künstlerisches Medium sprengt die Grenzen unseres Sehens wie das Relief. Es ist diese Unbestimmtheit, die es für die berühmtesten Künstlerinnen und Künstler seit jeher so reizvoll macht. Das Städel Museum präsentiert im Frühjahr 2023 eine große Überblicksausstellung über die Möglichkeiten des Reliefs von 1800 bis in die 1960er-Jahre. Gezeigt werden im wahrsten Sinne des Wortes herausragende Arbeiten aus rund 150 Jahren von Künstlerinnen und Künstlern wie Bertel Thorvaldsen, Jules Dalou, Auguste Rodin, Medardo Rosso, Paul Gauguin, Henri Matisse, Pablo Picasso und Alexander Archipenko sowie Hans Arp, Kurt Schwitters, Sophie Taeuber-Arp, Yves Klein, Louise Nevelson oder Lee Bontecou. Dafür vereint das Städel Museum – in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle – bedeutende Kunstwerke aus europäischen Museen in Frankfurt, etwa aus dem Petit Palais und dem Centre Pompidou in Paris, dem Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, dem Kunstmuseum Basel oder dem Musée des Beaux-Arts Lyon, sowie selten zu sehende Arbeiten aus Privatsammlungen. Mit der Ausstellung wirft das Städel Museum einzigartige Schlaglichter auf den heute wenig bekannten Diskurs rund um dieses aufregende künstlerische Medium.

Ugo Rondinone. sunrise. east.
28. Juni bis 5. November 2023
Es sind groteske Wesen, die das Publikum im Städel Garten empfangen werden. Der Schweizer Künstler Ugo Rondinone (1964) verwandelt den markanten Hügel über den Gartenhallen in eine sonderbare Landschaft. In der Werkgruppe sunrise. east.* ordnet Rondinone jedem Monat einen Kopf mit charakteristischen und gleichsam stark reduzierten Gesichtszügen zu. Die Besucher des Städel Gartens sind eingeladen, allen zwölf Wesen – und damit allen Monaten – von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, und die unterschiedlichen Freuden, Widrigkeiten und Emotionen eines ganzen Jahres im Schnelldurchlauf zu erleben.

Victor Man. Die Linien des Lebens
14. Oktober bis 4. Februar 2023
Intime, vorrangig kleinformatige und der Zeit scheinbar entrückte Gemälde zeichnen das Schaffen des rumänischen Künstlers Victor Man (*1974, Cluj) aus. Subtile Einflüsse der Vorrenaissance, aber auch Anklänge an den Symbolismus scheinen in seiner melancholischen Bildwelt auf. Das Städel Museum präsentiert inmitten der Sammlung Alte Meister eine Ausstellung mit Arbeiten der letzten zehn Jahre, die dem künstlerischen Schwerpunkt des Malers, Selbstbildnissen und Porträts, gewidmet ist. Sein Œuvre eröffnet zahlreiche kunsthistorische Referenzen und stellt zugleich eine einzigartige Position der zeitgenössischen Malerei dar. Es entsteht ein faszinierender Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart.

Holbein und die Renaissance im Norden
2. November 2023 bis 18. Februar 2024
Die Maler Hans Holbein der Ältere und Hans Burgkmair der Ältere gelten neben Albrecht Dürer als Wegbereiter einer neuen Kunst: der Malerei der Renaissance. Das Zentrum dieser Kunst ist die Reichs- und Handelsmetropole Augsburg, die sich in nur wenigen Jahrzehnten zur Hauptstadt einer deutschen und zugleich internationalen Renaissance entwickelte. Das Städel Museum widmet – zusammen mit dem Kunsthistorischen Museum, Wien – dieser Zeitenwende in der Geschichte der Kunst im Herbst 2023 eine große Sonderausstellung. Erstmals werden eine bedeutende Anzahl der wichtigsten Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von Hans Holbein d. Ä. (ca. 1460/70–1524) und Hans Burgkmair d. Ä. (1473–1531) in einer Ausstellung zusammengeführt. Ergänzt werden sie um Arbeiten weiterer Augsburger Künstler aus der Zeit von ca. 1480/90 bis etwa 1530 sowie um ausgewählte deutsche, italienische und niederländische Kunstwerke u. a. von Albrecht Dürer, Andrea Solario oder Hugo van der Goes, die entweder für städtische Auftraggeber entstanden oder aber das Schaffen von Holbein und Burgkmair vorbildhaft prägten. Die Ausstellung präsentiert so einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Kunst Nordeuropas von der Spätgotik hin zur beginnenden Neuzeit.

Miron Schmückle. Flesh for Fantasy
1. Dezember 2023 bis 14. April 2024
Der rumänisch-deutsche Künstler Miron Schmückle (*1966, Sibiu/Hermannstadt) gehört zu den singulären Protagonisten der Gegenwartskunst. Aufgewachsen in Rumänien unter Ceausescu, träumte sich der Künstler bereits als Kind in andere Welten, die durch den Eisernen Vorhang jedoch für immer unerreichbar schienen. Die früh einsetzende Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte einerseits wie mit der Flora und Fauna ferner Länder andererseits mündete in einem einzigartig kohärenten künstlerischen Werk.

Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.

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GUIDO RENI. Der Göttliche 22.11.2022

PRESSEINFORMATION
GUIDO RENI. DER GÖTTLICHE
23. NOVEMBER 2022 BIS 5. MÄRZ 2023

Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 22. November 2022, 11.00 Uhr

In einer groß angelegten Ausstellung entdeckt das Städel Museum ab dem 23. November 2022 den einstigen Malerstar des italienischen Barock wieder: Guido Reni (1575–1642). Zu seiner Zeit war Reni einer der erfolgreichsten und gefeiertsten Maler Europas, begehrt bei den bedeutendsten Auftraggebern, zu denen etwa der Borghese-Papst Paul V., der Herzog von Mantua oder die englische Königin zählten. Im 19. Jahrhundert aufgrund anderer ästhetischer Vorlieben kaum geschätzt und später durch die einseitige Konzentration auf seinen zeitweisen Rivalen Caravaggio in die zweite Reihe verdrängt, hat er heute im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr den Platz, den er verdient.

Erstmals seit über 30 Jahren führt das Städel Museum in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid rund 130 seiner faszinierenden Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken zusammen und eröffnet einen neuen Blick auf Guido Reni. Der Maler war zutiefst religiös und zugleich abergläubisch, sagenhaft erfolgreich und hoffnungslos spielsüchtig, wie eine zeitgenössische Biografie mitteilt. Den ehrenvollen Beinamen Il divino (dt. „Der Göttliche“) erhielt Reni schon zu Lebzeiten – dieser bezieht sich auf seinen Ruhm als Künstlerstar, der sich im Wissen um sein Können gelegentlich auch divenhaft verhielt. „Der Göttliche“ verweist aber auch auf seine Themen: Reni ist der Maler des Göttlichen. Mit seiner Kunst prägte er die europäische Bildwelt tiefgreifend und übersetzte wie kein anderer die Schönheit des Göttlichen in Malerei – gleich ob es sich um den christlichen Himmel oder die antike Götterwelt handelte. Die enorme Wirkung seines Schaffens zeigt sich etwa in den unzähligen Varianten seiner Darstellungen des Hauptes Christi und Mariens mit zum Himmel gewandtem Blick, deren Reproduktionen sich noch heute als Einlegeblätter in katholischen Gebetsbüchern finden. Diese beispiellose Rezeptionsgeschichte hat Renis Image lange negativ geprägt und die eigentlichen Qualitäten sowie andere faszinierende Aspekte seiner Kunst aus dem Bewusstsein verdrängt.

Neben Hauptwerken aus der Sammlung des Städel Museums wie dem bedeutenden Frühwerk Himmelfahrt Mariens (um 1598/99) oder dem jüngst restaurierten Gemälde Christus an der Geißelsäule (um 1604) präsentiert die Ausstellung herausragende Arbeiten aus über 60 internationalen Museen und privaten Sammlungen, u. a. aus dem Museo Nacional del Prado, Madrid, der Pinacoteca Nazionale in Bologna, den Uffizien in Florenz, dem J. Paul Getty Museum und dem LACMA in Los Angeles, dem Metropolitan Museum of Art in New York und dem Louvre in Paris. Zudem ist eine Reihe von neu entdeckten und noch nie ausgestellten Werken Renis im Städel Museum zu sehen. Ergänzt wird diese Auswahl punktuell durch Gegenüberstellungen mit Werken von Vorbildern und Zeitgenossen, mit denen sich der Maler auseinandergesetzt hat (darunter Raffael, Parmigianino oder Annibale Carracci), sowie durch rare historische Dokumente, wie sein Rechnungsbuch der Jahre 1609–1612.

Kurator: Dr. Bastian Eclercy (Sammlungsleiter italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum)
Projektleitung: Aleksandra Rentzsch (Wissenschaftliche Mitarbeiterin italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum)
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Städelscher Museums-Verein e. V.
Medienpartner: Tagesspiegel, ARTE, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main Kulturpartner: hr2-kultur

Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.

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Wandtexte "GUIDO RENI. Der Göttliche" 21.11.2022

WANDTEXTE
GUIDO RENI. Der Göttliche
23. NOVEMBER 2022 BIS 5. MÄRZ 2023
Ausstellungshaus

Einführung
Diese Ausstellung präsentiert den Malerstar des italienischen Barock: Guido Reni (1575–1642). Im 19. Jahrhundert geringgeschätzt und später von seinem Zeitgenossen Caravaggio an Popularität überflügelt, hat er heute im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr den Platz inne, der ihm gebührt. In seiner Epoche hingegen ist Reni einer der erfolgreichsten und gefeiertsten Maler nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa. Bedeutende Auftraggeber aus Adel und Klerus reißen sich um Werke von seiner Hand. Schon zu Lebzeiten erhält Reni den Beinamen „der Göttliche“. Dieser bezieht sich zum einen auf seinen Ruhm als ein Künstler, der sich im Wissen um sein Können gelegentlich auch divenhaft gebärdet. Zum anderen verweist der Ehrentitel il divino auf seine Themenwelt: Guido ist der Maler des Göttlichen, gleich ob es um den christlichen Himmel oder die Götterwelt der antiken Mythologie geht. Mittels seiner anschaulichen Bildsprache übersetzt er die Unsichtbarkeit des Himmlischen in die Schönheit der Malerei. Die Schau führt als erste seit über 30 Jahren Guido Renis Gemälde, Zeichnungen und Radierungen zusammen und eröffnet neue Perspektiven auf diese faszinierende Künstlerpersönlichkeit.

Die kompletten Wandtexte können Sie hier als PDF herunterladen.

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HEREINSPAZIERT! STÄDEL LÄDT ZUM KOSTENFREIEN MUSEUMSBESUCH 15.11.2022

PRESSEINFORMATION
HEREINSPAZIERT! STÄDEL LÄDT ZUM KOSTENFREIEN MUSEUMSBESUCH
STÄDEL OPEN HOUSE: Freier Eintritt ins Museum am 26. und 27. November mit Führungen und Workshop-Programm

Das Städel Museum lädt am ersten Adventswochenende – dem 26. und 27. November 2022 – zum kostenfreien Museumsbesuch ein. Mit STÄDEL OPEN HOUSE öffnet das Museum von 10 bis 18 Uhr seine Türen: Besucher können 700 Jahre europäische Kunstgeschichte entdecken – vom Mittelalter über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Ein Highlight ist die kürzlich wiedereröffnete Sammlung Kunst der Moderne mit Meisterwerken von Max Beckmann, Edgar Degas, Lotte Laserstein, Paula Modersohn-Becker, Claude Monet oder Pierre-Auguste Renoir. Die neue große Sonderausstellung „GUIDO RENI. Der Göttliche“ sowie „VOR DÜRER. Kupferstich wird Kunst“ und „Michael Müller: Der geschenkte Tag. Kastor & Polydeukes“ sind ebenfalls geöffnet. Während des gesamten Wochenendes können die Besucher an verschiedenen thematischen Führungen teilnehmen und durch die Sammlung flanieren. Bei offenen Workshops können Kinder nachmittags selbst kreativ werden. Familienführungen bieten zudem ein gemeinsames Erleben der Kunstwerke an. Unter freiem Himmel lockt der neu gestaltete Städel Garten zu einer Erkundungstour durch die Bildhauerei der letzten 100 Jahre.

„Mit STÄDEL OPEN HOUSE starten wir in eine Kunstsaison voller Meisterwerke! Dafür öffnen wir am ersten Adventswochenende kostenfrei die Türen für alle Besucherinnen und Besucher. Die jüngst neugestalteten Sammlungsräume des Städel Museums werden ebenso zu erleben sein wie die gerade eröffnete Sonderausstellung ‚GUIDO RENI. Der Göttliche‘. Mit dieser Einladung möchte das Städel Danke sagen für die überwältigende Unterstützung unseres Hauses durch Frankfurts Bürger, Stiftungen und Unternehmen in den zurückliegenden zwei Jahren“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

Den vollständigen Pressetext mit dem gesamten Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

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Stifter-Saal im Sammlungsbereich Alte Meister

7.11.2022

Stifter-Saal im Sammlungsbereich Alte Meister

7.11.2022

Sammlungsbereich Alte Meister, Ausstellungsansicht

7.11.2022

Sammlungsbereich Alte Meister, Ausstellungsansicht

7.11.2022

Sammlungsbereich Kunst der Moderne, Ausstellungsansicht

7.11.2022

Sammlungsbereich Kunst der Moderne, Ausstellungsansicht

7.11.2022

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