Navigation menu

Städel Newsroom Städel Museum

Bilder & Texte

Hier finden Sie alle unseren aktuellen Pressematerialien in der Übersicht. Nutzen Sie gern die Filter oder die Suchfunktion, um gezielt zu suchen.

Veranstaltungsprogramm Oktober 2020 11.9.2020

Veranstaltungsprogramm Oktober 2020

PDF anzeigen

Städel eröffnet den neuen Studiensaal der Graphischen Sammlung 10.9.2020

Presseinformation

Städel eröffnet den neuen Studiensaal der Graphischen Sammlung

Der Umbau der Graphischen Sammlung im Städel Museum ist erfolgreich abgeschlossen. Ab dem 1. Oktober 2020 ist das Herzstück der Graphischen Sammlung, der Studiensaal, für die Besucherinnen und Besucher wieder zugänglich. Interessierte können sich dort Meisterwerke der Zeichenkunst und Druckgrafik aus dem Bestand des Städel zum Betrachten, Studieren und Erforschen vorlegen lassen – eine einzigartige und unmittelbare Begegnung mit der Kunst wird so möglich. Die Graphische Sammlung bewahrt über 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Dank der hohen Qualität der Blätter gehört sie zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art in Deutschland. Höhepunkte sind neben Werken von Dürer, Raffael oder Rembrandt u. a. nazarenische Zeichnungen, französische Blätter des 18. und 19. Jahrhunderts, Werke von Max Beckmann und des deutschen Expressionismus um Ernst Ludwig Kirchner sowie Arbeiten der US-amerikanischen Kunst nach 1945. Aufgrund der besonderen Lichtempfindlichkeit von Arbeiten auf Papier können die Werke nicht dauerhaft ausgestellt werden. Sie werden daher in Sonderschauen in der Ausstellungshalle gezeigt oder können zu gesonderten Öffnungszeiten und nach Anmeldung im Studiensaal vorgelegt werden.

Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.

PDF anzeigen

Daten und Fakten Umbau Graphische Sammlung 10.9.2020

Daten und Fakten Umbau Graphische Sammlung

PDF anzeigen

Aktualisierte Ausstellungvorschau 2020/21 8.9.2020

2020

Schaulust. Niederländische Zeichenkunst des 18. Jahrhunderts
Verlängert bis 24. Mai 2021
Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung

Mit annähernd 600 Blättern verfügt das Städel Museum über eine der umfangreichsten Sammlungen niederländischer Zeichnungen des 18. Jahrhunderts außerhalb der Niederlande und Belgiens. Diesem wertvollen Bestand widmet das Städel vom 1. Oktober 2020 bis 24. Mai 202 eine eigene Ausstellung. Präsentiert werden 81 repräsentative Zeichnungen von heute kaum mehr bekannten, in ihrer Zeit aber oft sehr erfolgreichen Künstlern. Sie veranschaulichen exemplarisch die Struktur des Sammlungsbestands, das inhaltliche Spektrum und die künstlerische Qualität. Die häufig bildmäßig vollendeten, oft auch farbigen Handzeichnungen bedienten die Schaulust der aufgeklärten Bürgerinnen und Bürger des 18. Jahrhunderts und ihr Bedürfnis nach Austausch und Information. Mit anderen Kunstinteressierten wurde eine Gesprächskultur über Bilder durch das gemeinsame Betrachten der Zeichnungen gepflegt.
In der Ausstellung sind Entwürfe für Wand- und Deckendekorationen von Jacob de Wit, Buchillustrationen von Bernard Picart, niederländische Topografien von Cornelis Pronk, Paulus Constantijn la Fargue oder Hendrik Schepper, stimmungsvoll komponierte Landschaftszeichnungen von Jacob Cats, den Brüdern Jacob und Abraham van Strij oder von Franciscus Andreas Milatz, dekorative Blumen- und Früchtestillleben von Jan van Huysum und dessen zahlreichen Nachfolgern sowie Darstellungen exotischer Tiere von Aert Schouman oder satirische Genreszenen von Cornelis Troost und Jacobus Buys versammelt. Die ausgewählten Werke verdeutlichen eindrucksvoll die Aufwertung und Emanzipation der Zeichnung in den Niederlanden des 18. Jahrhunderts ebenso wie die immer wieder gesuchte Auseinandersetzung mit der Kunst des 17. Jahrhunderts, des sogenannten niederländischen „Goldenen Zeitalters“.

Mit dem ersten Besuchertag der Ausstellung ist auch der Studiensaal der Graphischen Sammlung nach Umbaumaßnahmen wieder zugänglich. Der Studiensaal bietet dem Publikum die Möglichkeit, sich einzelne Arbeiten aus dem über 100.000 Zeichnungen und Grafiken umfassenden Bestand des Städel Museums vorlegen zu lassen.

Kuratorin: Annett Sandfort (ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Stipendiatin der Stiftung Gabriele Busch-Hauck, Graphische Sammlung, Städel Museum)
Ermöglicht durch: Stiftung Gabriele Busch-Hauck

STÄDELS BECKMANN / BECKMANNS STÄDEL. Die Jahre in Frankfurt
Verlängert bis 29. August 2021
Ausstellungshaus, Obergeschoss

Max Beckmann (1884–1950) ist wie kaum ein anderer Künstler mit Frankfurt und dem Städel Museum verbunden. Von 1915 bis 1933 in Frankfurt ansässig, schuf er hier einen Großteil seiner zentralen Werke, entwickelte seinen charakteristischen Stil und erhielt 1925 von der Stadt ein Meisteratelier an der Kunstgewerbeschule. Zahlreiche Frankfurt-Ansichten, Selbstbildnisse und Porträts von Freunden und Bekannten belegen seine enge Bindung an die Stadt, die er nach seiner erzwungenen Entlassung aus seiner Lehrtätigkeit 1933 mit großem Bedauern verließ. 1937 floh Beckmann, als „entartet“ diffamiert, aus Deutschland. 1950 starb er in New York. Aufgrund seiner engen Verbindung zu Frankfurt befasst sich das Städel Museum seit fast einem Jahrhundert intensiv mit dem Sammeln und Erforschen von Beckmanns Werk, das in zahlreichen Sonderausstellungen gezeigt worden ist. Seit 1918 wurden kontinuierlich Arbeiten des Künstlers erworben, sodass das Museum heute mit elf Gemälden, zwei Skulpturen und einem mehrere hundert Blatt umfassenden grafischen Bestand über eine der weltweit umfangreichsten Beckmann-Sammlungen verfügt. Die Sonderpräsentation widmet sich vom 9. Dezember 2020 bis zum 5. April 2021 anhand von ausgewählten Werken und dokumentarischem Material diesem Bestand und Beckmanns Frankfurter Jahren. Im Mittelpunkt stehen sein berühmtes Selbstbildnis mit Sektglas sowie sein bedeutender Lithographiezyklus Die Hölle, die 1919 an einem entscheidenden Punkt seiner Karriere entstanden und sein weiteres Schaffen maßgeblich prägten.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. Regina Freyberger (Leiterin Graphische Sammlung ab 1750, Städel Museum)
Dokumentation: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)

2021

Neu Sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahre
30. Juni bis 24. Oktober 2021
Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung
Pressevorbesichtigung: 29. Juni 2021, 11.00 Uhr

Die Fotografie der 1920er- und 1930er-Jahre in Deutschland steht zwischen Innovation und Kontinuität. Von den einschneidenden gesellschaftlichen Umwälzungen nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nicht unberührt, wurden ungewöhnliche Perspektiven, verschiedene Stile und Kontraste zum Ausdrucksmittel der sich verändernden Lebensumstände und politischen Landschaft. Vom 30. Juni bis zum 24. Oktober 2021 zeigt das Städel Museum eine Ausstellung über Tendenzen und Bewegungen in der Fotografie der Moderne. Die Schau präsentiert eine Auswahl von über 100 wegweisenden Fotografien aus dem mehr als 5.000 Arbeiten umfassenden Bestand der Fotografie-Sammlung des Städel sowie Leihgaben von prominenten Vertreterinnen und Vertretern wie Alfred Ehrhardt, Hans Finsler, Lotte Jacobi, Felix H. Man, Albert Renger-Patzsch, Erich Salomon, August Sander, Umbo, Paul Wolff oder Yva sowie eine Reihe wenig bekannter, von Carl Albiker, Karl Theodor Gremmler und Paul W. John.

Die Fotografie hat – wie in kaum einer anderen Zeit – zwischen den Jahren 1918 und 1939 die Kunstwelt und den Alltag geprägt. In sieben thematischen Kapiteln werden wesentliche Aspekte der künstlerischen Beschäftigung mit der Fotografie und deren Einsatz in verschiedenen Gebrauchskontexten in ihrer gesamten motivischen Bandbreite vorgestellt. Historische Zeitschriften, Bücher und Plakate ergänzen die fotografischen Arbeiten und veranschaulichen ihre Verwendung in unterschiedlichen Medien. Die 1920er-Jahre boten für Fotografinnen und Fotografen zahlreiche neue Tätigkeitsgebiete, von der Illustration von Zeitschriften und Büchern bis hin zur Gestaltung von Werbung. Doch ebnete nicht nur diese wirtschaftliche Art der Nutzung der Fotografie den Weg für ihre starke Präsenz im öffentlichen Raum. Als scheinbar authentisches Abbild der Wirklichkeit wurde sie auch von politischen Bewegungen als Mittel der Gewinnung und Steuerung der Massen erkannt. Die in der Weimarer Republik mit der Kamera entwickelten neuen Sehweisen wurden ab 1933 bruchlos übernommen. Im Unterschied zur Diffamierung der Avantgarde in den bildenden Künsten gab es in der Fotografie keine gestalterischen Einschränkungen – die moderne Bildsprache hatte sich bereits fest im visuellen Gedächtnis etabliert und wurde im NS-Staat für propagandistische Zwecke eingesetzt.

Kuratorin: Kristina Lemke (Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Fotografie, Kunst der Moderne, Städel Museum) Gefördert durch: FAZIT-STIFTUNG, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Dr. Hans Feith und Dr. Elisabeth Feith-Stiftung Symposium: Am 17. und 18. September findet ein wissenschaftliches Symposium im Städel Museum statt. Es ist dem kürzlich verstorbenen Kunsthistoriker, Journalisten und Sammler Wilfried Wiegand gewidmet, welcher der fotografischen Sammlung im Städel Museum wichtige Impulse gab. Die Ergebnisse des Symposiums werden unmittelbar in die Ausstellung miteinfließen. Unterstützt wird das Symposium von der FAZIT-STIFTUNG.

Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam
6. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022
Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: 5. Oktober 2021, 11.00 Uhr

Es ist heute kaum vorstellbar: Doch als der junge Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606–1669) im Jahr 1631 von Leiden nach Amsterdam zog, war er nur einer von vielen, die sich in der florierenden Kunst- und Kulturmetropole einen Namen machen wollten. In nur wenigen Jahren hatte er es geschafft: Rembrandt erwarb weitreichende Wertschätzung, bildete Dutzende angehender Künstler aus, engagierte sich im Kunsthandel und im aktiven Vertrieb seiner Gemälde und Druckgrafiken. Parallel dazu veränderte sich sein Stil in radikaler Weise von den kleinen, präzise gemalten Gemälden der Leidener Frühzeit zu den großen, dramatisch erzählenden und alle Register der Lichtregie ziehenden Leinwandbildern der Amsterdamer Zeit.
In einer großen Ausstellung thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel Bestand an Werken Rembrandts, darunter die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington. Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit, darunter Nicolas Eliasz. Pickenoy und Bartholomeus van der Helst oder die Rembrandt-Schüler Govaert Flinck und Ferdinand Bol. Im Zentrum werden Gruppierungen eng verwandter Gemälde stehen, die Rembrandts Rolle und die seiner Zeitgenossen in diesem kreativen Netzwerk verdeutlichen. Rembrandts Bildproduktion war erstaunlich breit und umfasste neben Landschaften, Genreszenen und Stillleben vor allem Historienbilder und Porträts. Die Auseinandersetzung mit seinen Konkurrenten prägte seine künstlerische Entwicklung wie auch seine unternehmerischen Ambitionen. In Amsterdam wetteiferte eine Vielzahl talentierter Künstler um die Aufmerksamkeit und Patronage des wohlhabenden und kunstliebenden Bürgertums. Es war genau diese ebenso aufregende wie anregende Atmosphäre, die den jungen Künstler aus Leiden zu dem weltberühmten Meister machte, der er bis heute ist: Rembrandt.

Die Ausstellung wird organisiert vom Städel Museum, Frankfurt am Main, und von der National Gallery of Canada, Ottawa.

Kuratoren: Prof. Dr. Jochen Sander (Stellvertretender Direktor und Sammlungsleiter Flämische, holländische und deutsche Malerei vor 1800, Städel Museum) und Prof. Dr. Stephanie Dickey (Gastkuratorin an der National Gallery of Canada, Ottawa) Gefördert durch: ING AG, Dagmar-Westberg-Stiftung

Titel- und Laufzeitänderungen vorbehalten

PDF anzeigen

Städel ohne Grenzen - Die Bildungswoche 2020 3.9.2020

PRESSEINFORMATION

STÄDEL OHNE GRENZEN – DIE BILDUNGSWOCHE 2020
DIE BILDUNGSWOCHE KOMMT IN DIESEM JAHR FÜR EINEN GANZEN MONAT ZU DEN KINDERN UND JUGENDLICHEN IN DIE SCHULEN, KINDERTAGESSTÄTTEN UND HORTE

Das Städel Museum hat gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank 2020 eine etwas andere Bildungswoche entwickelt: Dieses Jahr kommt die Bildungswoche zu den Kindern und Jugendlichen in die Schulen, Kindertagesstätten und Horte. Den ganzen September stehen thematisch vielfältige, fächerübergreifende Arbeitsblätter auf der Website des Städel Museums kostenfrei zum Download zur Verfügung. Die Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher können die Texte und spannenden Anleitungen zur künstlerisch-praktischen Vertiefung für Kita, Grundschule, Sekundarstufe I und II in den Unterricht einbinden, für das Homeschooling nutzen oder als Hausaufgabe verwenden. Die pädagogischen Materialien führen Kinder und Jugendliche an kunst- und kulturhistorische Inhalte heran und ermöglichen eine aktive Teilhabe an Wissensvermittlung außerhalb des Museums. Die Themenangebote über Politik, Farbe und Form, Natur und Umwelt bis hin zu Fantasy oder Freundschaft orientieren sich am Lehrplan und bieten Bezüge zum fächerübergreifenden Unterricht. Unter dem Motto „Kunst verbindet. 700 Jahre Kulturgeschichte“ werden unter anderem auch aktuelle gesellschaftlich relevante Themen, etwa Kinderrechte, Klimawandel oder Geschlechterrollen, mit den Werken der Sammlung des Städel Museums vermittelt. Durch ansprechende Texte können sich Kinder und Jugendliche ausgewählte Kunstwerke detailliert erschließen, Workshop-Anleitungen ermöglichen eine kreative weiterführende Auseinandersetzung. Die Arbeitsblätter sind bis zum 30. September nutzbar und stehen darüber hinaus auch noch nach dem Ende der Bildungswoche zur Verfügung. Der Besuch im Städel Museum ist Teil des Angebots. Jede angemeldete Schul-, Kita- oder Hortgruppe erhält die Chance auf kostenfreie Familienkarten für die gesamte Gruppe. Das Kartenkontingent ist begrenzt.

Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.

PDF anzeigen

Schaulust. Niederländische Zeichenkunst des 18. Jahrhunderts 27.8.2020

PRESSEINFORMATION

Schaulust. Niederländische Zeichenkunst des 18. Jahrhunderts
VERLÄNGERT BIS 24. MAI 2021

Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung

Mit annähernd 600 Blättern verfügt das Städel Museum über eine der umfangreichsten Sammlungen niederländischer Zeichnungen des 18. Jahrhunderts außerhalb der Niederlande und Belgiens. Diesem wertvollen Bestand widmet das Städel vom 1. Oktober 2020 bis 24. Mai 2021 eine eigene Ausstellung. Präsentiert werden 81 repräsentative Zeichnungen von heute kaum mehr bekannten, in ihrer Zeit aber oft sehr erfolgreichen Künstlern. Sie veranschaulichen exemplarisch die Struktur des Sammlungsbestands, das inhaltliche Spektrum und die künstlerische Qualität. Die häufig bildmäßig vollendeten, oft auch farbigen Handzeichnungen bedienten die Schaulust der aufgeklärten Bürgerinnen und Bürger des 18. Jahrhunderts und ihr Bedürfnis nach Austausch und Information. Mit anderen Kunstinteressierten wurde eine Gesprächskultur über Bilder durch das gemeinsame Betrachten der Zeichnungen gepflegt.

Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.

PDF anzeigen

Veranstaltungsprogramm September 2020 5.8.2020

Veranstaltungsprogramm September 2020

PDF anzeigen

CLOSE UP: Neuer Vermittlungsraum für die Sammlung Gegenwartskunst 4.8.2020

PRESSEINFORMATION

„CLOSE UP“: NEUER VERMITTLUNGSRAUM FÜR DIE SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST

BESUCHERINNEN UND BESUCHER KÖNNEN SICH IN EINEM VERTIEFUNGSRAUM NÄHER MIT DER SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST BESCHÄFTIGEN // DIGITALE ANWENDUNG ERWEITERT DIE KUNSTBETRACHTUNG VOR ORT // WECHSELNDE THEMENSCHWERPUNKTE // FÜHRUNGSANGEBOT

Im Zuge der Neupräsentation „ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, neue Werke – die Sammlung von 1945 bis heute“ hat das Städel Museum abteilungsübergreifend einen innovativen Kunst- und Vermittlungsbereich entwickelt. CLOSE UP bietet den Besucherinnen und Besuchern des Städel mit einer konzentrierten Werkauswahl Zugänge und Vertiefungsmöglichkeiten zu Themen der Gegenwartskunst. Dabei setzt CLOSE UP auf das Zusammenspiel von originalen Kunstwerken, Wandtexten und einer Tabletanwendung. Das breite Spektrum der digitalen Vermittlung – von Ausstellungsfilmen über Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung sowie die Digitorials® bis hin zur Digitalen Sammlung – ergänzt die Begegnung mit den Originalen im Museumsraum.

In CLOSE UP werden spezifische Themen der Sammlung präsentiert und eingehend unter die Lupe genommen. Den Anfang bildet das Fokusthema Fotografie und Malerei. Am Beispiel von drei Werken aus der Sammlung des Städel von Sigmar Polke (1941–2010), Wolfgang Tillmans (geb. 1968) und Jörg Sasse (geb. 1962) wird die Kombination der vermeintlich konkurrierenden Medien genauer untersucht. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, vor den originalen Arbeiten selbstständig zu recherchieren: Welche Rolle nimmt die Fotografie in der Kunst ein? Welche Auswirkungen hat sie auf die Malerei? Verbindungslinien zwischen Kunst und Gesellschaft sowie historische Zusammenhänge werden aufgedeckt. Für die vertiefende Beschäftigung stehen Wandtexte, Bücher und Tablets bereit. Eigens geschaffene Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Diskutieren ein. Im Städel Wifi können die Besucherinnen und Besucher auch eine mobile Version der Anwendung für das eigene Endgerät nutzen. Darüber hinaus ergänzen Themen- und Abendführungen das Angebot in CLOSE UP. Sie beziehen die verschiedenen Module mit ein und fordern zum gemeinsamen Gespräch über die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze auf.

„CLOSE UP verbindet die Wirkung des Originals mit verschiedenen Möglichkeiten der Annäherung. Multiperspektivische Wandtexte sowie aktivierende und unterhaltsame digitale Module schaffen ein Angebot, das Besucherinnen und Besuchern nach eigenen Interessen zeitgenössische Kunst näherbringt. Die Themen sind so vielfältig wie die Kunst der Gegenwart und die Werke unserer Sammlung. Der Kunst- und Vermittlungsbereich ist wandelbar und wird immer wieder neue inhaltliche Schwerpunkte setzen. Der Austausch untereinander und die Entdeckungen an der Kunst stehen im Vordergrund“, erläutern die beiden Projektleiterinnen Anne Dribbisch, Bildung und Vermittlung, und Svenja Grosser, Sammlung Gegenwartskunst.

CLOSE UP spricht das Publikum mit seinen vielfältigen Erwartungen und Vorkenntnissen an. Auch wenn die Werke der Gegenwartskunst der Lebensrealität der heutigen Besucherinnen und Besucher am nächsten sind, haben die Erfahrungen in der aktiven Vermittlungsarbeit der letzten Jahre gezeigt, dass die Wahrnehmung von und Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst häufig mit Schwierigkeiten verbunden ist. Das Konzept hinter CLOSE UP setzt an dieser Stelle an und ermöglicht dem Publikum sowohl einen individuellen, niedrigschwelligen und zum Teil spielerischen Zugang als auch eine intensive Beschäftigung – eine Art Selbststudium der Kunst mit ihren Themen und Diskursen.

Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.

PDF anzeigen

CLOSE UP: Neuer Vermittlungsraum für die Sammlung Gegenwartskunst 21.7.2020

Presseinformation

„CLOSE UP“: NEUER VERMITTLUNGSRAUM FÜR DIE SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST

Besucherinnen und Besucher können sich in einem Kunst- und Vertiefungsraum näher mit der Sammlung Gegenwartskunst beschäftigen // digitale Anwendung erweitert die Kunstbetrachtung vor Ort // Wechselnde Themenschwerpunkte // Führungsangebot

Im Zuge der Neupräsentation „ZURÜCK IN DIE GEGENWART. Neue Perspektiven, neue Werke – die Sammlung von 1945 bis heute“ hat das Städel Museum abteilungsübergreifend einen innovativen Kunst- und Vermittlungsbereich entwickelt. CLOSE UP bietet den Besucherinnen und Besuchern des Städel mit einer konzentrierten Werkauswahl Zugänge und Vertiefungsmöglichkeiten zu Themen der Gegenwartskunst. Dabei setzt CLOSE UP auf das Zusammenspiel von originalen Kunstwerken, Wandtexten und einer Tabletanwendung. Das breite Spektrum der digitalen Vermittlung – von Ausstellungsfilmen über Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern der Sammlung sowie die Digitorials® bis hin zur Digitalen Sammlung – ergänzt die Begegnung mit den Originalen im Museumsraum.

In CLOSE UP werden spezifische Themen der Sammlung präsentiert und eingehend unter die Lupe genommen. Den Anfang bildet das Fokusthema Fotografie und Malerei. Am Beispiel von drei Werken aus der Sammlung des Städel von Sigmar Polke (1941–2010), Wolfgang Tillmans (geb. 1968) und Jörg Sasse (geb. 1962) wird die Kombination der vermeintlich konkurrierenden Medien genauer untersucht. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, vor den originalen Arbeiten selbstständig zu recherchieren: Welche Rolle nimmt die Fotografie in der Kunst ein? Welche Auswirkungen hat sie auf die Malerei? Verbindungslinien zwischen Kunst und Gesellschaft sowie historische Zusammenhänge werden aufgedeckt. Für die vertiefende Beschäftigung stehen Wandtexte, Bücher und Tablets bereit. Eigens geschaffene Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Diskutieren ein. Im Städel Wifi können die Besucherinnen und Besucher auch eine mobile Version der Anwendung für das eigene Endgerät nutzen. Darüber hinaus ergänzen Themen- und Abendführungen das Angebot in CLOSE UP. Sie beziehen die verschiedenen Module mit ein und fordern zum gemeinsamen Gespräch über die unterschiedlichen künstlerischen Ansätze auf.

„CLOSE UP verbindet die Wirkung des Originals mit verschiedenen Möglichkeiten der Annäherung. Multiperspektivische Wandtexte sowie aktivierende und unterhaltsame digitale Module schaffen ein Angebot, das Besucherinnen und Besuchern nach eigenen Interessen zeitgenössische Kunst näherbringt. Die Themen sind so vielfältig wie die Kunst der Gegenwart und die Werke unserer Sammlung. Der Kunst- und Vermittlungsbereich ist wandelbar und wird immer wieder neue inhaltliche Schwerpunkte setzen. Der Austausch untereinander und die Entdeckungen an der Kunst stehen im Vordergrund“, erläutern die beiden Projektleiterinnen Anne Dribbisch, Bildung und Vermittlung, und Svenja Grosser, Sammlung Gegenwartskunst.

CLOSE UP spricht das Publikum mit seinen vielfältigen Erwartungen und Vorkenntnissen an. Auch wenn die Werke der Gegenwartskunst der Lebensrealität der heutigen Besucherinnen und Besucher am nächsten sind, haben die Erfahrungen in der aktiven Vermittlungsarbeit der letzten Jahre gezeigt, dass die Wahrnehmung von und Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst häufig mit Schwierigkeiten verbunden ist. Das Konzept hinter CLOSE UP setzt an dieser Stelle an und ermöglicht dem Publikum sowohl einen individuellen, niedrigschwelligen und zum Teil spielerischen Zugang als auch eine intensive Beschäftigung – eine Art Selbststudium der Kunst mit ihren Themen und Diskursen.

Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.

PDF anzeigen

Veranstaltungsprogramm Juli und August 2020 13.7.2020

Veranstaltungsprogramm Juli und August 2020

PDF anzeigen

Städel Newsroom

Presseverteiler abonnieren
und nichts mehr verpassen.

Aktuelle Presseinformationen und Pressebilder unserer Ausstellungen und Projekte direkt in Ihr Mail-Postfach.