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Mit dem einzigartigen Oral-History-Projekt „Café Deutschland. Im Gespräch mit der ersten Kunstszene der BRD“ schließt das Städel Museum eine Lücke in der jüngeren deutschen Kunstgeschichte und untersucht erstmals aus der Perspektive der Zeitzeugen die Anfänge der ersten Kunstszene in der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen des seit 2015 durchgeführten Forschungsprojekts wurden umfassende Gespräche mit über 70 Protagonisten geführt, darunter Künstler, Galeristen, Händler, Sammler, Kunsthistoriker und Ausstellungsmacher, die maßgeblich an der Entwicklung der Kunstszene der BRD mitgewirkt haben.
Den kompletten Pressetext finden Sie hier als PDF zum Download.
Veranstaltungsprogramm Juni 2019
WANDTEXTE
Die Wandtexte zur Ausstellung „Geheimnis der Materie. Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff“ finden Sie hier als PDF zum Download.
Kurzbiografien der Künstler
Die Kurzbiografien der Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff finden Sie hier als PDF zum Download.
PRESSEINFORMATION
MEHR ALS 100.000 BESUCHER – „TIZIAN UND DIE RENAISSANCE IN VENEDIG“ BEGEISTERT
Die groß angelegte Sonderausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ begeistert: Mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher haben die Schau im Städel Museum mit über 100 Meisterwerken der venezianischen Malerei der Renaissance bereits gesehen. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickelten die Künstler der Lagunenstadt eine eigenständige Spielart, die auf rein malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Einer der wichtigsten Vertreter ist Tizian (um 1488/90–1576), der zeit seines Lebens die zentrale Figur in der venezianischen Kunstszene bleibt. Mit über 20 seiner Werke versammelt die Frankfurter Ausstellung die umfangreichste Auswahl, die in Deutschland je gezeigt wurde. Darüber hinaus werden unter anderem Gemälde und Zeichnungen von Giovanni Bellini (um 1435-1516), Jacopo Palma il Vecchio (1479/80-1528), Sebastiano del Piombo (um 1485-1547), Lorenzo Lotto (um 1480-1556/57), Jacopo Tintoretto (um 1518/19-1594), Jacopo Bassano (um 1510-1592) oder Paolo Veronese (1528–1588) präsentiert.
Das Bildungs- und Vermittlungsprogramm zur Ausstellung erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Neben dem umfangreichen Führungsangebot (schon 1.000 Führungsbuchungen durch Gruppen), dem Katalog sowie dem Begleitheft, bietet die Ausstellung kostenfreie digitale Vermittlungsangebote, wie das Digitorial (tizian.staedelmuseum.de, rund 41.000 Seitenaufrufe) und eine Audiotour als App (rund 11.000 Downloads), die bei den Besucherinnern und Besuchern besonders gefragt sind.
Die gesamte Presseinformation steht hier als PDF für Sie bereit.
PRESSEINFORMATION
MAKING VAN GOGH
GESCHICHTE EINER DEUTSCHEN LIEBE
23. OKTOBER 2019 BIS 16. FEBRUAR 2020
#MakingVanGogh
Das Städel Museum widmet vom 23. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 dem Maler Vincent van Gogh (1853–1890) eine umfassende Ausstellung. Im Zentrum steht die Entstehung des „Mythos van Gogh“ um 1900 sowie die Bedeutung seiner Kunst für die Moderne in Deutschland. Mit 50 zentralen Arbeiten van Goghs ist die Ausstellung die umfangreichste Präsentation mit Werken des Malers seit fast 20 Jahren in Deutschland.
MAKING VAN GOGH thematisiert die besondere Rolle, die Galeristen, Museen Privatsammler und Kunstkritiker im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts für die posthume Rezeption van Goghs als „Vater der Moderne“ spielten. Knapp 15 Jahre nach seinem Tod wurde der niederländische Künstler hierzulande als einer der bedeutendsten Vorreiter der modernen Malerei wahrgenommen. Van Goghs Leben und Schaffen stießen in der Öffentlichkeit auf breites und anhaltendes Interesse; ungewöhnlich früh wurde seine Kunst in Deutschland gesammelt. Schon 1914 befand sich die enorme Anzahl von rund 150 Werken van Goghs in deutschen privaten und öffentlichen Sammlungen. Zeitgleich begannen deutsche Künstlerinnen und Künstler, sich intensiv mit seinen Werken auseinanderzusetzen. Insbesondere für die jungen Expressionisten wurde van Goghs Malerei zum Vorbild und zur maßgeblichen Inspirationsquelle – ohne seine Kunst ist die Entstehung der Moderne in Deutschland kaum denkbar.
Die Erfolgsgeschichte van Goghs ist eng mit dem Städel verbunden. Als eines der ersten Museen erwarb das Frankfurter Museum für den Aufbau einer modernen Kunstsammlung durch den Städelschen Museums-Verein 1908 das Gemälde Bauernhaus in Nuenen (1885) und die Zeichnung Kartoffelpflanzerin (1885). Drei Jahre später gelangte eines der berühmtesten Gemälde van Goghs in das Museum, das Bildnis des Dr. Gachet (1890).
Die Ausstellung wird von der Franz Dieter und Michaela Kaldewei Kulturstiftung und dem Städelschen Museums-Verein e.V. gefördert.
In drei großen Kapiteln erzählt die Ausstellung von der Entstehung und Wirkung des „Mythos van Gogh“ in Deutschland. Wie kam es, dass van Gogh gerade in Deutschland so ungeheuer populär wurde? Wer engagierte sich für sein Werk und wie reagierten die Künstler auf ihn? Die Ausstellung zeigt van Gogh als Schlüsselfigur für die Kunst der deutschen Avantgarde und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis der Kunstentwicklung in Deutschland am Beginn des 20. Jahrhunderts.
Das Städel vereint in der Ausstellung mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier. Den Kern bilden 50 zentrale Werke von Vincent van Gogh aus allen Schaffensphasen. Zu sehen sind herausragende Leihgaben aus Privatsammlungen und führenden Museen weltweit. Einfluss und Wirkung van Goghs auf die nachfolgende Generation veranschaulichen in der Ausstellung 70 Werke von deutschen Künstlerinnen und Künstlern, darunter befinden sich sowohl bekannte Namen wie Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker oder Gabriele Münter als auch wiederzuentdeckende Positionen etwa von Peter August Böckstiegel, Theo von Brockhusen, Heinrich Nauen oder Elsa Tischner-von Durant.
Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.
Ostern in Städel, Schirn und Liebieghaus
PRESSEINFORMATION
Gemälde und ihre Geschichten – Einblicke in die Provenienzforschung am Städel Museum
#staedel #TagderProvenienzforschung
Frankfurt am Main, 8. April 2019 Am Mittwoch, dem 10. April 2019 findet erstmals der Tag der Provenienzforschung statt. Mehr als 80 Kulturinstitutionen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz nehmen daran teil und geben unter anderem im Rahmen von Führungen, Präsentationen, Ausstellungen oder anderweitigen Aktionen einen aktuellen Einblick in wesentliche Fragen und Ergebnisse der Erforschung der Herkunft ihrer Sammlungen und Objekte.
Das Städel Museum ist mit der Veranstaltung „Gemälde und ihre Geschichten – Einblicke in die Provenienzforschung“ Teil des internationalen Aktionstages. Dr. Iris Schmeisser, Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, stellt Gemälde von Max Beckmann, Henri Matisse und Ernst Ludwig Kirchner aus der Sammlung vor. Im Mittelpunkt der Führung durch das Städel Museum stehen die mit den Kunstwerken verbundenen Menschen und ihre Biografien, wobei der historische Fokus auf der Geschichte des Städel Museums in den Jahren 1933–1945 liegt.
Provenienzforschung am Städel Museum
Bereits seit 2001 wird systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit am Städel Museum erworben wurden, bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten, erforscht. Für jedes Objekt, das nach 1933 in die Sammlung aufgenommen wurde und vor 1946 datiert werden kann, wird versucht eine möglichst lückenlose Provenienz nachzuweisen.
Parallel hierzu hat die Administration und Direktion des Hauses, im Jahre 2008, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ (FU Berlin / Universität Hamburg), unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Fleckner, ein Vorhaben initiiert, das den widerspruchsvollen Weg des Städelschen Kunstinstituts durch die Jahre des nationalsozialistischen Regimes nachzeichnete. Die Ergebnisse der unabhängigen Untersuchung wurden in einem Symposium und 2010 in der umfassenden Publikation „Museum im Widerspruch“ im Akademie-Verlag Berlin veröffentlicht.
Seit Beginn der Provenienzforschung haben das Städel Museum, die Liebieghaus Skulpturensammlung und der Städelsche Museums-Verein für 17 Kunstobjekte eine faire und gerechte Lösung mit den Erben der ehemaligen jüdischen Vorbesitzer vereinbart.
Durch den internationalen Austausch und die interdisziplinäre Vernetzung von Experten haben sich die Bedingungen für die Provenienzforschung in den letzten Jahren entscheidend verbessert. Die Gründung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste im Jahr 2015 war ebenfalls ein wichtiger kulturpolitischer Schritt zur Ausweitung, Stärkung und Vermittlung der Provenienzforschung. Das Städel ist daher mit zahlreichen Wissenschaftlern und Einrichtungen, wie z.B. dem deutsch-amerikanischen Austauschprogramm zur Provenienzforschung für Museen vernetzt.
Im Jahr 2018 lag der Fokus der laufenden Forschung auf den Sammlungszugängen nach 1945 und der Vorbereitung der Provenienzangaben für die sukzessive Veröffentlichung in der Digitalen Sammlung. Das seit Mai 2015 vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und der Stadt Frankfurt am Main für drei Jahre geförderte Projekt „Die Erwerbungen der Liebieghaus Skulpturensammlung seit 1933“ endete im Jahr 2018.
Gemälde und ihre Geschichten – Einblicke in die Provenienzforschung am Städel Museum
10. April 2019, 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Information: www.staedelmuseum.de, +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Digitale Sammlung: sammlung.staedelmuseum.de
Veranstaltungsprogramm Mai 2019
Das Städel Museum sucht im Rahmen eines Podcast-Projekts zur Ausstellung „MAKING VAN GOGH. Geschichte einer deutschen Liebe“ Zeitzeugen als Gesprächspartner. Im Mittelpunkt des mehrteiligen Podcasts steht das Bildnis des Dr. Gachet (1890), das bis heute von einem Mythos umgeben ist. Es ist das letzte Porträt, das Vincent van Gogh (1853–1890) vor seinem Tod schuf, und das seinen umstrittenen Nervenarzt Paul-Ferdinand Gachet in einem Ausdruck voller Weltschmerz und Melancholie zeigt. Das Porträt wurde 1911 erworben und war ein Schlüsselwerk der modernen Sammlung des Städel Museums – bis es im Dezember 1937 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurde.
Es gelangte über Umwege nach New York, wo es 1990 für eine historische Rekordsumme versteigert wurde. Seitdem ist van Goghs Bildnis des Dr. Gachet aus den Augen der Öffentlichkeit verschwunden. Im Städel Museum erinnert bis heute nur ein leerer Rahmen an das Kunstwerk.
In die Produktion des Podcasts möchte das Städel Museum Zeitzeugen als Gesprächspartner einbeziehen, die das Bild noch selbst in den Galerieräumen gesehen haben, um sie nach ihrer Begegnung mit dem Kunstwerk und ihren persönlichen Erinnerungen dazu zu befragen. Der Podcast begibt sich auf die Suche nach dem Bildnis des Dr. Gachet und wird neben Zeitzeugen-Stimmen, Experten und Van-Gogh-Liebhaber in Europa, den USA und Japan zu Wort kommen lassen.
Gesprächspartner können sich bis zum 14. April 2019 im Städel Museum unter der Telefonnummer +49(0)69-605098-234 oder per E-Mail unter presse@staedelmuseum.de melden.
Vom 23. Oktober 2019 bis zum 16. Februar 2020 zeigt das Städel Museum eine umfassende Ausstellung zu Vincent van Gogh (1853–1890). Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Museums thematisiert die besondere Rolle, die Museen, Sammler, Kritiker und Galeristen in Deutschland für die Rezeption van Goghs als Vorreiter der Moderne spielten. Zum anderen wird die entscheidende Rolle des Malers als Vorbild für die Kunst des deutschen Expressionismus beleuchtet. Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter über 50 zentrale Werke von van Gogh sowie 70 Werke weiterer von seinem Œuvre inspirierter Künstlerinnen und Künstler.
MAKING VAN GOGH. GESCHICHTE EINER DEUTSCHEN LIEBE
Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Leiter Kunst der Moderne, Städel Museum) und Dr. Felix Krämer (Generaldirektor, Kunstpalast Düsseldorf)
Projektleitung: Elena Schroll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunst der Moderne, Städel Museum)
Ausstellungsdauer: 23. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020
Pressevorbesichtigung: Montag, 21. Oktober 2019, 11.00 Uhr
Information: www.staedelmuseum.de
Besucherservice und Führungen: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Kartenvorverkauf: Flextickets zum Preis von 25 Euro ab sofort online unter shop.staedelmuseum.de erhältlich.
Podcast: Im Vorfeld der Ausstellung launcht das Städel Museum erstmals einen Podcast, eine mehrteilige narrative Hörgeschichte. Im Mittelpunkt steht das Bildnis des Dr. Gachet (1890): Es ist das letzte große Porträt van Goghs und seit fast drei Jahrzehnten aus den Augen der Öffentlichkeit verschwunden. FINDING VAN GOGH begibt sich auf die Suche nach dem legendären Gemälde, trifft auf Zeitzeugen, Experten und Van-Gogh-Liebhaber in Europa, den USA und Japan. Ausgehend von dem ikonischen Werk geht der Podcast dem wahrscheinlich größten Künstlermythos nach und blickt dabei auch ins Räderwerk des internationalen Kunstmarkts. Der Podcast ergänzt die digitalen Angebote des Städel Museums.
Ein Podcast des Städel Museums in Zusammenarbeit mit Farstán Film, Johannes Nichelmann und Jakob Schmidt.
Gefördert durch: Franz Dieter und Michaela Kaldewei Kulturstiftung, Städelscher Museums-Verein e.V.
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