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Aufgabe aus dem Onlinekurs
Aufgabe aus dem Onlinekurs
Veranstaltungsprogramm April 2016
Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Standpunkte zur Kunst“ spricht am Donnerstag, dem 17. März 2016, um 19.00 Uhr der international renommierte, britische Bildhauer Tony Cragg (*1949) im Metzler-Saal des Städel Museums. Der mehrfache Teilnehmer der documenta und der Venedig Biennale gibt in seinem Künstlervortrag einen umfassenden Einblick in sein vielseitiges plastisches Œuvre. Anlass hierfür ist die Präsentation des bedeutenden Werks Spectrum aus dem Jahr 1979 von Tony Cragg. Dieses herausragende Frühwerk konnte jüngst dank des Engagements und der großzügigen Unterstützung der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege als Dauerleihgabe für den Sammlungsbereich Gegenwartskunst am Städel Museum gewonnen werden. Seit den 1970er Jahren erweitert Cragg konsequent die Grenzen plastischen Arbeitens. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen facettenreiches Gesamtwerk, das sich thematisch aus unterschiedlichsten Lebensbereichen speist und künstlerische mit naturwissenschaftlichen Interessen verschränkt. Die Teilnahme am Vortrag ist im Eintrittspreis enthalten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Tony Cragg, geboren 1949 in Liverpool als Sohn eines Elektroingenieurs, wurde nach seinem Studium – u.a. an der Wimbledon School of Art – zu Beginn der 1980er Jahre zunächst mit seinen farbigen Assemblagen aus Plastik bekannt und avancierte zu einem der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. In den Jahren 1982 und 1987 nahm er an der Documenta in Kassel, 1986 und 1993 an der Biennale in Venedig teil. 1988 wurde er mit dem Turner-Preis ausgezeichnet und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1994 ist Cragg Mitglied der Londoner Royal Academy, 2002 wurde er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Des Weiteren wurde Cragg in den Stand eines Commander of the British Empire (CBE) erhoben. Von 2001 bis 2006 unterrichtete er auch als Professor für Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin. 2007 erhielt er den Praemium Imperiale für Skulptur, 2010 den Preis für Non-Chinese Artists der Beijing Biennale in China. 2009 trat Cragg an der Kunstakademie Düsseldorf als Rektor die Nachfolge von Prof. Markus Lüpertz an. 2012 wurde er Ehrenprofessor der University of the Arts in London. Der Künstler lebt und arbeitet in Wuppertal.
Das für das Städel Museum gewonnene Werk Spectrum aus dem Jahr 1979 ist Teil einer Werkreihe aus den 1970/80er Jahren. Bei dem in verschiedenen Farbspektren arrangierten Plastikmosaik handelt es sich um eine Materialcollage aus Fragmenten von industriell hergestellten Produkten. Cragg spürt in dieser Arbeit dem Geist der Dinge nach und vollzieht die spannende Zusammenführung von formal-ästhetischen wie auch gesellschaftlichen Fragestellungen. Die figürliche Komposition verweigert sich der Zuordnung einer spezifischen Gattung und dokumentiert im Kontext sich wandelnder künstlerischer Strategien einen Werkbegriff, der zwischen Malerei und Skulptur, Objekt und Collage changiert. Die Idee der Malerei wird bei Spectrum mit bildnerischen Mitteln in den realen Raum überführt und thematisiert damit exemplarisch den Städelschen Gegenwartskunst-Sammlungsschwerpunkt der erweiterten Malerei.
Spectrum wird seit Kurzem gemeinsam mit Werken von unter anderem John Armleder, Jessica Stockholder oder Herman Glöckner und weiteren Künstlern an zentraler Stelle in den Gartenhallen des Städel Museums präsentiert. Nebeneinander gezeigt verdeutlichen diese Positionen der Vorkriegs- und der Nachkriegszeit, der Klassischen wie der Spät-Moderne, dass das, was heute als „erweiterte Malerei“ bezeichnet wird, eines der wesentlichen Merkmale der Kunst des 20. Jahrhunderts darstellt.
STANDPUNKTE ZUR KUNST: TONY CRAGG – KÜNSTLERVORTRAG IM STÄDEL MUSEUM
DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2016, 19.00 UHR
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Metzler-Saal, Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung: Nicht erforderlich
Eintritt: Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten
Zum Finale des Jubiläumsjahres und zugleich Auftakt für „die nächsten 200 Jahre Städel“ feierte die älteste Museumsstiftung Deutschland das bürgerschaftliche Engagement. Ein großer Benefiz-Abend am Montag, 15. Februar 2016 bot den festlichen Rahmen, um den bis heute nachhaltig wirkenden Stiftergedanken des Frankfurter Museums vor Augen zu führen und dynamisch fortzuschreiben. Insgesamt 150 Freunde und Förderer aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Politik folgten der Einladung des Städel in die Gartenhallen des Museums. Die Gäste leisteten einen Beitrag in Höhe von 1.000 Euro pro Person bzw. 10.000 Euro pro Tisch. Eine großzügige Starthilfe erhielt die Veranstaltung durch eine Initiative von Freunden und Förderern, die im Zeichen des gemeinnützigen Bürgersinns dem Beispiel des historischen Stifters Johann Friedrich Städel folgten und jede einzelne Spende der Teilnehmer verdoppelten. Zusammen mit einer weiteren großzügigen Einzelspende über 500.000 Euro brachte der Abend insgesamt die beachtliche Gesamtsumme von 925.500 Euro für die Zukunft des Hauses.
Mit dem Erlös wurde der „Zukunftsfonds 200+“ ins Leben gerufen, der auch über den Benefiz-Abend hinaus bestehen und stetig weiteraufgestockt werden soll. Der Fonds dient – seinem Namen gemäß – dazu, ein tragfähiges Fundament für die Zukunft des Städel zu legen und substanzielle Projekte sicherzustellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich der digitalen Kunstvermittlung. So soll einerseits die Bandbreite der bereits bestehenden Städel Digitalprojekte, wie Städel App oder Städel Digitale Sammlung, in ihrem operativen Betrieb gesichert, beständig aktualisiert und schrittweise weiterentwickelt werden. Auf dieser bereits geschaffenen Basis ist es für das Museum andererseits von zentraler Bedeutung, seine erfolgreiche Vermittlungsarbeit im Digitalbereich kontinuierlich auszubauen. Im Zuge dessen soll die Marke „Städel Digital“ fokussiert gestärkt und bereits im März 2016 um neue Digitalinitiativen und -formate erweitert werden.
Auf dem Programm des Benefiz-Abends standen Stationenführungen, die einen ebenso unterhaltsamen wie umfangreichen Ausblick in die Zukunft des Museums boten. Als besonderes Highlight bekamen die Gäste eine exklusive Vorschau auf den Mitte März startenden Onlinekurs des Städel Museums: „Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne“ (http://onlinekurs.staedelmuseum.de). Der renommierte Theater- und Filmschauspielers Sebastian Blomberg, der die Teilnehmer filmisch durch den Kurs begleiten wird, berichtete in einem Gastbeitrag von seinen Erfahrungen als Schauspieler bei den Produktionsarbeiten für den neuen Städel Onlinekurs.
Prof. Dr. h. c. mult. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städelschen Kunstinstituts, zeigte sich begeistert von der großzügigen Unterstützung durch die Gäste des Benefiz-Abends: „Die anhaltende Erfolgsgeschichte des Städel beweist die Strahlkraft einer Idee, die vor 200 Jahren ihren Anfang nahm und seitdem nichts von ihrer Energie eingebüßt hat. Mit seinem Geschenk legte der Frankfurter Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel den Grundstein für eine einzigartige Kunstinstitution, die sich über Generationen hinweg durch ihre regionale Verbundenheit auszeichnet. Bis heute sind es die Identifikation und das Engagement der Bürger, die das Städel Museum von anderen Häusern in Europa unterscheiden.“
„Die beeindruckende und fortlaufende Unterstützung der Freunde und Partner des Städel freut mich über alle Maßen. Sie garantiert das erfolgreiche Fortbestehen und hilft, den Wirkungskreis des Städel weiter auszubauen. Mit unserem Gastredner Sebastian Blomberg konnten wir bei unserem diesjährigen Benefiz-Abend gemeinsam einen sehr konkreten und inspirierten Blick in die Zukunft des Museums werfen, für die unser neu gegründeter „Zukunftsfonds 200+“ ein wichtiger Baustein sein wird“, resümierte Städel Direktor Max Hollein, der den Abend nutzte, um die zahlreichen digitalen Kommunikations-, Forschungs- und Vermittlungsinitiativen des Städel vorzustellen.
Zu Beginn des Benefiz-Abends nahmen die Gäste an einer Führung mit vier Stationen teil. Bei dieser bekamen sie einen vielfältigen und unterhaltsamen Vorgeschmack auf die Zukunft des Städel Museums. Ihnen begegneten aktuelle Digitalprojekte des Museums wie: „Zeitreise – Das Städel Museum im 19. Jahrhundert“, für welche die historischen Hängungen des Städel an seinen Standorten in den Jahren 1816, 1833 und 1878 detailgenau in 3D rekonstruiert wurden, das innovative Format des neuen Städel Onlinekurses „Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne“ sowie die Digitalisierung von rund 25.000 Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung. Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer auch, wie sich neue Entwicklungen im Digitalbereich auf die Arbeit in den Restaurierungsabteilungen des Museums auswirken.
Anschließend erwartete die Gäste des Abends eine Präsentation des Grimme-Preisträgers Sebastian Blomberg, der eine tragende Rolle im ersten Onlinekurs des Städel zur modernen Kunst spielt. In Bad Homburg aufgewachsen, hat er auch einen starken persönlichen Bezug zum Frankfurter Museum. Sein Gastbeitrag vermittelte dank der Einstreuung von „deleted scenes“ einen lebendigen und amüsanten Eindruck von den aufwendigen Dreharbeiten zum Kurs im Städel Museum und schlug von diesem Projekt aus einen Bogen zurück zum Stiftungsanliegen Johann Friedrich Städels.
Das Gesamtbild der Veranstaltung im Städel erhielt seinen festlichen Rahmen durch die Unterstützung der folgenden Partner, die alle mit ihren großzügigen Sachspenden den Benefiz-Abend im Städel förderten und möglich machten: Meyer Catering & Service, Party Rent Frankfurt, Weingut Robert Weil, Sektmanufaktur Schloss VAUX, Medienreich, maze pictures, Marcus Arndt Blumen, Gonder Facility + Kötter Services, und Villa Kennedy, a Rocco Forte hotel.
Mit einer konzentrierten Auswahl von dreißig Werken präsentiert das Städel Museum vom 2. März bis 22. Mai 2016 die frühe Druckgrafik Sigmar Polkes (1941–2010). Polke zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Kunstszene des 20. Jahrhunderts. Für seine druckgrafischen Werke aus den Jahren 1967 bis 1979 wählt er mit Offset- oder Siebdruckverfahren handwerklich weniger anspruchsvolle und künstlerisch eher triviale Techniken, mit denen er scheinbar zufällige, irritierende Kommentare zu Kunst und Gesellschaft transportiert und verbreitet. Andere Arbeiten Polkes überraschen durch die ungewöhnliche Zusammenstellung verschiedenster Drucktechniken und Materialitäten: So kombiniert er beispielsweise einen Siebdruck mit Blindprägungen und Stanzungen oder setzt haptische Oberflächenstrukturen ein. Für die Fertigung eines Offsetdrucks ist ein Künstler stets auf gelernte Drucker angewiesen. Umso nachdrücklicher konzentriert sich Polke in seiner druckgrafischen Arbeit auf die Auswahl von Motiv und Material. In einer Zeit, die vom Wachstumsglauben und von gesellschaftskritischen Unruhen geprägt ist, bleibt Polke seinen durch Beobachtung, Witz und Ironie getragenen Botschaften auch in der Druckgrafik treu. Das gedruckte Bild, massenmedial verbreitet oder vom Künstler fotografisch inszeniert, bildet eine wesentliche Grundlage seiner künstlerischen Arbeit. Die Präsentation in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung zeigt eine ebenso hochwertige wie fokussierte Auswahl der frühen Druckgrafik Sigmar Polkes und befragt diese auf ihre besondere Qualität.
Der 1941 im schlesischen Oels (Oleśnica) geborene Sigmar Polke absolvierte zunächst eine Glasmalerlehre, bevor er sein Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf begann. Schon während seiner Studienzeit (1961–1967) unter Gerhard Hoehme und Karl Otto Götz ging Polke in seinen Gemälden auf Distanz zur vorherrschenden Tendenz zur Abstraktion. Sein Interesse galt nicht der ungegenständlichen malerischen Geste, sondern einem künstlerischen Umgang mit den damals aktuellen verfügbaren Bildwelten des aufstrebenden westdeutschen Wirtschaftswunders. Mit den älteren Kommilitonen Manfred Kuttner (1937–2007), Konrad Lueg (1939–1996) und Gerhard Richter (geb. 1932) stellte Polke im Jahr 1963 in einem leer stehenden Düsseldorfer Laden aus. In der gemeinsamen Presseerklärung gaben sie ihrer Kunst erstmals den Begriff Kapitalistischer Realismus. Während die Pariser Kunstszene in den 1960er-Jahren durch den zunehmenden Einfluss der amerikanischen Pop-Art in den Hintergrund trat, wurden die konsumorientierte Warenwelt und die kleinbürgerliche Nachkriegsidylle der BRD, wie sie sich in Illustrierten und Werbung spiegelten, für Polke zur Grundlage eines außerordentlich reflektierten und dabei nichtsdestotrotz spielerisch wirkenden Schaffens.
Auch in seinen druckgrafischen Arbeiten greift der junge Künstler auf vorgefundene Bildwelten zurück. So diente ihm etwa eine einfarbige Zeitungsreklame als Vorlage für sein erstes druckgrafisches Werk, Freundinnen I (1967). Diesen Zeitungsdruck hat er bereits 1964/65 für Übertragungen in ein Gemälde verwendet. Der dort imitierte, eigenhändig Punkt für Punkt gemalte Raster wird in der Druckgrafik durch die Wahl des Offsetverfahrens erzeugt. Die gerasterte Struktur tritt durch die Vergrößerung des Motivs verstärkt in den Vordergrund. Die für Polke typischen Rasterpunkte dominieren auch seinen Beitrag zum 1967 erschienenen druckgrafischen Mappenwerk Grafik des kapitalistischen Realismus: das in Siebdrucktechnik ausgeführte Wochenendhaus.
Neben vorgefundenen Bildern aus Printmedien verwendet Polke für seine Drucke auch eigene Fotografien wie die eines zum Stern geformten, mit einer Polaroidkamera aufgenommenen Zollstocks (Zollstocksterne, 1970), experimentell verarbeitete Negative (Selbstbildnis, 1971), sichtbar lädierte Vergrößerungen (Fernsehbild [Kicker], 1971) oder die während einer Reise nach Amerika im Stadtbild fotografierten New Yorker Bettler (1974). Im Unterschied zu den künstlerischen Techniken des Holzschnitts, der Radierung oder Lithografie wählt Polke mit Offset und Siebdruck in der Gebrauchsgrafik übliche Drucktechniken, die sehr viel höhere Auflagen erlauben. Vor diesem Hintergrund überrascht es besonders, dass er 1972 für eine Reihe von Schuldrucken des Landes Nordrhein-Westfalen einen Siebdruck aufwendig mit Blindprägung und Stanzung versehen ließ und die einzelnen Exemplare der Auflage durch die individuelle Überarbeitung mit Glitzerfarben zu Unikaten aufwertete.
In Zusammenarbeit mit der „Griffelkunst-Vereinigung Hamburg“ entstehen 1973 mehrere Editionen, für die Polke als Druckträger hochwertige Buchbinderpapiere wählt, die sich durch mitunter haptische Oberflächenstrukturen auszeichnen. Im Druck werden die Papiere mit Bild- und Textebenen kombiniert. Die aufwendig umgesetzten Resultate dieser überblendeten Schichten verunsichern den Betrachter und lassen ihn bei allen vielversprechend erscheinenden Verweisen letztlich doch im Ungewissen. Polkes kalkulierter Umgang mit Bildern und Textzitaten aus der Physik, Biologie, aber auch Mythologie mündet in ein kreatives Spiel, das in subjektiven Bahnen um Wissenschaft und Mysterium kreist.
Die Frage nach der Inspiration alles künstlerischen Tuns beantwortet Polke mit der Äußerung „… Höhere Wesen befehlen“. Es ist eine selbstironische Entgegnung, unter deren Titel 1968 in der Edition René Block 14 Offsetdrucke in einer Auflage von nur 50 Exemplaren erscheinen. Später, in der Fotomontage seiner Druckgrafik Mu nieltnam netorruprup (1975), deren szenisches Geschehen ein riesiger Fliegenpilz beherrscht, thematisiert Polke auch die Qualität bewusstseinsverändernder Substanzen. Den Abschluss der Schau bildet Polkes Großer Kopf von 1979, ein 1989 durch den Städelschen Museums-Verein für die Graphische Sammlung erworbenes Werk. Es ist eine komplexe, auf Papier ausgeführte Arbeit, in der unterschiedliche Motive und bildnerische Techniken wie Zeichnung, Schablonendruck und Scherenschnitt miteinander verschränkt sind. Bei aller Nähe dieser vielschichtigen Gestaltung unterstreicht Großer Kopf die von Sigmar Polke mit Bedacht berücksichtigten eigenständigen Qualitäten von Zeichnung, Malerei und Druckgrafik.
Die Präsentation in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung gibt einen umfassenden Überblick in das druckgrafische Frühwerk von Sigmar Polke. Dank der Sammlung Deutsche Bank im Städel Museum kann diese Auswahl vollständig aus dem eigenen Bestand des Städel getroffen werden. 28 Blätter stammen aus dem Konvolut von insgesamt 600 Arbeiten aus der Sammlung Deutsche Bank die 2008 an das Städel übergeben wurden.
SIGMAR POLKE. FRÜHE DRUCKGRAFIK
Kuratorin: Dr. Jutta Schütt, Leiterin Graphische Sammlung ab 1750
Ausstellungsdauer: 2. März bis 22. Mai 2016
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 1. März 2016, 11.00 Uhr
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de,
Telefon +49(0)69-605098-0, Fax +49(0)69-605098-111
Überblicksführungen durch die Ausstellung: Do 19.00 Uhr, So 14.00 Uhr
Sonderführungen auf Anfrage unter: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de.
Weitere Programmangebote unter www.staedelmuseum.de
Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 25., 27., 28.3. 10.00–18.00 Uhr; 1.5., 5.5., 15.5., 16.5., 17.5. 10.00–18.00 Uhr; 26.5. 10.00–18.00 Uhr
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf unter: tickets.staedelmuseum.de
Öffnungszeiten Studiensaal, Graphische Sammlung: Mi, Fr 14.00–17.00 Uhr; Do 14.00–19.00 Uhr
Veranstaltungsprogramm März 2016
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