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Veranstaltungsprogramm April 2015 9.3.2015

Veranstaltungsprogramm April 2015

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Digitales Schlendern duch die Städelsche Sammlung 2.3.2015

Nach zweijähriger Entwicklungszeit ermöglicht das Städel Museum mit seiner Digitalen Sammlung einen völlig neuartigen Zugang zu seinen Beständen. Das auf dem umfassenden Sammlungs- und Datenfundus des Frankfurter Museums aufbauende Vermittlungstool verfügt über eine semantische Suche, die sowohl kunstwissenschaftliche Interessen bedient als auch individuelle Suchpfade durch 700 Jahre Kunstgeschichte nach intuitiven und assoziativen Kriterien eröffnet. Für dieses „digitale Schlendern“ bietet die kostenlos zugängliche, cloudbasierte Exponate-Plattform – neben Abbildungen, multimedialen Inhalten wie Audiosequenzen und Filmproduktionen – eine Verknüpfung der Werke und kontextualisiert diese auf sinnfällige, oft auch überraschende Weise.

Den kompletten Pressetext finden Sie hier als PDF zum Download.

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Monet und die Geburt des Impressionismus 12.2.2015

In einer groß angelegten Sonderausstellung präsentiert das Frankfurter Städel Museum vom 11. März bis 28. Juni 2015 „Monet und die Geburt des Impressionismus“. Dabei werden anhand von rund 100 Meisterwerken aus den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt die Anfänge der impressionistischen Bewegung in den frühen 1860er-Jahren bis hin zum Jahr 1880 in den Blick genommen. Zu sehen sind weltberühmte Leihgaben wie Monets La Grenouillère (1869) aus dem Metropolitan Museum of Art, New York, sein Boulevard des Capucines (1873) aus dem Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City, Das Mittagessen: dekorative Tafel (um 1873) oder Camille auf dem Totenbett (1879), beide aus dem Musée d’Orsay, Paris. Die Ausstellung, die zu den Höhepunkten des Programms im Rahmen von „200 Jahre Städel“ zählt, fragt, wie der Impressionismus entstand und inwiefern sich in dieser Malerei eine zeitgenössische Seherfahrung manifestiert. Neben rund 50 Gemälden von Claude Monet werden Werke zahlreicher weiterer Impressionisten gezeigt, darunter wichtige Arbeiten von Auguste Renoir, Edgar Degas, Berthe Morisot, Camille Pissarro oder Alfred Sisley. Die Jubiläumsausstellung knüpft an die eigene Sammlungsgeschichte des Städel Museums an, denn schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich der damalige Direktor Georg Swarzenski (1876–1957) leidenschaftlich für die französische Malerei ein, die bis heute einen wichtigen Sammlungsschwerpunkt des Hauses bildet.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Commerzbank-Stiftung.

Zur Ausstellung erscheint im Prestel Verlag ein Katalog in deutscher und englischer Ausgabe. Neben zahlreichen Essays legt dieser auch die Ergebnisse eingehender maltechnischer Untersuchungen aller impressionistischen Werke aus dem Sammlungsbestand des Städel dar, die in Vorbereitung auf die Ausstellung erfolgten. Vor Ort führt eine von der Schauspielerin Diane Kruger gesprochene Audiotour durch die Schau. Zudem bietet das „Digitorial“, ein kostenloses digitales Vermittlungsformat, interessierten Besuchern die Möglichkeit, sich vor dem Museumsbesuch mit den Inhalten der Ausstellung vertraut zu machen (monet.staedelmuseum.de). Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt das Städel seinen Online-Kartenvorverkauf unter tickets.staedelmuseum.de.

„Werke aus den Anfangstagen des Impressionismus sind rar und kostbar. Umso mehr freuen wir uns, dass wir zum Auftakt des Jubiläumsjahres eine derart komplexe und spektakuläre Sonderausstellung realisieren konnten und Leihgaben aus der ganzen Welt – Seite an Seite mit zentralen Werken der Städelschen Sammlung – zeigen können. Das Ausstellungs- und Forschungsprojekt ist sicher ein weiterer Höhepunkt in der 200-jährigen Geschichte des Städel“, sagt Max Hollein, Direktor des Städel Museums.

Ausgehend von Claude Monets Gemälde Das Mittagessen (1868/69), mit dem das Städel über ein Schlüsselwerk des frühen Impressionismus verfügt, und seinem höchst qualitätsvollen Sammlungsbestand früher impressionistischer Arbeiten von Auguste Renoir, Édouard Manet, Edgar Degas, Alfred Sisley und Paul Cézanne zeigt die Schau, wie die Künstler des Impressionismus zur Auflösung und Entmaterialisierung ihrer Bildmotive gelangten. Dem Besucher wird facettenreich vor Augen geführt, unter welchen Voraussetzungen der Impressionismus entstehen konnte und wie sich in der Malerei dieser bedeutenden Bewegung ein radikaler Wandel des Verhältnisses von Bildinhalt und Form vollzog. Der Impressionismus forderte die damaligen Sehgewohnheiten auf völlig neuartige Weise heraus – und wurde sehr unterschiedlich aufgenommen, wie zeitgenössische Karikaturen zu dieser Strömung belegen, die neben impressionistischer Malerei und Fotografien ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind.

„In unserer Ausstellung fokussieren wir die Anfänge der impressionistischen Bewegung. Ausgehend von unserer Sammlung stellen wir die Frage, wie innerhalb weniger Jahre der Impressionismus entstehen konnte. Dabei steht in der groß angelegten Ausstellung die Entwicklung des Impressionismus von seinen Anfängen bis 1880 im Mittelpunkt“, so Kurator Felix Krämer, Sammlungsleiter der Kunst der Moderne am Städel Museum.

Das 19. Jahrhundert war eine Zeit der Umbrüche und der unterschiedlichsten, zeitgleich stattfindenden Entwicklungen, die auch in der Malerei der Impressionisten ihre Spuren hinterließen. Damals vollzog sich durch die zunehmende Industrialisierung ein Wandel des Verhältnisses von Mensch und Natur sowie von Arbeit und Freizeit. Der technische Fortschritt führte zu einer allgemeinen Beschleunigung des Lebens. Auch die visuelle Erfahrung der Großstadt und die Verbreitung neuer Medien wie der Fotografie wirkten sich maßgeblich auf die Werke der Künstler dieser Epoche aus. Protagonist und ständiger Bezugspunkt in der Ausstellung ist Claude Monet, der unter den Künstlern seiner Zeit eine Vorreiterrolle in der Verbreitung der Freilichtmalerei einnahm. In seinem Werk treten die formalen Neuerungen des Impressionismus, wie der klar erkennbare Pinselstrich und eine rasche, skizzenhafte Malweise, besonders deutlich hervor. Monets Œuvre zeigt zudem augenfällig die Ablösung großformatiger Figurenbilder durch kleinere Landschaftsszenen, die sich in der Kunst der Impressionisten im Allgemeinen vollzog.

Rundgang durch die Ausstellung

Erster Teil der Ausstellung
Die Präsentation erstreckt sich über beide Etagen des Ausstellungshauses und folgt einer chronologischen Gliederung. Ein Prolog im ersten Raum des Erdgeschosses widmet sich zunächst den wichtigsten Vorbildern der Impressionisten wie der „Schule von Barbizon“, bei der sich bereits die Vorliebe für Landschaftsszenen, die Tendenz zu einer skizzenhaften Malweise und eine Loslösung von der akademischen Tradition erkennen lässt. Gezeigt werden zentrale Werke von Camille Corot, Jean-François Millet, Gustave Courbet, Charles-François Daubigny sowie von Eugène Boudin und Johan Barthold Jongkind.
Der auf den Prolog folgende erste Hauptteil der Ausstellung zeichnet die Entwicklung der frühen impressionistischen Kunst in der Zeit von 1864 bis ca. 1870/71 nach. Den Auftakt bildet eine Auswahl von Gemälden, die im Wald von Fontainebleau entstanden sind. Hier arbeiteten die Maler der „Schule von Barbizon“ an ihren Freilichtstudien. Ihren Vorbildern folgend, suchten auch Monet und seine befreundeten Künstlerkollegen Frédéric Bazille, Pissarro, Renoir und Sisley diesen Ort zum Malen auf. Flankiert wird das Kapitel von einem Fotokabinett, das sich inhaltlich dem Thema Natur in der Fotografie der damaligen Zeit widmet und so das Nebeneinander der Arbeit von Malern und Fotografen im Wald von Fontainebleau aufzeigt.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandelte sich Paris von einer durch mittelalterliche Strukturen geprägten Stadt zu einer modernen, als fortschrittlich empfundenen Metropole mit großen Plätzen und ausladenden Boulevards. Monet entdeckte in dieser Zeit das Motiv des öffentlichen Stadtraums für seine Malerei. Seine ersten Auseinandersetzungen mit diesem Thema klingen im folgenden Raum der Ausstellung bereits an. Hier wird zudem deutlich, welche Rolle Édouard Manet für ihn spielte. Manet galt damals als das große Talent der Avantgarde, an ihm orientierten sich die jungen Künstler. In der Ausstellung ist sein großformatiges Gemälde Die Weltausstellung in Paris von 1867 (The National Museum, Oslo) zu sehen. Zeitgleich wandte sich auch Monet der Darstellung des städtischen Raums zu: Der Quai du Louvre aus dem Jahr 1867 (Gemeentemuseum, Den Haag) zeigt den Blick vom Balkon des berühmten Museums. Nicht die Alten Meister in den Galerien interessierten Monet, sondern der Blick in den Alltag der Gegenwart. Der Künstler und seine Kollegen malten aber auch weiterhin Landschaften und Seestücke, von denen mehrere in diesem Raum zu sehen sind.
Der hintere Teil des Erdgeschosses widmet sich den Jahren von 1868 bis zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Das zentrale Werk hier ist das Gemälde Das Mittagessen (1868/69) aus dem Städel. Die Darstellung des Heims eines Paares ohne Trauschein und mit unehelichem Kind war eine gezielte Provokation und eine Kritik an den herrschenden Konventionen. Zudem war es das erste Mal, dass ein Künstler ein privates Interieur in einem solchen Format wiedergab. Das 2,31 x 1,51 Meter messende Werk wurde 1870 gemeinsam mit der ebenfalls eingereichten Darstellung der Grenouillère (1869) von der Salonjury abgelehnt, was Monet zu einem Bruch mit dem Pariser Salon und einer radikalen Neuorientierung in seiner Kunst bewegte: Das Mittagessen markiert den Endpunkt seiner großformatigen Figurenbilder und die Überwindung von Manet als künstlerischer Referenz. Wie wichtig ihm das Bild war, belegt auch, dass er dieses damals bereits fünf Jahre alte Gemälde 1874 in der ersten Impressionisten-Ausstellung präsentierte. Es war das großformatigste Werk in der Ausstellung.
Szenen des Deutsch-Französischen Krieges sind in den impressionistischen Gemälden dieser Zeit nicht zu finden – die meisten Werke, darunter Monets holländische Landschaftsansichten, wurden im Exil geschaffen. Ein weiteres, an diese Sektion angegliedertes Fotokabinett verdeutlicht die Diskrepanz zwischen der politischen Situation und den heiteren impressionistischen Bildmotiven dieser Jahre.

Zweiter Teil der Ausstellung
Im zweiten Teil der Ausstellung wird die weitere Entwicklung von Monets Œuvre und Werken anderer Impressionisten zwischen 1872 und 1880 nachgezeichnet, bis hin zu der Phase, in der die Unterordnung des Bildgegenstandes unter atmosphärische Phänomene ihren Höhepunkt erreichte. Zu Beginn fällt der Blick des Betrachters auf ein weiteres Gemälde mit dem Titel Das Mittagessen: dekorative Tafel aus dem Jahr 1873 (Musée d’Orsay, Paris), mit dem Monet auf das Frankfurter Bild reagiert und die Verlagerung des Hauptinteresses seiner Kunst vor Augen führt: Nicht mehr Mensch und Interieur, sondern Natur und Atmosphäre stehen nun im Mittelpunkt. Die von dunklen Tönen bestimmte Farbigkeit des Vorgängerbildes wird von dem flirrenden Duktus der unvermischt auf die Leinwand aufgetragenen Farben abgelöst. Monet konzentriert sich nun vor allem auf die Wiedergabe von Licht und Farbigkeit sowie auf die Vermittlung einer bestimmten Stimmung. Das Gemälde veranschaulicht die zunehmende Auflösung von Formen in Licht- und Farbspiele in dieser Phase des Impressionismus. Gemeinsam mit der Darstellung der Grenouillière präsentierte Monet dieses Werk in der zweiten Impressionisten-Ausstellung 1876. Mit seinem Bild Der Boulevard des Capucines aus dem Jahr 1873 (Nelson-Atkins Museum, Kansas City) findet sich in diesem Raum auch eine Darstellung der Stadt Paris. Die Spaziergänger auf der Straße sind nur skizzenhaft und durch schnelle Pinselstriche als anonyme Masse festgehalten. Monet gelingt es hier, die Unruhe und die Bewegung der Stadt mit malerischen Mitteln meisterlich festzuhalten, weshalb dieses Werk schon zu Lebzeiten des Künstlers große Bewunderung hervorrief. Im nächsten Kapitel der Ausstellung sind Landschaftsdarstellungen und Freizeitszenen aus den Jahren 1873 bis 1878 zu sehen, die das sich wandelnde Verhältnis des Menschen zur Natur thematisieren. Wie etwa Monets Gemälde Sommer von 1874 (Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin) veranschaulicht, gewinnt in dieser Zeit die Natur als Erholungsort für den modernen Städter zunehmend an Bedeutung. Im sich anschließenden, großen Hauptraum der Etage steht die Metropole Paris im Mittelpunkt. Hier werden Motive des städtischen Lebens in Gemälden von Degas, Morisot, Renoir und anderen Künstlern einander gegenübergestellt. In Monets Bahnhofsszenen wird die zunehmende Auflösung der dargestellten Szenerie durch eine skizzenhafte, diffus wirkende Malweise offensichtlich: So zeigt sein Werk Außerhalb des Bahnhofs Saint-Lazare (Das Signal) von 1877 (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) im Zentrum ein großes, den Blick versperrendes Verkehrsschild. Das hinter dem Signal zu erahnende Bahnhofsgelände erscheint wie die am Zugfenster vorbeiziehende Landschaft während der schnellen Fahrt des neuen Verkehrsmittels unscharf, die Wahrnehmung wird zudem durch den Dampf der Lokomotive eingeschränkt. Hier wird das verhinderte Sehen zum Motiv erhoben, während der eigentliche Bildgegenstand zunehmend in den Hintergrund rückt. Dabei kommt den atmosphärischen Qualitäten der Szene besondere Bedeutung zu. Flankiert wird dieser Abschnitt der Ausstellung von einem Kabinett, das zeitgenössische Karikaturen zeigt, die sich mit dem Impressionismus auseinandersetzen. Das auf die Spitze getriebene Phänomen der Auflösung der Bildgegenstände und die Betonung des Eigenwerts der Farbe, wie es z.B. in Monets Gemälde Vétheuil im Nebel von 1879 (Musée Marmottan Monet, Paris) zum Ausdruck kommen, werden im vorletzten Raum des Obergeschosses greifbar.

Zuletzt versammelt ein „Epilog“ einige charakteristische Arbeiten aus dem Spätwerk Monets, an denen sich die Entwicklung zum fast vollständigen Verlust des Bildgegenstandes besonders gut aufzeigen lässt: In den hier präsentierten vier Gemälden der 1892–94 entstandenen Serie der Kathedrale von Rouen (Fondation Beyeler, Riehen/Basel; Museum Folkwang, Essen; Klassik Stiftung Weimar; Privatbesitz) und den Darstellungen der ebenfalls in dieser Zeit entstandenen Londoner Brücken (Philadelphia Museum of Art; Indianapolis Museum of Art; Privatbesitz) sind die Bauwerke nur noch zu erahnen, erscheinen nahezu substanzlos. Die Wiedergabe der Lichtstimmung dominiert die Kompositionen.

Das Forschungsprojekt in Vorbereitung auf die Ausstellung
In Vorbereitung auf die Ausstellung hat die Abteilung für Gemälderestaurierung des Städel alle impressionistischen Werke aus dem eigenen Sammlungsbestand einer umfassenden maltechnischen Untersuchung unterzogen. Die mithilfe von optischen und strahlendiagnostischen Methoden wie Mikroskop, UV-, Infrarot- und Röntgenstrahlen erlangten Ergebnisse bereichern das Projekt um eine fundierte gemäldetechnologische Perspektive und werden im begleitenden Ausstellungskatalog publiziert. Zudem können Besucher in der Ausstellung bei sieben ausgewählten Werken mittels eines QR-Codes direkt auch online ausführliche Informationen zu den gemäldetechnologischen Untersuchungsergebnissen erhalten. Dank der vorausgegangenen Untersuchungen lässt sich unter anderem erstmals die komplexe Bildgenese von Monets Mittagessen nachvollziehen. Der von Felix Krämer herausgegebene Ausstellungskatalog erscheint in deutscher und englischer Sprache im Prestel Verlag. Zu den Autoren zählen neben dem Herausgeber und der Projektleiterin Dr. Nerina Santorius unter anderem Prof. André Dombrowski, University of Pennsylvania, und Prof. S. Hollis Clayson, Northwestern University.

Das Digitorial zur Ausstellung
Mit dem eigens für die Ausstellung entwickelten Digitorial bietet das Städel zudem ein neues digitales Vermittlungsformat. Auf einer responsiven Website werden wissenswerte Hintergründe, kunst- und kulturhistorische Kontexte sowie wesentliche Ausstellungsinhalte für Besucher aufbereitet. Das kostenlose digitale Angebot in deutscher und englischer Sprache ermöglicht es dem Publikum, sich bereits vor dem Museumsbesuch auf die Themen der Ausstellung einzustimmen. Die multimediale Verschränkung von Bild, Ton, Film und Text schafft eine multiple Vernetzung der Inhalte und eröffnet völlig neue Wege der Darstellung, Erzählung und Vermittlung von Kunst. Das Digitorial ist unter monet.staedelmuseum.de abrufbar.

Künstlerliste
Frédéric Bazille (1841–1870), Édouard Béliard (Edmond Joseph Béliard) (1832–1912), Eugène Boudin (1824–1898), Mary Cassatt (1844–1926), Paul Cézanne (1839–1906), Antoine Chintreuil (1814–1873), Camille Corot (1796–1875), Gustave Courbet (1819–1877), Charles-François Daubigny (1817–1878), Edgar Degas (1834–1917), Armand Guillaumin (1841–1927), Charles Jacque (1813–1894), Johan Barthold Jongkind (1819–1891), Stanislas Lépine (1835–1892), Édouard Manet (1832–1883), Jean-François Millet (1814–1875), Claude Monet (1840–1926), Berthe Morisot (1841–1895), Camille Pissarro (1831–1903), Auguste Renoir (1841–1919), Henri Rouart (1833–1912), Théodore Rousseau (1812–1867), Alfred Sisley (1839–1899), Félix Ziem (1821–1911).

MONET UND DIE GEBURT DES IMPRESSIONISMUS

Kurator: Dr. Felix Krämer, Sammlungsleiter der Abteilung Kunst der Moderne
Projektleitung: Dr. Nerina Santorius, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst der Moderne
Ausstellungsdauer: 11. März bis 28. Juni 2015

Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de,
Telefon +49(0)69-605098-0, Fax +49(0)69-605098-111
Besucherdienst: +49(0)69-605098-232, besucherdienst@staedelmuseum.de
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Bis Montag, 8.6.: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–19.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 1.5., 14.5., 24.–25.5. sowie 4.6. 10.00–19.00 Uhr
Ab Dienstag, 9.6.: tägliche Öffnung 10.00–21.00 Uhr, auch montags.
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder bis zu 12 Jahren; Gruppen ab 10 Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf unter: tickets.staedelmuseum.de

Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Prestel Verlag ein umfassender, von Felix Krämer herausgegebener Katalog. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Texten von Christoph Asendorf, Eva Bader, Marlene Bielefeld, Hollis Clayson, André Dombrowski, Chantal Eschenfelder, Dorothee Hansen, Felicity Korn, Felix Krämer, Svenja Mordhorst, Ingrid Pfeiffer, Isolde Pludermacher, Nele Putz, Nerina Santorius, Beate Söntgen und Maria Zinser. Deutsche und englische Ausgabe, ca. 300 Seiten, 39,90 Euro (Museumsausgabe).
Begleitheft: Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft in deutscher und englischer Sprache, 7,50 Euro.
Digitorial: Das Digitorial wird ermöglicht durch die Aventis Foundation. Es ist abrufbar unter monet.staedelmuseum.de.
Audiotour: Die Audiotour wird unterstützt von der Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung. Die Audiotour führt in deutscher und englischer Sprache durch die Ausstellung. Gesprochen wird sie von Schauspielerin Diane Kruger. Der Preis für einen Audioguide beträgt 4 Euro, der Preis für zwei Audioguides 7 Euro.

Social Media: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #monet und #staedel.

Überblicksführungen durch die Ausstellung: Di + Sa 15.00 Uhr, Mi + So 11.00 Uhr, Do 19.00 Uhr, Fr 17.00 Uhr, sowie Mo 15. und 22. Juni 16.00 Uhr. Tickets: 5 Euro zzgl. des Eintrittspreises, erhältlich ab zwei Stunden vor Führungsbeginn, Mi + So ab 10.00 Uhr an der Städel Kasse.
Early-Bird Special: Eintritt + Führung durch die Sonderausstellung (nur online erhältlich), ab 9.6. täglich um 9.45 Uhr, 18 Euro, tickets.staedelmuseum.de.
Mittagsspecial: Eintritt + Führung durch die Sonderausstellung (nur online erhältlich), Di bis So, ab 9.6. täglich um 13.00 und 14.00 Uhr, 18 Euro, tickets.staedelmuseum.de.
Abendspecial: Eintritt + Führung durch die Sonderausstellung (nur online erhältlich), Fr und Sa, ab 9.6. Mo bis Sa 18.00 und 19.00 Uhr, sonntags zusätzlich um 17.00 Uhr, 18 Euro, tickets.staedelmuseum.de.

Gefördert durch: Commerzbank-Stiftung

Medienpartner: Alnatura, Süddeutsche Zeitung, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main.
Mobilitätspartner: Deutsche Bahn AG
Kulturpartner: hr2-kultur
Die Kampagne zur Ausstellung am Flughafen Frankfurt wird unterstützt durch die Fraport AG und die Media Frankfurt.

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Wandtexte zur Monet-Ausstellung 11.2.2015

Wandtexte zur Monet-Ausstellung

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Rahmenprogramm zur Monet-Ausstellung 11.2.2015

Rahmenprogramm zur Monet-Ausstellung

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Veranstaltungsprogramm März 2015 9.2.2015

Veranstaltungsprogramm März 2015

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Jean-Jacques de Boissieu. Ein Zeitgenosse Städels 3.2.2015

Das Jubiläumsjahr des Städel Museums beginnt mit einer Ausstellung herausragender Zeichnungen und Radierungen des französischen Künstlers Jean-Jacques de Boissieu (1736–1810), die vom 11. Februar bis 10. Mai 2015 in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung gezeigt werden. Schon zu Lebzeiten war Boissieu über die Grenzen Frankreichs hinaus ein hochgeschätzter Künstler. Seine virtuos in Zeichnung und Druckgrafik ausgeführten Landschaften, Genreszenen und Porträts begeisterten nicht nur Fürsten, sondern vor allem auch private Sammler wie Johann Friedrich Städel (1728–1816). Der Gründer des Städelschen Kunstinstituts erwarb mehr als 20 Zeichnungen und weit über 200 Radierungen des Künstlers, die somit nicht nur zum alten Bestand des Städel Museums zählen, sondern insgesamt auch eine der größten Sammlungen von Werken Boissieus in Deutschland darstellen. Für die Sonderausstellung der Graphischen Sammlung sind hiervon nun 13 Zeichnungen sowie 83 Radierungen ausgewählt worden, die einen bemerkenswerten Einblick in das künstlerische Schaffen Boissieus geben. Während sein Œuvre in einer Zeit historisch umwälzender Ereignisse rund um die Französische Revolution entstand, zeigen die Werke selbst in einer fast irritierend unaufgeregten und seriösen Stetigkeit Landschaft und Leben in der Provinz um seine Heimatstadt Lyon. Fortschrittlich vertritt Boissieu in seinen radierten Landschaften und Bildnissen sowie fein nuancierten Pinsel- und Kreidezeichnungen eine vom Naturstudium genährte Wirklichkeitsnähe, die auf eine von akademischen Normen unabhängige, bürgerliche Kunstauffassung verweist.

„Aus dem über 100.000 Arbeiten umfassenden Bestand unserer Graphischen Sammlung haben wir als Auftakt zum Jubiläumsjahr etwas Besonderes ausgesucht: eine Ausstellung, die Johann Friedrich Städel als kenntnisreichen Kunstsammler thematisiert und darüber hinaus unserem Publikum einen virtuosen Zeichner und Druckgrafiker näherbringen will“, sagt Museumsdirektor Max Hollein.

„Der reiche Bestand an Radierungen und Zeichnungen Boissieus in der Sammlung Johann Friedrich Städels zeugt vom Geschmack des Frankfurter Bankiers und Gewürzhändlers, der als Sammler nicht nur herausragende Werke alter Meister erwarb, sondern ebenso an zeitgenössischer Kunst interessiert war“, sagt Dr. Jutta Schütt, Leiterin der Graphischen Sammlung ab 1750 des Städel Museums.

Der 1736 in Lyon geborene Jean-Jacques de Boissieu konzentrierte sich in seiner künstlerischen Arbeit auf Zeichnungen und Radierungen. So entstanden insgesamt etwa 1.000 Zeichnungen sowie 151 Radierungen; Gemälde hingegen sind von ihm nur wenige überliefert. Boissieu, der aus einer Familie des niederen südfranzösischen Adels stammte und dessen Vater, ein Arzt, bereits in seiner frühen Kindheit verstarb, besuchte in seiner Heimatstadt Lyon eine kostenlose Zeichenschule, deren Ausbildung der ansässigen Seidenindustrie diente. Zum Radieren animierte ihn ein Kunsthändler der Stadt. Da Boissieu keine Kunstakademie besucht hatte, wurde er zu seiner Zeit als Amateur bezeichnet. Die politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten rund um die Französische Revolution haben im Werk Boissieus keine Spuren hinterlassen. Sein Œuvre umfasst eher bürgerlich-private Sujets und Motivthemen wie Landschaften, Bildnisse und Porträts von Familienmitgliedern sowie alltägliche und verallgemeinernde Genredarstellungen.

Die Präsentation in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung eröffnet mit einem Selbstporträt des damals 60-jährigen Künstlers, einer 1796 entstandenen Radierung in zwei Fassungen: Die erste zeigt Boisseu mit dem Bildnis der Ehefrau in Händen, in der späteren ist dieses einer ländlichen Idylle gewichen. Das Selbstverständnis des Künstlers, der sein Leben nicht in der Hauptstadt Paris, sondern in der damals nach ihr zweitgrößten Stadt Frankreichs, in Lyon, verbrachte, wurzelt in der Familie und der Region seiner Heimat. In der Ausstellung werden diese beiden Stränge zum einen durch Bildnisse wie das gezeichnete Porträt des jüngeren Bruders (um 1781), aber auch durch ein Motiv wie Seifenblasen (1799) unterstrichen, das an seine Söhne erinnern mag. Zum anderen sind es topografische Ansichten der Stadt Lyon und ihrer landschaftlichen Umgebung, darunter die Radierung Ansicht der Rhône-Brücke in Lyon (1761), die beispielhaft neben einem ein Jahr zuvor ausgeführten Aquarell ausgestellt wird. Die malerische Zeichnung des Bauwerks, die Licht- und Schattenverteilung und die damit erzeugte atmosphärische Wirkung zeugen von eigenständiger Qualität.

Neben der Landschaft stehen Bildnis und Genre im Zentrum der Kunst von Boissieus Werk. Ein Blatt etwa versammelt individuell-prägnante Gesichter und Bildnisse bekannter und unbekannter Personen ‒ physiognomische Studien, die ihre Entsprechung in den zeitgleich entstehenden Veröffentlichungen des Schweizer Philosophen und Autors Johann Caspar Lavater (1741–1801) finden. Die Genreszenen berühren den zeitgenössischen Alltag der Region und handeln vom Zuhören (Der Oboist, 1782) und Zuschauen (Bildnis des Hundertjährigen aus Lyon, 1780), vom Lehren und Lernen (Die Schulklasse, 1780), vom Geben und Nehmen (Der Almosen gebende Alte, 1780), von Arbeit und Handwerk (Die großen Küfer, 1790), vom Ausruhen und Spielen, von Jugend und Alter. Neben diesen vorrangig bürgerlich-privaten Bildthemen finden sich in der Präsentation nur vereinzelt Radierungen, die ein herausragendes, aktuelles Ereignis wie den Aufenthalt von Papst Pius VII. in Lyon im Jahr 1804 festhalten.

In der Ausstellung sind mit Grafiken wie der Radierung Die großen Gaukler (1772) nach einem Gemälde Karel Dujardins (um 1622–1678) schließlich auch Adaptionen von Werken niederländischer Künstler des 17. Jahrhunderts zu sehen, die jedoch keine Reproduktionsgrafiken im üblichen Verständnis, sondern weitestgehend freie Umsetzungen sind. Bereits am Beispiel seiner schon 1758 unter dem Titel Griffonnements (Kritzeleien) verlegten kleinen Radierungen von Köpfen und szenisch zusammengestellten Figuren, die in der Ausstellung zu sehen sind, wird die Orientierung Boissieus an der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts deutlich, die ganz dem wachsenden Interesse seiner Zeit an dieser Epoche entspricht.

Jean-Jacques de Boissieu zählt zu den letzten großen Druckgrafikern des 18. Jahrhunderts. Obwohl er den Großteil seines Lebens in Lyon verbrachte, vernetzte er sich bestens mit verschiedenen Verlegern unter anderem in Paris, aber auch in Nürnberg und Mannheim und genoss zeitlebens hohes Ansehen. Hierauf lassen unter anderem seine Mitgliedschaften beim Institut de France in Paris und bei den Akademien von Lyon, Florenz und Bologna schließen. Nach einem längeren Aufenthalt in Paris zwischen 1762 und 1764, wo er einflussreiche Künstler wie Jean-Baptiste Greuze (1725–1805) oder Sammler wie Pierre-Jean Mariette (1694–1774) kennenlernte, reiste Boissieu in den Jahren 1765 und 1766 im Gefolge des Herzogs de La Rochefoucauld (1743–1792) nach Genua, Neapel und Rom. Während dieser Zeit begegnete er vielen richtungsweisenden Persönlichkeiten seiner Zeit wie dem Philosophen und Autor Voltaire (1694–1778) oder dem Archäologen und Kunstschriftsteller Johann Joachim Winckelmann (1717–1768). Während seiner Reise hielt er die Eindrücke mit dem Pinsel fest, wobei die sich im Licht entfaltende Landschaft im Zentrum stand. Fortan griff er in seinen Arbeiten immer wieder auf diese italienischen Naturstudien zurück, die ihm als direkte Vorlagen oder als Erinnerungsstützen für Radierungen von frei komponierten Landschaften dienten. Auch Stiftungsgründer Johann Friedrich Städel konnte eine dieser begehrten italienischen Pinselzeichnungen Boissieus (Ruine des Apollotempels am Ufer des Averner Sees, 1765) erwerben, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.
Im Anschluss an seine Italienreise kehrte Boissieu ins heimatliche Lyon zurück und wurde 1771 königlicher Beamter, was ihm bis zum Ausbruch der Französischen Revolution ein regelmäßiges Einkommen sicherte. Boissieus adelige Abstammung, die ihm zunächst viele Türen geöffnet hatte, wurde nun zu einer lebensgefährlichen Bedrohung. Eine offizielle Bescheinigung aus Paris stellte ihn und seine Werke jedoch schließlich unter Schutz.

1801 publizierte der 65-jährige Boissieu ein Werkverzeichnis seiner Radierungen, von dem Johann Friedrich Städel ein handschriftlich vom Künstler ergänztes Exemplar erwarb, das auch in der Ausstellung zu sehen sein wird. Nach wenigen Jahren der frühen Zusammenarbeit mit verschiedenen Pariser Verlegern hatte Boissieu den Vertrieb seiner Druckgrafik bereits 1764 selbst in die Hand genommen. Erst im Alter, ab 1807, ließ er seine Werke wieder durch Verleger, nun durch Frauenholz in Nürnberg oder Artaria in Mannheim, vertreten. Es ist anzunehmen, dass Städel durch diese deutschen Händler beliefert wurde. Ob der Sammler jemals in persönlichem Kontakt zu dem von ihm geschätzten Künstler stand, ist nicht bekannt. Es spricht jedoch für den Geschmack und den Weitblick des Frankfurter Bürgers, einen französischen Zeitgenossen, der seinen eigenen künstlerischen Weg ging, in das Ensemble seiner Sammlung aufgenommen zu haben. Städel und Boissieu sind durch eine weitere Gemeinsamkeit verbunden: Auch Boissieu besaß eine eigene Kunstsammlung. Als Künstler, Sammler und Kunstkenner wurde Boissieu 1803 gar in die Kommission zur Einrichtung des Museums in Lyon berufen. So verbindet die beiden Zeitgenossen auch die Maßgeblichkeit ihrer Rolle bei einer Museumsgründung.

Jean-Jacques de Boissieu. Ein Zeitgenosse Städels

Kuratorin: Dr. Jutta Schütt, Leiterin Graphische Sammlung ab 1750

Ausstellungsdauer: 11. Februar bis 10. Mai 2015
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 10. Februar 2015, 11.00 Uhr
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt

Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de,
Telefon +49(0)69-605098-0, Fax +49(0)69-605098-111
Besucherdienst: +49(0)69-605098-232, besucherdienst@staedelmuseum.de

Öffnungszeiten Städel Museum:
bis 10. März 2015: Di, Mi, Sa, So und Feiertage 10.00–18.00 Uhr; Do und Fr 10.00–21.00 Uhr
ab 11. März 2015: Di, Mi, Sa, So und Feiertage 10.00–19.00 Uhr, Do und Fr 10.00 –21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: 3. April, 5. April und 6. April 2015 10.00–19.00 Uhr;
1. Mai 2015 10.00–19.00 Uhr
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, Familienticket 20 Euro; freier Eintritt für Kinder bis zu 12 Jahren; Sa, So und Feiertage 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienticket 24 Euro.
Ab dem 11. März 2015 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder bis zu 12 Jahren; Gruppen ab 10 Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist eine Anmeldung unter +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf unter: tickets.staedelmuseum.de

Öffnungszeiten Studiensaal der Graphischen Sammlung: Mi, Fr 14.00–17.00 Uhr; Do 14.00–19.00 Uhr

Überblicksführungen durch die Ausstellung: Fr 19.00 Uhr, So 15.00 Uhr
Sonderführungen auf Anfrage unter: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Weitere Programmangebote unter www.staedelmuseum.de

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Digitale Angebote im Städel Museum

2.2.2015

200 Jahre Städel: Daten & Fakten 21.1.2015

200 Jahre Städel: Daten & Fakten

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1815 & 2015: Die Jubiläumswand 21.1.2015



1815 & 2015: Die Jubiläumswand

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Städel Newsroom

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