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Zehn Wochen nach ihrem Start haben bereits 55.000 Menschen die groß angelegte Sonderausstellung zur Becher-Klasse im Städel Museum gesehen. Noch bis zum 13. August 2017 sind rund 200 großformatige Hauptwerke sowie zentrale Frühwerke der wohl einflussreichsten deutschen Fotografengeneration in Frankfurt zu erleben. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Jörg Sasse, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Thomas Struth, Volker Döhne und Petra Wunderlich, die bei Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie studierten, und begeistert sowohl die Fachwelt als auch ein breit gefächertes Publikum.
Auch über den Ausstellungszeitraum hinaus hinterlässt die Sonderausstellung Spuren im Städel Museum: Wie das Museum heute mitteilt, erhält es eine Arbeit des Düsseldorfer Künstlers Thomas Ruff (geb. 1958) als Schenkung aus Privatbesitz. Die großformatige Fotografie jpeg icbm02 (2007) ist Teil der Serie jpeg, deren Ausgangspunkt Bilder aus dem Internet, aber auch vom Künstler selbst mit einer Digitalkamera aufgenommene Motive oder eingescannte Vorlagen sind. Hierbei greift Ruff Bildprinzipien der Impressionisten und Pointilisten auf: Indem er die Auflösung der Fotos verringert – also die Anzahl der Pixel pro Zentimeter reduziert – und gleichzeitig ihr Format vergrößert, entsteht ein neues, vergröbertes Bild, das aus der Nähe betrachtet einem geometrischen Muster ähnelt. Erst bei größerem Abstand des Betrachters zum Werk fügt es sich zu einem erkennbaren Bild zusammen; im Falle von jpeg icbm02 wird der Start einer Rakete sichtbar. Die Bildserien des 1958 geborenen Künstlers verdeutlichen seine grundlegend skeptische Haltung gegenüber dem Wahrheits- und Dokumentationsanspruch von Fotografie. Ruffs konsequentes Befragen neuer Bildquellen und Technologien veranschaulichen vielleicht am eindrücklichsten die Art und Weise, wie er den Ansatz seiner Lehrer Bernd und Hilla Becher weiterführt.
Die Arbeit jpeg icbm02 ist ab sofort in den Gartenhallen des Städel Museum zu sehen und bildet dort den Einstieg in eine Sonderpräsentation der Sammlung Gegenwartskunst. Als Erweiterung der Sonderausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ konzipiert, zeigt die Präsentation „Fotografische Objekte“ in zwei Kabinetten der Gartenhallen ausgewählte Arbeiten, die den Wandel des zeitgenössischen Bildbegriffs jenseits der Malerei vorführen. Fotografische Objekte sind in dieser Lesart zwei- wie dreidimensionale Kunstwerke, die aus real vorhandenem Material, wie Pressefotos oder Internet-Bilddaten durch eine technologische Transformation abgeleitet werden. Vergleichbar traditionell-fotografischen Abbildern reflektieren und materialisieren die fotografischen Objekte das zeitgenössische gesellschaftliche und kulturelle Umfeld. Der Prozess der postdigitalen Umsetzung ist dabei immer im Objekt abzulesen. Neben Werken aus der Sammlung des Städel werden auch Bestände wichtiger, dem Museum verbundenen Privatsammlungen präsentiert. Zu sehen sind Arbeiten von Seth Price, Jörg Sasse, Kara Walker, Wade Guyton oder Thomas Bayrle.
Weitere Informationen zur Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ unter: staedelmuseum.de/de/fotografien-werden-bilder
Weitere Informationen zur Arbeit jpeg icbm02 von Thomas Ruff unter: staedelmuseum.de/de/neuerwerbungen
Weitere Informationen zur Sammlungspräsentation „Fotografische Objekte“ unter: blog.staedelmuseum.de/fotografische-objekte
FOTOGRAFIEN WERDEN BILDER. DIE BECHER-KLASSE
Künstlerliste: Bernd und Hilla Becher, Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth, Petra Wunderlich
Kurator: Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst am Städel Museum
Ko-Kuratorin: Dr. Jana Baumann, Städel Museum
Ausstellungsdauer: 27. April bis 13. August 2017
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog mit 256 Seiten und ca. 178 Abbildungen, mit einem Vorwort von Philipp Demandt, Essays von Alexander Alberro, Jana Baumann, Martin Engler und Steffen Siegel sowie Texten von Lukas Engert, Iris Hasler, Markus Kramer und Kristin Schrader. Deutsche Ausgabe, 34,90 Euro (Museumsausgabe).
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon: +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Besucherdienst: Telefon +49(0)69-605098-232, besucherdienst@staedelmuseum.de
Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr, montags geschlossen
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf: tickets.staedelmuseum.de
Digitorial: Ein aufwendig gestaltetes, interaktives Digitorial gibt unter becherklasse.staedelmuseum.de umfassende Einblicke in die Ausstellung. Das Digitorial wird durch die Aventis Foundation ermöglicht.
Social Media: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #BecherKlasse und #Staedel.
Überblicksführungen durch die Ausstellung: Do 19.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr sowie Mo, 1.5., Do, 25.5., Mo, 5.6., Do, 15.6. 16.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Gefördert durch: DZ BANK AG
Dr. Felix Krämer, Sammlungsleiter der Kunst der Moderne im Städel Museum, wechselt nach Düsseldorf. Er wird dort zum 1. Oktober 2017 neuer Generaldirektor und künstlerischer Leiter der Stiftung Museum Kunstpalast. Im Rahmen seiner über neunjährigen Tätigkeit für das Städel Museum hat Krämer den Sammlungsbereich der Kunst der Moderne (1800–1945) maßgeblich erweitert und zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen kuratiert, darunter „Ernst Ludwig Kirchner. Retrospektive“ (2010), „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ (2012/13), „Monet und die Geburt des Impressionismus“ (2015) oder „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ (2016/27). Felix Krämer verabschiedet sich aus Frankfurt mit der umfassenden Sonderausstellung „Matisse – Bonnard. ‚Es lebe die Malerei!‘“, die vom 13. September 2017 bis 14. Januar 2018 im Städel zu sehen sein wird.
„Das Städel Museum verdankt Felix Krämer einige seiner erfolgreichsten und außergewöhnlichsten Ausstellungen: Ob Kirchner, Nolde, Monet, Schwarze Romantik oder Geschlechterkampf – immer wieder hat Krämer mit großer Expertise und Kreativität unser Haus bereichert und dabei auch den Sammlungsbereich der Kunst der Moderne maßgeblich weiterentwickelt. Als ambitionierter Sammlungsleiter und erfahrener Ausstellungskurator hat er sich nach über neun Jahren am Städel längst für eine Führungsposition an einem großen Museum empfohlen. Aus diesem Grunde beglückwünsche ich die Stadt Düsseldorf zu ihrer hervorragenden Wahl und wünsche Felix Krämer und seiner Familie von Herzen alles Gute für die neue Position und das neue Lebensumfeld. Natürlich – auch das soll gesagt sein – bedauere ich seinen Weggang außerordentlich, zumal wir schon seit meiner Zeit an der Nationalgalerie in einem herzlichen kollegialen und fachlichen Miteinander verbunden sind, auf dessen Fortsetzung ich mich sehr freue“, kommentiert Städel Direktor Dr. Philipp Demandt den bevorstehenden Wechsel.
„Der Stadt Frankfurt, dem Städel Museum und meinen herausragenden Kolleginnen und Kollegen verdanke ich neun überaus ereignisreiche und erfüllende Jahre, auf die ich stets in großer Dankbarkeit zurückblicken werde. Auch wenn mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gefallen ist, freue ich mich nun auf eine neue Herausforderung als Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast mit seiner traditionsreichen Sammlung, die mehr als 100.000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, kunstgewerbliche Exponate und Glasobjekte umfasst“, so Dr. Felix Krämer.
Felix Krämer wurde 1971 in Cambridge, England, geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Volkskunde an der Universität Hamburg und promovierte dort 2005 bei Prof. Monika Wagner und Prof. Wolfgang Kemp zum Thema Das unheimliche Heim. Zur Interieurmalerei um 1900. Von 1996 bis 1999 war er Assistent des Kurators Dr. Christoph Geissmar-Brandi, bevor er im Jahr 2000 seine Kuratorentätigkeit an der Hamburger Kunsthalle und später zusätzlich die Assistenz für deren Direktor Prof. Hubertus Gaßner übernahm. Für die Kunsthalle konzipierte Krämer unter anderem Ausstellungen zu Vilhelm Hammershøi (2003), Félix Vallotton (2008) oder die Reihe „Seestücke“ (2005 und 2007). Krämer wechselte zum 1. Juli 2008 an das Städel Museum. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit für das Frankfurter Bürgermuseum konnte die Sammlung der Kunst der Moderne um zahlreiche zentrale Werke erweitert werden; darunter Helene Schjerfbecks (1862–1946) Girl with blond hair (1916), Interieur. Strandgade 30 (1901) von Vilhelm Hammershøi (1864–1916) oder Lotte Lasersteins (1898-1993) Russisches Mädchen mit Puderdose (1928). Über die ebenfalls realisierten Ankäufe der Fotografiesammlungen von Uta und Wilfried Wiegand sowie von Annette und Rudolf Kicken wurde außerdem innerhalb der Amtszeit Krämers die historische Fotografie fest in der Sammlung des Museums verankert. Die von Felix Krämer kuratierten Ausstellungen am Städel Museum sind:
Im Rahmen einer medizinischen Pilotstudie haben das Städel Museum und der Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main seit Ende 2014 die therapeutischen Potenziale von interaktiven Auseinandersetzungen mit Kunst für Menschen mit Demenz untersucht. Nachdem die umfassenden Forschungsergebnisse die Wirksamkeit der Methodik und Praxis bestätigt haben, nimmt das Städel nun das ARTEMIS-Projekt dauerhaft in sein breit gefächertes Vermittlungsprogramm auf. Das Angebot umfasst eine einstündige thematische Führung sowie anschließendes kreatives Arbeiten mit verschiedenen künstlerischen Techniken im Atelier. Zu ARTEMIS können sich Paare anmelden, die aus einer Person mit leichter bis mittelgradiger Demenz und einem Begleiter bestehen. Die Gruppengröße beläuft sich auf maximal sechs Paare. Eine Gruppe absolviert in zweiwöchigem Rhythmus insgesamt drei Termine. Die nächsten zwei Gruppen beginnen am 31. Mai bzw. 12. Juli (Anmeldeschluss: drei Tage vor dem jeweiligen Starttermin). Es gibt noch freie Plätze. Die Anmeldung kann unter info@staedelmuseum.de oder per Telefon erfolgen: +49(0)69-605098-200.
ARTEMIS war die erste umfassende wissenschaftliche Studie zur interaktiven Kunstvermittlung und den therapeutischen Potenzialen einer kunstbasierten psychosozialen Intervention bei Demenz im deutschsprachigen Raum. Das zweijährige Forschungsprojekt ging der Frage nach, welchen Beitrag regelmäßige Museumsbesuche und die Beschäftigung mit Kunst leisten können, um das emotionale Wohlbefinden und das Kommunikationsverhalten von Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz zu steigern und die Beziehung zu ihren betreuenden Angehörigen zu verbessern. Nicht zuletzt sollte Menschen mit Demenz und ihren durch die Pflege eingebundenen Angehörigen auf diesem Weg mehr gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration ermöglicht werden.
Die zurückliegende wissenschaftliche Studie wurde durch die Familie-Schambach-Stiftung gefördert. Das Vermittlungsangebot ARTEMIS wird mit unterstützt von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.
„Die nachhaltige Integration von ARTEMIS am Städel Museum erweitert unser vielfältiges und differenziertes Vermittlungsangebot auf ganz besondere Weise: Im Rahmen dieses wissenschaftlich geprüften Programms können wir Menschen mit Demenzerkrankungen bereichernde und anregende Kunsterlebnisse ermöglichen. So kann ein wichtiger Zugang zu kultureller Teilhabe aufrechterhalten bzw. eröffnet werden“, betont Chantal Eschenfelder, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung am Städel.
Die Studie
Im Verlauf des Praxisforschungsprojekts ARTEMIS (ART Encounters: Museum Intervention Study) entstand ein niedrigschwelliges Vermittlungsangebot zur interaktiven Auseinandersetzung mit Kunst für Menschen mit Demenz und ihre betreuenden Angehörigen. Diese Kunstbegegnungen bestanden im ersten Teil aus einstündigen thematischen Kunstführungen durch speziell geschulte Kunstvermittler des Museums. Dabei ging es in erster Linie um Assoziationen und Emotionen der Teilnehmer im Rahmen eines interaktiven Dialogs. Die Themen der Führungen waren sehr vielfältig, z. B. „Frankfurt am Main“, „Das menschliche Gesicht“ oder „Die Farbe BLAU“. Anschließend arbeiteten die Gruppen im zweiten Teil kreativ im Atelier. Bewusst wurden ganz unterschiedliche künstlerische Materialien (z. B. Acrylfarben, Ölkreiden oder Ton) und einfache Techniken wie Collage oder Drucken mit Styreneplatten integriert. Die Aufgaben waren so angelegt, dass die an Demenz erkrankte Person und ihre Begleitperson miteinander in einen kreativen Austausch treten konnten.
Das Besondere an ARTEMIS war die groß angelegte wissenschaftliche Begleitstudie, in deren Rahmen neben psychologischen Tests und standardisierten Fragebögen auch offene Interviewfragen und Videografie zum Einsatz kamen. Untersucht wurde der Einfluss von Museumsbesuchen und künstlerischer Betätigung auf das emotionale Wohlbefinden, das Kommunikationsverhalten und die Lebensqualität der Teilnehmenden.
Die Zielgruppe für ARTEMIS waren Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz sowie deren betreuende Angehörige aus Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region. Neben der feststehenden ärztlichen Diagnose einer leichten bis mittelgradigen Demenz sollten lediglich ausreichende motorische Fähigkeiten für die Kunstworkshops vorhanden sowie eine nahestehende Bezugsperson bereit sein, zu allen sechs Museumsterminen mitzukommen. Weder theoretische noch praktische Vorerfahrungen im künstlerischen Bereich waren notwendig. Insgesamt gab es in der zweijährigen Projektzeit 13 ARTEMIS-Gruppen mit je sechs Museumsterminen im Städel und drei bis fünf Paaren pro Kleingruppe. Insgesamt fanden 78 Kunstführungen und Atelierworkshops mit 96 Teilnehmern statt.
Alle Teilnehmer füllten unmittelbar vor und nach jedem Museumsbesuch unabhängig voneinander eine siebenstufige Smiley-Skala zur Erfassung ihrer momentanen emotionalen Befindlichkeit aus. Zusätzlich wurde jede thematische Kunstführung samt Workshop von den Begleitpersonen im Anschluss anhand spezieller Kriterien evaluiert. Unter anderem sollten die Begleitpersonen Besonderheiten im Verhalten ihrer demenziell erkrankten Angehörigen beschreiben, den Grad der Aktivierung bzw. der Beteiligung am kreativen Prozess einschätzen und darüber Auskunft geben, ob beispielsweise nach dem Museumsbesuch ein Austausch über die Erlebnisse stattgefunden hat. Dies sollte den Vergleich einzelner Führungen ermöglichen. Am Ende wurde eine Gesamtevaluation durchgeführt, im Zuge derer die Teilnehmer angeben konnten, welche Kunstbegegnungen bzw. welche Art der kreativen Gestaltung ihnen am meisten Spaß gemacht hatte und was sie unter Umständen gerne weiterführen würden.
Die Forschungsergebnisse
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich sowohl bei Menschen mit Demenz als auch bei den Angehörigen das Wohlbefinden nach den Museumsbesuchen signifikant verbesserte. Ähnliches gilt für die Selbsteinschätzung der Lebensqualität. Die stärksten Effekte zeigten sich bei Menschen mit Demenz bei biografisch angelegten Zugängen (z. B. „Familie und Kinder“ und „Frankfurt am Main“) oder bei mehrere Sinnesebenen ansprechenden Ansätzen (z. B. Malen zu Musik bei der Atelierarbeit zum Thema „Abstrakt“). Die betreuenden Angehörigen verspürten dagegen einen stärkeren Zugewinn an Wohlbefinden bei Kunstführungen, die vor allem durch neue Erfahrungen und das Entdecken eigener kreativer Potenziale zur emotionalen Entlastung beitragen konnten. So waren die höchsten Effektstärken für die Begleitpersonen bei den Themen „Farbe BLAU“ (Erstellung blauer Experimentalbilder), „Abstrakt“ (Malen zu Musik) und „Porträts“ (Modellieren mit Ton) zu verzeichnen.
Mit Blick auf die Frage, welche Kunstbegegnungen bzw. welche Art der kreativen Gestaltung den Teilnehmenden am meisten Spaß gemacht hat, äußerten Menschen mit Demenz bei der Kreativarbeit an biografisch relevanten („Frankfurt am Main“) und unterschiedliche Sinnesebenen ansprechenden Themen („Abstrakt“) besonders oft freudige Emotionen. Bei Sitzungen mit größerem Anteil an eigenständiger Arbeit (Modellieren mit Ton oder Erstellung einer Collage) ist den Angehörigen häufig aufgefallen, dass ihre Menschen mit Demenz länger ruhig sitzen blieben als sonst, entspannter wirkten und mehr Ruhe ausstrahlten.
Insgesamt stieß das Projekt auf sehr großen Zuspruch. Ein Großteil der Teilnehmer äußerte den Wunsch, solche Museumsbesuche auch künftig und dauerhaft fortsetzen zu wollen. Nahezu einstimmig (96,4 %) haben die Teilnehmer das Gesamtprojekt mit „sehr gut“ bewertet und würden ARTEMIS anderen Betroffenen uneingeschränkt (100 %) weiterempfehlen.
Weitere Informationen zur Studie:
Dr. rer. nat. Valentina Tesky und Dipl.-Psych., M.A. Arthur Schall, Arbeitsbereich Altersmedizin, Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Tel.: +49(0)69-6301-83621 und -7657; E-Mail: tesky@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de; schall@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de.
ARTEMIS
Vermittlungsangebot für Menschen mit Demenz
Ablauf: Einstündige thematische Führungen und anschließende einstündige kreative Arbeit mit verschiedenen künstlerischen Techniken im Atelier
Termine: Die nächsten Durchgänge starten am 31.5., 12.7., 23.8., 4.10. sowie 15.11.
Turnus: Pro Durchgang drei Nachmittagstermine alle zwei Wochen
Gruppengröße: Max. sechs Paare (sechs Menschen mit Demenz plus je eine Begleitperson)
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung: info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Information: www.staedelmuseum.de/angebote/artemis, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Mit Unterstützung von: Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
Veranstaltungsprogramm Juni 2017
Dr. Jana Baumann spricht über die Gründung des Deutschen Museumsbundes vor genau 100 Jahren im Städel Museum
Vortrag im Metzler-Saal mit anschließenden Kurzführungen in den Sammlungsbereichen Kunst der Moderne und Gegenwartskunst
Mittwoch, 17. Mai 2017, 19 Uhr im Metzler-Saal
Vor genau 100 Jahren wurde der Deutsche Museumsbund auf einer Tagung im Städel Museum gegründet. Am 23. Mai 1917 versammelten sich 22 Museumsdirektoren in Frankfurt am Main, um einen Zusammenschluss der Museen für Kunst- und Kulturgeschichte zu erwirken. Über die Gründung des Deutschen Museumsbundes und die Demokratisierung des Kunstmuseums spricht Dr. Jana Baumann am 17. Mai 2017 um 19 Uhr in einem Vortrag im Städel Museum. Im Anschluss an den Vortrag im Metzler-Saal des Museums werden Kurzführungen durch die Städelsche Sammlung angeboten. Der Eintritt zu der vom Städelschen Museums-Verein ermöglichten Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Gründung des Deutschen Museumsbundes vor 100 Jahren fand auf Einladung des damaligen Städel-Direktors Georg Swarzenski (1876-1957) statt und bezweckte die zukünftige Gewährleistung von wissenschaftlicher und künstlerischer Freiheit. Damit einher ging eine visionäre Debatte zu den Herausforderungen und der Verantwortung des Kunstmuseums gegenüber einer breiten Bevölkerung. Es wurden zentrale Impulse gesetzt, die eine innovative Sammlungs-, Präsentations- und Vermittlungspolitik forcierten. Die Folge war die Herausbildung neuartiger musealer Strategien und eines Museumstypus für die Kunst des 20. Jahrhunderts – der unter anderem als Vorbild für die Gründung des New Yorkers Museum of Modern Art (MoMA) im Jahre 1927 diente.
Jana Baumann spricht in ihrem Vortrag über diese folgenreiche Phase der deutschen Kulturgeschichte, die – obwohl weitgehend in Vergessenheit geraten – den musealen Umgang mit der zeitgenössischen Kunst bis heute maßgeblich prägt.
Im Anschluss an den Vortrag finden um 20.15 Uhr zwei Kurzführungen in den Sammlungsbereichen Kunst der Moderne und Gegenwartskunst mit den Themen „Kunst der Avantgarde“ und „Neue Kunst fordert neue Präsentationen“ statt.
Jana Baumann wurde 2015 an der Universität Bonn promoviert. Von 2014 bis 2016 arbeitete sie als wissenschaftliche Volontärin in der Abteilung Gegenwartskunst am Städel Museum. Dort ist sie seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin, hat an der Sammlungsentwicklung und den Ausstellungen zu John Baldessari sowie zur Fotografie der Becher-Klasse als Ko-Kuratorin mitgewirkt. Kürzlich erschien ihre Publikation „Museum als Avantgarde. Museen moderner Kunst 1918-1933“ im Deutschen Kunstverlag, Berlin.
Der Deutsche Museumsbund e.V. mit Sitz in Berlin wurde 1917 gegründet und ist die bundesweite Interessenvertretung der deutschen Museen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er hat derzeit rund 3.200 Mitglieder, darunter Museen aller Größen und Sparten. Sein Jubiläum hat der Verband vor wenigen Tagen mit einem Festakt und einer Tagung in Berlin gefeiert (www.museumsbund.de).
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de
Telefon: +49(0)69-605098-200
Ort: Metzler-Saal, Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung: Nicht erforderlich
Eintritt: frei
Ermöglicht durch den Städelschen Museums-Verein
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebighaus Skulpturensammlung haben an den Osterfeiertagen geöffnet und laden mit Angeboten für die ganze Familie zum Besuch der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen ein.
In der Schirn erwarten die Besucherinnen und Besucher die beiden Ausstellungen „Magritte. Der Verrat der Bilder“ und „Richard Gerstl Retrospektive“ mit unterschiedlichen Vermittlungsangeboten. Von Dienstag, dem 11. April bis Donnerstag, dem 13. April 2017 findet jeweils von 14 bis 17 Uhr ein tageweise buchbares Osterferienprojekt für Kinder ab 9 Jahren in der Magritte-Ausstellung statt. Das Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung bieten an den Feiertagen zahlreiche Führungen durch ihre Sammlungen. Das Städel Museum lädt unter anderem am Ostersonntag um 15 Uhr mit der Familienführung „Auf der Suche. Versteckt im Bild“ zu einer etwas anderen Eiersuche ein und in der Liebighaus Skulpturensammlung steht in einer Führung am Ostersonntag um 11 Uhr die Ostergeschichte im Mittelpunkt.
Öffnungszeiten an den Feiertagen und Osterprogramm:
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen
Freitag, 14. April 2017 10–19 Uhr
Samstag, 15. April 2017 10–19 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 10–19 Uhr
Montag, 17. April 2017 10–19 Uhr
Osterferienprojekt
Dienstag, 11. April bis Donnerstag 13. April 2017, jeweils von 14 bis17 Uhr
An drei Tagen geht es für Kinder ab 9 Jahren um die verrätselten Bilder des Malers René Magritte. Nach einem gemeinsamen Grübeln vor den Kunstwerken gestalten die Kinder anschließend selbst. Das Workshop-Programm wechselt täglich und ist tageweise buchbar.
Gebühr: 8 € pro Tag, Anmeldung per Telefon unter 069 29 98 82-112 oder E-Mail mini@schirn.de
Weitere Informationen und Vermittlungsangebote zu den aktuellen Ausstellungen „Magritte. Der Verrat der Bilder“ und „Richard Gerstl Retrospektive“ unter: www.schirn.de/kalender. Um Wartezeiten zu vermeiden, sind Tickets für beide Ausstellungen auch online erhältlich: www.schirn.de/tickets
STÄDEL MUSEUM
Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen
Freitag, 14. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Samstag, 15. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Montag, 17. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Familienführung: Auf der Suche. Versteckt im Bild
Sonntag, 16. April 2017, um 15 Uhr
Viele Bilder im Städel Museum sind voller faszinierender Details, die man erst beim genauen Hinsehen wahrnimmt. Gemeinsam begeben sich Familien mit ihren Kindern in dieser Führung auf eine etwas andere Eiersuche durch die Sammlung des Städel Museums.
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.
Weitere Informationen und Vermittlungsangebote unter: www.staedelmuseum.de/kalender
LIEBIGHAUS SKULPTURENSAMMLUNG
Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen
Freitag, 14. April 2017 GESCHLOSSEN
Samstag, 15. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Montag, 17. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Führung: Die Ostergeschichte im Liebieghaus
Sonntag, 16. April 2017, um 11 Uhr
Die Führung am Ostersonntag widmet sich der Ostergeschichte in der Sammlung der Liebieghaus Skulpturensammlung.
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.
Weitere Informationen und Vermittlungsangebote unter: www.liebieghaus.de/kalender
Veranstaltungsprogramm Mai 2017
Dr. Regina Freyberger wechselt zum 1. Juni 2017 von der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin nach Frankfurt am Main
Frankfurt am Main, 5. April 2017. Das Frankfurter Städel Museum hat eine neue Leiterin für seine Graphische Sammlung ab 1750: Dr. Regina Freyberger tritt die Stelle zum 1. Juni 2017 an. Mit Freyberger, zuletzt wissenschaftliche Mitarbeiterin der Staatlichen Museen zu Berlin, gewinnt das Städel eine herausragende Kunsthistorikerin, die sich in den letzten Jahren durch ihre Mitwirkung an vielbeachteten Ausstellungen und durch rege wissenschaftliche Aktivitäten einen Namen gemacht hat. Freyberger tritt im Städel Museum die Nachfolge der im Oktober 2016 verstorbenen Dr. Jutta Schütt an.
„Regina Freyberger ist eine versierte, kompetente und äußerst kreative Kunsthistorikerin, die ich in unserer gemeinsamen Zeit an der Nationalgalerie in Berlin und insbesondere während der Arbeit an den Ausstellungen ‚Rembrandt Bugatti‘ und ‚Impressionismus – Expressionismus‘ überaus schätzen gelernt habe“, kommentiert Städel Direktor Dr. Philipp Demandt die Neubesetzung. „Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit in Frankfurt.“
Regina Freyberger wurde 1980 in München geboren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promovierte sie dort mit einer Dissertation über Darstellungen zu Grimms Märchen in der Zeit von 1819 bis 1945. Für die von Prof. Dr. Frank Büttner und Prof. Dr. Andrea Gottdang betreute Arbeit wurde Freyberger mit dem Lutz-Röhrich-Preis ausgezeichnet. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit in einem auf Grafik- und Buchhandel spezialisierten Auktionshaus arbeitete Freyberger von 2012 bis 2014 zunächst als wissenschaftliche Museumsassistentin in der Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz sowie an der Nationalgalerie, bevor sie für den Verein der Freunde der Nationalgalerie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Ausstellungen „Rembrandt Bugatti“ sowie „Impressionismus – Expressionismus. Kunstwende?“ tätig war. Seit 2015 leitet sie das Projekt der Erstellung eines umfangreichen Bestandskatalogs der Gemälde des 19. Jahrhunderts der Nationalgalerie, der am 29. März dieses Jahres erschienen ist. Zuletzt kuratierte Regina Freyberger die Ausstellung „Kleine Meisterwerke“ an der Alten Nationalgalerie, die anhand von 112 selten gezeigten Gemälden Fragen der Sammlungspolitik einer großen Museumsinstitution nachgeht. Zudem war Freyberger als Autorin an diversen wissenschaftlichen Publikationen beteiligt und blickt auf eine rege Vortragstätigkeit zurück.
„Ich freue mich sehr auf die Arbeit in der Graphischen Sammlung des Städel Museums, auf das Team und das neue Lebensumfeld in Frankfurt. Die hochkarätige und umfangreiche Graphische Sammlung des Städel birgt nicht nur Werke zahlreicher bedeutender Künstler, sondern sicherlich auch noch vieles, das es zu entdecken lohnt. Diese Qualität und Vielfalt der Sammlung immer wieder auf neue und anregende Weise herauszustellen sowie durch Neuerwerbungen beständig zu erweitern, ist eine so reizvolle Aufgabe, dass ich ihr mit großer Freude entgegen sehe“, betont Regina Freyberger.
Die Graphische Sammlung im Städel Museum beherbergt etwa 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Dank der hohen Qualität dieses Bestandes gehört sie zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art in Deutschland. Die Bestände gehen auf Johann Friedrich Städel (1728–1816), den Stifter des Museums, zurück und wurden durch bedeutende Kenner wie Johann David Passavant (1787–1861) und Georg Swarzenski (1876–1957) im 19. und 20. Jahrhundert wesentlich ausgebaut. Höhepunkte der Sammlung sind neben den exzellenten Altmeister-Beständen vor 1800 (Dürer, Michelangelo, Raffael, Rembrandt) die nazarenischen Zeichnungen, die französischen Zeichnungen und Druckgraphiken des 19. Jahrhunderts, Werke des Expressionismus oder der amerikanischen Kunst nach 1945.
Am 23. April 2017 öffnet das Städel Museum bei freiem Eintritt seine Türen und heißt alle Interessierten herzlich willkommen in Deutschlands ältester bürgerlicher Museumsstiftung. Der erstmalig stattfindende „Tag der Begegnung“ im Städel steht ganz im Zeichen des Zusammentreffens und Austauschs verschiedenster Besucher. Den Rahmen dafür bieten zahlreiche Vermittlungsformate, welche die enorme Vielfalt und kunsthistorische Bandbreite der Städelschen Sammlung näherbringen und zum schlaglichtartigen bis ausgiebigen Erkunden von 700 Jahren Kunstgeschichte einladen. Den ganzen Tag über besteht die Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen oder an Wissensstationen individuell mit Kunstvermittlern ins Gespräch zu kommen – und das in insgesamt 17 verschiedenen Sprachen: Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch. Familien mit Kindern können die Kunst im Städel auf spielerische Weise kennenlernen und in kreativen Workshops selbst gestalterisch tätig werden. Führungen in Gebärdensprache und mit ausführlichen Bildbeschreibungen ergänzen das Programm. Abgerundet wird der Tag mit jazzigen Klängen sowie kulinarischen Snacks und Köstlichkeiten.
„Seit meiner Ankunft im Oktober 2016 erlebe ich Frankfurt aus nächster Nähe in seiner ungemeinen Weltoffenheit, Dynamik und Vielfalt, die in der Metropole am Main schon lange Tradition haben. Der ‚Tag der Begegnung‘ im Städel spiegelt und feiert das, was hier bemerkenswerter Alltag ist, in einer der zentralen Kulturinstitutionen der Stadt. Seit seiner Gründung ist das Städel Museum ein wichtiger Ort der Zusammenkunft und des Austausches, der einen essenziellen Baustein der Zivilgesellschaft darstellt“, kommentiert Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, die Veranstaltung.
Wie generell in der Ausrichtung und Gestaltung seines gesamten Vermittlungs- und Veranstaltungsangebots spricht das Städel Museum auch am „Tag der Begegnung“ in umfassendem Maße eine breite Besucherpalette aller Altersgruppen sowie unterschiedlichster sozialer, geografischer und kultureller Herkunft an – von alteingesessenen Frankfurtern bis zu Neuankömmlingen in der Stadt.
Welcome! Tag der Begegnung im Städel
Sonntag, 23. April 2017, 10.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei
Programm für Erwachsene
Arabisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Gegenwartskunst
15.00–18.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Bosnisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Alte Meister
11.00–13.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
14.00–16.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Bulgarisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Gegenwartskunst
12.00–15.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Deutsch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
11.00 Uhr Führung „Gesichter: Blick in die Vergangenheit“
12.00 Uhr Führung „Die Idee als Kunstwerk“
13.00 Uhr Führung „Sehnsucht nach fremden Welten“
14.00 Uhr Führung „Aus der Mode?“
15.00 Uhr Führung „Um die Welt: Internationaler Handel um 1600“
16.00 Uhr Führung „Traumbilder“
17.00 Uhr Führung „Rundum. Skulpturen im Städel“
Englisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
11.00 Uhr Führung „Gesichter: Blick in die Vergangenheit“
12.00 Uhr Führung „Die Idee als Kunstwerk“
13.00 Uhr Führung „Sehnsucht nach fremden Welten“
14.00 Uhr Führung „Aus der Mode?“
15.00 Uhr Führung „Um die Welt: Internationaler Handel um 1600“
16.00 Uhr Führung „Traumbilder“
17.00 Uhr Führung „Rundum. Skulpturen im Städel“
Farsi
Treffpunkt: Sammlungsbereich Kunst der Moderne
11.00–14.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Französisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
11.30 Uhr Führung „Deutsch-Französische Freundschaft im 19. Jahrhundert“
13.30 Uhr Führung „Vom Verlust der Form“
16.30 Uhr Führung „Warum so ernst? Mimik im Lauf der Zeit“
Griechisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Kunst der Moderne
14.00–17.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Italienisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
11.30 Uhr Führung „Florenz – Venedig – Rom. Kunstzentren der Renaissance“
12.30 Uhr Führung „Stillleben: Köstlichkeiten aus aller Welt“
16.30 Uhr Führung „Fernweh um 1800“
Japanisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
11.30 Uhr Führung „Stadträume“
15.30 Uhr Führung „Raumkonzepte. Zeitgenössische Installationen im Städel“
Kroatisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Alte Meister
11.00–13.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
14.00–16.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Polnisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
16.30 Uhr Führung „Kaviar, Zimt und Schokolade. Materialien in der Gegenwartskunst“
17.30 Uhr Führung „Vom Goldgrund zur Perspektive“
Rumänisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Kunst der Moderne
12.00–14.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
16.00–18.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Russisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Alte Meister
12.00–14.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
16.00–18.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Serbisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Alte Meister
11.00–13.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
14.00–16.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Spanisch
Treffpunkt: Sammlungsbereich Gegenwartskunst
11.00–12.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
13.00–16.00 Uhr Wissensstation: Kunstwerke im Gespräch
Türkisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
13.30 Uhr Führung „Zusammen. Familienbilder im Städel Museum“
14.30 Uhr Führung „Frankfurter Bilder“
Barrierefreies Kunsterlebnis
Deutsch
Führungen mit Gebärdensprachendolmetscherin
Treffpunkt: Metzler-Foyer
13.00 Uhr Führung „Sehnsucht nach fremden Welten“
14.00 Uhr Führung „Aus der Mode?“
Führungen mit ausführlichen Bildbeschreibungen
Treffpunkt: Metzler-Foyer
12.00 Uhr Führung „Die Idee als Kunstwerk“
15.00 Uhr Führung „Um die Welt: Internationaler Handel um 1600“
16.00 Uhr Führung „Traumbilder“
Englisch
Führungen mit ausführlichen Bildbeschreibungen
Treffpunkt: Metzler-Foyer
12.00 Uhr Führung „Die Idee als Kunstwerk“
15.00 Uhr Führung „Um die Welt: Internationaler Handel um 1600“
16.00 Uhr Führung „Traumbilder“
Programm für Familien und Kinder
Deutsch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
11.00 Uhr Handpuppenführung „Louis und Lulu sagen Hallo!“ (ab 4 Jahren)
14.30 Uhr Märchenreise „Lieder aus aller Welt“ (ab 4 Jahren)
15.30 Uhr Märchenreise „Lieder aus aller Welt“ (ab 4 Jahren)
Englisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
13.30 Uhr Familienführung „Tanzende Mäuse und hüpfende Hunde!“ (ab 4 Jahren)
Türkisch
Treffpunkt: Metzler-Foyer
12.00 Uhr Familienführung „Mein Lieblingsbild im Städel Museum“ (ab 4 Jahren)
Offenes Atelier
ab 6 Jahren, in den Städel Ateliers, 1. Etage
10.30–18.00 Uhr „Grüße aus dem Städel Museum – Farbenfrohe Postkarten aus Papier“
10.30–18.00 Uhr Kartendruckworkshop „Herzlich willkommen“
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