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Im Alltag Kunst erleben: Städel Museum und dm laden zu Online Art Breaks für Inspiration und Austausch ein // Neue Partnerschaft zwischen dm und Städel
Das Städel Museum und dm-drogerie markt haben eine neue Partnerschaft geschlossen, in deren Mittelpunkt ein gemeinsam entwickeltes Online-Angebot steht. Die kostenfreien Kunstpausen laden dazu ein, sich bewusst eine halbe Stunde Zeit für eine inspirierende und sinnliche Auszeit zu nehmen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass die Begegnung mit Kunstwerken eine wertvolle Erlebnis- und Lernquelle ist, die Menschen bereichern und miteinander verbinden kann. Die Art Breaks bieten die Gelegenheit, Kunst gemeinsam zu betrachten, neue Perspektiven zu entdecken und Anregungen für den eigenen Alltag mitzunehmen.
Ausgangspunkt ist die Sammlung des Städel Museums, die mit Kunstwerken aus über 700 Jahren – vom Mittelalter bis in die Gegenwart – einen einzigartigen Blick auf die Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg ermöglicht. Jede der fünf Kunstpausen widmet sich einem eigenen Thema und verbindet ausgewählte Werke mit Fragen aus der heutigen Lebenswelt. Dabei erkunden die Teilnehmer, was Kunstwerke aus Vergangenheit und Gegenwart über die Welt erzählen, welche Gedanken und Gefühle sie auslösen und wie sie dazu anregen können, den eigenen Alltag und das gesellschaftliche Miteinander bewusster zu gestalten. Unter dem Motto „Kunst macht Mut“ werden Themen wie Frauengesundheit, Konsum, Natursehnsucht, Familie und Zuversicht anhand herausragender Werke aus der Städel Sammlung beleuchtet. Dazu zählen Arbeiten von Andreas Achenbach, Thomas Bayrle, Claude Monet, Lotte Laserstein und Rembrandt Harmensz. van Rijn.
Nach dem Start des Formats für dm-Mitarbeiter im August bieten das Städel Museum und dm von Oktober bis Dezember die kostenfreien Kunstpausen an fünf Terminen an. Die Anmeldung ist ab sofort unter dm.de/kunstpause möglich. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 22. Oktober, um 12.30 Uhr die Kunstpause zum Thema „Frauengesundheit im Fokus“. Am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr folgt die Kunstpause „Klimasorge und Natursehnsucht – Zuversicht finden“.
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Kunstpause, Kopfhörer
Kunstpause, Tablet
Kunstpause, Handy
Nachfolger des Robert Campin, Madonna mit Kind und Heiligen im umschlossenen Garten, um 1440-60
Robert Campin und Werkstatt, Heilige Veronika, ca. 1428 – 1430
Meister des Frankfurter Paradiesgärtlein, um 1410/20, Paradiesgärtlein, um 1410/20
24. Februar bis 27. Juni 2027
Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 23. Februar 2027, 11.00 Uhr
Das Paradies – ein Ort der Sehnsucht, der seit Jahrhunderten die menschliche Vorstellungskraft beflügelt. Als irdischer wie himmlischer Garten und als Sinnbild ursprünglicher Harmonie zwischen Mensch und Natur wurde er zum Projektionsraum religiöser, philosophischer und künstlerischer Ideen. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die groß angelegte Ausstellung „Im Paradiesgarten. Kunst und Naturwahrnehmung um 1400“, die den Blick auf eine entscheidende Umbruchzeit in der europäischen Kunst richtet.
Ausgangspunkt ist eines der berühmtesten und zugleich rätselhaftesten Gemälde des Städel Museums: Das Paradiesgärtlein (ca. 1410/20). Kaum größer als ein aufgeschlagenes Buch, entfaltet die Tafel eine erstaunliche Fülle von Details. Die Muttergottes erscheint darin inmitten einer höfischen Gesellschaft; der umschlossene Garten wird zugleich als religiöses Symbol und als Ort weltlicher Liebe lesbar. Besonders beeindruckt das Werk durch seine unvergleichliche Naturnähe: Mehr als 25 Pflanzen-, 12 Vogel- und 3 Insektenarten sind mit erstaunlicher Präzision dargestellt und verweisen auf ein neu erwachtes Interesse an der Natur als Beobachtungs- und Erkenntnisraum. Die Ausstellung rückt diese bahnbrechende Verbindung von Kunst und Naturwahrnehmung in den Mittelpunkt und bettet das Paradiesgärtlein umfassend in den historischen und künstlerischen Kontext der Zeit um 1400 in Europa ein – eine Zeit des Umbruchs, der Konflikte und des intellektuellen Austauschs.
Gefördert durch: Städelscher Museums-Verein e.V.
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Tizian, Bildnis eines jungen Mannes, ca. 1510
Raffael, Karyatide, ca. 1520
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