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Städel Newsroom Städel Museum

24.6.2026Archiv

2026

Texte

Altenberger Madonna für das Städel erworben 27.1.2026

Eine der bedeutendsten Skulpturenerwerbungen in der Geschichte des Städel Museums / Gotische Madonna kehrt in den Altenberger Altar im Städel zurück / Werk ist auf der Liste national wertvollen Kulturgutes verzeichnet

Für das Städel Museum ist es eine der bedeutendsten Erwerbungen seiner Geschichte: Die Thronende Muttergottes (um 1320/1330) aus dem Altenberger Altar konnte durch die Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, des Städelschen Museums-Vereins sowie der Kulturstiftung der Länder für das Städel Museum angekauft werden. Die Figur, auch bekannt als Altenberger Madonna, zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken der mittelalterlichen Bildhauerei in Deutschland und gehört zu den ältesten Beispielen der Kölner Bildhauerkunst des 14. Jahrhunderts. Einzigartig wird sie durch ihre hervorragend erhaltene originale Fassung. Die Altenberger Madonna ist im Verzeichnis national wertvollen Kulturguts aufgeführt und daher vor dem Export geschützt.

Die Thronende Muttergottes ist Teil des Altarretabels aus der Klosterkirche im hessischen Altenberg. Seit 100 Jahren besitzt das Städel Museum die Gemäldeflügel dieses Altars. Mit dem originalen Altarschrein, einer Dauerleihgabe aus dem Schlossmuseum Braunfels, ist der Altenberger Altar ein Hauptwerk der aktuellen Sammlungspräsentation. Die Gemälde auf den Altarflügeln sind die ältesten Zeugnisse deutscher Malerei im Städel Museum. Im Altarschrein thronte einst die Altenberger Madonna. Die Skulptur befindet sich seit den 1920er-Jahren in süddeutschem Privatbesitz und wurde seit 1981 als Dauerleihgabe im Bayerischen Nationalmuseum München verwahrt. Mit der Erwerbung der Altenberger Madonna sind nun alle Bestandteile des Altarretabels wieder vollständig vereint und ab sofort dauerhaft im Städel Museum zu sehen.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über den Ankauf: „Nach einhundert Jahren ist die berühmte Altenberger Madonna zurück in ihrem zugehörigen Altar – eine lang ersehnte Sternstunde in der Geschichte des Städel Museums! Dass der Ankauf dieses herausragenden Kunstwerkes gelungen ist, verdanken wir der Weitsicht der Eigentümer und dem Engagement unserer Förderer. Mein großer Dank richtet sich an die Ernst von Siemens Kunststiftung, an den Vorstand und alle Mitglieder unseres Fördervereins sowie an die Kulturstiftung der Länder.“

Werkangaben
Thronende Muttergottes
Köln, um 1320/1330
Laubholz, gefasst
132 × 60 × 33 cm
Erworben 2026 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und von Traute Kirchholtes. Gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und dem Städelschen Museums-Verein e.V.

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Über 250.000 Besucher: Erfolgreicher Abschluss für „Monets Küste“ 6.7.2026

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Über 250.000 Besucher: Erfolgreicher Abschluss für „Monets Küste“ 

Überwältigende Publikumsresonanz mit 252.148 Besuchern // Eine der erfolgreichsten Ausstellungen der Städel-Geschichte

Mit über einer Viertelmillion Besuchern (252.148) ist die große Highlightausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ gestern erfolgreich zu Ende gegangen. Damit ist die Präsentation nach „Making van Gogh. Die Geschichte einer deutschen Liebe“ (2019/20) die erfolgreichste Städel-Ausstellung der vergangenen zehn Jahre und zählt zu den fünf besucherstärksten Ausstellungen in der Geschichte des Städel Museums. Mit „Monets Küste“ widmete sich das Städel Museum vom 19. März bis 5. Juli der künstlerischen Entdeckung von Étretat. Das einstige Fischerdorf an der normannischen Küste hatte einen prägenden Einfluss auf die Malerei der Moderne: Die imposante Felsenküste zog im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Darstellungen von Étretat von unter anderem Claude Monet, Gustave Courbet, Eugène Delacroix und Henri Matisse machten den abgelegenen Ort über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Die Ausstellung versammelte rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente, darunter allein 24 Werke von Claude Monet, und verdeutlichte die anhaltende Faszination, die Étretat bis heute ausübt. Aufgrund der hohen Publikumsnachfrage war die Ausstellung ab dem 23. Juni täglich mit verlängerten Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr zu sehen.

„Die Ausstellung ‚Monets Küste‘ hat als wahrer Publikumsmagnet durchweg begeistert. Es freut mich außerordentlich, dass die Präsentation mit über 250.000 Besucherinnen und Besuchern als eine der erfolgreichsten Ausstellungen in die Geschichte des Städel Museums eingeht. Mein besonderer Dank gilt unserem Publikum von nah und fern sowie allen großzügigen Förderern und Unterstützern, die dieses Projekt ermöglicht haben. Das Städel Museum hat wieder gezeigt, dass es durch vielfältige Zugänge zu noch unentdeckten Themen der Kunstgeschichte überzeugen kann. Mit der großen Herbstausstellung ‚Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.‘ setzen wir die Reihe außergewöhnlicher kunsthistorischer Perspektiven fort“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums. 

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„Monets Küste“ begeistert bereits über 150.000 Besucher 27.5.2026

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Monets Küste“ begeistert bereits über 150.000 Besucher 

Seit Eröffnung bereits mehr als 150.000 Besucher // Ausstellung noch bis 5. Juli zu sehen // Zusätzliche Öffnungszeiten während der letzten zwei Wochen

Die große Highlightausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ begeistert ein breites Publikum: Bereits über 150.000 Besucher haben die Ausstellung im Städel Museum gesehen. Die Schau öffnete am 19. März und beleuchtet die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes in der Normandie. Étretat hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Malerei der Moderne: Die imposante Felsenküste sowie die besonderen Licht- und Wetterverhältnisse an der Atlantikküste zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Die Ausstellung verdeutlicht die anhaltende Faszination, die Étretat bis heute ausübt und versammelt rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet. Neben Arbeiten von Eugène Delacroix, Gustave Courbet und Henri Matisse sind in der Ausstellung eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst präsentiert.   
 
Das breit gefächerte Vermittlungsangebot zur Ausstellung erfreut sich großer Beliebtheit: Bereits mehr als 11.000 Personen haben an 1.079 Führungen und Workshops teilgenommen und die Städel Nights begeisterten mehr als 3.300 Gäste. Das Digitorial® wurde bislang über 38.000 Mal aufgerufen, die Audioguide-App mehr als 30.000 Mal heruntergeladen und der Ausstellungsfilm auf den Social Media-Kanälen des Museums über 35.000 Mal wiedergegeben. 
 
Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juli mit verlängerten Öffnungszeiten zu sehen: Ab Dienstag, dem 23. Juni bis Sonntag, dem 5. Juli kann die Ausstellung jeweils von 10.00 bis 21.00 Uhr besucht werden. Am Montag, dem 22. und 29. Juni bleibt das Museum geschlossen. Tickets sind unter staedelmuseum.de erhältlich.    

Städel Direktor Philipp Demandt: „Die Begeisterung unseres Publikums für  ‚Monets Küste‘ macht uns stolz und glücklich. Die Ausstellung ist schon jetzt ein großer Erfolg für das Städel Museum: Bereits nach zehn Wochen haben mehr als 150.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung gesehen. Das Städel widmet sich mit ‚Monets Küste‘ erstmals der künstlerischen Entdeckung Étretats und zeigt damit einmal mehr, welche faszinierenden Kapitel der Kunstgeschichte es noch zu entdecken gibt. Es freut uns sehr, mit dieser Ausstellung ein so breites Publikum zu erreichen und ihm die außergewöhnliche Bedeutung dieses Ortes für die Entwicklung der modernen Kunst zu präsentieren. Unser herzlicher Dank gilt unserem Publikum für das Vertrauen sowie allen unseren Förderern für ihre engagierte Unterstützung. Gemeinsam blicken wir mit großer Freude auf die kommenden Ausstellungswochen.“ 
 
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Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat 17.3.2026

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Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat
19. März bis 5. Juli 
Ausstellungshaus

Der Küstenort Étretat wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Das Städel Museum präsentiert vom 19. März bis 5. Juli 2026 eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne. In Frankfurt sind rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen zu sehen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet.  

Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die als Impressionismus in die Geschichte der Kunst einging. Das Interesse der Künstler galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft, die als aufregend schön und bedrohlich zugleich wahrgenommen wurde. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum: Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort und der Gentleman-Gauner Arsène Lupin, die Romanfigur von Maurice Leblanc, hortete hier seine Kunstschätze. Auch der aufstrebende Maler Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Unter dem Eindruck der sich stets verändernden Licht- und Wetterverhältnisse begann Monet in Étretat Motivreihen zu malen – eine Arbeitsweise, die sich später zu seinem Markenzeichen entwickeln sollte.  

Die Ausstellung vereint neben Werken von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Claude Monet und Henri Matisse eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst – von Johann Wilhelm Schirmer und Eugène Le Poittevin über Camille Corot und Eugène Boudin bis hin zu Elger Esser. Gemeinsam verdeutlichen die Arbeiten die anhaltende Faszination, die dieser Ort bis heute ausübt. Die Leihgaben stammen unter anderem aus den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Fitzwilliam Museum in Cambridge, dem Metropolitan Museum of Art in New York, der National Gallery of Canada in Ottawa sowie dem Musée d’Orsay in Paris.  

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, betont: „Mit unserer großen Sonderausstellung im Frühjahr 2026 widmen wir uns erstmals der Entstehung des Mythos Étretat. Der Küstenort mit seinen markanten Felsentoren und dem einzigartigen Licht fasziniert Künstler seit dem 19. Jahrhundert und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. In Étretat entwickelte Claude Monet seine berühmten Motivreihen, die den Impressionismus entscheidend prägten. Besonders stolz sind wir, dass zwei herausragende Werke aus der Städel-Sammlung, die in Étretat entstanden sind, den Ausgangspunkt der Schau bilden: Monets Mittagessen und Gustave Courbets Woge. Ergänzt werden sie durch hochkarätige internationale Leihgaben, darunter allein 24 Werke von Monet. Unser herzlicher Dank gilt allen Leihgebern sowie unseren Förderern für ihre großzügige Unterstützung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Besucherinnen und Besuchern der bis heute anhaltenden Faszination Étretats nachzuspüren.“    
 
„In den rund hundert Jahren von der Romantik bis zur Klassischen Moderne zeigt sich eine vielgestaltige Veränderung des künstlerischen Blicks auf die beeindruckende Küstenlandschaft rund um den kleinen Ort Étretat. Von stimmungsvollen Aquarell- und Ölstudien über frühe Fotografien bis hin zu Claude Monets berühmten Gemälden der imposanten Felsen spannt sich der Bogen. Étretat war mit seiner einzigartigen Küstenlandschaft ein Anziehungspunkt für Künstler mehrerer Generationen. In der Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon war es uns ein zentrales Anliegen, Courbets epochale Wogen-Bilder und Monets serielle Landschaftsgemälde in einen erweiterten Kontext zu stellen und Étretats Bedeutung für die moderne Kunst sichtbar zu machen“, so Alexander Eiling und Eva Mongi-Vollmer, Kuratoren der Ausstellung am Städel Museum.

Kuratoren: Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Eva Mongi-Vollmer (Kuratorin, Städel Museum), Stéphane Paccoud (Conservateur en chef, Peintures et sculptures du XIXe siècle, Musée des Beaux-Arts de Lyon), Isolde Pludermacher (Conservatrice générale peinture, Musée d’Orsay, Paris) in Zusammenarbeit mit Eva-Maria Höllerer (Kuratorin, Städel Museum) und Nelly Janotka (Wissenschaftliche Volontärin, Städel Museum)

Gefördert durch: Fraport AG, Fontana Stiftung, Städelscher Museums-Verein e. V., Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main   
Marketing- und Medienpartner: Alnatura, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, Elisabethen Quelle, Frankfurter Allgemeine Zeitung, arte  
 
Den gesamten Pressetext finden Sie hier als PDF.   

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