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Städel Newsroom Städel Museum

24.6.2026Archiv

2026

Texte

Kostenfreie Bildungswoche im Städel: Neue Geschichten und Perspektiven 3.6.2026

Vom 22. Juni bis 25. Juni findet die Bildungswoche für Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Kunstwelten: von unerzählten Geschichten und neuen Perspektiven“ statt

Kunst entdecken, Fragen stellen, selbst kreativ werden: Auch in diesem Jahr lädt das Städel Museum gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank Rhein/Main zur kostenfreien Bildungswoche ein. Bereits zum 14. Mal bietet die groß angelegte Initiative Schulklassen sowie Kita- und Hortgruppen ein vielfältiges Erlebnis im Museum. Unter dem Motto „Kunstwelten: Von unerzählten Geschichten und neuen Perspektiven“ können die Teilnehmer vom 22. Juni bis 2. Juli 2026 die Kunstwerke im Städel Museum auf ganz besondere Art entdecken. Das abwechslungsreiche Programm verwandelt das Museum in einen lebendigen Lern- und Erlebnisraum, der Geschichte und Geschichten erfahrbar macht, Neugier weckt und gesellschaftliche und historische Zusammenhänge veranschaulicht. In der Dauerausstellung stellen junge Kunstvermittler an Wissensstationen die wichtigsten Werke des Städel Museums und spannende Themen der Kunst vor, etwa verborgene Botschaften in Porträts, Rhythmus und Bewegung in der Kunst oder überraschende Blickwinkel in der Darstellung des Menschen. Im gemeinsamen Austausch über die Werke eröffnen sich den Kindern und Jugendlichen vielfältige Perspektiven auf Kunst, Geschichte und Gesellschaft. Abwechslungsreiche Workshops an verschiedenen Orten der Sammlung bieten die Möglichkeit zum handlungsorientierten Lernen, zur kreativen Auseinandersetzung und zum praktischen Vertiefen. Das Angebot ermöglicht einen etwa zweistündigen Besuch der Dauerausstellung des Städel Museums. Die Teilnahme an der Bildungswoche ist für alle Schulklassen, Kita- und Hortgruppen nach Anmeldung kostenlos.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums: „Unsere Sammlung mit Kunstwerken aus über 700 Jahren macht Geschichten und gesellschaftliche Zusammenhänge erfahrbar und eröffnet jungen Menschen neue Zugänge zu ihrer Umwelt und zu sich selbst. Die Bildungswoche lädt Kinder und Jugendliche dazu ein, diesen Geschichten zu begegnen, eigene Sichtweisen zu entwickeln und das Museum als Ort der Neugier, des Austauschs und der Inspiration zu erleben. Dass wir dieses vielfältige Angebot seit vielen Jahren kostenfrei ermöglichen können, verdanken wir der engagierten und verlässlichen Unterstützung der Frankfurter Volksbank Rhein/Main.“

Ermöglicht durch: Frankfurter Volksbank Rhein/Main 

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Treffpunkt Städel Garten: Die Städel Sunday Sessions sind zurück 18.6.2026

Sommerliche Sonntagabende mit Live-Musik, Kunst und kulinarischen Highlights // 12. Juli und 23. August 2026, jeweils von 16.00 bis 20.00 Uhr // Teil des Programms der WDC 2026

An zwei Sonntagen im Juli und August wird der Städel Garten erneut zum Treffpunkt für die STÄDEL SUNDAY SESSIONS. Die beliebte Veranstaltungsreihe lädt zu entspannten Sommerabenden mit Musik, Kunst und Kulinarik ein und verwandelt den Außenbereich des Städel Museums in einen besonderen Ort der Begegnung unter freiem Himmel. In diesem Jahr sind die STÄDEL SUNDAY SESSIONS Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und setzen mit Workshops und Kurzführungen besondere Impulse für Vielfalt, Austausch und Dialog. Live-Musik und DJ-Sets, kühle Drinks, kulinarische Highlights, kreative Angebote sowie herausragende Kunst sorgen für ein abwechslungsreiches Programm und einen sommerlichen Wochenendausklang in einzigartiger Atmosphäre.

Zu Gast bei den diesjährigen STÄDEL SUNDAY SESSIONS ist die Horst Session. Mit ihren offenen Jam-Sessions bietet sie seit 2015 der Kreativität und Experimentierfreude der Rhein-Main-Musikszene eine Plattform. In mehr als 100 Veranstaltungen hat sie deren Vielfalt sichtbar und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die Horst Session bringt Menschen zusammen und eröffnet Möglichkeiten für kreativen Austausch, Vernetzung und musikalische Entdeckungen. Bei den STÄDEL SUNDAY SESSIONS gestaltet das Ensemble aus wechselnden Musikern ein Programm improvisierter Musik von Avantgarde und Bebop über Soul und R&B bis hin zu UK-Jazz.

Als Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 stehen die STÄDEL SUNDAY SESSIONS in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Design for Democracy“. An beiden Terminen laden das neue Workshop-Angebot sowie Kurzführungen durch die Sammlung Gegenwartskunst und die Ausstellung „Elmgreen & Dragset. Stillleben mit Gemüse“ dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In deutscher und englischer Sprache eröffnen junge Kunstvermittler neue Zugänge zur Gegenwartskunst und greifen gesellschaftliche Themen wie Globalisierung, Emanzipation, Demokratie und Social Media auf. Im Open-Air-Atelier können Besucher jeden Alters zudem selbst kreativ werden und eigene Ideen umsetzen.

AMP bietet kreative Drinks und ausgewählte Snacks, während Hamptons Eis & Café mit hausgemachtem Eis aus regionalen Zutaten das Angebot ergänzt. Tickets für die STÄDEL SUNDAY SESSIONS sind ab sofort online sowie am Veranstaltungstag bis 18.00 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

 

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Städel und Fresenius verlängern erfolgreiche Partnerschaft 24.9.2026

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Städel und Fresenius verlängern erfolgreiche Partnerschaft

Das Städel Museum und Fresenius setzen ihre erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit fort und verlängern ihre Partnerschaft um weitere zwei Jahre. Damit bekräftigen sie ihre Verbundenheit und ihr gemeinsames gesellschaftliches Engagement. Seit dem Start der Partnerschaft im Jahr 2024 haben das Städel Museum und Fresenius bereits zahlreiche gemeinsame Veranstaltungsformate entwickelt und umgesetzt. Als älteste deutsche Museumsstiftung wird das Städel Museum durch die Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen, privaten Förderern sowie durch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen getragen. Es versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für das Gesundheitsunternehmen Fresenius steht das Wohl der Menschen im Mittelpunkt. Seit mehr als 100 Jahren folgt Fresenius dem Anspruch, Leben zu retten und die Lebensqualität und Gesundheit zu verbessern. „Committed to Life“ steht dabei für das Versprechen, verantwortungsbewusst zu handeln, Innovationen voranzutreiben und sich heute für ein besseres Morgen zu engagieren. 

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums zur Verlängerung der Partnerschaft mit Fresenius: „Die wertvolle Zusammenarbeit der vergangenen zwei Jahre hat gezeigt, wie gut Städel Museum und Fresenius zusammenpassen. Wir freuen uns daher umso mehr, unsere Partnerschaft um weitere zwei Jahre zu verlängern und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Unser Stifter Johann Friedrich Städel hat mit seiner visionären Idee, Kunst und Bildung der Gesellschaft zugänglich zu machen, einen Gedanken begründet, der uns bis heute leitet. Mit Fresenius verbindet uns das Verständnis, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Räume für Dialog, Begegnung und neue Perspektiven zu schaffen. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen und neue Impulse für Austausch und Bildung setzen.“

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender Fresenius, über die Partnerschaft: „‚Committed to Life‘ bedeutet für Fresenius, über das eigene Kerngeschäft hinaus das Leben der Menschen zu verbessern und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Kunst ist Ausdruck einer freien, pluralistischen Gesellschaft und zugleich ein Motor für Innovation und Fortschritt. Sie erweitert unseren Blick und macht gesellschaftliche Veränderungen erfahrbar. Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, wie viel wir gemeinsam mit dem Städel Museum bewegen können. Unsere Partnerschaft bringt Menschen zusammen und spiegelt zugleich unsere Verbundenheit mit der Region, in der Fresenius verwurzelt ist. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Städel Museum fortsetzen.“

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Städelscher Museums-Verein verleiht erstmals Margret-Stuffmann-Preis 22.9.2026

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Städelscher Museums-Verein verleiht erstmals Margret-Stuffmann-Preis

Erste Preisträgerin ist Elisabeth Fritz // Preis im Gedenken an Margret Stuffmann zur Würdigung herausragender kunsthistorischer Forschungsleistungen

Der Städelsche Museums-Verein hat erstmals den Margret-Stuffmann-Preis verliehen. Preisträgerin ist die renommierte Kunsthistorikerin Elisabeth Fritz. Sie hat die Jury mit ihrer innovativen Forschung zur französischen Genremalerei überzeugt. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen der gestrigen Mitgliederversammlung des Städelschen Museums-Vereins im Städel Museum statt. Margret Stuffmann (1936–2020) leitete und prägte auf besondere Weise von 1974 bis 2001 die Graphische Sammlung des Städel Museums. Der neue Forschungspreis knüpft an ihr Engagement und ihre wissenschaftliche Arbeit an und würdigt herausragende kunsthistorische Leistungen auf dem Gebiet der französischen Kunst sowie des deutsch-französischen kunstwissenschaftlichen Austauschs. Initiiert wurde der Preis vom Frankfurter Mäzen Hans-Jürgen Hellwig, der für das Vorhaben eine Gruppe großzügiger Unterstützer gewinnen konnte. Margret Stuffmann stand Hellwig über viele Jahre maßgeblich beim Auf- und Ausbau seiner Sammlung von Werken des französischen Künstlers Honoré Daumier (1808–1879) zur Seite. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Städelschen Museums-Vereins im Jahr 2024 übergab Hans-Jürgen Hellwig diesen umfangreichen Sammlungsbestand als Jubiläumsschenkung. Dieser befindet sich nun als Dauerleihgabe im Städel Museum. Der Margret-Stuffmann-Preis ist damit ein besonderer Ausdruck des bürgerschaftlichen Engagements des Städelschen Museums-Vereins als Förderverein des Städel Museums und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung und Würdigung kunstwissenschaftlicher Forschung. 

„Der Städelverein beruht seit seiner Gründung auf dem bürgerschaftlichen Engagement von Menschen, die Verantwortung für das Städel übernehmen. Der Margret-Stuffmann-Preis führt diese Tradition auf besondere Weise fort: Er würdigt herausragende kunstwissenschaftliche Forschung und erinnert zugleich an eine Kunsthistorikerin, die das Städel und insbesondere die Auseinandersetzung mit der französischen Kunst nachhaltig geprägt hat. Wir danken Hans-Jürgen Hellwig herzlich für seine Initiative und freuen uns, mit Elisabeth Fritz eine herausragende Wissenschaftlerin als erste Preisträgerin auszeichnen zu können. Der Preis soll dazu beitragen, wichtige Forschungsleistungen sichtbar zu machen und die intensive Auseinandersetzung mit der französischen Kunst weiter zu fördern“, so Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins e. V.

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Altenberger Madonna für das Städel erworben 27.1.2026

Eine der bedeutendsten Skulpturenerwerbungen in der Geschichte des Städel Museums / Gotische Madonna kehrt in den Altenberger Altar im Städel zurück / Werk ist auf der Liste national wertvollen Kulturgutes verzeichnet

Für das Städel Museum ist es eine der bedeutendsten Erwerbungen seiner Geschichte: Die Thronende Muttergottes (um 1320/1330) aus dem Altenberger Altar konnte durch die Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, des Städelschen Museums-Vereins sowie der Kulturstiftung der Länder für das Städel Museum angekauft werden. Die Figur, auch bekannt als Altenberger Madonna, zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken der mittelalterlichen Bildhauerei in Deutschland und gehört zu den ältesten Beispielen der Kölner Bildhauerkunst des 14. Jahrhunderts. Einzigartig wird sie durch ihre hervorragend erhaltene originale Fassung. Die Altenberger Madonna ist im Verzeichnis national wertvollen Kulturguts aufgeführt und daher vor dem Export geschützt.

Die Thronende Muttergottes ist Teil des Altarretabels aus der Klosterkirche im hessischen Altenberg. Seit 100 Jahren besitzt das Städel Museum die Gemäldeflügel dieses Altars. Mit dem originalen Altarschrein, einer Dauerleihgabe aus dem Schlossmuseum Braunfels, ist der Altenberger Altar ein Hauptwerk der aktuellen Sammlungspräsentation. Die Gemälde auf den Altarflügeln sind die ältesten Zeugnisse deutscher Malerei im Städel Museum. Im Altarschrein thronte einst die Altenberger Madonna. Die Skulptur befindet sich seit den 1920er-Jahren in süddeutschem Privatbesitz und wurde seit 1981 als Dauerleihgabe im Bayerischen Nationalmuseum München verwahrt. Mit der Erwerbung der Altenberger Madonna sind nun alle Bestandteile des Altarretabels wieder vollständig vereint und ab sofort dauerhaft im Städel Museum zu sehen.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über den Ankauf: „Nach einhundert Jahren ist die berühmte Altenberger Madonna zurück in ihrem zugehörigen Altar – eine lang ersehnte Sternstunde in der Geschichte des Städel Museums! Dass der Ankauf dieses herausragenden Kunstwerkes gelungen ist, verdanken wir der Weitsicht der Eigentümer und dem Engagement unserer Förderer. Mein großer Dank richtet sich an die Ernst von Siemens Kunststiftung, an den Vorstand und alle Mitglieder unseres Fördervereins sowie an die Kulturstiftung der Länder.“

Werkangaben
Thronende Muttergottes
Köln, um 1320/1330
Laubholz, gefasst
132 × 60 × 33 cm
Erworben 2026 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und von Traute Kirchholtes. Gemeinsames Eigentum mit der Ernst von Siemens Kunststiftung und dem Städelschen Museums-Verein e.V.

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Über 250.000 Besucher: Erfolgreicher Abschluss für „Monets Küste“ 6.7.2026

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Über 250.000 Besucher: Erfolgreicher Abschluss für „Monets Küste“ 

Überwältigende Publikumsresonanz mit 252.148 Besuchern // Eine der erfolgreichsten Ausstellungen der Städel-Geschichte

Mit über einer Viertelmillion Besuchern (252.148) ist die große Highlightausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ gestern erfolgreich zu Ende gegangen. Damit ist die Präsentation nach „Making van Gogh. Die Geschichte einer deutschen Liebe“ (2019/20) die erfolgreichste Städel-Ausstellung der vergangenen zehn Jahre und zählt zu den fünf besucherstärksten Ausstellungen in der Geschichte des Städel Museums. Mit „Monets Küste“ widmete sich das Städel Museum vom 19. März bis 5. Juli der künstlerischen Entdeckung von Étretat. Das einstige Fischerdorf an der normannischen Küste hatte einen prägenden Einfluss auf die Malerei der Moderne: Die imposante Felsenküste zog im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Darstellungen von Étretat von unter anderem Claude Monet, Gustave Courbet, Eugène Delacroix und Henri Matisse machten den abgelegenen Ort über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Die Ausstellung versammelte rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente, darunter allein 24 Werke von Claude Monet, und verdeutlichte die anhaltende Faszination, die Étretat bis heute ausübt. Aufgrund der hohen Publikumsnachfrage war die Ausstellung ab dem 23. Juni täglich mit verlängerten Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr zu sehen.

„Die Ausstellung ‚Monets Küste‘ hat als wahrer Publikumsmagnet durchweg begeistert. Es freut mich außerordentlich, dass die Präsentation mit über 250.000 Besucherinnen und Besuchern als eine der erfolgreichsten Ausstellungen in die Geschichte des Städel Museums eingeht. Mein besonderer Dank gilt unserem Publikum von nah und fern sowie allen großzügigen Förderern und Unterstützern, die dieses Projekt ermöglicht haben. Das Städel Museum hat wieder gezeigt, dass es durch vielfältige Zugänge zu noch unentdeckten Themen der Kunstgeschichte überzeugen kann. Mit der großen Herbstausstellung ‚Maria Magdalena. Sin. Pray. Love.‘ setzen wir die Reihe außergewöhnlicher kunsthistorischer Perspektiven fort“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums. 

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„Monets Küste“ begeistert bereits über 150.000 Besucher 27.5.2026

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Monets Küste“ begeistert bereits über 150.000 Besucher 

Seit Eröffnung bereits mehr als 150.000 Besucher // Ausstellung noch bis 5. Juli zu sehen // Zusätzliche Öffnungszeiten während der letzten zwei Wochen

Die große Highlightausstellung „Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“ begeistert ein breites Publikum: Bereits über 150.000 Besucher haben die Ausstellung im Städel Museum gesehen. Die Schau öffnete am 19. März und beleuchtet die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes in der Normandie. Étretat hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Malerei der Moderne: Die imposante Felsenküste sowie die besonderen Licht- und Wetterverhältnisse an der Atlantikküste zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Die Ausstellung verdeutlicht die anhaltende Faszination, die Étretat bis heute ausübt und versammelt rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet. Neben Arbeiten von Eugène Delacroix, Gustave Courbet und Henri Matisse sind in der Ausstellung eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst präsentiert.   
 
Das breit gefächerte Vermittlungsangebot zur Ausstellung erfreut sich großer Beliebtheit: Bereits mehr als 11.000 Personen haben an 1.079 Führungen und Workshops teilgenommen und die Städel Nights begeisterten mehr als 3.300 Gäste. Das Digitorial® wurde bislang über 38.000 Mal aufgerufen, die Audioguide-App mehr als 30.000 Mal heruntergeladen und der Ausstellungsfilm auf den Social Media-Kanälen des Museums über 35.000 Mal wiedergegeben. 
 
Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juli mit verlängerten Öffnungszeiten zu sehen: Ab Dienstag, dem 23. Juni bis Sonntag, dem 5. Juli kann die Ausstellung jeweils von 10.00 bis 21.00 Uhr besucht werden. Am Montag, dem 22. und 29. Juni bleibt das Museum geschlossen. Tickets sind unter staedelmuseum.de erhältlich.    

Städel Direktor Philipp Demandt: „Die Begeisterung unseres Publikums für  ‚Monets Küste‘ macht uns stolz und glücklich. Die Ausstellung ist schon jetzt ein großer Erfolg für das Städel Museum: Bereits nach zehn Wochen haben mehr als 150.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung gesehen. Das Städel widmet sich mit ‚Monets Küste‘ erstmals der künstlerischen Entdeckung Étretats und zeigt damit einmal mehr, welche faszinierenden Kapitel der Kunstgeschichte es noch zu entdecken gibt. Es freut uns sehr, mit dieser Ausstellung ein so breites Publikum zu erreichen und ihm die außergewöhnliche Bedeutung dieses Ortes für die Entwicklung der modernen Kunst zu präsentieren. Unser herzlicher Dank gilt unserem Publikum für das Vertrauen sowie allen unseren Förderern für ihre engagierte Unterstützung. Gemeinsam blicken wir mit großer Freude auf die kommenden Ausstellungswochen.“ 
 
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Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat 17.3.2026

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Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat
19. März bis 5. Juli 
Ausstellungshaus

Der Küstenort Étretat wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Das Städel Museum präsentiert vom 19. März bis 5. Juli 2026 eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes und seinen Einfluss auf die Malerei der Moderne. In Frankfurt sind rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen zu sehen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet.  

Étretat spielte eine bedeutende Rolle bei der Entstehung einer neuen Malerei, die als Impressionismus in die Geschichte der Kunst einging. Das Interesse der Künstler galt vor allem der charakteristischen Klippenlandschaft, die als aufregend schön und bedrohlich zugleich wahrgenommen wurde. Maler und Schriftsteller reisten nach Étretat und machten den abgelegenen Ort durch ihre Werke über die Grenzen Frankreichs hinaus berühmt. Mit der zunehmenden touristischen Erschließung um 1850 entwickelte sich Étretat zu einem beliebten Seebad und zu einem Treffpunkt für Künstler, Intellektuelle und das Pariser Bürgertum: Gustave Courbet malte hier seine berühmten Wellenbilder, Guy de Maupassant erhob Étretat literarisch zu einem Sehnsuchtsort und der Gentleman-Gauner Arsène Lupin, die Romanfigur von Maurice Leblanc, hortete hier seine Kunstschätze. Auch der aufstrebende Maler Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren – der Porte d’Amont, der Porte d’Aval und der Manneporte – derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Unter dem Eindruck der sich stets verändernden Licht- und Wetterverhältnisse begann Monet in Étretat Motivreihen zu malen – eine Arbeitsweise, die sich später zu seinem Markenzeichen entwickeln sollte.  

Die Ausstellung vereint neben Werken von Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Claude Monet und Henri Matisse eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst – von Johann Wilhelm Schirmer und Eugène Le Poittevin über Camille Corot und Eugène Boudin bis hin zu Elger Esser. Gemeinsam verdeutlichen die Arbeiten die anhaltende Faszination, die dieser Ort bis heute ausübt. Die Leihgaben stammen unter anderem aus den Staatlichen Museen zu Berlin, dem Fitzwilliam Museum in Cambridge, dem Metropolitan Museum of Art in New York, der National Gallery of Canada in Ottawa sowie dem Musée d’Orsay in Paris.  

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, betont: „Mit unserer großen Sonderausstellung im Frühjahr 2026 widmen wir uns erstmals der Entstehung des Mythos Étretat. Der Küstenort mit seinen markanten Felsentoren und dem einzigartigen Licht fasziniert Künstler seit dem 19. Jahrhundert und hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. In Étretat entwickelte Claude Monet seine berühmten Motivreihen, die den Impressionismus entscheidend prägten. Besonders stolz sind wir, dass zwei herausragende Werke aus der Städel-Sammlung, die in Étretat entstanden sind, den Ausgangspunkt der Schau bilden: Monets Mittagessen und Gustave Courbets Woge. Ergänzt werden sie durch hochkarätige internationale Leihgaben, darunter allein 24 Werke von Monet. Unser herzlicher Dank gilt allen Leihgebern sowie unseren Förderern für ihre großzügige Unterstützung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Besucherinnen und Besuchern der bis heute anhaltenden Faszination Étretats nachzuspüren.“    
 
„In den rund hundert Jahren von der Romantik bis zur Klassischen Moderne zeigt sich eine vielgestaltige Veränderung des künstlerischen Blicks auf die beeindruckende Küstenlandschaft rund um den kleinen Ort Étretat. Von stimmungsvollen Aquarell- und Ölstudien über frühe Fotografien bis hin zu Claude Monets berühmten Gemälden der imposanten Felsen spannt sich der Bogen. Étretat war mit seiner einzigartigen Küstenlandschaft ein Anziehungspunkt für Künstler mehrerer Generationen. In der Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon war es uns ein zentrales Anliegen, Courbets epochale Wogen-Bilder und Monets serielle Landschaftsgemälde in einen erweiterten Kontext zu stellen und Étretats Bedeutung für die moderne Kunst sichtbar zu machen“, so Alexander Eiling und Eva Mongi-Vollmer, Kuratoren der Ausstellung am Städel Museum.

Kuratoren: Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Eva Mongi-Vollmer (Kuratorin, Städel Museum), Stéphane Paccoud (Conservateur en chef, Peintures et sculptures du XIXe siècle, Musée des Beaux-Arts de Lyon), Isolde Pludermacher (Conservatrice générale peinture, Musée d’Orsay, Paris) in Zusammenarbeit mit Eva-Maria Höllerer (Kuratorin, Städel Museum) und Nelly Janotka (Wissenschaftliche Volontärin, Städel Museum)

Gefördert durch: Fraport AG, Fontana Stiftung, Städelscher Museums-Verein e. V., Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main   
Marketing- und Medienpartner: Alnatura, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, Elisabethen Quelle, Frankfurter Allgemeine Zeitung, arte  
 
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Imagining Futures in Noisy Times: Städel veranstaltet großes KI Festival 26.6.2026

KI-Transformation als gesellschaftliche Aufgabe // Innovatives Festival am 4. und 5. September // Hochkarätige Speaker // Keynotes, Talks, Workshops // Ticketvorverkauf gestartet

Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag tiefgreifend. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend auch, wie wir Kunst erleben. Mit dem großen STÄDEL KI FESTIVAL „Imagining Futures in Noisy Times“ lädt das Städel Museum am Freitag und Samstag, dem 4. und 5. September 2026 dazu ein, an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und gesellschaftlichem Miteinander Ideen für das Museum der Zukunft zu entwickeln. Mit Vorträgen und Talks sowie Workshops und Führungen schafft das zweitägige Programm einen offenen Raum für Austausch, Reflexion und Begegnung. Inmitten der Städel Sammlung aus über 700 Jahren Kunst diskutieren Teilnehmer und Experten aus Kultur, Wissenschaft, Technologie und Medien über zentrale Zukunftsfragen: Wie wandelt sich die Rolle des Museums im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz? Wie verändert KI den Zugang zu Kunst und zu Wissen? Und wie prägt KI unser Miteinander?

Als Museum versteht das Städel die KI-Transformation als gesellschaftliche Aufgabe, die aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden muss. Moderiert von Michel Abdollahi und Laura Cazés, erwartet das Publikum auf zwei Bühnen ein vielfältiges Programm. Namhafte Gäste wie Constanze Kurz, Ijoma Mangold, Björn Ommer, Bernhard Pörksen und Hito Steyerl geben Einblicke in aktuelle technologische Entwicklungen und diskutieren gemeinsam mit dem Publikum Chancen und Risiken von KI. Das STÄDEL KI FESTIVAL ist als Bürgerfestival konzipiert und lädt alle ein, sich mit Themen wie Trustworthy AI, digitaler Bildungsgerechtigkeit und den weitreichenden Potenzialen von KI zu beschäftigen, persönliche Perspektiven einzubringen und kritisch zu reflektieren. Die Erfahrungen, Ideen und Wünsche der Festivalbesucher fließen unmittelbar in zukünftige Formate des Bildungs- und Kunstvermittlungsprogramms des Städel Museums ein.

Das Festivalprogramm umfasst ebenso künstlerische Interventionen der Gruppe Interrobang sowie Workshops und Open Labs etwa zum kreativen Arbeiten mit KI oder auch dem bewussten Abschalten vom digitalen Alltag. In thematischen Führungen werden u. a. historische Umbrüche und das Verständnis von technologischem Fortschrittsglauben anhand von Hauptwerken der Kunstgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart besprochen. Für das Festival hat das Städel Museum mit zahlreichen Partnern aus Frankfurt und der Region mehrere Stationen entwickelt, an denen sowohl die eigenen digitalen Angebote als auch innovative KI-Projekte in der gesamtem Städel Sammlung erkundet werden können. Das Städel wird damit für die Festivalbesucher zu einer offenen und inspirierenden Plattform für Ideen und positive Zukunftsvisionen. Am Samstagabend klingt das KI FESTIVAL in entspannter Atmosphäre mit Musik und Networking aus.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums: „Ganz im Sinne unseres Museumsgründers, Johann Friedrich Städel, ermöglichen wir mit unserem Programm und unseren digitalen Angeboten einen einzigartigen Zugang zur Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg. Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist es unser Anspruch, diesen Bildungsauftrag als Bürgermuseum konsequent weiterzuführen. Das KI-Festival bietet die Gelegenheit, sich im Städel Museum mit der Transformation unserer Gesellschaft durch Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen. Alle Teilnehmer sind eingeladen, ihre Positionen vorzustellen und sich aktiv einzubringen, um so Ideen eines digitalen Museums der Zukunft sichtbar zu machen. Inmitten der Städel Sammlung bietet das Festival viel Raum für Begegnung, Diskurs und Austausch. Mein großer Dank gilt allen Förderern und Partnern sowie Projektbeteiligten für ihr großes Engagement und ihre Unterstützung des Festivals.“

Projektleitung: Alexandra Reißer (Projektmanagerin für Digitale Kultur, Städel Museum)
Projektteam: Anne Dribbisch, Carolin Fuhr, Annabell Hurle, Kerstin Schultheis

Schirmherrschaft: Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation
Gefördert durch: Aventis Foundation, Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Mit weiterer Unterstützung durch: Rudolf-August Oetker-Stiftung, Fazit-Stiftung, Procter&Gamble

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Veranstaltungsprogramm: Städel KI Festival 12.8.2026

Das vollständige Programm am Städel KI Festival können Sie hier einsehen.

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