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Ernst Ludwig Kirchner, Varieté, ca. 1909 (1926)
Lucas Cranach d. Ä., Venus, 1532
Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe), ca. 1480–1485
Zu den großen Schätzen des Frankfurter Städel Museums zählt eine umfangreiche Sammlung von Zeichnungen der italienischen Renaissance. Vertreten sind kostbare Blätter herausragender Persönlichkeiten wie Michelangelo, Raffael, Correggio oder Tizian, aber auch Werke anonymer Meister des 15. Jahrhunderts und weniger bekannter Künstler des 16. Jahrhunderts wie Giulio Romano, Sebastiano del Piombo oder Taddeo Zuccari. Eine repräsentative Auswahl dieser wertvollen Bestände – die zu einem beträchtlichen Teil auf die Gründungsstiftung von Johann Friedrich Städel zurückgehen und in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter Johann David Passavant zu höchstem Rang erweitert wurden – zeigt die Ausstellung „Raffael bis Tizian. Italienische Zeichnungen aus dem Städel Museum“ vom 8. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 in der Graphischen Sammlung des Städel. Die insgesamt rund 90 ausgewählten Zeichnungen geben einen Einblick in die Vielfalt einer Epoche, die mit der Entdeckung Amerikas, den Gegensätzen der Konfessionen und dem Neubeginn in den Naturwissenschaften für Europa so entscheidend war. An den Arbeiten, deren kunsthistorischen Mittelpunkt die Werke der Hochrenaissance des frühen 16. Jahrhunderts bilden, werden die unterschiedlichen künstlerischen Strömungen, Techniken und Funktionen der Zeichnungen, aber auch sammlungsgeschichtliche Zusammenhänge besonders anschaulich – ganz abgesehen vom Erlebnis höchster zeichnerischer Vollendung.
Die Ausstellung ist Abschluss eines langjährigen, von der Frankfurter Stiftung Gabriele Busch-Hauck geförderten Forschungsprojekts. In dessen Verlauf konnten die Zeichnungen der italienischen Renaissance bis 1600 aus der Sammlung des Städel unter Auswertung neuerer wissenschaftlicher Arbeiten umfassend untersucht werden; mehr als ein Drittel aller ausgestellten Werke wurde überhaupt zum ersten Mal thematisiert und wird nun in dem im Rahmen der Ausstellung erscheinenden Bestandskatalog publiziert.
„Unser Bestand von insgesamt etwa 450 Blättern der italienischen Renaissance zählt zu den herausragendsten in Deutschland. Sie prägen den Ort, an den sie gebunden sind, und leisten einen wesentlichen Beitrag zur unverwechselbaren Identität des Städel. Um diese Identität lebendig zu halten, gilt es, die eigenen Bestände immer wieder kritisch zu überprüfen und kontinuierlich wissenschaftlich zu erforschen. Die Ausstellung ‚Raffael bis Tizian‘ ist eine ebenso bedeutende wie beeindruckende Visualisierung dieser ansonsten oft im Verborgenen stattfindenden Kernaufgabe unseres Museums“, so Städel-Direktor Max Hollein.
„Zeichnungen gehören zu den kostbarsten Äußerungen künstlerischer Schaffenskraft. Sie bieten den einmaligen Reiz, das Denken und oft sogar den ersten künstlerischen Impuls eines Meisters nacherleben zu können. Die in der Ausstellung vertretenen Meisterwerke geben einen ungemein intimen und aufschlussreichen Einblick in die italienische Hochrenaissance – eine der wichtigsten und bedeutsamsten Epochen der Kunstgeschichte“, so Kurator Dr. Joachim Jacoby über ein Leitmotiv seiner Ausstellung.
Die Präsentation in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung versammelt eine repräsentative Auswahl von italienischen Handzeichnungen aus der Zeit zwischen etwa 1430 und 1600, an denen die unterschiedlichen künstlerischen Strömungen der weltberühmten Epoche, die verschiedenen Techniken und Funktionen der Zeichnungen, aber auch sammlungsgeschichtliche Aspekte besonders anschaulich demonstriert werden.
Die überhaupt selten erhaltenen Zeichnungen des 15. Jahrhunderts bilden den Auftakt der Ausstellung und sind mit rund fünfzehn Beispielen vertreten. Zu sehen sind etwa eine Zeichnung mit vier eleganten gotischen Standfiguren aus dem Kreis von Pisanello (um 1430), die eindringlichen Entwürfe einer Totentrauer des in Venedig lebenden Marco Zoppo (um 1470) sowie die Zeichnung eines nach oben blickenden jungen Mannes (um 1500) aus der Hand eines unbekannten venezianischen Meisters.
Die zweite Abteilung ist den Künstlern der Hochrenaissance gewidmet – einer relativ kurzen Zeitspanne zwischen 1500 und 1525, in der die Kunst Europas eine völlig neue Ausrichtung erhielt und die bereits von Giorgio Vasari in der Mitte des 16. Jahrhunderts als ein „Punkt der höchsten Vollendung“ angesehen wurde, der das Fundament für kommende Generationen bildete. Maßgeblich geprägt wurde diese Phase von den in der Ausstellung gezeigten Künstlern Fra Bartolommeo und Michelangelo in Florenz, Raffael in Rom, Correggio in Parma und Tizian in Venedig. Hier begegnen dem Besucher ebenso kostbare wie fragile Meisterwerke wie Michelangelos Groteske Köpfe (um 1525), Raffaels Entwurf für die „Disputa“ (um 1508/09), Correggios Sitzender Prophet mit Buch (um 1523) oder Tizians einzigartige Studie für den heiligen Sebastian des Hochaltars in SS Nazaro e Celso in Brescia (um 1519/20).
Der weitere Verlauf bis zum Ende des 16. Jahrhunderts ist in zwei Abschnitte unterteilt: zum einen in Arbeiten aus Mittelitalien, zum anderen in Werke aus dem großen Gebiet zwischen Genua und Venedig im Norden Italiens. Die Zeichnungen der ersten Gruppe sind in chronologischer Abfolge nach den Zentren Florenz und Rom unterschieden und versammeln Arbeiten zur politischen Machtdemonstration und höfischen Repräsentation – wie Bronzinos Entwurf für ein Deckenfresko im Palazzo Vecchio in Florenz (um 1539/40) – oder auch Zeichnungen, denen als Planungsinstrument und Demonstrationsobjekt eine zentrale Bedeutung zukam, darunter Blätter von Pontormo, Zuccari oder Poccetti.
Die Anordnung der Zeichnungen aus dem nördlichen Italien folgt einer geografischen Gliederung, von Ligurien im Westen bis ins Veneto im Osten. Die Kunstzentren im Norden Italiens bildeten in der Renaissance keine Einheit. Den politischen Herrschaftsgebieten entsprechend aufgeteilt, brachten sie teilweise eigene Stilformen hervor. In diesem Ausstellungsabschnitt werden unter anderem Venus trauert um Adonis (um 1560) von Luca Cambiaso aus Genua, Die Anbetung der Könige (um 1527/30) des ungemein einflussreichen Künstlers Parmigianino aus Parma oder auch die Studie nach dem Kopf von Michelangelos „Giuliano de’ Medici“ (um 1545/60?) präsentiert, die der in Venedig lebende Tintoretto vermutlich nach einem Abguss der in Florenz befindlichen Skulptur in der Medici-Kapelle anfertigte.
Insgesamt vermittelt die Ausstellung nicht nur einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Strömungen und regionalen Ausprägungen der italienischen Renaissancekunst. Auch die zahlreichen Funktionen und Techniken des Mediums Zeichnung werden beleuchtet, etwa durch die von Raffael und seiner Werkstatt gefertigte Kreidezeichnung Drei Figuren aus der „Schule von Athen“ (Stanza della Segnatura) (um 1510/12), eine Silberstiftstudie nach dem lebenden Modell für einen Gekreuzigten aus dem 15. Jahrhundert, die fast abstrakt anmutende Studie einer liegenden Figur (um 1567?) in mehrfarbigen Kreiden von Jacopo Bassano oder Giuseppe Cesaris Darstellung des selbstverliebten Narziss (um 1595/1600) in schwarzem Stift, eine für sich stehende, autonome Arbeit.
Bereits zur Gründungsstiftung des Städelschen Kunstinstituts im Jahr 1815 konnte die Städelsche Sammlung einen bedeutenden Bestand an Altmeister-Zeichnungen aufweisen. Dieser erfuhr um die Mitte des 19. Jahrhunderts durch Johann David Passavant (1787–1861) eine entscheidende Erweiterung und markante Strukturierung. Passavant, der als Inspektor von 1840 bis zu seinem Tod 1861 für die Sammlungen des Städel Museums verantwortlich war, vertrat die Strategie gezielter Erwerbungen einzelner und, wie er schrieb, „nur ausgezeichneter“ Werke, um den Besuchern des Museums durch konzentrierte Qualität eine eindrucksvolle Anschauung der Kunstgeschichte und ein intensives Erlebnis der Kunst „aller Zeiten und Schulen“ zu ermöglichen. Passavant hatte seine Laufbahn als nazarenischer Maler begonnen und seine Verehrung der großen Vorbilder Raffael und Dürer zu einer fundierten Kennerschaft auf den Gebieten der italienischen und deutschen Renaissance ausgebaut. So bildeten sich hier Schwerpunkte, die in der Zeichnungssammlung des Instituts nach wie vor besonders deutlich zutage treten. Der Bestand der italienischen Renaissancezeichnungen, dem die Ausstellung gewidmet ist, zählt heute – auch dank einzelner ergänzender Erwerbungen späterer Zeit – zu den wichtigsten in Europa, und in keiner anderen deutschen Sammlung ist Raffael mit mehr Zeichnungen vertreten.
Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog im Michael Imhof Verlag, verfasst von Joachim Jacoby. In den Katalogtexten wird jede Zeichnung ausführlich dokumentiert (mit technischen Daten, gegebenenfalls Wasserzeichen, Provenienz, Literatur), eingehend analysiert und mit Blick auf das Œuvre des betreffenden Künstlers diskutiert. Alle Zeichnungen werden abgebildet (soweit erforderlich mit Recto und Verso sowie Wasserzeichen); zusätzlich wird mit zahlreichen Vergleichsabbildungen wichtiger Referenzarbeiten – Zeichnungen, Gemälden, Druckgrafiken – ein hoher Grad an Anschaulichkeit gewährleistet.
Die Ausstellung ist im Anschluss an die Präsentation in Frankfurt vom 21. März bis 21. Juni 2015 in der Fondation Custodia, Collection Frits Lugt in Paris zu sehen.
RAFFAEL BIS TIZIAN. ITALIENISCHE ZEICHNUNGEN AUS DEM STÄDEL MUSEUM
Kurator: Dr. Joachim Jacoby
Projektleitung: Dr. Martin Sonnabend, Städel Museum
Ausstellungsdauer: 8. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015
Pressevorbesichtigung: Montag, 6. Oktober 2014, 11.00 Uhr
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-0, Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Öffnungszeiten Städel Museum: Di, Mi, Sa und So 10.00–18.00 Uhr; Do und Fr 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: Mi, 24. Dezember 2014: geschlossen; Do, 25. Dezember 2014 und Fr, 26. Dezember 2014: 10.00–18.00 Uhr; Mi, 31. Dezember 2014: geschlossen; Do, 1. Januar 2015: 11.00–18.00 Uhr
Öffnungszeiten Studiensaal der Graphischen Sammlung: Mi, Fr 14.00–17.00 Uhr;
Do 14.00–19.00 Uhr
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, Familienkarte 20 Euro; samstags, sonn- und feiertags 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder bis zu 12 Jahren; bei Gruppen ab 10 Personen gilt der ermäßigte Eintrittspreis.
Kartenvorverkauf unter: tickets.staedelmuseum.de
Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Michael Imhof Verlag ein umfangreicher, von Joachim Jacoby verfasster Katalog, herausgegeben von Max Hollein, Dr. Jutta Schütt und Dr. Martin Sonnabend, deutsch, ca. 300 Seiten, 34,90 Euro.
Überblicksführungen in der Ausstellung: Freitags 19.00 Uhr, samstags 15.00 Uhr
Sonderführungen auf Anfrage unter: +49(0)69-605098-200; info@staedelmuseum.de
Weitere Programmangebote unter www.staedelmuseum.de
Das Forschungsprojekt, die Ausstellung und der Katalog wurden gefördert durch die Stiftung Gabriele Busch-Hauck, Frankfurt am Main.
Kulturpartner: hr2-kultur
Mit einer außerordentlichen Präsentation von Franz Erhard Walther (*1939) setzt das Städel Museum die Reihe „Im Städel Garten“ fort. Walthers Schreitsockel und Standstellen sind vom 17. September bis 23. November 2014 auf den frei zugänglichen Grünflächen des Museums zu sehen. Der international vielbeachtete Künstler begann diese Werkgruppe, die ihn zu einer Schlüsselfigur der Minimal und Performance Art werden ließ, Anfang der 1970er-Jahre für den Außenraum zu entwickeln. Die minimalistischen, aus Stahl geformten Bodenelemente laden mit ihren reduzierten Formen den Besucher zu einer „Werkbegehung“ ein. Durch das Abschreiten der Sockel wird dieser selbst zum Material des skulpturalen Prozesses. Im vorderen und hinteren Städel Garten eröffnen die Schreitsockel und Standstellen überraschende Blickachsen und neue Perspektiven auf das Museum sowie auf dessen Umgebung. Die Ausstellung wird am Dienstag, 16. September um 19.00 Uhr mit einem Gespräch zwischen Franz Erhard Walther und Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst am Städel Museum, im Metzler-Saal des Städel eröffnet; anschließend besteht die Möglichkeit einer Werkbegehung mit dem Künstler. Bei einer weiteren Werkbegehung mit Franz Erhard Walther am Sonntag, 21. September um 15.00 Uhr und einem Vortrag des Künstlers am Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 19.00 Uhr im Städel Museum kann das Publikum weitere Einblicke in das Œuvre Walthers gewinnen.
Die Ausstellung wird unterstützt von der Städel Gartengesellschaft.
Franz Erhard Walther, geboren 1939 in Fulda, nahm 1959 ein Studium an der Städelschule in Frankfurt auf. 1962 wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er gemeinsam mit Gerhard Richter und Sigmar Polke in der Klasse von Karl Otto Götz studierte. Schon zu Beginn der Ausbildung galt sein Interesse Gestaltungsprozessen, die sich aus dem Zusammenhang einer bestimmten Materialität ergaben. So begeisterte er sich beispielsweise für Papier, das durch den Kontakt mit verschiedenen Flüssigkeiten die unterschiedlichsten Formen annahm. Er begann mit Textilien zu experimentieren und fertigte aus Nesselstoff Objekte, um den Betrachter durch deren Benutzung interaktiv einzubeziehen. Im Zuge dessen entstand sein 1. Werksatz (1963–1969), bestehend aus 58 Objekten, der bereits im ersten Jahr von Walthers USA-Aufenthalt von 1967 bis 1971 in New York im Museum of Modern Art präsentiert wurde. Walther veränderte in den 1960er-Jahren mit seiner Kunst radikal das Verständnis des traditionellen Skulpturbegriffs. Für ihn bilden der Prozess, das Sehen, die Bewegung und die Erfahrungen das Werk. Mit dieser künstlerischen Haltung beeinflusste Walther, der zwischen 1971 und 2005 als Professor an der Hamburger Hochschule für bildende Künste lehrte, eine ganze Generation von Gegenwartskünstlern, die auch in der Sammlung des Städel Museums vertreten sind – von Rebecca Horn über Martin Kippenberger und Santiago Sierra bis hin zu Jonathan Meese.
Die im Städel Garten gezeigte Werkgruppe der Schreitsockel und Standstellen von Franz Erhard Walther zeichnet sich vor allem durch ihre reduzierte und minimalistische Gestalt aus. Die Besucher finden auf dem Boden liegende Stahlplatten und Bahnen im Gartenbereich mit einem einseitig erhöhten Rand, die sogenannten Schreitsockel; komplementiert werden diese mit leicht erhöhten quadratischen Flächen, den Standstellen. Die Werkstücke werden erst durch das Abschreiten tatsächlich zu Sockeln, wobei sich die Akteure als Teil der Skulptur begreifen können. Darüber hinaus entsteht durch das Schreiten ebenso ein Bezug zur räumlichen Umgebung, wie das stehende Verweilen an einem Ort die Dimension der Zeit in das Werk integriert. Die Präsentation im Außenraum des Städel eröffnet den Besuchern im Schreiten und Stehen ungewohnte Perspektiven und überraschende Assoziationen in der von Kunst geprägten Umgebung von Museum und Städelschule. Neben ihrer Bezugnahme auf die reale Umgebung unterstützen die Schreitsockel und Standstellen auch die Interaktion der Besucher. Obwohl Körper, Raum und Zeit durchaus wesentliche Elemente der klassischen Bildhauerei sind, nutzt Walther diese, um eine völlig neue konzeptuelle und skulpturale Ausdrucksform zu schaffen.
Neben dem prozesshaften und sozialen Aspekt von Walthers Arbeiten steht besonders deren erweiterte „skulpturale Qualität“ im Vordergrund. Der Körper als Teil der künstlerischen Formgestaltung führte in Walthers Kunst zu einer nachhaltigen Ausweitung des Werkbegriffs. Walther verwirklichte diese künstlerischen Ideen nicht nur frühzeitig, sondern vereinte in seinem Werk darüber hinaus Grundgedanken der in den USA aufkommenden Minimal Art und Performance Art.
Im Zuge der Neupräsentation seiner Skulpturensammlung im Städel Garten zeigt das Städel in der Reihe „Im Städel Garten“ seit 2013 verschiedene performative und installative Arbeiten auf dem frei zugänglichen Gelände rund um das Museum. Den Auftakt bildete im April 2013 die aufwendig inszenierte Performance Watering Hole der in Frankfurt lebenden Künstlerin Adrian Williams, im Juni 2013 folgte mit der Ausstellung von Werken Adolf Luthers eine weitere temporäre Präsentation. 2014
wurde die Reihe mit Erwin Wurms One Minute Sculptures und The Encryption Garden – Soundinstallation im Städel Garten von Alan B. Brock-Richmond und Bernhard Schreiner weitergeführt.
FRANZ ERHARD WALTHER. SCHREITSOCKEL UND STANDSTELLEN TEIL V DER REIHE „IM STÄDEL GARTEN“
Kurator: Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst, Städel Museum
Ausstellungsdauer: 17. September bis 23. November 2014
Presserundgang: Dienstag, 16. September, 12.00 Uhr
Eröffnung: Dienstag, 16. September, 19.00 Uhr, Metzler-Saal und Städel Garten
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-0,
Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Der Städel Garten ist während der regulären Öffnungszeiten des Museums kostenfrei zugänglich.
Öffnungszeiten Städel Museum: Di, Mi, Sa und So 10.00–18.00 Uhr, Do und Fr 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten Städel Museum: Fr, 3. Oktober 2014, 10.00–18.00 Uhr
Werkbegehung mit Franz Erhard Walther: So, 21. September 2014, 15.00 Uhr, Städel Garten
Künstlervortrag: Do, 16. Oktober 2014, 19.00 Uhr, Metzler-Saal, Städel Museum
Überblicksführungen durch die Ausstellung: Sonntags 11.00 Uhr, Städel Garten
Sonderführungen auf Anfrage unter: +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de.
Weitere Programmangebote unter www.staedelmuseum.de.
Förderung: Die Reihe „Im Städel Garten“ wird mit Unterstützung der „Städel Gartengesellschaft“ realisiert. In dem Förderkreis engagieren sich Bürger, um Aktionen, Installationen sowie Performances der Gegenwartskunst im Städel Garten möglich und für alle zugänglich zu machen.
Veranstaltungsprogramm August 2014
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