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Städel Newsroom Städel Museum

Bilder & Texte

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Neue Leiterin für die Graphische Sammlung bis 1800 27.9.2022

PRESSEINFORMATION
NEUE LEITERIN FÜR DIE GRAPHISCHE SAMMLUNG BIS 1800 IM STÄDEL MUSEUM
DR. ASTRID REUTER WECHSELT ZUM 1. NOVEMBER 2022 VON DER STAATLICHEN KUNSTHALLE KARLSRUHE NACH FRANKFURT

Das Städel Museum hat eine neue Leiterin der Graphischen Sammlung für die Kunst bis 1800. Die Kunsthistorikerin Dr. Astrid Reuter wechselt zum 1. November 2022 von Karlsruhe nach Frankfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem im Bereich der französischen und deutschen Zeichenkunst und Druckgrafik vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Darüber hinaus bilden die Beschäftigung mit Künstlerinnen sowie der Sammlungs- und Mediengeschichte Akzente ihrer Arbeit. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und wissenschaftlicher Beiträge. Astrid Reuter tritt die Nachfolge von Dr. Martin Sonnabend an, der als Sammlungsleiter der Graphischen Sammlung Ende September in den Ruhestand treten wird.

„Die Graphische Sammlung des Städel Museums verfügt über einen exzellenten Altmeisterbestand, für den wir als neue Sammlungsleiterin Astrid Reuter gewinnen konnten. Sie wird zukünftig für die wissenschaftliche Erforschung und publikumsorientierte Vermittlung des Sammlungsbestands zuständig sein. Mit Astrid Reuter kommt eine überaus erfahrene Kunsthistorikerin an das Städel Museum, die seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Museums- und Ausstellungspraxis tätig ist. Ich freue mich, sie ab dem 1. November im Städel Museum begrüßen zu können“, kommentiert Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, die Neubesetzung.

Öffnungszeiten Studiensaal Graphische Sammlung: Mi, Fr 14.00–17.00 Uhr, Do 14.00–19.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung mit Angabe der Uhrzeit und Aufenthaltsdauer per E-Mail an graphischesammlung@staedelmuseum.de ist erforderlich.

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Roederstein: Mit über 50.000 Besuchern heute so erfolgreich wie damals 22.9.2022

PRESSEINFORMATION
ROEDERSTEIN: MIT ÜBER 50.000 BESUCHERN HEUTE SO ERFOLGREICH WIE DAMALS
SEIT DER ERÖFFNUNG HABEN BEREITS MEHR ALS 50.000 BESUCHER DIE RETROSPEKTIVE DER PORTRÄTMALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN IM STÄDEL GESEHEN // NOCH BIS 16. OKTOBER

Über 50.000 Besucher haben die Ausstellung „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“ bereits seit ihrer Eröffnung im Städel Museum gesehen. Ottilie W. Roederstein (1859–1937), die einen Großteil ihres Lebens in Frankfurt und Hofheim verbrachte, zählte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Die umfassende Retrospektive öffnete am 20. Juli 2022 für das Publikum und gibt mit 75 Gemälden und Zeichnungen einen Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch vielseitigen Künstlerin. Als freischaffende Porträtmalerin war Ottilie W. Roederstein eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich selbstbewusst über die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen hinweg. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen von Zürich über Paris und Frankfurt bis nach London und Chicago gezeigt und fanden große Anerkennung. Das Städel Museum erwarb 1902 Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin. Die Grundlage der Ausstellung bildet demnach die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken der Malerin neben dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus und dem Kunsthaus Zürich über einen der bedeutendsten Bestände verfügt. Wie eng ihr Schaffen mit der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt verbunden ist, zeigt die Ausstellung ebenso anhand historischer Dokumente, Fotografien und Briefe aus dem Nachlass der Künstlerin, die dem Städel Museum 2019 von den Erben ihres Biografen Hermann Jughenn übereignet wurden.

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Schillerschultag im Städel Museum 15.9.2022

Schillerschultag im Städel Museum

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Michael Müller: Der geschenkte Tag. Kastor & Polydeukes 14.9.2022

PRESSEINFORMATION
MICHAEL MÜLLER: DER GESCHENKTE TAG. KASTOR & POLYDEUKES
VERLÄNGERT BIS 23. APRIL 2023

Sammlung Gegenwartskunst

Das Städel Museum präsentiert vom 14. Oktober 2022 bis 23. April 2023 eine Einzelausstellung des deutsch-britischen Künstlers Michael Anthony Müller (geb. 1970). In drei Ausstellungsteilen führt der Künstler die Besucher mit einer raumfüllenden Arbeit, Zeichnungen, Gemälden und einer Skulptur in die mythologische Welt der griechischen Antike.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Arbeit Der geschenkte Tag (2021–2022), die auf dem Mythos der Dioskuren, der Zwillinge Kastor und Polydeukes, basiert. Nachdem das unzertrennliche Brüderpaar durch den Tod des sterblichen Kastor im Kampf auseinandergerissen worden ist, gewährt ihm Zeus abwechselnd je einen Tag im Hades, dem Reich der Toten, und einen Tag im Olymp unter den Göttern. Ein Prolog mit Zeichnungen und einer Skulptur des Künstlers im Zusammenspiel mit Papierarbeiten aus der Sammlung des Städel Museums führt in den Mythos ein. Mit der ortsspezifischen Arbeit Der geschenkte Tag lässt Müller zudem unterschiedliche Konzepte von Zeit in einen Dialog treten: zum einen die physikalische Vorstellung von Zeit, die eine Unterteilung von Zeitabschnitten in objektive Einheiten erlaubt, zum anderen die menschlich-existenzielle Zeit, die sich dieser strikten Unterteilung entzieht. Die Arbeit misst insgesamt 6 × 65 Meter und besteht aus 24 großformatigen Leinwänden. Sie symbolisieren die 24 Stunden des Tages und wurden vom Künstler ausschließlich zur jeweiligen Stunde, für die die jeweilige Leinwand steht, bemalt. Die Ausstellung findet ihren Abschluss in den Gartenhallen, wo Müller weitere Werkgruppen präsentiert und die Besucher buchstäblich in die „Unterwelt“ begleitet.
Im Städel Museum entfaltet Müller mit den Mitteln der Malerei und über ihre Grenzen hinaus eine vielschichtige künstlerische Reflexion über die Bedeutung von Zeit, Sterblichkeit sowie überzeitlicher Liebe. Dabei wägt er auch die Möglichkeiten der Abstraktion ab und stellt die entscheidende Frage: Kann ein abstraktes Kunstwerk eine Geschichte erzählen?
„Die Besucher des Städel Museums sind eingeladen, in die Bildwelt Michael Müllers einzutauchen. Seine Gemälde zeigen eine kontemplative, nahezu meditative Arbeitsweise, die den Entstehungsprozess der Werke mitdenkt und thematisiert. Das Städel Museum präsentiert mit der Einzelausstellung zu Michael Müller einen Künstler, der in seinen neuesten Werken die Bedeutung und Grenzen der Malerei im 21. Jahrhundert reflektiert“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

Svenja Grosser, Kuratorin der Ausstellung, führt weiter aus: „Vermeintliche Gegensätze wie Tag und Nacht, Tod und Leben, Realität und Abstraktion, Abbild und Bild werden in den Arbeiten Michael Müllers nicht nur gegenübergestellt, sondern auf der Leinwand zusammengefügt. Dabei spielen kulturelle und historische Bedingungen ebenso eine Rolle wie das Ausloten der Möglichkeiten von Malerei – ein elementarer Bestandteil von Müllers konzeptueller Arbeitsweise.“

Kuratorin: Svenja Grosser (Stellvertretende Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)

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Der neue Städel Garten 9.8.2022

PRESSEINFORMATION

DER NEUE STÄDEL GARTEN

NEUPRÄSENTATION DER SKULPTUREN / WEITERE ENERGIESPARENDE BAUMASSNAHMEN ABGESCHLOSSEN / BESUCHERTERRASSE AUF DEM DACH DES MUSEUMS GEPLANT

Ab sofort lädt der neue Städel Garten als erster Sammlungsraum des Museums die Besucher ein, herausragende Werke der Moderne und Gegenwartskunst zu entdecken. Präsentiert werden insgesamt 14 Skulpturen aus dem eigenen Bestand – die jüngste Erwerbung von Elmgreen & Dragset Si par une nuit d’hiver un voyageur (2017) ist erstmals zu sehen. In einem neuen Ambiente verdeutlicht die Auswahl an Kunstwerken von August Gauls Der Eselreiter (1912), Georg Kolbes Verkündung (1912/1913) über Reg Butlers Figure in Space (1958/1959), Per Kirkebys Tor II (1987–1991) bis hin zu Tobias Rehbergers Capri Moon (2011) die Entwicklung der Bildhauerei in den letzten 100 Jahren. Der Zugang zum Städel Garten ist kostenfrei.

Die Neupräsentation der Skulpturen erfolgte nach dem Entwurf der Landschaftsarchitekten Levin Monsigny, die durch ihr Großprojekt Museumsinsel Berlin bekannt sind. Im Städel Garten wurden auf einer Fläche von rund 5.200 m² verschiedene bauliche Maßnahmen umgesetzt: Die Skulpturen sind nun auf eigenen Sandsteinsockeln in mit Efeu und Weißblühern bepflanzten Feldern aufgestellt. Vor dem Haupteingang des Städel Museums wurde ein großer Vorplatz als zentraler Besuchertreffpunkt angelegt. Um das gesamte Museumsgebäude erfolgte eine einheitliche Bepflasterung mit Mayener Basaltlava unter Anhebung des Bodenniveaus. Zusätzlich wurde eine energiesparende, klimaschützende LED-Beleuchtung der bereits 2019 aufwendig restaurierten und mit neuen Fenstern versehenen historischen Mainuferfassade installiert. Auf Sitzgruppen, Stühlen und Bänken lässt es sich im neuen Städel Garten verweilen.

Um einen ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser zu gewährleisten, wurden zwei Zisternen zur Regenwassergewinnung für die Bewässerung der Grünflächen des Gartens errichtet. Im Zuge dessen wurden auch die Abwassersysteme erneuert. Am Haupteingang des Museums wurde zudem ein barrierefreier Zugang mit Aufzuganlage eingerichtet, über den jetzt mobilitätseingeschränkte Besucher das Städel schnell und zentral erreichen können. Als nächstes Vorhaben wird ab Ende August eine Besucherterrasse auf dem Dach des Städel Museums gebaut. Beide Bauprojekte wurden von den Architekten schneider+schumacher entworfen, die auch den 2012 eröffneten Erweiterungsbau des Städel Museums, die Gartenhallen für die Sammlung Gegenwartskunst, konzipiert haben.

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OTTO HOFMANN. MALEREI ALS NOTWENDIGKEIT 26.7.2022

PRESSEINFORMATION
OTTO HOFMANN. MALEREI ALS NOTWENDIGKEIT
27. JULI BIS 3. OKTOBER 2022

Ausstellungshaus

Vor zwei Jahren schenkte die Privatsammlerin Helga Knoll dem Städel Museum ein großes Konvolut an Werken des Bauhaus-Schülers Otto Hofmann (1907–1996), darunter Gemälde, Porzellan und Arbeiten auf Papier. Ab dem 27. Juli bis zum 3. Oktober 2022 werden nun 32 Werke gezeigt – aus der Schenkung zusammen mit Leihgaben der MKM Stiftung aus dem Nachlass des Künstlers. Das Städel Museum stellt mit Otto Hofmann eine Künstlerbiographie des 20. Jahrhunderts vor, in der in mehr als sechs Jahrzehnten ein beachtliches malerisches Gesamtwerk entstand. „Meine Bilder sind keine romantischen Erlebnisse, literarische Stimmungen oder politische Aktionen, sondern Bilder, nichts mehr. Sie sind gewachsen auf dem Boden formaler Überlegungen und Einfälle, parallel den Auseinandersetzungen zwischen Mensch, Welt und Zeit“, schreibt Otto Hofmann 1932. Trotz seines bewegten, von unzähligen Um- und Aufbrüchen geprägten Lebens findet er immer wieder den Weg zur Malerei, zur Kunst und Gestaltung. Mit seiner ebenso ausdrucksstarken wie klaren Formensprache entwickelt er ein Bildvokabular im Spannungsfeld der Moderne der Vor- und Nachkriegszeit. Zwischen Abstraktion und Figuration changierend, spiegeln sich in seinen Werken insbesondere die Einflüsse des Bauhauses wider.

Kuratorin: Svenja Grosser (stellv. Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)
Projektleiterin: Gioia Mattner (Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)
Digitale Sammlung: Werke des Künstlers Otto Hofmann im Städel Museum sind in der Digitalen Sammlung frei zugänglich.

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FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein 19.7.2022

PRESSEINFORMATION
FREI. SCHAFFEND. DIE MALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN
20. JULI BIS 16. OKTOBER 2022

Ausstellungshaus

Die deutsch-schweizerische Malerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937) zählte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Diesen Sommer präsentiert das Städel Museum eine umfassende Retrospektive, die mit 75 Gemälden und Zeichnungen einen Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch vielseitigen Malerin gibt. Nach Ausbildungsstationen in Zürich, Berlin und Paris lebte Roederstein ab 1891 in Frankfurt am Main. 1909 ließ sie sich mit ihrer Lebensgefährtin, der Gynäkologin Elisabeth H. Winterhalter, im benachbarten Hofheim am Taunus nieder. Roederstein war als freischaffende Porträtmalerin eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich selbstbewusst über die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen hinweg. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, von Zürich über Paris und Frankfurt bis nach London und Chicago, gezeigt und fanden große Anerkennung. Heute ist die Malerin trotz ihrer regen Ausstellungstätigkeit und ihres einstigen Renommees einem größeren Publikum nahezu unbekannt. Das Schaffen von Ottilie Roederstein ist von der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt nicht zu trennen. Nur wenige Meter lagen zwischen ihrem Atelier in der Städelschule und dem Museum, das sie regelmäßig besuchte und von dessen Sammlung sie sich inspirieren ließ. Ihre eigenen Werke fanden schon zu Lebzeiten Eingang in die Sammlung. 1902 erwarb das Städel Museum Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin. Die Grundlage der Ausstellung bildet demnach die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken der Künstlerin neben dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus und dem Kunsthaus Zürich über einen der bedeutendsten Bestände verfügt.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Eva-Maria Höllerer (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne, Städel Museum)
Archiv: Dr. Iris Schmeisser (Leiterin Provenienzforschung und historisches Archiv, Städel Museum)
Gefördert durch: Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
Mit Unterstützung von: Friede Springer Stiftung, Ernst Max von Grunelius-Stiftung, Damengesellschaft des Städelschen Museums-Vereins e. V.
Die Erschließung des Roederstein-Jughenn-Archivs wird unterstützt durch: Rudolf-August Oetker-Stiftung, die Damengesellschaft des Städelschen Museums-Vereins e. V. sowie durch eine private Spende
Medienpartner: Frankfurter Rundschau
Kulturpartner: hr2-kultur

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REIN INS MUSEUM – 10 Jahre Bildungswoche im Städel Museum 11.7.2022

Presseinformation

REIN INS MUSEUM – 10 JAHRE BILDUNGSWOCHE IM STÄDEL MUSEUM

VOM 18. BIS 21. JULI 2022 ENTDECKEN KINDER UND JUGENDLICHE WIEDER DIE KUNSTWERKE IM STÄDEL / FAMILIENSONNTAG AM 24. JULI 2022

Die Bildungswoche des Städel Museums feiert Jubiläum: Zum zehnten Mal findet die kostenfreie, groß angelegte Bildungswoche für Kinder und Jugendliche im Städel Museum statt. Vom 18. bis 21. Juli 2022 lädt das Städel gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank Rhein/Main Schulklassen, Kita- und Hortgruppen ein, die Kunstwerke des Museums vor Ort zu entdecken. Nachdem die Bildungswoche in den vergangenen zwei Jahren aufgrund der pandemischen Lage hauptsächlich über digitale Angebote erlebbar war, kommt das jüngste Publikum diesen Sommer wieder ins Museum. Unter dem Motto „Die Welt in Bildern“ wird das Städel in der letzten Woche vor den Sommerferien wieder zu einem interaktiven Lernort: Spielerische und altersgerechte Wissensstationen in den Sammlungsbereichen Alte Meister und Gegenwartskunst, kreative Workshops und ein Kunstquiz regen zur aktiven Beschäftigung mit den Kunstwerken an und fördern das eigenständige Lernen und Erkunden. Kunstvermittler erzählen Geschichten zu den Highlights der Sammlung, beantworten Fragen und ermuntern zum Austausch untereinander. Im neu gestalteten Städel Garten ergänzen eine Skulpturenwerkstatt sowie eine Kreativstation als Anregung für 3-Minuten-Skizzen für alle Altersklassen das Angebot im Freien. Zum Abschluss der Bildungswoche am 24. Juli 2022 findet der Familiensonntag statt. Alle teilnehmenden Schul-, Kita- und Hortkinder erhalten einen Eintrittsgutschein, um gemeinsam mit ihren Eltern nochmals das Städel Museum zu besuchen.

Ermöglicht durch: Frankfurter Volksbank Rhein/Main

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Demokratie braucht Kunst – Städel Museum startet Bildungsinitiative 23.6.2022

PRESSEINFORMATION
„MEINUNGSBILDER. ANDERS SEHEN. EINANDER VERSTEHEN“

Wissen, was ist, was gewesen ist und was kommen könnte, sich Meinungen zu bilden, Debatten und Diskurse zu führen, um eine lebendige demokratische Kultur zu leben, steht im Zentrum einer großen kulturellen Bildungsinitiative des Städel Museums unter dem Titel „Meinungsbilder. Anders sehen. Einander verstehen“. Dem Verständnis folgend, dass ein Museum ein Ort für vielfältige gesellschaftliche Aspekte des Lebens ist, entwickelt das Städel Museum seit Jahren eine zeitgemäße publikumsorientierte Kunstvermittlung. Das Projekt „Meinungsbilder“ soll demokratieförderndes Denken und Handeln unterstützen: Durch eine aktive Auseinandersetzung mit Kunstwerken des Städel Museums lassen sich historische Entwicklungen und Prozesse, die das gesellschaftliche Wertesystem von Freiheit und Demokratie herausgebildet haben, eindrücklich nachvollziehen. Die Kunstwerke der Sammlung von 1300 bis zur Gegenwart erzählen Geschichten u. a. von Globalisierung, Widerstand, Utopie, Emanzipation, Macht, Unterdrückung oder Populismus.

„Das Museum ist ein Ort der Kunst und der Debatte. In der Kunst lassen sich immer auch größere politische und gesellschaftliche Zusammenhänge entdecken. Das Städel Museum als Bürgermuseum in der Tradition des Humanismus zeigt mit der Bildungsinitiative ‚Meinungsbilder‘, dass durch die Beschäftigung mit Kunst historisches Urteilsvermögen ausgebildet und gestärkt werden kann. Das Gestern kann uns viel über das Heute mitteilen und uns befähigen, wach und meinungsstark der Lebensrealität zu begegnen“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

„Wie bilden sich Meinungen und wie werden sie in der Kunst wiedergegeben? Bilder lesen zu lernen, darüber zu sprechen, gemeinsam zu diskutieren und so gesellschaftliche Entwicklungen und Phänomene unserer Zeit besser verstehen zu lernen, ist der Vermittlungsansatz von ‚Meinungsbilder‘. Wir verstehen Kunst als eine Möglichkeit, demokratische Diskurse zu fördern. Auch das Herausbilden von Kompetenzen in Bereichen der Interkulturalität und Multiperspektivität oder der souveräne Umgang mit der Informations- und Bilderflut des Digitalzeitalters sind wesentliche Ziele der Vermittlungsarbeit unserer Bildungsinitiative,“ so Chantal Eschenfelder, Leiterin Bildung und Vermittlung, Städel Museum.

Im Rahmen der Bildungsinitiative „Meinungsbilder“ wird ein wachsendes Kunstvermittlungsprogramm aus verschiedenen neuen Formaten für ein breites Publikum entstehen, wie etwa diskursive Führungen, digitale Angebote, kunstpraktische Seminare und Workshops oder spezifische Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. In zahlreichen aktuellen Vermittlungsangeboten, u. a. den Online-Touren, dem CLOSE UP, dem Städel Podcast „Blinded by Rembrandt“, den Digitorials® oder den pädagogischen Materialien der Bildungswoche, werden bereits jetzt demokratiefördernde Themen und Inhalte behandelt. Die Begegnung und die Beschäftigung mit Kunst soll kulturelle Teilhabe fördern und zur aktiven Mitgestaltung einer vielfältigen demokratischen Gesellschaft ermächtigen. Deshalb richtet sich das Städel Museum mit „Meinungsbilder“ auch explizit an Kitas, Schulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung.

MEINUNGSBILDER. ANDERS SEHEN. EINANDER VERSTEHEN
Projektleitung: Dr. Chantal Eschenfelder, Leiterin Bildung & Vermittlung, Städel Museum
Projektkoordination: Anne Dribbisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin Bildung & Vermittlung, Städel Museum
Gefördert durch: Dr. Harald Hack Stiftung
Einzelne erwähnte Vermittlungsangebote werden unterstützt von: Frankfurter Volksbank, Fazit-Stiftung und Städelscher Museums-Verein e.V.

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Jahresbericht 2021 3.6.2022

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