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Bilder & Texte

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Andreas Mühe. Stories of Conflict 13.12.2021

Presseinformation

Andreas Mühe
Stories of Conflict
Verlängert bis 11. September 2022

Sammlung Gegenwartskunst

Andreas Mühe zählt zu den bekanntesten Künstlern in Deutschland. In seinen Fotografien befasst er sich mit soziologischen, historischen und politischen Themen, die er in besonderen Umgebungen aufwendig mit Lichtkontrasten inszeniert. Das Städel Museum zeigt vom 16. Februar bis zum 11. September 2022 eine Einzelausstellung mit rund 45 Arbeiten, darunter bekannte und unbekannte Werkzyklen aus seinem bisherigen Œuvre sowie die erstmals präsentierte Serie Biorobots II. Mühe beschäftigt sich in seinen Werken mit der Zuschreibung zu kollektiven Kategorien wie Familie, Nationalität, Politik oder Kultur als Konstrukt einer sozialen Ordnung. Ikonisch sind seine Porträts von Angela Merkel, die er als Bundeskanzlerin auf mehreren Reisen begleitete und deren Habitus er eingängig analysierte. Wie sehr diese Aufnahmen von einer politischen Bildsprache bestimmt sind, wird in weiteren Fotografien der Kanzlerin deutlich, auf denen die Mutter des Künstlers als Double zu sehen ist. Was echt, was inszeniert ist, verschwimmt – sowohl in den offiziellen wie in den nachgestellten Fotografien. Auch Mühes in Wandlitz fotografierte Häuser der SED-Führung wirken im dunklen Umraum wie Attrappen und lassen ihre historische Rolle nicht erkennen. Mühe verwendet eine Großbildkamera, die aufgrund ihrer schweren Handhabung eine komplexe Komposition voraussetzt. Mit pointierter Ästhetik zeigt er historische Ereignisse oder deren Orte in einer überzeitlichen Nachinszenierung. Er sucht nicht Abbilder, sondern Bilder, in denen er die gegebenen Inhalte – Menschen, Architektur oder Landschaften – neu interpretieren kann. Mit den Sehgewohnheiten des Betrachters spielend, schließen Mühes Arbeiten an Städel Werke seiner Fotografen-Kollegen Rodney Graham oder Thomas Demand an.

„Es sind die Auseinandersetzungen mit Brüchen in der Gesellschaft, mit Gewalt, mit deutsch-deutscher Identität sowie die Befragung seiner selbst und der eigenen, komplexen Familiengeschichte, die sein Schaffen bestimmen. Das Städel Museum präsentiert als erste Ausstellung im Jahr 2022 Fotografien von Andreas Mühe. Erst jüngst konnten wir für die Sammlung sein Werk Unterm Baum aus dem Jahr 2008 erwerben. Wie kaum ein anderer Fotograf der Gegenwart wühlt Andreas Mühe akribisch in der deutschen Geschichte und unserer Erinnerungskultur“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.
 
Kristina Lemke, Sammlungsleiterin Fotografie und Kuratorin, über die Ausstellung: „Andreas Mühes Fotografien fordern wie in einem Vexierspiel immer einen zweiten Blick. Seine Arbeiten wirken zunächst bekannt, doch Mühe bricht mit den Erwartungen und zeigt, wie trügerisch ästhetisierte Bilderwelten sein können.“
 
Andreas Mühe (geb. 1979 in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einer klassischen Ausbildung zum Fotolaboranten bei PPS Berlin und Labor Pixel Grain machte sich Mühe 2001 als freischaffender Fotograf selbstständig. Spezialisiert auf Porträt- und Magazinfotografie nahm er in den ersten zehn Jahren seiner Karriere Aufträge für das „Süddeutsche Magazin“, „Die Zeit“, „Monopol“ oder „Vanity Fair“ an. Die Arbeiten von Mühe wurden national und international präsentiert. Großangelegte Einzelausstellungen fanden in den Deichtorhallen Hamburg (2017) und in der Berliner Nationalgalerie Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwartskunst, Berlin (2019) statt, und sorgten für viel Aufsehen. Der Künstler erhielt zahlreiche Fotografie-Preise.

Kuratorin: Dr. des. Kristina Lemke (Sammlungsleiterin Fotografie, Städel Museum) in enger Zusammenarbeit mit Andreas Mühe

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Weihnachten und Neujahr in Schirn, Städel und Liebieghaus 13.12.2021

Presseinformation

WEIHNACHTEN UND NEUJAHR IN SCHIRN, STÄDEL UND LIEBIEGHAUS

Mit Sonderöffnungszeiten ermöglichen die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung ihren Besucherinnen und Besuchern ausgiebigen Kunstgenuss während der Weihnachtsfeiertage, in der Zeit zwischen den Jahren und an den Ferientagen.

Die Schirn widmet sich mit „Paula Modersohn-Becker“ dem Gesamtwerk einer der bekanntesten deutschen Künstlerin der Klassischen Moderne. Die umfassende Retrospektive zeigt wie entschieden sie sich über gesellschaftliche und künstlerische Konventionen ihrer Zeit hinwegsetzte und so zentrale Tendenzen der Avantgarde vorwegnahm. Die Kunsthalle versammelt 116 ihrer Gemälde und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen, darunter Hauptwerke, die heute als Ikonen der Kunstgeschichte gelten, etwa das Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag (1906). In der Ausstellung „A Black Hole is Everything a Star Longs to Be“ öffnet die profilierte US-amerikanische Künstlerin Kara Walker erstmals ihr Archiv und zeigt in der Schirn rund 650 Arbeiten, die provokativ und eindrücklich Rassismus, Sexismus und andere Formen der Unterdrückung und Gewalt in den Fokus nehmen. Ihre intimen Skizzen und Notizen sind Austragungsort grafischer Denkprozesse und zugleich Mittel der Satire und Karikatur, der Imagination und Subversion.

Das Städel Museum betrachtet mit „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ erstmalig die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. 60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Insgesamt 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen beleuchten den eindrucksvollen Aufstieg und Durchbruch des Künstlers in der Mitte des 17. Jahrhunderts. In der Sammlung Gegenwartskunst präsentiert das Städel die Einzelausstellung „Marc Brandenburg: Hirnsturm II“. Die rund 130 Zeichnungen, ergänzt durch eine Videoarbeit, wirken wie ein visuelles Tagebuch aus Gedanken, Erinnerungen und Sinneseindrücken der letzten 30 Jahre. Parallel ist in der Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung „Zeichen der Freundschaft“ zu sehen, in der die großzügige Schenkung der Frankfurter Fotografin Ulrike Crespo präsentiert wird. Sie hinterließ dem Haus über 90 Gemälde und Arbeiten auf Papier der Klassischen Moderne und internationalen Nachkriegskunst, darunter Werke von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Otto Dix, Max Ernst, Fernand Léger, Jean Dubuffet, Cy Twombly und anderen. Ein Spitzenstück des Vermächtnisses ist Oskar Schlemmers Aquarell zu seinem weltberühmten Gemälde Bauhaustreppe (New York, Museum of Modern Art).

Das Liebieghaus präsentiert nach umfangreicher Restaurierung mit „MISSION RIMINI. Material, Geschichte, Restaurierung. Der Rimini Altar“ eines der weltweit bedeutendsten spätmittelalterlichen Kunstwerke aus Alabaster. Gleichzeitig sind mit „White Wedding. Die Elfenbein-Sammlung Reiner Winkler im Liebieghaus. Für immer“ kostbare Elfenbeinskulpturen aus Mittelalter, Barock und Rokoko sowie die Sammlung mit rund 3.000 Skulpturen aus der Zeit vom Alten Ägypten bis zum Klassizismus zu sehen.

Während der gesamten Weihnachtsferien findet in allen drei Häusern ein abwechslungsreiches Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm für Kinder, Familien und Erwachsene statt. Zu den aktuellen Ausstellungen werden Überblicksführungen, Online-Touren sowie Kinderstunden und Familienprogramm angeboten. Im Januar gibt es verschiedene Ferienangebote für Kinder von 4 bis 12 Jahren.

Für einen Besuch in Schirn, Städel und Liebieghaus sowie für die Teilnahme an öffentlichen Führungen und Veranstaltungen vor Ort gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche bis 18 Jahren gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet).

Änderungen vorbehalten. Aktuelle Informationen und mögliche Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie sowie Hygiene- und Verhaltensregelungen auf den Webseiten der Häuser.

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Zeichen der Freundschaft. Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum 22.11.2021

Presseinformation

Zeichen der Freundschaft
Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum
24. NOVEMBER 2021 BIS 6. MÄRZ 2022

Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung

Es ist eines der bedeutendsten Vermächtnisse der letzten Jahrzehnte: Die Frankfurter Fotografin und Mäzenin Ulrike Crespo hinterlässt dem Städel Museum über 90 herausragende Gemälde und Arbeiten auf Papier der Klassischen Moderne und der internationalen Nachkriegskunst, darunter Werke von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Otto Dix, Max Ernst, Fernand Léger, Jean Dubuffet, Cy Twombly und anderen. Ein Spitzenstück des Vermächtnisses ist Oskar Schlemmers Aquarell zu seinem weltberühmten Gemälde Bauhaustreppe (New York, Museum of Modern Art).

Das Städel Museum würdigt diese beeindruckende Geste Ulrike Crespos mit einer Sonderausstellung. Unter dem Titel „Zeichen der Freundschaft. Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum“ treten vom 24. November 2021 bis zum 6. März 2022 ausgewählte Arbeiten aus dem Vermächtnis in einen Dialog mit Werken aus der Sammlung des Städel Museums. Es werden insgesamt 72 Arbeiten gezeigt, darunter 44 aus dem Vermächtnis von Ulrike Crespo. Die geschenkten Werkgruppen und Einzelpositionen korrespondieren in der Ausstellung immer wieder mit Arbeiten aus dem Bestand des Städel Museums: Sie beziehen sich aufeinander, bereichern sich gegenseitig und schließen auch Lücken, die beispielsweise 1937 durch die Beschlagnahme von Kunstwerken im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ durch die Nationalsozialisten entstanden sind.

„Mit ihrem Vermächtnis reiht sich Ulrike Crespo ein in beste Frankfurter Bürgertradition, verdankt sich doch schon die Gründung des Städel Museums solch einer mäzenatischen Tat. Dabei ergänzen die Meisterwerke aus dem Nachlass von Ulrike Crespo die Bestände des Städel Museums auf das Schönste. Mit unserer Sonderausstellung möchten wir der Stifterin gedenken und ihr großartiges Geschenk für Frankfurt feiern. Das Städel Museum ist Ulrike Crespo zu größtem Dank verpflichtet“, so Städel Direktor Philipp Demandt.

„Ulli Crespo war eines sehr wichtig: Die Kunst sollte der ganzen Gesellschaft zugänglich sein. Sie wollte es noch mehr Menschen ermöglichen, ihre Persönlichkeit durch die sinnlich-ästhetische Erfahrung von Kunst und Kultur zu entfalten – und gründete auch dafür ihre Stiftung, die Crespo Foundation. Ihr Vermächtnis an das Städel Museum folgt dieser Logik. Wir sind sehr glücklich, nun diese Ausstellung zu Ehren der Werke und Werte von Ulli Crespo zu erleben“, so Christiane Riedel, Vorständin, Crespo Foundation.

Den kompletten Pressetext finden Sie hier als PDF zum Download.

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CLOSE UP zu Kunst & Politik in der Sammlung Gegenwartskunst 21.11.2021

Die Geschichte der Historienmalerei steht in einer langen Tradition. Wie kaum ein anderes Genre wird es von den sich stetig verändernden gesellschaftlichen und politischen Ansprüchen geprägt. Doch wie verarbeiten Künstlerinnen und Künstler politische Ereignisse aus der unmittelbaren Gegenwart? Der Fokus des neuen CLOSE UP liegt auf drei Arbeiten von Bettina Semmer, Armin Boehm und Dierk Schmidt aus der Sammlung Gegenwartskunst des Städel Museums. Sie stehen stellvertretend für den künstlerischen Umgang mit aktuellen Ereignissen in der Malerei – für zeitgenössische Historienbilder. Die gewählten Themen der Künstlerinnen und Künstler sind immer noch relevant: Vom Olympia-Attentat von 1972 über ein tragisches Schiffsunglück, bei dem hunderte Geflüchtete 2001 ums Leben kamen, bis hin zu einer Darstellung der Region Zhawar Kili, in der eine Basis der Taliban oder Al-Qaida verortet und die zwischen 1998 und 2002 bombardiert wurde. Trotz ihrer unterschiedlichen Themen und künstlerischen Ansätze haben Semmer, Boehm und Schmidt in ihrer Vorgehensweise eines gemeinsam: Sie verändern und erweitern die historische Vorlage mit den Mitteln der Malerei. Sie konfrontieren die Betrachterinnen und Betrachter, machen Unsichtbares sichtbar und zeigen verschiedene Perspektiven auf. Die Grenzen zwischen objektiver Wiedergabe und subjektiver Einfluss- bzw. Stellungnahme sind dabei fließend. Ihre Malerei verlässt das Dokumentarische und entwickelt eigene Erzählweisen. Mit den Mitteln der Kunst fordern sie – direkt oder indirekt – aktiv dazu auf, selbst Stellung zu beziehen.

Den kompletten Pressetext finden Sie hier als PDF zum Download.

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Zeichen der Freundschaft. Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum – Wandtexte 20.11.2021

Wandtexte
Die Wandtexte zur Ausstellung „Zeichen der Freundschaft. Ulrike Crespo beschenkt das Städel Museum“ finden Sie hier als PDF zum Download.

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Veranstaltungsprogramm Dezember 2021 10.11.2021

Veranstaltungsprogramm Dezember 2021

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Marc Brandenburg: Hirnsturm II 27.10.2021

Presseinformation

Marc Brandenburg: Hirnsturm II
28. OKTOBER 2021 BIS 30. JANUAR 2022
Sammlung Gegenwartskunst

Das Städel Museum präsentiert vom 28. Oktober 2021 bis zum 30. Januar 2022 eine Einzelausstellung des Künstlers Marc Brandenburg. Rund 130 Zeichnungen und eine Videoarbeit werden in einer Rauminstallation gezeigt: In Schwarzlicht gehüllt, wirken Brandenburgs ins Negativ verkehrte Zeichnungen wie ein visuelles Tagebuch aus Gedanken, Erinnerungen und Sinneseindrücken der letzten 30 Jahre.

„Der Künstler Marc Brandenburg arbeitet seit annähernd drei Jahrzehnten an einem zeichnerischen Gesamtkunstwerk. Dabei erweitert er stetig die Grenzen des tradierten Mediums und überführt es in unsere heutige Gegenwart – immer auch an der Schnittstelle zur Fotografie, dem bewegten Bild, Sound oder Performance. Seine Kunst schlägt eine Brücke zum Städel Museum als Museum der Bilder, das allein mit mehr als 100.000 Arbeiten auf Papier eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen Deutschlands bewahrt. Das Publikum des Städel Museums ist eingeladen, mit Marc Brandenburg eine unverwechselbare künstlerische Stimme unserer Gegenwart zu erleben“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Marc Brandenburg steht die Zeichnung. Seit Anfang der 1990er-Jahre entwickelt der Künstler sein zeichnerisches Werk, das auch als eine schier endlose Serie aufgefasst werden kann. Dafür greift er auf einfachste Mittel zurück: die Kamera, einen Kopierer, später Computer sowie Papier und Bleistift. Als Ausgangspunkt für seine Zeichnungen dienen ihm überwiegend selbst aufgenommene Fotografien, aber auch Fremdmaterial. Mithilfe des Kopierers oder eines Bildbearbeitungsprogramms invertiert er diese Fotografien und überträgt die so ins Negativ verkehrten Bildmotive in die Zeichnungen. Mal führt er dabei den Hintergrund genauestens aus, mal ist das Motiv freigestellt; mitunter ist es auf den leeren Bildgrund montiert, sodass es im Raum zu schweben scheint. Die Präsentation seiner Werke in Schwarzlicht erweitert die Bleistiftzeichnungen um eine zusätzliche Ebene und vereinheitlicht die unterschiedlichen Inhalte zu einer einzigen Flut an Bildern – oder wie es der Ausstellungstitel beschreibt: einem Hirnsturm.

Die komplette Presseinformation finden Sie hier als PDF zum Download.

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Veranstaltungsprogramm November 2021 12.10.2021

Veranstaltungsprogramm November 2021

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Blinded by Rembrandt – der neue Städel Podcast 8.10.2021

Im Rahmen der großen Sonderausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ präsentiert das Städel Museum einen neuen Podcast. Die erste Folge ist ab sofort unter blindedbyrembrandt.de und überall, wo es Podcasts gibt, zu hören. In vier Folgen nähert sich der Journalist und Moderator Michel Abdollahi einem Hauptwerk der europäischen Kunstgeschichte aus der Sammlung des Städel Museums, dem Gemälde Die Blendung Simsons (1636) von Rembrandt. Der größte niederländische Künstler des 17. Jahrhunderts malte im Jahr 1636 eine alttestamentarische Geschichte auf eine rund zwei mal drei Meter große Leinwand. Heute zählt das Gemälde zu den bewegendsten, schockierendsten und faszinierendsten Werken der Kunst. Warum malte Rembrandt ein solches Bild? Wieso muss man unweigerlich hinschauen, obwohl es eine so brutale Szene ist? Was macht das Gemälde 400 Jahre nach seiner Entstehung heute relevant? Zusammen mit verschiedenen Gesprächspartnerinnen und -partnern etwa aus den Bereichen Kunst, Sport, Unterhaltung und Gesellschaft begibt sich Michel Abdollahi auf die Suche nach Antworten und zu den „blinden Flecken“ dieses Meisterwerks. Daraus entstanden ist der vielstimmige Podcast „Blinded by Rembrandt“, in dem es um nichts weniger als um die großen Themen der Menschheit geht. Jede Folge umfasst eine durchschnittliche Hördauer von 30 Minuten.

Den kompletten Pressetext finden Sie hier als PDF zum Download.

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Blinded by Rembrandt – der neue Städel Podcast

8.10.2021

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