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Städel Newsroom Städel Museum

Bilder & Texte

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Außenansicht Städel Museum und Städel Garten

31.10.2022

Außenansicht Städel Museum und Städel Garten

31.10.2022

Städel Garten

31.10.2022

Wiedereröffnung Sammlung Kunst der Moderne 20.10.2022

PRESSEINFORMATION
Wiedereröffnung Sammlung Kunst der Moderne
Meisterwerke der moderne ab dem 22. Oktober wieder zu sehen

Die Meisterwerke der Kunst der Moderne im Städel Museum sind ab dem 22. Oktober 2022 wieder für das Publikum zu sehen. In den zurückliegenden Sommermonaten wurde der Sammlungsbereich aufwendig umgestaltet. Die wiedereingerichtete Sammlung Kunst der Moderne präsentiert auf ca. 1100 m2 rund 180 herausragende Kunstwerke – darunter solche von Max Beckmann, Edgar Degas, Ernst-Ludwig Kirchner, Franz Marc, Lotte Laserstein, Paula Modersohn-Becker, Claude Monet oder Pierre-Auguste Renoir sowie jüngste Erwerbungen und Schenkungen etwa von Max Ernst und Wassily Kandinsky, neue Dauerleihgaben und lange nicht gezeigte, überraschende Arbeiten aus den reichen Beständen des Museums. Zudem sind weitere Werke von Künstlerinnen in der Sammlungspräsentation zu sehen, zum Beispiel von Eugenie Bandell, Gabriele Münter, Ottilie W. Roederstein oder Milly Steger. Außerdem öffnet ein dauerhaftes Kabinett für die Fotografie, in dem zukünftig wechselnde Ausstellungen wegweisender Fotografen gezeigt werden. Im Zuge der Umgestaltung wurde ein verändertes Farbkonzept umgesetzt, neueste Klimatechnik eingebaut und die gesamte Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgerüstet.

Museumsdirektor Philipp Demandt über die Wiedereröffnung der Sammlung Kunst der Moderne: „Die Sammlung Kunst der Moderne zählt zu den großen Publikumslieblingen im Städel Museum. Sie gibt einen ausgezeichneten Überblick über die Entwicklung der europäischen Malerei- und Skulpturengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert, ergänzt durch bedeutende Beiträge der Fotografie. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf ein Wiedersehen mit Meisterwerken freuen und auf ein neues Kennenlernen herausragender Künstlerinnen und Künstler. Es gilt den kunsthistorischen Blick stetig zu öffnen, und das nicht nur in Überblicksausstellungen wie etwa zu Lotte Laserstein, Max Beckmann, Pierre-Auguste Renoir oder Ottilie W. Roederstein, sondern auch in der dauerhaften Präsentation unserer Sammlung.“

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. Juliane Betz (stellv. Sammlungsleiterin Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. des. Kristina Lemke (Sammlungsleiterin Fotografie, Städel Museum)

Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.

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Gegenwartskunst hautnah erleben – Städel und BMW laden zu Live-Event 5.10.2022

PRESSEINFORMATION
Gegenwartskunst hautnah erleben – Städel und BMW laden zu Live-Event
14. OKTOBER 2022, 19.00 Uhr

Das Städel Museum und BMW laden zu einer neuen Veranstaltungsreihe in die Sammlung Gegenwartskunst ein: STÄDEL INVITES – ein Live-Event mit Künstlerinnen und Künstlern. Den Auftakt bildet die Ausstellung „Michael Müller: Der geschenkte Tag. Kastor & Polydeukes“. Die Kuratorin und stellv. Sammlungsleiterin für Gegenwartskunst Svenja Grosser spricht am 14. Oktober 2022 um 19 Uhr mit dem deutsch-britischen Künstler Michael Anthony Müller über seine Kunst, Momente der Inspiration und die Ideen hinter seiner aktuellen Einzelausstellung. In dieser entfaltet Michael Müller mit den Mitteln der Malerei und über ihre Grenzen hinaus eine vielschichtige künstlerische Reflexion über die Bedeutung von Zeit, Sterblichkeit sowie überzeitlicher Liebe. Dabei wägt er auch die Möglichkeiten der Abstraktion ab und stellt die entscheidende Frage: Kann ein abstraktes Kunstwerk eine Geschichte erzählen?

Im Anschluss an das Gespräch laden Kurzführungen die Besucher ein, Verbindungen zwischen Michael Müllers Kunst und den Werken der Sammlung Gegenwartskunst zu entdecken. Auf mehr als 3000 m² fächert sich in den Gartenhallen des Museums eine Geschichte der Kunst nach 1945 auf. Rund 230 Arbeiten von 170 Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Schulen, Stilen und Gruppen eröffnen überraschende Vergleiche, Blickwinkel und Sichtachsen zwischen der unmittelbaren Gegenwart und ihren Wurzeln in den zurückliegenden Jahrzehnten. Drinks und ein DJ-Set von chimney runden den Abend ab.

Für STÄDEL INVITES MICHAEL MÜLLER sind Tickets im Online-Shop des Städel Museums sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Neue Leiterin für die Graphische Sammlung bis 1800 27.9.2022

PRESSEINFORMATION
NEUE LEITERIN FÜR DIE GRAPHISCHE SAMMLUNG BIS 1800 IM STÄDEL MUSEUM
DR. ASTRID REUTER WECHSELT ZUM 1. NOVEMBER 2022 VON DER STAATLICHEN KUNSTHALLE KARLSRUHE NACH FRANKFURT

Das Städel Museum hat eine neue Leiterin der Graphischen Sammlung für die Kunst bis 1800. Die Kunsthistorikerin Dr. Astrid Reuter wechselt zum 1. November 2022 von Karlsruhe nach Frankfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vor allem im Bereich der französischen und deutschen Zeichenkunst und Druckgrafik vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Darüber hinaus bilden die Beschäftigung mit Künstlerinnen sowie der Sammlungs- und Mediengeschichte Akzente ihrer Arbeit. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und wissenschaftlicher Beiträge. Astrid Reuter tritt die Nachfolge von Dr. Martin Sonnabend an, der als Sammlungsleiter der Graphischen Sammlung Ende September in den Ruhestand treten wird.

„Die Graphische Sammlung des Städel Museums verfügt über einen exzellenten Altmeisterbestand, für den wir als neue Sammlungsleiterin Astrid Reuter gewinnen konnten. Sie wird zukünftig für die wissenschaftliche Erforschung und publikumsorientierte Vermittlung des Sammlungsbestands zuständig sein. Mit Astrid Reuter kommt eine überaus erfahrene Kunsthistorikerin an das Städel Museum, die seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Museums- und Ausstellungspraxis tätig ist. Ich freue mich, sie ab dem 1. November im Städel Museum begrüßen zu können“, kommentiert Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, die Neubesetzung.

Öffnungszeiten Studiensaal Graphische Sammlung: Mi, Fr 14.00–17.00 Uhr, Do 14.00–19.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung mit Angabe der Uhrzeit und Aufenthaltsdauer per E-Mail an graphischesammlung@staedelmuseum.de ist erforderlich.

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Roederstein: Mit über 50.000 Besuchern heute so erfolgreich wie damals 22.9.2022

PRESSEINFORMATION
ROEDERSTEIN: MIT ÜBER 50.000 BESUCHERN HEUTE SO ERFOLGREICH WIE DAMALS
SEIT DER ERÖFFNUNG HABEN BEREITS MEHR ALS 50.000 BESUCHER DIE RETROSPEKTIVE DER PORTRÄTMALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN IM STÄDEL GESEHEN // NOCH BIS 16. OKTOBER

Über 50.000 Besucher haben die Ausstellung „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“ bereits seit ihrer Eröffnung im Städel Museum gesehen. Ottilie W. Roederstein (1859–1937), die einen Großteil ihres Lebens in Frankfurt und Hofheim verbrachte, zählte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Zeit um 1900. Die umfassende Retrospektive öffnete am 20. Juli 2022 für das Publikum und gibt mit 75 Gemälden und Zeichnungen einen Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch vielseitigen Künstlerin. Als freischaffende Porträtmalerin war Ottilie W. Roederstein eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich selbstbewusst über die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen hinweg. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen von Zürich über Paris und Frankfurt bis nach London und Chicago gezeigt und fanden große Anerkennung. Das Städel Museum erwarb 1902 Roedersteins Gemälde Lesende alte Frau als erstes Werk einer zeitgenössischen Künstlerin. Die Grundlage der Ausstellung bildet demnach die Sammlung des Städel Museums, die mit 28 Werken der Malerin neben dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus und dem Kunsthaus Zürich über einen der bedeutendsten Bestände verfügt. Wie eng ihr Schaffen mit der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt verbunden ist, zeigt die Ausstellung ebenso anhand historischer Dokumente, Fotografien und Briefe aus dem Nachlass der Künstlerin, die dem Städel Museum 2019 von den Erben ihres Biografen Hermann Jughenn übereignet wurden.

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Schillerschultag im Städel Museum 15.9.2022

Schillerschultag im Städel Museum

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Michael Müller: Der geschenkte Tag. Kastor & Polydeukes 14.9.2022

PRESSEINFORMATION
MICHAEL MÜLLER: DER GESCHENKTE TAG. KASTOR & POLYDEUKES
VERLÄNGERT BIS 23. APRIL 2023

Sammlung Gegenwartskunst

Das Städel Museum präsentiert vom 14. Oktober 2022 bis 23. April 2023 eine Einzelausstellung des deutsch-britischen Künstlers Michael Anthony Müller (geb. 1970). In drei Ausstellungsteilen führt der Künstler die Besucher mit einer raumfüllenden Arbeit, Zeichnungen, Gemälden und einer Skulptur in die mythologische Welt der griechischen Antike.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Arbeit Der geschenkte Tag (2021–2022), die auf dem Mythos der Dioskuren, der Zwillinge Kastor und Polydeukes, basiert. Nachdem das unzertrennliche Brüderpaar durch den Tod des sterblichen Kastor im Kampf auseinandergerissen worden ist, gewährt ihm Zeus abwechselnd je einen Tag im Hades, dem Reich der Toten, und einen Tag im Olymp unter den Göttern. Ein Prolog mit Zeichnungen und einer Skulptur des Künstlers im Zusammenspiel mit Papierarbeiten aus der Sammlung des Städel Museums führt in den Mythos ein. Mit der ortsspezifischen Arbeit Der geschenkte Tag lässt Müller zudem unterschiedliche Konzepte von Zeit in einen Dialog treten: zum einen die physikalische Vorstellung von Zeit, die eine Unterteilung von Zeitabschnitten in objektive Einheiten erlaubt, zum anderen die menschlich-existenzielle Zeit, die sich dieser strikten Unterteilung entzieht. Die Arbeit misst insgesamt 6 × 65 Meter und besteht aus 24 großformatigen Leinwänden. Sie symbolisieren die 24 Stunden des Tages und wurden vom Künstler ausschließlich zur jeweiligen Stunde, für die die jeweilige Leinwand steht, bemalt. Die Ausstellung findet ihren Abschluss in den Gartenhallen, wo Müller weitere Werkgruppen präsentiert und die Besucher buchstäblich in die „Unterwelt“ begleitet.
Im Städel Museum entfaltet Müller mit den Mitteln der Malerei und über ihre Grenzen hinaus eine vielschichtige künstlerische Reflexion über die Bedeutung von Zeit, Sterblichkeit sowie überzeitlicher Liebe. Dabei wägt er auch die Möglichkeiten der Abstraktion ab und stellt die entscheidende Frage: Kann ein abstraktes Kunstwerk eine Geschichte erzählen?
„Die Besucher des Städel Museums sind eingeladen, in die Bildwelt Michael Müllers einzutauchen. Seine Gemälde zeigen eine kontemplative, nahezu meditative Arbeitsweise, die den Entstehungsprozess der Werke mitdenkt und thematisiert. Das Städel Museum präsentiert mit der Einzelausstellung zu Michael Müller einen Künstler, der in seinen neuesten Werken die Bedeutung und Grenzen der Malerei im 21. Jahrhundert reflektiert“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

Svenja Grosser, Kuratorin der Ausstellung, führt weiter aus: „Vermeintliche Gegensätze wie Tag und Nacht, Tod und Leben, Realität und Abstraktion, Abbild und Bild werden in den Arbeiten Michael Müllers nicht nur gegenübergestellt, sondern auf der Leinwand zusammengefügt. Dabei spielen kulturelle und historische Bedingungen ebenso eine Rolle wie das Ausloten der Möglichkeiten von Malerei – ein elementarer Bestandteil von Müllers konzeptueller Arbeitsweise.“

Kuratorin: Svenja Grosser (Stellvertretende Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)

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Der neue Städel Garten 9.8.2022

PRESSEINFORMATION

DER NEUE STÄDEL GARTEN

NEUPRÄSENTATION DER SKULPTUREN / WEITERE ENERGIESPARENDE BAUMASSNAHMEN ABGESCHLOSSEN / BESUCHERTERRASSE AUF DEM DACH DES MUSEUMS GEPLANT

Ab sofort lädt der neue Städel Garten als erster Sammlungsraum des Museums die Besucher ein, herausragende Werke der Moderne und Gegenwartskunst zu entdecken. Präsentiert werden insgesamt 14 Skulpturen aus dem eigenen Bestand – die jüngste Erwerbung von Elmgreen & Dragset Si par une nuit d’hiver un voyageur (2017) ist erstmals zu sehen. In einem neuen Ambiente verdeutlicht die Auswahl an Kunstwerken von August Gauls Der Eselreiter (1912), Georg Kolbes Verkündung (1912/1913) über Reg Butlers Figure in Space (1958/1959), Per Kirkebys Tor II (1987–1991) bis hin zu Tobias Rehbergers Capri Moon (2011) die Entwicklung der Bildhauerei in den letzten 100 Jahren. Der Zugang zum Städel Garten ist kostenfrei.

Die Neupräsentation der Skulpturen erfolgte nach dem Entwurf der Landschaftsarchitekten Levin Monsigny, die durch ihr Großprojekt Museumsinsel Berlin bekannt sind. Im Städel Garten wurden auf einer Fläche von rund 5.200 m² verschiedene bauliche Maßnahmen umgesetzt: Die Skulpturen sind nun auf eigenen Sandsteinsockeln in mit Efeu und Weißblühern bepflanzten Feldern aufgestellt. Vor dem Haupteingang des Städel Museums wurde ein großer Vorplatz als zentraler Besuchertreffpunkt angelegt. Um das gesamte Museumsgebäude erfolgte eine einheitliche Bepflasterung mit Mayener Basaltlava unter Anhebung des Bodenniveaus. Zusätzlich wurde eine energiesparende, klimaschützende LED-Beleuchtung der bereits 2019 aufwendig restaurierten und mit neuen Fenstern versehenen historischen Mainuferfassade installiert. Auf Sitzgruppen, Stühlen und Bänken lässt es sich im neuen Städel Garten verweilen.

Um einen ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser zu gewährleisten, wurden zwei Zisternen zur Regenwassergewinnung für die Bewässerung der Grünflächen des Gartens errichtet. Im Zuge dessen wurden auch die Abwassersysteme erneuert. Am Haupteingang des Museums wurde zudem ein barrierefreier Zugang mit Aufzuganlage eingerichtet, über den jetzt mobilitätseingeschränkte Besucher das Städel schnell und zentral erreichen können. Als nächstes Vorhaben wird ab Ende August eine Besucherterrasse auf dem Dach des Städel Museums gebaut. Beide Bauprojekte wurden von den Architekten schneider+schumacher entworfen, die auch den 2012 eröffneten Erweiterungsbau des Städel Museums, die Gartenhallen für die Sammlung Gegenwartskunst, konzipiert haben.

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