Hier finden Sie alle unseren aktuellen Pressematerialien in der Übersicht. Nutzen Sie gern die Filter oder die Suchfunktion, um gezielt zu suchen.
Presseinformation
SEIT ERÖFFNUNG HABEN BEREITS MEHR ALS 100.000 BESUCHER „RENOIR. ROCOCO REVIVAL“ GESEHEN
NOCH BIS 19. JUNI // VERLÄNGERTE ÖFFNUNGSZEITEN AM LETZTEN BESUCHERWOCHENENDE
Das erste Ausstellungshighlight 2022 des Städel Museums fasziniert: Bereits mehr als 100.000 Besucher haben die Ausstellung „RENOIR. ROCOCO REVIVAL. Der Impressionismus und die französische Kunst des 18. Jahrhunderts“ gesehen. Die Sonderausstellung öffnete am 2. März und stellt erstmals die überraschenden Bezüge der Kunst Pierre-Auguste Renoirs zur Malerei des Rokoko vor. Durch treffende Gegenüberstellungen der Kunst Renoirs mit Werken des 18. Jahrhunderts sowie seiner Zeitgenossen – Edgar Degas, Édouard Manet, Claude Monet oder Berthe Morisot – entsteht ein Einblick in die vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Rokoko im Impressionismus. Galt dieses nach der Französischen Revolution zunächst als frivol und unmoralisch, so erlebte es im 19. Jahrhundert eine fulminante Wiederbelebung und war zu Lebzeiten Renoirs überaus gegenwärtig. Als Porzellanmaler ausgebildet, war Renoir bestens mit der Motivwelt von Künstlern wie Antoine Watteau, Jean-Baptiste Siméon Chardin, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard vertraut. Ausgehend von bedeutenden Kunstwerken aus der Sammlung des Städel Museums präsentiert die Ausstellung insgesamt rund 120 herausragende Gemälde, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und kunsthandwerkliche Objekte aus internationalen Museen, darunter die National Gallery of Art in Washington, D.C., das Musée d’Orsay in Paris, die National Gallery in London, das Metropolitan Museum of Art in New York und das J. Paul Getty Museum in Los Angeles, sowie aus privaten Sammlungen. Das Vermittlungsprogramm der Ausstellung erfreut sich großer Beliebtheit: Das Digitorial® zur Ausstellung wurde bislang über 33.000 Mal unter renoir.staedelmuseum.de aufgerufen. Die speziell entwickelte Audioguide-App mit Abbildungen und von der Schauspielerin Saskia Rosendahl gelesenen Texten wurde mehr als 20.300 Mal heruntergeladen. Der Ausstellungsfilm auf dem YouTube-Kanal des Museums verzeichnet rund 23.000 Aufrufe. Über 210 Überblicksführungen durch die Ausstellung fanden bereits statt und 654 Interessierte nahmen bisher von zu Hause aus an der Renoir-Online-Tour teil. Die Schau ist noch bis einschließlich Sonntag, dem 19. Juni geöffnet. Unter dem Motto „Au revoir Renoir!“ kann die Ausstellung am letzten Wochenende der Laufzeit am Freitag, dem 17. Juni sowie am Samstag, dem 18. Juni bei verlängerten Öffnungszeiten bis jeweils 22.00 Uhr besucht werden. Die Sommerabende finden im Vorgarten des Museums bei Drinks und Snacks ihren Ausklang.
„Der Meister des Impressionismus und seine Rokoko-Leidenschaft faszinieren unsere Besucher. Wir freuen uns außerordentlich, dass bereits mehr als 100.000 Besucher die Renoir-Ausstellung gesehen haben: Die Schau überzeugt nicht nur mit einer neuen Perspektive auf den Impressionismus, sondern schließt auch so manche wissenschaftliche Lücke in diesem Themenfeld. Unseren Förderern und Partnern der Ausstellung sei für ihre großzügige Unterstützung gedankt, und vor allem unserem Publikum: Das Bedürfnis nach Kunst ist einfach ungebrochen. Schon jetzt dürfen sich die Besucher auf den Sommer freuen, denn das Städel widmet der Porträtmalerin Ottilie W. Roederstein ab dem 20. Juli eine große Retrospektive“, sagt Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.
Im Anschluss an die Renoir-Ausstellung präsentiert das Städel Museum ab 20. Juli die Ausstellung „FREI. SCHAFFEND. Die Malerin Ottilie W. Roederstein“. Tickets sind bereits im Online-Shop unter shop.staedelmuseum.de verfügbar. Die aktuellen Sonderausstellungen „Into The New. Menschsein: Von Pollock bis Bourgeois“ und „Andreas Mühe. Stories of Conflict“ sind noch bis zum 17. Juli bzw. bis zum 11. September zu sehen.
Presseinformation
NOCH VIER WOCHEN „RENOIR. ROCOCO REVIVAL“ IM STÄDEL
BEGLEITET VON EINEM UMFASSENDEN RAHMENPROGRAMM UND EINER GROSSEN PARTY IST RENOIR BIS ZUM 19. JUNI IM STÄDEL ZU ERLEBEN
Nur noch bis zum 19. Juni 2022 präsentiert das Städel Museum die Ausstellung „RENOIR. ROCOCO REVIVAL. Der Impressionismus und die französische Kunst des 18. Jahrhunderts“ und lädt mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm dazu ein, sowohl mehr über den Maler Pierre-Auguste Renoir als auch über die Rezeptionsgeschichte des Rokoko im 19. Jahrhundert in Frankreich zu erfahren. Überblicksführungen, eine Online-Tour, ein Digitorial®, eine Audioguide-App sowie ein eigens produzierter Film machen analog und digital die Renoir-Ausstellung zu einem vielfältigen Erlebnis. Mit LA FÊTE – der großen Party zur Ausstellung am Samstag, dem 11. Juni können Besucher sich auf ein ganz besonderes Veranstaltungs-Highlight freuen. In französischem Flair lebt das Rokoko an diesem Abend wieder auf und es kann zu DJ-Sets von Chloé und Karotte bis spät in die Nacht getanzt werden. Die Ausstellung bleibt bis 1.00 Uhr geöffnet, Tickets sind im VVK für 18 Euro bzw. ermäßigt 12 Euro im Online-Shop erhältlich. Unter dem Motto „Au revoir Renoir!“ kann die Ausstellung am letzten Wochenende der Laufzeit am Freitag, dem 17. Juni sowie am Samstag, dem 18. Juni bei verlängerten Öffnungszeiten bis jeweils 22.00 Uhr besucht werden. Die Sommerabende finden im Vorgarten des Museums bei Drinks und Snacks ihren Ausklang.
Wandtexte
FREI. SCHAFFEND. DIE MALERIN OTTILIE W. ROEDERSTEIN
20. JULI BIS 16. OKTOBER 2022
Einführung
Die deutsch-schweizerische Malerin Ottilie W. Roederstein (1859–1937) zählte zu den herausragenden Künstlerinnen der Zeit um 1900. Sie war eine feste Größe im männlich dominierten Kunstbetrieb und fand Anerkennung in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen. Roedersteins facettenreiches Werk spiegelt unterschiedliche stilistische Tendenzen der frühen Moderne wider: von der akademischen Malerei, über symbolistische und impressionistische Ausdrucksmittel bis hin zu einer reduzierten, sachlichen Malweise. Den Schritt in die Abstraktion wagte sie jedoch nie, sondern blieb stets dem Naturvorbild verpflichtet. Als freischaffende Künstlerin setzte sich Roederstein bewusst über die gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit hinweg, die Frauen keinen Raum für persönliche oder berufliche Entfaltung ließen. Ihre Selbstporträts, die in großer Zahl und über den gesamt en Zeitraum ihrer langen Karriere hinweg entstanden, verdeutlichen diese kritische Haltung gegenüber den tradierten Geschlechterrollen. Nach Ausbildungsstationen in Zürich, Berlin und Paris lebte Roederstein ab 1891 mit ihrer Lebensgefährtin, der Ärztin Elisabeth Winterhalter, in Frankfurt am Main. Die Malerin war bestens im Kreis der hiesigen Künstlerschaft vernetzt und pflegte intensiven Kontakt zu vielen führenden Frankfurter Familien, deren Mitglieder sie in großer Zahl porträtierte. Das Schaffen der Künstlerin ist eng mit der Geschichte des Städel Museums und der Stadt Frankfurt verbunden. Nur wenige Meter trennten ihr Atelier in der Städelschen Kunstschule vom Museum, das sie regelmäßig besuchte und von dessen Sammlung sie sich für ihre eigenen Werke inspirieren ließ. 1909 zogen Roederstein und Winterhalter ins benachbarte Hofheim am Taunus. Dort konnte sich die Malerin gegen Ende ihr er Karriere neuen künstlerischen Experimenten widmen und fand – wie sie es selbst nannte – zu ihrer ‚eigenen Handschrift‘. Die Ausstellung zeichnet die stilistische Entwicklung Roedersteins und ihre außergewöhnliche, erfolgreiche Karriere nach.
Ostern im Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung
Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
Presseinformation
PARTNERSCHAFT VON STÄDEL MUSEUM UND DEUTSCHE BANK VERLÄNGERT
STÄDEL MUSEUM ERHÄLT ZUSÄTZLICH BEDEUTENDE WERKE VON LOHSE-WÄCHTLER, BECKMANN und WOLS
Die Deutsche Bank bekräftigt ihr weitreichendes Engagement für das Städel Museum und verlängert die Partnerschaft um weitere fünf Jahre. Zugleich erhält das Städel Museum zusätzlich weitere bedeutende Kunstwerke der Klassischen Moderne und Gegenwartskunst aus der Sammlung Deutsche Bank als langfristige Leihgaben: ein Selbstbildnis von Elfriede Lohse-Wächtler, zwei Zeichnungen von Max Beckmann sowie ein Gemälde von Wols. Die vier Kunstwerke bereichern fortan vortrefflich die Bestände des Städel Museums. Mit dem Aquarell Selbstporträt (in phantastischer Gesellschaft) (1931) ist erstmals ein Werk der Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler in der Sammlung des Museums vertreten.
„Zusammen mit der Deutschen Bank blicken wir auf eine langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft. Es freut mich außerordentlich, dass wir diese Kooperation in den nächsten fünf Jahren fortführen können. Viele Meilensteine der jüngeren Geschichte des Städel Museums konnten wir dank engagierter und großzügiger Förderer erreichen. Mit der Deutschen Bank wissen wir einen solchen verlässlichen Partner an unserer Seite. Unterstrichen wird diese Verbundenheit durch weitere langfristige Leihgaben bedeutender Kunstwerke der Klassischen Moderne und Gegenwartskunst aus der Sammlung Deutsche Bank“, so Städel Direktor Philipp Demandt bei der Übergabe der Kunstwerke.
Karl von Rohr, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte: „In der Kunstförderung der Deutschen Bank nimmt das Frankfurter Städel Museum einen ganz besonderen Platz ein. Das liegt auch an der großen Gegenseitigkeit, von der die Zusammenarbeit zwischen Bank und Museum seit jeher geprägt ist. Schon seit Beginn der Partnerschaft in den späten 1960er-Jahren ging das Engagement weit über finanzielle Förderungen hinaus. Heute bereichern über 600 bedeutende Leihgaben aus unserer Sammlung das Städel. Umso mehr sind wir stolz, diese einzigartige Kooperation fortführen zu können. Sie ist auch ein Bekenntnis zur Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main als unserem zentralen Standort.“
Besucherinnen und Besucher des Städel Museums können sich die Werke von Elfriede Lohse-Wächtler und Max Beckmann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorlegen lassen. Das Gemälde von Wols ist in der Sammlung Gegenwartskunst dauerhaft ausgestellt.
Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
Presseinformation
Into the New. Menschsein: Von Pollock bis Bourgeois
6. APRIL BIS 17. JULI 2022
Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung
Nach mehr als 25 Jahren widmet das Städel Museum der US-amerikanischen Kunst auf Papier von 1945 bis heute wieder eine Ausstellung. Vom 6. April bis 17. Juli 2022 werden rund 50 herausragende Druckgrafiken, Zeichnungen und Multiples etwa von Louise Bourgeois, Chuck Close, Jim Dine, Jasper Johns, Bruce Nauman, Jackson Pollock, Larry Rivers, Kiki Smith oder Kara Walker präsentiert, die das Thema des Menschseins verhandeln.
Die US-amerikanische Kunst der letzten achtzig Jahre ist voller Grenzüberschreitungen und Widersprüche. Sie ist so unkonventionell wie vielgestaltig: Abstrakter Expressionismus, Pop Art, Konzeptkunst, Minimal und Performance Art – in relativ kurzer Zeit entwickelten sich nach 1945 in New York und (später) an der Westküste verschiedene, teils gegensätzliche ästhetische Konzepte. Künstlerinnen und Künstler wählten Medium und Material frei und strategisch – je nach der Aussage, die sie treffen wollten. Der Druckgrafik kam dabei eine Schlüsselrolle zu. Als Labor formaler wie inhaltlicher Experimente erschloss sie Künstlerinnen und Künstlern neue Wege. Hand in Hand ging dies seit den 1960er-Jahren mit der Gründung neuer Druck- und Papierwerkstätten. In enger Zusammenarbeit entstanden dort Drucke und vervielfältigte Objekte von ausgeklügelter technischer Raffinesse, oft in selbstbewusst großem Format. Als „Graphic Boom“ ging diese druckgrafische Revolution in die Kunstgeschichte ein.
Geprägt von immer neuen politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Umbrüchen und Krisen verhandeln dabei viele Werke die Frage nach der menschlichen Existenz. An die Stelle einer naturgemäßen Darstellung der menschlichen Figur tritt das zeichenhaft Abstrahierte, das Fragment, der Abdruck, auch die Leerstelle. Menschliche Wahrnehmung und Erfahrung wird als ausschnitthaft reflektiert und Sprache als Instrument zur Beschreibung der Welt beleuchtet.
Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
PRESSEINFORMATION
RENOIR. ROCOCO REVIVAL.
DER IMPRESSIONISMUS UND DIE FRANZÖSISCHE KUNST DES 18. JAHRHUNDERTS
2. MÄRZ BIS 19. JUNI 2022
Ausstellungshaus
Pierre-Auguste Renoir ist einer der herausragenden Maler des französischen Impressionismus – und weit mehr als das. Das Städel Museum befasst sich vom 2. März bis 19. Juni 2022 in einer groß angelegten Sonderausstellung erstmals intensiv mit den überraschenden Bezügen seiner Kunst zur Malerei des Rokoko. Galt diese nach der Französischen Revolution zunächst als frivol und unmoralisch, so erlebte sie im 19. Jahrhundert eine fulminante Wiederbelebung und war zu Lebzeiten Renoirs überaus präsent. Als Porzellanmaler ausgebildet, war der Maler selbst bestens mit der Motivwelt von Künstlern wie Antoine Watteau, Jean-Baptiste Siméon Chardin, François Boucher und Jean-Honoré Fragonard vertraut. Renoir teilt mit dem Rokoko die Vorliebe für bestimmte Themen wie das Flanieren in Parkanlagen und am Flussufer, die Rast im Freien oder das Gartenfest. Ebenso widmete er sich der Darstellung häuslicher Szenen und befasste sich wiederholt mit dem familiären Beieinander sowie mit intimen Momenten wie dem Baden, Lesen oder Musizieren. Neben seiner Orientierung an der Motivwelt des Rokoko schätzte Renoir besonders die lockere und skizzenhafte Malweise sowie die leuchtende Palette dieser Werke, die sowohl für ihn als auch für zahlreiche weitere Künstlerinnen und Künstler im Umfeld des Impressionismus vorbildhaft waren.
Die Ausstellung im Städel stellt die komplexe Rezeptionsgeschichte des Rokoko im 19. Jahrhundert in Frankreich vor. Durch treffende Gegenüberstellungen der Kunst Renoirs mit Werken des 18. Jahrhunderts sowie seiner Zeitgenossen – Edgar Degas, Édouard Manet, Claude Monet oder Berthe Morisot – entsteht ein Einblick in die vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Rokoko im Impressionismus.
Kuratorinnen und Kurator: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. Juliane Betz (stellv. Sammlungsleiterin Kunst der Moderne, Städel Museum), Dr. Fabienne Ruppen (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne)
Gefördert durch: Gefördert durch: Sparkassen-Finanzgruppe mit der Deutsche Leasing AG, der Frankfurter Sparkasse und dem Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes; Städelscher Museums-Verein e. V. mit den STÄDELFREUNDEN 1815; Dagmar-Westberg-Stiftung
Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
Wandtexte
Die Wandtexte zur Ausstellung „RENOIR. ROCOCO REVIVAL. Der Impressionismus und die französische Kunst des 18. Jahrhunderts“ finden Sie hier als PDF zum Download.
SEIT DER ERÖFFNUNG 100.000 BESUCHER BEI „NENNT MICH REMBRANDT!“ – GROSSER ERFOLG ANGESICHTS DER CORONA-EINSCHRÄNKUNGEN
Seit Eröffnung von „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ haben bereits 100.000 Besucher die Ausstellung im Städel Museum gesehen. Trotz geltender pandemiebedingter Einschränkungen begeistern die Werke Rembrandts – des größten Künstlers des niederländischen 17. Jahrhunderts – ein breites Publikum in Frankfurt. Die Schau mit herausragenden internationalen Leihgaben musste um fast ein Jahr verschoben werden und konnte am 6. Oktober 2021 ihre Türen öffnen. Großen Zuspruch erfahren auch die digitalen Vermittlungsangebote, die das Städel Museum entwickelt hat und die einen selbstständigen Ausstellungsbesuch ermöglichen. So haben über 1.300 Interessierte an dem Online-Angebot Museum für zu Hause – Live zur Rembrandt-Ausstellung teilgenommen. Das umfangreiche Digitorial® wurde bislang über 50.000 Mal aufgerufen und der eigens produzierte Podcast „Blinded by Rembrandt“ mehr als 69.000 Mal gestreamt. Auch die im Rahmen des geltenden Hygienekonzepts entwickelten Überblicksführungen vor Ort erfreuen sich reger Nachfrage, bisher konnten über 3.300 Besucher die Ausstellung in Führungen erleben. Die Ausstellung ist noch zwei Wochen bis einschließlich 30. Januar geöffnet.
„Wir sind sehr glücklich, dass unsere Rembrandt-Ausstellung bereits von 100.000 Besucherinnen und Besuchern gesehen wurde. Dieser Publikumszuspruch ist deutliches Zeichen eines ungebrochenen Kunstbedürfnisses in Zeiten der Pandemie. Mit einem klugen Hygienekonzept, Zeitfenstertickets im Online-Shop, einer digitalen Ausstellungsvorbereitung und vor allem durch Jochen Sanders faszinierende Ausstellungsidee wird eine Begegnung mit Rembrandt im Städel möglich. Das tiefe Vertrauen des Städel Publikums, unserer Förderer und Partner in unsere Arbeit motiviert uns ungemein und bestätigt uns, auch zukünftig Ausstellungsprojekte in dieser Größenordnung umzusetzen. Und so dürfen sich schon jetzt alle auf das nächste Highlight in Frankfurt ‚Renoir. Rococo Revival‘ freuen“ so Städel Direktor, Philipp Demandt.
Die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt!“ beleuchtet die Erfolgsgeschichte des jungen, ambitionierten Künstlers aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. 60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit, insgesamt werden rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen gezeigt. Vereint wird der bedeutende Frankfurter Bestand an Arbeiten Rembrandts – darunter Die Blendung Simsons (1636) – mit Leihgaben aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo Nacional del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington. Tickets sind über den Online-Shop erhältlich.
Im Rahmen der Ausstellung veranstaltet das Städel Museum am 21. und 22. Januar die internationale Tagung „Rembrandt im Spiegel neuer technologischer Untersuchungen: Gemälde – Zeichnungen – Druckgrafik“, die sich aktuellen kunsttechnologischen Forschungen zu Rembrandts Gemälden und Arbeiten auf Papier widmet. Das ausführliche Programm zur digital stattfindenden Tagung ist über www.staedelmuseum.de/de/angebote/internationale-tagung-rembrandt abrufbar. Interessierte können sich dort auch via Zoom registrieren.
Im Anschluss an die Rembrandt-Ausstellung präsentiert das Städel Museum ab 16. Februar „Andreas Mühe. Stories of Conflict“ und ab 2. März widmet sich die Ausstellung „RENOIR. ROCOCO REVIVAL. Der Impressionismus und die französische Kunst des 18. Jahrhunderts“ einem der herausragendsten Maler des französischen Impressionismus Pierre-Auguste Renoir und seinen Bezügen zum Rokoko. Early-Bird-Tickets sind ab sofort im Online-Shop erhältlich.
NENNT MICH REMBRANDT! DURCHBRUCH IN AMSTERDAM
Kurator: Prof. Dr. Jochen Sander (Stellvertretender Direktor und Sammlungsleiter Holländische, Flämische und Deutsche Malerei vor 1800, Städel Museum)
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dr. Friederike Schütt (Abteilung Holländische, Flämische und Deutsche Malerei vor 1800, Städel Museum)
Ausstellungsdauer: 6. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Information: www.staedelmuseum.de
Besucherservice: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de sowie über das Kontaktformular unter www.staedelmuseum.de/kontakt
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do 10.00–21.00 Uhr
Tickets und Eintritt: Tickets online buchbar unter shop.staedelmuseum.de. Di–Fr 16 Euro, ermäßigt 14 Euro; Sa, So + Feiertage 18 Euro, ermäßigt 16 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: 14 Euro pro Person, Wochenende 16 Euro. Für alle Gruppen ist generell eine Anmeldung unter Telefon +49-(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Städelscher Museums-Verein e.V.: Für Mitglieder des Städelvereins und des Städelclubs ist der Eintritt in die Sammlung und alle Ausstellungen jederzeit kostenfrei. Eine Anmeldung ist vor Ort oder unter www.staedelverein.de möglich. Bei Abschluss einer Neumitgliedschaft bis 30. Januar 2022 erhalten alle Neumitglieder einen Ausstellungskatalog von „Nennt mich Rembrandt!“ als Geschenk.
Vermittlungsprogramm: Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Programm begleitet: zum einen online für eine ideale Vorbereitung des Museumsbesuchs und zum anderen vor Ort mit einer pandemiekonformen Auswahl an Führungsangeboten. Aktuelle Übersicht unter www.staedelmuseum.de.
Aktuelle Corona-Informationen für den Besuch: Eine Übersicht der jeweils geltenden behördlichen Vorgaben für Einzelbesucher und Gruppen ist auf www.staedelmuseum.de/corona-infos zu finden und unmittelbar vor dem Museumsbesuch tagesaktuell zu konsultieren.
Digitorial®: Das Digitorial® zur Ausstellung wurde entwickelt vom Städel Museum, Frankfurt, in Zusammenarbeit mit der National Gallery of Canada, Ottawa. Es ist in deutscher, englischer und französischer Sprache erschienen und abrufbar unter rembrandt.staedelmuseum.de. Das Digitorial® ist eine Marke von SCHIRN, Städel und Liebieghaus und wurde als digitales Vermittlungsangebot von den drei Frankfurter Häusern konzipiert und vielfach realisiert.
Audioguide-App: Die Audiotour führt mit einzelnen Tracks zu Kunstwerken der Ausstellung durch den Amsterdamer Kunstmarkt im 17. Jahrhundert. Dabei trifft Dirk Nowitzki, der ehemalige Profi-Basketballer und ING-Markenbotschafter, auf Rembrandt und holt die Besucher mit persönlichen Erzählungen immer wieder zurück in die Gegenwart. Die Tour ist als kostenlose App für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich und kann entweder bequem von zu Hause oder im Städel WiFi auf das Smartphone geladen werden. Vor Ort im Museum kann der Audioguide zu einem Preis von 5 Euro (8 Euro für zwei Audioguides) ausgeliehen werden.
Podcast: Ein Blind Date mit einem Meisterwerk in vier Folgen: Der Journalist Michel Abdollahi nähert sich in seiner bekannten Gentleman-Manier Rembrandts Gemälde Die Blendung Simsons. Und nebenbei bespricht er auch noch einige wichtige Fragen der Menschheit. Überall dort, wo es Podcasts gibt. Der Podcast wurde unterstützt durch den Städelclub des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Katalog: Zur Ausstellung ist im Hirmer Verlag, München, ein von Stephanie S. Dickey und Jochen Sander herausgegebener Katalog erschienen: „Nennt mich Rembrandt. Kreativität und Wettbewerb in Amsterdam 1630–55“. Mit einem Grußwort von Nick Jue und einem Vorwort von Philipp Demandt und Sasha Suda sowie mit Beiträgen von Jonathan Bikker, Jan Blanc, Sonia Del Re, Stephanie S. Dickey, Rudi Ekkart und Claire van den Donk, Robert Fucci, Jasper Hillegers, Maarten Prak, Jochen Sander, Friederike Schütt und Martin Sonnabend. Deutsche und englische Ausgabe, 384 Seiten, 39,90 Euro (Museumsausgabe).
Begleitheft: Zur Ausstellung ist ein Begleitheft in deutscher Sprache erschienen, 9,50 Euro.
Die Ausstellung wird organisiert vom Städel Museum, Frankfurt am Main, und von der National Gallery of Canada, Ottawa.
Gefördert durch: ING Deutschland, Dagmar-Westberg-Stiftung, Städelscher Museums-Verein e.V.
Medienpartner: Süddeutsche Zeitung, ARTE
Kulturpartner: hr2-kultur
@staedelmuseum auf Social Media: #Rembrandt auf Instagram / Facebook / Twitter / YouTube / Pinterest / Städel Blog: keinen Artikel verpassen, blog.staedelmuseum.de/blog-abonnieren
PRESSEINFORMATION
VOR DÜRER. KUPFERSTICH WIRD KUNST
28. SEPTEMBER 2022 BIS 22. JANUAR 2023
Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung
Pressevorbesichtigung: 27. September 2022, 11.00 Uhr
Das Städel Museum widmet dem frühen Kupferstich als künstlerischem Bildmedium eine eigene Ausstellung. Vom 28. September 2022 bis 22. Januar 2023 werden etwa 130 bedeutende deutsche und niederländische Kupferstiche des 15. Jahrhunderts präsentiert. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Kupferstichs von einfachen Anfängen zu immer anspruchsvolleren Schöpfungen nach. Zu sehen sind herausragende Blätter u. a. von Martin Schongauer, Wenzel von Olmütz oder Israhel van Meckenem sowie von frühen, anonymen Stechern wie dem Meister ES, dem Meister mit den Bandrollen oder dem Meister b(x)g. Den Abschluss bilden einige der ersten Kupferstiche des großen deutschen Renaissancekünstlers Albrecht Dürer.
Der Kupferstich zählt zu den ältesten Techniken des europäischen Bilddrucks. Das Tiefdruckverfahren entwickelte sich um 1430/1440 aus der Kunst des Gravierens von Metall in den Goldschmiedewerkstätten. An Ober- und Niederrhein, etwas später auch in Italien, begannen Goldschmiede und Maler, religiöse und weltliche Darstellungen in Kupferplatten zu stechen, die sie anschließend auf Papier abdruckten. Die vervielfältigten Bilder wurden für die private Andacht genutzt oder dienten als Vorlagenmaterial für Maler, Glasmaler und Bildhauer – oder andere Kupferstecher. Nach und nach entstand eine im Druck verbreitete neue Bilderwelt, deren Reiz auch heute noch in einer einfachen und doch wirkungsvollen grafischen Gestaltung und einer unmittelbaren, faszinierenden Erzählfreude liegt.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über die Ausstellung: „Die überaus seltenen frühen Kupferstiche geben nicht nur Einblicke in die Welt des Spätmittelalters. Sie spielen als gedruckte, vervielfältigte und verbreitete Bilder in der Kunstgeschichte eine eigene und folgenreiche Rolle. Das Städel Museum verfügt dank seines ersten Sammlungsinspektors Johann David Passavant über einen herausragenden Bestand. Unsere Ausstellung präsentiert anschaulich, wie sich der Kupferstich zu einem neuartigen, dynamischen Bildmedium entwickelte und so auch dem größten deutschen Renaissancekünstler, Albrecht Dürer, später zu Ruhm verhalf.“
Kurator: Dr. Martin Sonnabend (Leiter Graphische Sammlung bis 1750, Städel Museum)
Öffnungszeiten Studiensaal Graphische Sammlung: Mi, Fr 14.00–17.00 Uhr, Do 14.00–19.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung mit Angabe der Uhrzeit und Aufenthaltsdauer per E-Mail an graphischesammlung@staedelmuseum.de ist erforderlich.
Presseverteiler abonnieren
und nichts mehr verpassen.
Aktuelle Presseinformationen und Pressebilder unserer Ausstellungen und Projekte direkt in Ihr Mail-Postfach.