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Bilder & Texte

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Was uns stark macht. Kunst und Leben – Die Bildungswoche im Städel Museum 22.6.2023

Presseinformation

Was uns stark macht. Kunst und Leben – Die Bildungswoche im Städel Museum

VOM 17. BIS 20. JULI 2023 ENTDECKEN KINDER UND JUGENDLICHE DIE KUNSTWERKE AUS ÜBER 700 JAHREN KUNSTGESCHICHTE IM STÄDEL

Das Städel Museum lädt gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank Rhein/Main unter dem Motto „Was uns stark macht. Kunst und Leben“ bereits zum elften Mal Kinder und Jugendliche zur Bildungswoche ein. Während des Programms in der letzten Woche vor den Sommerferien vom 17. bis 20. Juli können die jungen Besucher die Kunstwerke der Sammlung des Städel Museums interaktiv entdecken. Die fächerübergreifenden Themen der Bildungswoche sollen Neugier auf die Kunst wecken und Kunstgeschichte erlebbar und erfahrbar machen. Dafür stellen junge Kunstvermittler an Wissensstationen in der Dauerausstellung einzelne Werke und Themen vor und kommen mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch. Interaktive Stationen und Workshops regen zum handlungsorientierten Lernen, zur kreativen Auseinandersetzung und zum praktischen Vertiefen an. Die Teilnahme an der Bildungswoche ist für alle Schulklassen, Kita- und Hortgruppen kostenfrei.

„Die jährliche Bildungswoche ist eine wunderbare Gelegenheit für Kinder und Jugendliche, die faszinierende Welt der Kunst im Städel Museum zu entdecken. Mit unserem kostenfreien Angebot ermöglichen wir einen breiten Zugang für Kinder und Jugendliche. Wir sind außerordentlich glücklich, dass wir gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank Rhein/Main einen Bildungspartner an unserer Seite wissen, mit dem wir bereits zum elften Mal zu diesem Programm einladen können. Wir verstehen das Museum als einen Ort der Kunst und der Debatte – die Teilnehmer durch die Auseinandersetzung mit Kunst für die Herausforderungen des Lebens zu stärken, das ist ein Ziel der Bildungswoche 2023“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

Den kompletten Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.

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Ugo Rondinone. sunrise. east. 12.6.2023

PRESSEINFORMATION
UGO RONDINONE. SUNRISE. EAST.
VERLÄNGERT BIS 9. JUNI 2024
Städel Garten

Es sind groteske Wesen, die das Publikum ab dem Sommer im Städel Garten empfangen. Der Schweizer Konzept- und Installationskünstler Ugo Rondinone (geb. 1964) verwandelt den markanten Hügel über den Gartenhallen in eine sonderbare Landschaft. In der Werkgruppe sunrise. east. (2005) ordnet Rondinone jedem Monat einen Kopf mit charakteristischen und gleichsam stark reduzierten Gesichtszügen zu. Überlebensgroß und in silbern glänzendem Aluminium sind die klobigen, zwei Meter hohen Skulpturenköpfe auf ihre Mimik reduziert: Mit aufgerissenen Mündern blicken sie aus kleinen Augen von freundlich naiv über skeptisch und überrascht bis hin zu schaudererregend. Sie lösen die unterschiedlichsten Assoziationen aus, lassen an rituelle Masken und Geister, aber auch an die Bildsprache von Comics, Emoticons oder Memes denken. Die Besucher des Städel Gartens sind eingeladen, allen zwölf Wesen – und damit allen Monaten – von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und die unterschiedlichen Freuden, Widrigkeiten und Emotionen eines ganzen Jahres im Schnelldurchlauf zu erleben.
Ugo Rondinones Schaffen umfasst neben der Skulptur unterschiedliche Medien wie Malerei, Video und Installation. Besondere Bekanntheit erlangte der Künstler durch seine Arbeiten im öffentlichen Raum, die er seit den 1990er-Jahren kreiert. Im Sinne einer „Kunst für alle“ möchte er mit seinen charakteristischen Skulpturen im Außenraum ein breites Publikum erreichen. In seinen poetischen und konzeptuellen Arbeiten thematisiert Rondinone die Widersprüche des Lebens und schafft einen Dialog zwischen Künstlichkeit und Natur, Kultur und Gesellschaft sowie Ewigkeit und Vergänglichkeit.

Kuratorin: Svenja Grosser (Stellvertretende Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)
Gefördert durch: Freunde der Tat – Städelscher Museums-Verein e. V.

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STÄDEL DACH – DIE NEUE BESUCHERTERRASSE 10.5.2023

FAKTENBLATT
STÄDEL DACH – DIE NEUE BESUCHERTERRASSE

BAUHERR:
Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie

BAUMASSNAHME UND BEGLEITENDE ARBEITEN:
• Bau einer Dachterrasse
• Zuwegung zum Städel Dach

PROJEKTBETEILIGTE PLANUNG:
• schneider+schumacher (Planung und Entwurf)
• Architekt Hans Eschmann (Projektsteuerung)
• Bollinger+Grohmann (Statik, Tragwerksplanung)
• IBO Ingenieurbüro Dieter Bohlmann (Technische Gebäudeausrüstung)
• brendel Ingenieure GmbH (Elektroplanung)
• Hilla Wichert Brandschutz (Brandschutzkonzept)
• Conceptlicht GmbH

Das gesamte Faktenblatt können Sie hier herunterladen.

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„Ein ausgezeichnetes Frauenporträt“ – Bildnis von Therese Karl für das Städel wiedererworben 3.5.2023

„EIN AUSGEZEICHNETES FRAUENPORTRÄT“ – BILDNIS VON THERESE KARL FÜR DAS STÄDEL WIEDERERWORBEN

Das Städel Museum hat das eindrückliche Damenbildnis (Porträt Therese Karl) (1890) von Fritz von Uhde für die Sammlung wiedererworben. Die Stadt Frankfurt hatte das Gemälde aus dem Bestand der Städtischen Galerie im Jahr 2022 an die Erben des im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Eigentümers Gustav Rüdenberg restituiert. Dank des großzügigen Entgegenkommens der Erben, vertreten durch das Holocaust Claims Processing Office (HCPO) in New York, konnte es zurückerworben werden und verbleibt im Städel. Das Gemälde ist in der Dauerausstellung der Sammlung Kunst der Moderne zu sehen. Eine Gedenktafel am Werk erinnert an die tragische Geschichte von Gustav Rüdenberg.

Dr. Ina Hartwig, Kultur- und Wissenschaftsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, über die erfolgte Restitution: „Es ist wichtig, die historische Verantwortung der Stadt Frankfurt zu benennen und Ergebnisse der Provenienzforschung zu teilen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im letzten Jahr konnten wir ein Gemälde von Fritz von Uhde aus dem Bestand der Städtischen Galerie des Städel Museums an die Erben Gustav Rüdenbergs restituieren. Ich danke den Erben und dem Holocaust Claims Processing Office in New York aufs Herzlichste für ihr Vertrauen.“

Dr. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, sagt: „Die Provenienzforschung gehört zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit am Städel. Es ist unser Ziel, für jedes Objekt, das nach 1933 in die Sammlung aufgenommen wurde und vor 1946 datiert werden kann, eine möglichst lückenlose Provenienz nachzuweisen. Unser ‚Damenbildnis‘ des Malers Fritz von Uhde befand sich einst im Besitz des Unternehmers und Kunstsammlers Gustav Rüdenberg, bis dieser es unter dem Druck der NS-Diktatur veräußern musste. An sein Leben und Schicksal zu erinnern und es im Museum sichtbar zu machen, ist unsere historische und gesellschaftliche Verantwortung. Mein tief empfundener Dank geht an die Erben nach Gustav Rüdenberg, die dem Wiederankauf des Gemäldes zustimmten, und an das Holocaust Claims Processing Office für die Vermittlung. Durch das großzügige Entgegenkommen der Erben bleibt dieses herausragende Porträt für das Städel Museum erhalten.“

Das Damenbildnis stellt Therese Karl dar, die Uhdes Lieblingsmodell und Tänzerin am königlichen Hoftheaterballett in München war. Es handelt sich dabei um eines der wenigen Porträts, die der eher für seine religiösen und genrehaften Szenen bekannte Künstler Fritz von Uhde (1848–1911) malte. Er hatte sich 1880 in München niedergelassen und mit Max Liebermann angefreundet, der ihn zur Freilichtmalerei und dem Anfertigen von Porträts animierte. Uhde zeigt sich in diesem Werk auf der Höhe der Bildniskunst seiner Zeit. Souverän erfasst der zwischen Realismus und Impressionismus stehende Künstler mit lockerem Duktus die verschiedenen Stofflichkeiten, die dem Gemälde seine Leichtigkeit verleihen. Das Porträt erhielt bereits kurz nach seiner Entstehung lobende Kommentare in der zeitgenössischen Presse und trug zu Uhdes Popularität entscheidend bei. So bezeichnete die Zeitschrift „Kunst für alle“ das Gemälde schon im Entstehungsjahr 1890 als „ein ausgezeichnetes Frauenporträt“.

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Herausragend! Das Relief von Rodin bis Picasso 24.4.2023

PRESSEINFORMATION
HERAUSRAGEND! DAS RELIEF VON RODIN BIS PICASSO
24. MAI BIS 17. SEPTEMBER 2023
Ausstellungshaus

Rodin, Matisse, Gauguin, Picasso, Hans Arp oder Yves Klein – sie alle schufen im wahrsten Sinne des Wortes herausragende Kunst: Reliefs. Das Städel Museum präsentiert diesen Sommer eine große Ausstellung über das Relief von 1800 bis in die 1960er-Jahre. Ist es Malerei oder Skulptur, Fläche oder Raum? Kaum ein anderes künstlerisches Medium fordert unser Sehen so heraus wie das Relief: Das macht es für die berühmtesten Künstlerinnen und Künstler seit jeher so reizvoll. Die Ausstellung zeigt vom 24. Mai bis 17. September 2023 bedeutende Kunstwerke aus rund 160 Jahren von Bertel Thorvaldsen, Jules Dalou, Auguste Rodin, Medardo Rosso, Paul Gauguin, Henri Matisse, Pablo Picasso und Alexander Archipenko sowie Hans Arp, Kurt Schwitters, Sophie Taeuber-Arp, Yves Klein, Louise Nevelson, Lee Bontecou und anderen. Dafür vereint das Städel Museum – in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle – Kunstwerke aus den eigenen Sammlungen und aus führenden europäischen Museen in Frankfurt, etwa aus dem Musée d’Orsay, dem Musée Picasso und dem Centre Pompidou in Paris, dem Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, dem Kunstmuseum Basel oder dem Musée des Beaux-Arts de Lyon. Darüber hinaus werden auch selten zu sehende Arbeiten aus Privatsammlungen vorgestellt.

„Herausragend! Das Relief von Rodin bis Picasso“ wird durch die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH und den Städelschen Museums-Verein e. V. mit den Städelfreunden 1815 gefördert. Zusätzliche Unterstützung erfährt die Ausstellung durch die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung.

Städel Direktor Philipp Demandt über die Ausstellung: „Diesen Sommer können unsere Besucherinnen und Besucher im Städel Museum einem aufregenden künstlerischen Medium begegnen: dem Relief. Eine Kunstform zwischen Malerei und Skulptur, die den sprichwörtlichen Rahmen und die Grenzen unseres Sehens sprengt! Wir widmen dieser bisweilen verkannten Kunstform eine große Ausstellung. Es ist eine einmalige Chance, rund 140 bedeutende Werke von knapp 100 wegweisenden Künstlerinnen und Künstlern des 19. Jahrhunderts, der Klassischen Moderne und der internationalen Nachkriegskunst in Frankfurt zu erleben und das Relief als das zu würdigen, was es ist: Ausdruck großer Kunst.“

„Das Relief ist eines der ältesten Bildmedien der Menschheit. Als Hybrid steht es nicht nur zwischen den künstlerischen Gattungen Malerei und Skulptur, sondern in der Wahrnehmung auch im Spannungsfeld zwischen Sehen und Berühren. Unsere Ausstellung widmet sich den besonderen Möglichkeiten und Chancen des Reliefs in der Kunst vom Klassizismus bis in die 1960er-Jahre. Mit der Rückbindung an die klassische Antike beginnt um 1800 eine deutliche Zäsur für die Bedeutung und die Ästhetik des Reliefs und in den 1960er-Jahren markieren der ‚Ausstieg aus dem Bild‘ und der damit verbundene Transfer bildhauerischer Konzepte in Raumkonzepte einen abermaligen Dreh- und Angelpunkt. Die Ausstellung liefert keine umfassende Geschichte des Reliefs, sie wirft vielmehr einzigartige Schlaglichter auf den heute wenig bekannten Diskurs rund um die Kunst des Reliefs“, erläutern die Kuratoren der Ausstellung, Alexander Eiling und Eva Mongi-Vollmer.

Eine Ausstellung des Städel Museums, Frankfurt am Main und der Hamburger Kunsthalle.

Kuratoren: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne), Dr. Eva Mongi-Vollmer (Kuratorin für Sonderprojekte)
Projektleitung: Dr. Friederike Schütt
Gefördert durch: Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH, Städelscher Museums-Verein e.V. – Städelfreunde 1815
Mit Unterstützung von: Georg und Franziska Speyer'sche Hochschulstiftung
Medienpartner: Süddeutsche Zeitung, ARTE, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main
Kulturpartner: hr2-kultur

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Wandtexte "Herausragend! Das Relief von Rodin bis Picasso" 24.4.2023

Wandtexte
HERAUSRAGEND! DAS RELIEF VON RODIN BIS PICASSO
24. MAI BIS 17. SEPTEMBER 2023
Ausstellungshaus

Einleitung
Ist es Malerei oder Skulptur, Fläche oder Raum? Kaum ein anderes künstlerisches Medium fordert unser Sehen so heraus wie das Relief: Man kann Reliefs wahrnehmen wie ein Gemälde und ihre Oberfläche zugleich mit dem Blick ertasten wie eine Skulptur. Aus der Antike ist das Relief vor allem als Schmuck von Architekturen bekannt. In der Renaissance spielte es eine wichtige Rolle im Wettstreit der Maler und Bildhauer, die um die Nachahmung der Wirklichkeit konkurrierten. Als das Relief um 1800 vermehrt Eingang in kunsttheoretische Debatten fand, wurde es als Zwischengattung unter den Künsten bezeichnet. In der Zone zwischen der zweiten und der dritten Dimension blieb es aber eine überwiegend bildhauerische Aufgabe. Mit der Zeit wuchs das künstlerische Interesse, die traditionellen Gattungsgrenzen zu überwinden. Maler schufen Skulpturen, Bildhauer näherten sich der Malerei an. Das Relief wurde dabei zu einem Spielfeld für Experimente mit neuen Formen, Materialien und Techniken. Reliefs wurden jetzt nicht mehr vorrangig aus den klassischen Werkstoffen Stein, Ton, Gips oder Bronze hergestellt. Die Künstlerinnen und Künstler griffen zu Alltagsgegenständen und Fundstücken, um die plastischen Gebilde aus der Fläche hervortreten zu lassen. Ob geklebt oder genagelt, unter Verwendung von Naturschwamm oder einer Schöpfkelle gefertigt – das Relief zeigt völlig neue Erscheinungsformen. Seine gesellschaftliche Bedeutung erweiterte sich im Zuge der umwälzenden Veränderungen des frühen 20. Jahrhunderts: Das Relief wurde zum Ort für Utopien und zum Spiegel des Aufbruchs in eine neue Welt. Der Ausstellungsrundgang präsentiert die enorme Bandbreite des Reliefs von 1800 bis 1970 in 13 Kapiteln. Sie umspannen zum Teil den gesamten Untersuchungszeitraum, zum Teil sind sie gezielt auf kürzere Perioden hin zugeschnitten. Die einzelnen Kapitel befragen die besonderen Möglichkeiten und die Grenzen der Reliefkunst jenseits entwicklungsgeschichtlicher Linien oder stilistischer Schubladen.

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MEINUNGSBILDER. ANDERS SEHEN. EINANDER VERSTEHEN 20.4.2023

MEINUNGSBILDER. ANDERS SEHEN. EINANDER VERSTEHEN

NEUES DIGITALES ANGEBOT // DER 1. MAI IM STÄDEL MIT GROSSEM KOSTENFREIEM PROGRAMM ZU DEN THEMEN KUNST UND DEMOKRATIE // MEINUNGSBILDER-PROGRAMMWOCHE BIS 5. MAI

Wissen, was ist, was gewesen ist und was kommen könnte, sich Meinungen zu bilden, Debatten und Diskurse zu führen, um eine lebendige demokratische Kultur zu leben, steht im Zentrum der großen kulturellen Bildungsinitiative des Städel Museums mit dem Titel „Meinungsbilder. Anders sehen. Einander verstehen“. Dem Verständnis folgend, dass ein Museum ein Ort für vielfältige gesellschaftliche Aspekte des Lebens ist, entwickelt das Städel Museum seit Jahren eine zeitgemäße publikumsorientierte Kunstvermittlung. Die Meinungsbilder-Initiative soll demokratieförderndes Denken und Handeln unterstützen: Durch eine aktive Auseinandersetzung mit den Kunstwerken des Städel Museums lassen sich historische Entwicklungen und Prozesse, die das gesellschaftliche Wertesystem von Freiheit und Demokratie herausgebildet haben, eindrücklich nachvollziehen. Was erzählt uns die Kunst von gestern über das Heute? Und was hat das eigentlich alles mit mir zu tun? Die Kunstwerke der Sammlung von 1300 bis zur Gegenwart geben Antworten und erzählen Geschichten u. a. von Globalisierung, Widerstand, Utopie, Emanzipation, Macht, Unterdrückung oder Populismus.

Wenige Tage vor dem 175. Jubiläum der deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche widmet das Städel Museum im Rahmen der Meinungsbilder-Initiative eine Woche den Themen Kunst und Demokratie. Die Besucher sind eingeladen, ins Städel Museum zu kommen und an einem großen und abwechslungsreichen Programm teilzunehmen. Es gibt Angebote für die ganze Familie und alle Altersgruppen. Den Auftakt der Programmwoche bildet der 1. Mai im Städel Museum. Offene Workshops und Führungen laden dazu ein, die Kunstwerke der Sammlung lesen zu lernen, gemeinsam darüber zu diskutieren und so gesellschaftliche Entwicklungen und Phänomene unserer Zeit besser zu verstehen. Der Eintritt ins Städel und die Teilnahme am Programm sind kostenfrei.

Zum Auftakt am 1. Mai startet das Städel Museum ein neues digitales Angebot: die sechsteilige Filmreihe „Meinungsbilder“, die historische Zusammenhänge der Kunstwerke mit aktuellen gesellschaftlichen Diskursen verknüpft. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Kunstwerk aus der Städel Sammlung, das durch den persönlichen Blick von Enissa Amani, Bless Amada, Theresia Enzensberger, Mirna Funk, Friedemann Karig und Nikeata Thompson vorgestellt wird. Sie entschlüsseln die Kunstwerke und spannen den Bogen zu den Themen der Gegenwart. Die Filmreihe ist auf staedelmuseum.de/meinungsbilder und allen gängigen Plattformen zu sehen.

Weitere Höhepunkte der Meinungsbilder-Programmwoche sind der Workshop „Let’s Talk About … Kunst und Demokratie“ am 4. Mai, Online-Sessions am 2. und 3. Mai sowie eine Abendführung am 4. Mai. Während der Meinungsbilder Programmwoche vom 2. bis 5. Mai bietet das Städel Museum zwei Lehrerfortbildungen zu dem neuen thematisch überarbeiteten Schulklassenprogramm an. Für Schulklassen, Kita- und Hortgruppen sowie Jugendgruppen und Vereine wird der Museumsbesuch mit altersgerechten Führungen und spannenden künstlerischen Workshops zu einem einzigartigen Erlebnis.

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Besucher im Städel Museum

19.4.2023

Führung für Erwachsene im Städel Museum

19.4.2023

Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche im Städel Museum

19.4.2023

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