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Mehr als 100.000 Besucher in Rembrandts Amsterdam – Noch bis 23. März zu sehen 25.2.2025

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MEHR ALS 100.000 BESUCHER IN REMBRANDTS AMSTERDAM – NOCH BIS 23. MÄRZ ZU SEHEN

Das Städel Museum präsentiert noch bis zum 23. März in Kooperation mit dem Amsterdam Museum die Bildniskunst der Rembrandt-Zeit in einer großen Ausstellung. Seit Eröffnung hat „Rembrandts Amsterdam. Goldene Zeiten?“ bereits mehr als 100.000 Besucher angezogen. Im Mittelpunkt stehen die einzigartigen Gruppenbildnisse des Amsterdam Museums, die höchst selten ausgeliehen und in diesem großen Umfang erstmals in Deutschland zu sehen sind. Rund 100 Gemälde, Skulpturen und Druckgrafiken sowie kulturhistorische Gebrauchsgegenstände aus weiteren führenden niederländischen und internationalen Museen sind in Frankfurt vereint. Dieser Bestand wird durch herausragende Werke Rembrandts und seiner Zeitgenossen aus der Sammlung des Städel Museums ergänzt. Das begleitende, vielfältige Bildungsprogramm und die breitenwirksame Kommunikation zur Ausstellung werden vom Publikum besonders geschätzt, etwa die (barrierefreien) Überblicksführungen, die Atelierkurse für Kinder und Jugendliche sowie die digitalen Angebote. Das Digitorial® wurde bislang rund 44.000, der Ausstellungsfilm 80.000 Mal aufgerufen, die Audioguide-App mehr als 22.000 Mal heruntergeladen. Bisher wurden 780 Führungen durch die Ausstellung realisiert. Die Städel Night begeisterte allein 1.778 Partygäste. Private Gruppenführungen können noch bis zum Ende der Ausstellung gebucht werden.

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Veranstaltungsprogramm März 2025 10.2.2025

Veranstaltungsprogramm März 2025

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STÄDEL MUSEUM UND DZ BANK SETZEN ERFOLGREICHE PARTNERSCHAFT FORT 13.1.2025

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STÄDEL MUSEUM UND DZ BANK SETZEN ERFOLGREICHE PARTNERSCHAFT FORT

Das Städel Museum und die DZ BANK führen ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte fort: Die beiden Institutionen haben eine neue Vereinbarung für die kommenden drei Jahre getroffen und vertiefen damit ihre Partnerschaft. Bereits 2008 wurde der Grundstein für diese vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt, als 220 Werke aus der Kunstsammlung der DZ BANK in den Bestand des Städel Museums übergingen. Dies verlieh der Sammlung Gegenwartskunst einen neuen zentralen Schwerpunkt – die Fotografie. Spätestens seit den 1960er- und 1970er-Jahren spielt die Fotografie eine Schlüsselrolle in der zeitgenössischen Kunst. Die DZ BANK unterstützt das Städel Museum insbesondere als verlässlicher Förderer bedeutender Sonderausstellungen, darunter zuletzt „Kollwitz“ (2024), „En Passant. Impressionismus in Skulptur“ (2020) und „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ (2017). Zudem umfasst die Partnerschaft herausragende Schenkungen, darunter Werke von Richard Prince und Cindy Sherman. Mit der neuen Vereinbarung setzen die DZ BANK und das Städel Museum ein starkes Zeichen für die Förderung der Kunst in der Rhein-Main-Region.

Das Städel Museum, die älteste Museumsstiftung Deutschlands, wird von Unternehmen, Stiftungen, privaten Förderern sowie der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen unterstützt. Mit seiner einzigartigen Sammlung, spektakulären Sonderausstellungen und innovativen Bildungs- sowie Digitalprogrammen ist es ein lebendiger Ort des Austauschs und der Inspiration, an dem Kunst über Jahrhunderte hinweg erlebbar wird. Dank der langjährigen Unterstützung durch die DZ BANK hat das Städel Museum einen starken Partner an seiner Seite.

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Veranstaltungsprogramm Februar 2025 8.1.2025

Veranstaltungsprogramm Februar 2025

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425.000 Besucher im Städel und Liebieghaus 2024 7.1.2025

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425.000 BESUCHER IM STÄDEL UND LIEBIEGHAUS 2024

ZUWACHS UM MEHR ALS 100.000 BESUCHER IM STÄDEL MUSEUM IM VERGLEICH ZU 2023

Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung haben im Jahr 2024 insgesamt 425.022 Besucher empfangen – ein Zuwachs von rund 21 % im Vergleich zum Vorjahr (351.894). Im Jahr 2024 verzeichnete das Städel Museum eine starke Resonanz auf Sammlung, Ausstellungen, Führungen sowie Veranstaltungen und begrüßte 388.274 Besucher – dies entspricht einem Anstieg von mehr als 100.000 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr (287.126). Damit erreicht das Städel Museum nicht nur sein vorpandemisches Niveau, sondern liegt auch über dem 10-jährigen Besucherdurchschnitt. Publikumsmagneten im Jahr 2024 waren insbesondere die Ausstellungen „Kollwitz“ und „Städel | Frauen. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900“, die gemeinsam 177.000 Besucher zählten. Auch die laufende Ausstellung „Rembrandts Amsterdam. Goldene Zeiten?“ stößt auf ein großes Interesse beim Publikum und ist noch bis zum 23. März zu sehen. Das Ausstellungsjahr 2025 startet im Städel Museum am 12. Februar mit „Frankfurt forever!”, einer Einzelausstellung zum Werk des berühmten Frankfurt-Fotografen Carl Friedrich Mylius.

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Frankfurt forever! Fotografien von Carl Friedrich Mylius 19.12.2024

Presseinformation

Frankfurt forever! Fotografien von Carl Friedrich Mylius

12. Februar bis 1. Juni 2025
Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung

Seine Fotografien sind eine Reise durch die Zeit. Wie kaum ein anderer Fotograf prägte Carl Friedrich Mylius (1827–1916) das Bild Frankfurts. Von der Zeil, dem Eschenheimer Turm, dem Goethe-Denkmal über den Römer bis hin zum Mainufer hielt er die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt fest. Damit wurde er vor mehr als 150 Jahren zum Wegbereiter der Architekturfotografie. Das Städel Museum widmet Carl Friedrich Mylius mit rund 80 seiner Arbeiten vom 12. Februar bis zum 1. Juni 2025 die erste große Einzelausstellung. Anlass ist eine Schenkung aus Privatbesitz von 180 Fotografien, die den Bestand mit Aufnahmen von Carl Friedrich Mylius in der Städel Sammlung vortrefflich ergänzt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.

Frankfurt war als Ort der Kaiserkrönungen, als Messestadt und durch seine geografische Lage in der Nähe des Mittelrheins im 19. Jahrhundert ein bedeutender Anziehungspunkt für Reisende. Durch den sich etablierenden Tourismus wurden Carl Friedrich Mylius’ Fotografien noch heute bekannter Sehenswürdigkeiten zu beliebten Souvenirs. Viele seiner Ansichten zeigen eine Stadt im Wandel. Frankfurt erlebte damals nicht nur eine politische Neuordnung durch die preußische Annexion, sondern auch eine rasante wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Industrialisierung und Verstädterung führten zu einschneidenden baulichen Veränderungen – ganze Straßenzüge in der Alt- und Innenstadt verschwanden. Als Chronist dieser Zeit dokumentierte Mylius die historischen Orte seiner Stadt genauso wie Neubauten, Industrieanlagen und die moderne Infrastruktur. Es zog ihn auch ins Frankfurter Umland – der Feldberg im Taunus, die Städte Kronberg, Königstein und Gelnhausen –, und er hinterließ die teils ersten existierenden Aufnahmen dieser Orte. Ein besonderes Werk der Ausstellung ist eine 7,60 Meter lange Ansicht des Mains. Es ist das erste fotografische Panorama Deutschlands.

„Seit seinen Anfängen ist die Faszination für das Medium Fotografie ungebrochen. Die Fotografien des Frankfurters Carl Friedrich Mylius sind ein wertvolles visuelles Erbe – künstlerisch herausragende Werke und zugleich bedeutende Dokumente der Stadtgeschichte. Mylius’ Ausbildungs- und Lebensgeschichte ist mit dem Städel Museum verbunden: Noch während seiner aktiven Schaffenszeit übergab er seine Fotografien an das Städel. Im Jahr 2023 wurde dieser einmalige historische Bestand durch eine großzügige private Schenkung erweitert. Mit dieser Ausstellung können wir Carl Friedrich Mylius’ Gesamtwerk erstmals umfassend vorstellen“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

„Carl Friedrich Mylius spezialisierte sich als einer der Ersten in der jungen Frankfurter Fotografieszene Ende der 1850er-Jahre auf Architekturansichten. Als Fotograf war er neutraler Beobachter, indem er seine Motive sachlich und unvoreingenommen festhielt. Gleichzeitig setzte er künstlerische Gestaltungsmittel wie die Zentralperspektive und einen ausgewogenen Bildaufbau ein, was sein sensibles Gespür für Komposition zeigt. Bereits in diesen frühen Anfängen war die Fotografie mehr als bloße Abbildung – sie war ein Mittel, um die Stadt in einer ästhetischen Dimension zu erfassen. Das machte Mylius zu einem frühen Wegbereiter der Architekturfotografie“, erläutert Kristina Lemke, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin Fotografie.

Kuratorin: Dr. Kristina Lemke (Sammlungsleiterin Fotografie, Städel Museum) mit Unterstützung durch Dr. Brigitte Sahler
Gefördert durch: Dr. Marschner Stiftung
Mit weiterer Unterstützung durch: Dr. Ina Petzschke-Lauermann
Kulturpartner: hr2-kultur

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Ausstellungsvorschau 2025 und Ausblick 2026 11.12.2024

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AUSSTELLUNGSVORSCHAU 2025 UND AUSBLICK 2026

FOTOGRAFISCHE REISE INS FRANKFURT DES 19. JAHRHUNDERTS, ERSTE UMFASSENDE RETROSPEKTIVE ZU ANNEGRET SOLTAU, DER ZEICHNER WERNER TÜBKE, ASTA GRÖTING IN DER SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST, GROSSE HERBSTAUSSTELLUNG ZU CARL SCHUCH UND DER FRANZÖSISCHEN MODERNE, MAX BECKMANN AUF PAPIER SOWIE IM FRÜHJAHR 2026 MONETS KÜSTE – DIE ENTDECKUNG VON ÉTRETAT

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Rineke Dijkstra. Beach Portraits 31.10.2024

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RINEKE DIJKSTRA
BEACH PORTRAITS

VERÄNGERT BIS 27. JULI 2025
SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST

Das Meer, ein Blick: An verschiedenen Stränden der Welt – in Polen, Großbritannien, der Ukraine, Kroatien, den USA – zeigt die Künstlerin Rineke Dijkstra junge Menschen, die direkt in die Kamera schauen. Die komponierten Fotografien sind eine Suche nach der Essenz des menschlichen Daseins: einfühlsame Begegnungen, mit denen die Künstlerin auch die Frage nach Authentizität und Wahrhaftigkeit in der Porträtfotografie aufwirft. Vom 13. Dezember 2024 bis 27. Juli 2025 präsentiert das Städel Museum in einer Einzelausstellung insgesamt 27 Arbeiten, davon 23 Bilder aus der Beach-Portraits-Serie, mit der Rineke Dijkstra (*1959) international bekannt wurde und sich als eine der wichtigsten Fotografinnen der Gegenwartskunst etablierte. Erweitert wird die Ausstellung mit Werken der Streets-Serie sowie einem Selbstporträt.
In der überwiegend in den 1990er Jahren entstandenen Werkreihe der Beach Portraits verbindet Dijkstra die dargestellten Jugendlichen über Ländergrenzen hinweg durch eine immer gleiche Komposition. Vor dem klaren, einfachen Hintergrund des Meeres, in Kontext wie Kleidung reduziert, liegt der Fokus ganz auf den Dargestellten, ihrem Wesen und ihrer jugendlichen Natürlichkeit, die sich in kleinsten Nuancen von Mimik und Haltung manifestieren – vor allem, wenn ihre Gefühlswelt trotz all ihrer Anstrengung doch spürbar wird. Dieses Moment macht die konzentrierten Aufnahmen ebenso zu zeitlosen Bildern, die das Menschsein verkörpern und in denen sich zentrale Aspekte und Herausforderungen des Lebens bündeln: Unsicherheit, Neugier und die Suche nach der eigenen Identität. Mit ihrer einzigartigen Bildsprache, die kunsthistorische Bezüge auf Werke von Sandro Botticelli bis August Sander aufweist, werden die Fotografien zum Ausdruck einer zeitgeschichtlichen Beobachtung der Ära nach dem Kalten Krieg.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, zur Ausstellung: „Rineke Dijkstras Porträts könnten gegenwärtiger nicht sein und sind zugleich heute schon große Werke der Kunstgeschichte: Sie sind längst Ikonen der Fotografie. Das fotografische Medium spielt eine zentrale Rolle in der Sammlung des Städel Museums. Bereits in den 1850er-Jahren wurden Fotografien für die Lehrsammlung erworben. Heute umfasst das Konvolut über 5.000 Werke – von den Anfängen der Fotografie bis zur unmittelbaren Gegenwart, darunter zentrale Arbeiten von wegweisenden Fotografinnen. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun im Städel Museum mit Rineke Dijkstra eine so bedeutsame Fotokünstlerin präsentieren können.“

„In ihren Arbeiten gelingt es Rineke Dijkstra, sich dem Wesen des Menschen auf einfühlsame Weise anzunähern – ein Anspruch, den die Fototheorie und die Kunstgeschichte teilen. Rineke Dijkstras Protagonisten sind Menschen, die, über kulturelle Grenzen hinweg, nicht nur auf der Suche nach ihrer Identität sind, sondern die auch eine überzeitliche Frage verbindet: ‚Wann und wie verstehe ich mich selbst und wie möchte ich von meiner Umwelt wahrgenommen werden?‘ Es ist dieses empathische, allzu menschliche Moment, das in Dijkstras Arbeiten zum Ausdruck kommt und sie damit so zeitlos macht“, ergänzt Maja Lisewski, wissenschaftliche Mitarbeiterin Sammlung Gegenwartskunst und Kuratorin der Ausstellung.

Ausstellungsdauer: 13. Dezember 2024 bis 18. Mai 2025
Kuratorin: Maja Lisewski, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sammlung Gegenwartskunst
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Städel Invites Rineke Dijkstra: 13. Dezember 2024, in Partnerschaft mit BMW

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Mehr als 100.000 Besucher – „Städel | Frauen“ begeisterten das Publikum 29.10.2024

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MEHR ALS 100.000 BESUCHER – „STÄDEL | FRAUEN“ BEGEISTERTEN DAS PUBLIKUM

AUSSTELLUNG ENDETE MIT BESUCHERERFOLG / VERMITTLUNGS-PROGRAMM UND VERANSTALTUNGEN BEGEISTERTEN

Mit über 100.000 Besuchern ist die Ausstellung „Städel | Frauen. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900“ am Sonntag, 27. Oktober 2024, erfolgreich zu Ende gegangen. Die Ausstellung präsentierte 26 Malerinnen und Bildhauerinnen, die sich um 1900 mit Erfolg im Kunstbetrieb behaupteten. Neben bekannten Namen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roederstein und Marg Moll wurden auch zahlreiche weniger bekannte Künstlerinnen wie Erna Auerbach, Mathilde Battenberg, Ida Gerhardi, Annie Stebler-Hopf, Elizabeth Nourse und Louise Schmidt vorgestellt. Von Paris und Frankfurt aus knüpften sie internationale Netzwerke, unterstützten sich gegenseitig und prägten als einflussreiche Lehrerinnen und Kunstagentinnen die Geschichte des Städel Museums und der Städelschule. Die Ausstellung, die sich gezielt dem Schaffen von Künstlerinnen widmete, eröffnete zudem wertvolle Chancen für die langfristige Erweiterung der Sammlung. So konnten drei herausragende Werke aus der Präsentation erworben werden: Pauline Kowarziks Stilleben mit bunten Blumen, Zwiebeln und Steinkrug, 1913; Mathilde Battenbergs Porträt Peter Carl MacKay, 1915 sowie Anna Krügers Sitzender Frauenakt, ca. 1930 – 1939. Diese Erwerbungen markieren einen wichtigen Schritt, um mit der Städel Sammlung die Vielfalt der Kunstgeschichte umfassender abzubilden.

„26 fast unbekannte Künstlerinnen – und dann über 100.000 Besucher! Die ‚Städel I Frauen‘ haben einmal mehr gezeigt, wie gut recherchierte, klug vermittelte und ansprechend präsentierte Ausstellungen ein großes Publikum auf den Weg in eine breitere Kunstgeschichte mitzunehmen vermögen. Das Städel Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die großen Namen der Kunst immer wieder neu zu kontextualisieren, sondern zugleich den Blick auf die Kunstgeschichte, ihre Mechanismen und Hintergründe kontinuierlich zu erweitern – und das ohne vorgefasste Meinungen, sondern mit Mut und hohem wissenschaftlichen Anspruch. Dass unser Publikum dieses Programm mit überwältigendem Zuspruch belohnt, macht uns stolz und glücklich, zumal wir mit jedem dieser Forschungs- und Ausstellungsprojekte nicht nur unser Wissen, sondern auch die Sammlung des Städel Museums dauerhaft vergrößern. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer großartigen Teamleistung. Mein besonderer Dank gilt den Kuratorinnen und dem Kurator, dem gesamten Städel-Team, unseren Förderern – und natürlich unserem Publikum“, sagt Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

Das vielfältige Vermittlungsprogramm und die Sonderveranstaltungen wurden sehr gut angenommen. Die kostenlose Audioguide-App für den Ausstellungsrundgang wurde von jedem sechsten Besucher heruntergeladen und ermöglichte einen tieferen Einblick in die Werke und Geschichten der Künstlerinnen. Auch die angebotenen Führungen wurden stark nachgefragt. Besonders beliebt waren die Überblicksführungen mit insgesamt 1.850 Teilnehmern. Auch die 362 Buchungen für private Führungen belegen das große Interesse an den vielfältigen künstlerischen Perspektiven und historischen Kontexten. Der Film zur Ausstellung wurde in den Social Media Kanälen über 63.600 Mal aufgerufen. Innovative Veranstaltungsformate schafften Plattformen für Austausch und Vernetzung. Beim schnell ausgebuchten Networking-Event „Städel Women Connect“ boten Impulsvorträge von Dr. Siri Hummel und Tijen Onaran sowie eine Einführung von Kuratorin Eva-Maria Höllerer, moderiert von Bärbel Schäfer, aktuelle Einblicke in die Themen der Ausstellung. Ein weiteres Highlight war das erfolgreiche Community Event zur Ausstellung in Kooperation mit Catrice Cosmetics: Influencer aus ganz Deutschland und Teilnehmer unserer Social Media Community waren an diesem Abend eingeladen, sich kreativ mit den Inhalten der Ausstellung auseinanderzusetzen.

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Bereits mehr als 70.000 Besucher – „Städel | Frauen“ noch bis 27. Oktober zu sehen 30.9.2024

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BEREITS MEHR ALS 70.000 BESUCHER – „STÄDEL | FRAUEN“ NOCH BIS 27. OKTOBER ZU SEHEN

Noch bis zum 27. Oktober präsentiert das Städel Museum die Ausstellung „Städel | Frauen. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900“. Das Interesse des Publikums ist ungebrochen: Mehr als 70.000 Besucher haben die rund 80 Gemälde und Skulpturen von 26 Künstlerinnen bereits neu entdeckt. Neben bekannten Malerinnen und Bildhauerinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roederstein und Marg Moll zeigt die Ausstellung zahlreiche weitere Frauen, die sich um 1900 erfolgreich im Kunstbetrieb behaupteten. Von Frankfurt und Paris aus knüpften sie internationale Netzwerke, unterstützten sich gegenseitig und prägten als einflussreiche Lehrerinnen und Kunstagentinnen nicht nur die Kunstgeschichte, sondern auch das Städel Museum und die Städelschule.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über die Ausstellung: „Mehr als 70.000 Besucherinnen und Besucher haben bereits die Möglichkeit wahrgenommen, unsere Städel-Frauen-Ausstellung zu sehen und belegen damit, wie relevant die Schau aktuell ist. Mit ‚Städel | Frauen. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900‘ ist es uns nicht nur gelungen, Künstlerinnenbiografien zu rekonstruieren und verschollene Werke aufzuspüren, sondern auch einen neuen Blick auf die Rolle der Künstlerinnen für die Entwicklung der Moderne zu werfen. Wir laden alle ein, sich die Chance auf eine Begegnung mit diesen Kunstwerken nicht entgehen zu lassen.“

Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Vermittlungsprogramm begleitet: Regelmäßige Überblicksführungen bieten Hintergründe und Einblicke in die Biografien der Künstlerinnen. Highlights wie das Gesprächsformat „SinnBilder“ ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung online und in der Ausstellung. Mit der kostenlosen Audioguide-App kann „Städel I Frauen“ ganz individuell erkundet werden. Der begleitende Katalog, herausgegeben von den Kuratoren Alexander Eiling, Eva-Maria Höllerer und Aude-Line Schamschula, ist im Städel Museumsshop erhältlich.

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