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Städel Newsroom Städel Museum

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Geschäftsbericht 2023 10.5.2024

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STÄDEL | FRAUEN. Künstlerinnen zwischen Frankfurt und Paris um 1900 7.5.2024

PRESSEINFORMATION

STÄDEL | FRAUEN
KÜNSTLERINNEN ZWISCHEN FRANKFURT UND PARIS UM 1900

10. JULI BIS 27. OKTOBER 2024
Ausstellungshaus
Pressevorbesichtigung: Dienstag, 9. Juli 2024, 11.00 Uhr

Die Moderne ist ohne den Beitrag von Künstlerinnen nicht zu denken. Neben bekannten Malerinnen und Bildhauerinnen wie Louise Breslau, Ottilie W. Roederstein und Marg Moll haben sich viele weitere erfolgreich im Kunstbetrieb der Zeit um 1900 behauptet. Sie heißen Erna Auerbach, Eugenie Bandell, Mathilde Battenberg, Marie Bertuch, Ida Gerhardi, Dora Hitz, Annie Stebler-Hopf, Elizabeth Nourse oder Louise Schmidt. Von Paris und Frankfurt aus knüpften sie internationale Netzwerke und unterstützten sich gegenseitig. Als einflussreiche Lehrerinnen und Kunstagentinnen prägten einige von ihnen auch die Geschichte des Städel Museums und der Städelschule. Zeit, diesen Künstlerinnen erstmals eine große Ausstellung zu widmen und sie neu zu entdecken. Vom 10. Juli bis 27. Oktober 2024 präsentiert das Städel Museum rund 80 Gemälde und Skulpturen von insgesamt 26 Künstlerinnen. Darunter befinden sich Kunstwerke aus renommierten US-amerikanischen und europäischen Museen sowie zahlreiche Arbeiten aus Privatbesitz, die zum ersten Mal gezeigt werden. Ergänzt werden sie durch bislang unveröffentlichtes Archivmaterial. Fotografien und Briefe erzählen von internationalen Ateliergemeinschaften, von der strategischen Bedeutung professioneller Künstlerinnenverbände, von Erfolgen, aber auch vom andauernden Streben um Anerkennung.

Die Ausstellung zeigt Künstlerinnen, die sich mit großer Eigenständigkeit und Professionalität in einem durch männliche „Künstlergenies“ bestimmten Kulturbetrieb durchsetzten. Unter dem Blickwinkel der Netzwerke entsteht ein komplexes Bild der Ausbildungs- und Arbeitssituation von Künstlerinnen in der Moderne: vom Kampf der Wegbereiterinnen im Paris der 1880er-Jahre über die ersten Bildhauerinnen an der Kunstschule des Städel um 1900 bis hin zu einer jungen selbstbestimmten Generation von Künstlerinnen im Neuen Frankfurt der 1920er- und 1930er-Jahre. Die stilistisch sehr unterschiedlichen Arbeiten zeigen dabei die Vielfalt weiblicher Positionen in der Kunst auf und spiegeln die radikalen gesellschaftlichen und ästhetischen Umbrüche der Zeit. In ihren Werken setzten sich die Malerinnen und Bildhauerinnen mit ihrer eigenen Existenz als Künstlerinnen in einem männlich dominierten Umfeld auseinander. Sie zeigten sich selbstbewusst im Kreis ihrer Freundinnen und Mitstreiterinnen und stellten die überkommenen Geschlechterrollen infrage. Mit Darstellungen des menschlichen Aktes reklamierten sie einen zuvor den Männern vorbehaltenen Motivkomplex auch für sich. Dabei bedienten sie sich nicht nur der Malerei und Zeichnung, sondern eroberten zunehmend auch die Bildhauerei, die aufgrund der physischen Anstrengung sowie der technischen und materiellen Anforderungen als vermeintlich „männlichste“ Gattung der Kunst galt.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über die Ausstellung: „Mit Käthe Kollwitz, Lotte Laserstein oder Ottilie Roederstein widmete sich das Städel Museum in großen Schauen erfolgreichen Künstlerinnen. Diesen Sommer präsentieren wir unserem Publikum die Städel / Frauen – 26 Malerinnen und Bildhauerinnen der Moderne in einer Ausstellung. Als Ergebnis eines weitreichenden Forschungsprojekts zur Geschichte unserer Institution und seiner Sammlung ist es dem Städel Museum gelungen, bemerkenswerte Künstlerinnenbiografien zu rekonstruieren, verschollene Werke zu lokalisieren und damit Lücken in der Forschung zu schließen und wiederum Türen für weiterführende Recherchen zu öffnen. Der Blick auf die Situation von Künstlerinnen um die Jahrhundertwende und ihren Einfluss auf die Entwicklung der modernen Kunst wird sich mit dieser Ausstellung nachhaltig verändern. Unseren Leihgebern und Förderern gilt mein großer Dank: Sie haben wieder einmal gezeigt, wie wesentlich ihr Engagement für die Kernaufgaben unserer Museumsarbeit ist.“

Alexander Eiling, Eva-Maria Höllerer und Aude-Line Schamschula, Kuratoren der Ausstellung: „Unsere Ausstellung konzentriert sich auf das künstlerische Schaffen von Malerinnen und Bildhauerinnen zwischen 1880 und den 1930er-Jahren. Wir widmen uns drei Generationen von Künstlerinnen sowie den vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen dem Frankfurter Kunstbetrieb und der französischen Kunstmetropole. Nach einem Prolog, der sich mit dem Pariser Künstlerinnenkreis um Ottilie Roederstein befasst, wird die Ausbildungssituation von Frauen an der Städelschule sowie an der neuen Kunstgewerbeschule in den 1920er-Jahren ins Zentrum gerückt. Wir stellen diese Künstlerinnen mit ihren individuellen Leistungen vor und machen ihre weitverzweigten Netzwerke sichtbar, mit denen sie sich gegenseitig unterstützten und förderten. Es ist eine Ausstellung über die Selbstermächtigung von Künstlerinnen, die zu ihrer Zeit keine Ausnahmeerscheinungen waren.“

Kuratoren Städel Museum: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne), Eva-Maria Höllerer (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne), Aude-Line Schamschula (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sammlung Kunst der Moderne)

Gefördert durch: Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Damengesellschaft des Städelschen Museums-Vereins e. V., Dr. Marschner Stiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, CATRICE
Mit weiterer Unterstützung durch: Ernst von Siemens Kunststiftung

Medienpartner: FAZ, hr2-kultur

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Unvergessliche Sommersonntage mit Live-Musik im Städel Garten 7.5.2024

PRESSEINFORMATION

UNVERGESSLICHE SOMMERSONNTAGE MIT LIVE-MUSIK IM STÄDEL GARTEN

NEUE VERANSTALTUNGSREIHE SUNDAY SESSIONS // STÄDEL X RIVERSIDE X AMP // SONNTAG, 26. MAI, 9. JUNI UND 18. AUGUST 2024 VON 16.00 BIS 20.00 UHR

Die SUNDAY SESSIONS laden an drei Sonntagen im Mai, Juni und August zu lauen Sommerabenden im Städel Garten ein. Bei der neuen Veranstaltungsreihe des Städel Museums in Kooperation mit Riverside Session und der Frankfurter Bar AMP erwarten die Besucher Live-Musik und DJ-Sets, Kurzführungen zur Gegenwartskunst, kühle Drinks sowie kulinarische Köstlichkeiten in entspannter Atmosphäre. Auf dem beliebten Gartenhügel kann man das Wochenende mit Freunden und der Familie perfekt ausklingen lassen und dabei die Sonnenstrahlen genießen.
Das Künstlerkollektiv Riverside Session belebt seit 2022 vom Mainufer aus die Frankfurter Musikszene mit Funk, Jazz, Hip-Hop, Afro, Latin und Soul und schafft Treffpunkte mit internationalem Flair. Rund um das Kollektiv treffen Musiker und Künstler verschiedenster Genres aufeinander und improvisieren gemeinsam. Jede Session ist ein einzigartiges Erlebnis, schafft Inspiration und verbindet Menschen durch Musik. An allen drei Terminen führen junge Kunstvermittler zu ausgewählten Kunstwerken im Städel Garten und in der Sammlung Gegenwartskunst, die mit mehr als 230 Werken von 170 Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Schulen, Stilrichtungen und Gruppierungen einen Überblick über die Kunst nach 1945 bietet. Zudem finden Kurzführungen durch die Ausstellung „Mirror of Thoughts“ des Künstlerduos Muntean/Rosenblum statt. Im Städel Garten besteht zur SUNDAY SESSION am 9. Juni letztmals die Gelegenheit, den grotesken Kreaturen der Werkgruppe sunrise. east. (2005) des Installationskünstlers Ugo Rondinone von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.
Das AMP sorgt bei den SUNDAY SESSIONS für die Kulinarik und rundet die Sommerabende mit speziellen Drinks und köstlichem Essen ab. Mit einer Mischung aus internationalen Klassikern und Eigenkreationen gehören die Highballs im AMP zu den besten der Stadt. Das Hamptons Eis & Café liefert mit Eis aus regionalen Zutaten zusätzliche Abkühlung.

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Städel Universe

1.5.2024

Neue Leiterin für die Sammlung Gegenwartskunst 18.4.2024

Presseinformation
Neue Leiterin für die Sammlung Gegenwartskunst

Das Städel Museum hat eine neue Leiterin für die Sammlung Gegenwartskunst: Svenja Grosser. Seit 2018 am Städel Museum hat sie als stellvertretende Leiterin in den letzten drei Jahren den Sammlungsbereich wissenschaftlich betreut und zahlreiche Ausstellungen kuratiert – zuletzt „Victor Man. Die Linien des Lebens“ und „Ugo Rondinone. Sunrise. East.“ Ihr Forschungsgebiet umfasst die Malerei der Gegenwart, die inszenierte Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts sowie museologische und gendertheoretische Fragestellungen. Ab dem 3. Mai 2024 wird sie mit „Muntean/Rosenblum. Mirror of Thoughts“ eine neue Ausstellung zeigen.

„Seit seiner Gründung vor mehr als 200 Jahren erweitert das Städel Museum die eigene Sammlung kontinuierlich, stets auch im Hinblick auf die jeweilige künstlerische Gegenwart. Heute kann im Städel die Kunst nach 1945 mit dem Schwerpunkt Malerei im internationalen Kontext auf mehr als 3.000 m² in den ikonischen Gartenhallen erlebt werden. Es ist mir eine besondere Freude, Svenja Grosser zur neuen Leiterin für die Sammlung Gegenwartskunst zu ernennen. Sie hat sich durch ihre hervorragende Expertise und ihren Einsatz für eine zeitgemäße Vermittlung ausgezeichnet. Zukünftig wird sie sich weiter intensiv mit dem Ausbau der Sammlung und seiner publikumsorientierten Präsentation befassen“, kommentiert Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, die Besetzung.

Svenja Grosser wurde 1991 in Köln geboren und studierte Kunstgeschichte sowie Germanistik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 2018 arbeitet sie am Städel Museum. Als Projektleiterin war sie 2020 für die Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst mitverantwortlich und kuratierte im Anschluss verschiedene Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, darunter Marc Brandenburg, Michael Müller oder Philipp Fürhofer. Begleitend dazu hat sie zahlreiche Aufsätze veröffentlicht und Publikationen herausgegeben. Als Mitinitiatorin des mit dem DigAMus-Award ausgezeichneten Kunst- und Vermittlungsraums CLOSE UP sowie der gleichnamigen digitalen Anwendung setzt sich Svenja Grosser für eine breite Wahrnehmung von und Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst ein. Das von ihr mitentwickelte Veranstaltungsformat „Städel Invites“ bietet dem Publikum die Gelegenheit, zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zu treffen und im Gespräch mehr über ihre Motivation, Ideen und Themen zu erfahren. Für die Sammlung Gegenwartskunst konnte Grosser zudem bereits mehrere Ankäufe tätigen, darunter Werke von Louise Nevelson oder Leiko Ikemura. Darüber hinaus konzipiert sie regelmäßig thematische Sammlungspräsentationen innerhalb der Dauerausstellung, mit denen Werke in neue inhaltliche Zusammenhänge gestellt werden.

„Die Sammlung Gegenwartskunst im Städel ist für unsere Besucherinnen und Besucher wie auch für mich als Leiterin ein Ort von Inspiration und Kreativität, der Antworten geben kann auf Themen unserer Zeit. In den kommenden Jahren werde ich an einem Ausstellungsprogramm mit feministischem Fokus sowie thematischen Fragestellungen rund um die zeitgenössische Malerei und epochenübergreifenden Interventionen arbeiten. Aktuelle Diskurse und Fragen werden ebenso in die Arbeit mit der Sammlung einfließen wie der Wissensschatz einer kontinuierlichen Beobachtung des zeitgenössischen Kunstsektors. Ich freue mich sehr über die Ernennung und darüber, diese hochkarätige Sammlung auch weiterhin einem breiten Publikum zugänglich machen zu können“, betont Svenja Grosser.

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SKYLINEBLICK VOM MUSEUMSDACH – DAS STÄDEL DACH IST ERÖFFNET 26.3.2024

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SKYLINEBLICK VOM MUSEUMSDACH – DAS STÄDEL DACH IST ERÖFFNET
NEUE BESUCHERTERRASSE AB 28. MÄRZ ZUGÄNGLICH / 500 FREITICKETS SICHERN

Ab morgen, dem 28. März, ist die neue Besucherterrasse auf dem Dach des Städel Museums für das Publikum zugänglich. Vom Städel Dach können die Besucher einen unvergesslichen Panoramablick auf die Frankfurter Skyline genießen. Der Zugang zum Städel Dach ist im Eintrittspreis des Städel Museums enthalten. Zur Eröffnung der neuen Besucherterrasse gibt es 500 Freikarten, die zum Besuch der Dauerausstellung und des Städel Dachs berechtigen. Die Freikarten sind ausschließlich an der Museumskasse erhältlich.

Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, hat das Städel Dach heute eröffnet: „Mit dem Städel Dach haben wir einen neuen Place-to-be, der für Frankfurterinnen und Frankfurter und auch für Touristen ein besonderer Anziehungspunkt sein wird. Von hier aus lässt sich ein großartiger Panoramablick auf unsere Stadt erleben, die Skyline und das Städel gehören fest zu Frankfurt. Das Städel überrascht Besucherinnen und Besucher nicht nur mit Ausstellungen und vielfältigen Bildungsangeboten, sondern auch mit beherzten Bauprojekten wie diesem. Mein Dank gilt allen, die die Besucherterasse geplant und möglich gemacht haben.“

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über die Idee des Städel Dachs: „Unsere neue Besucherterrasse ist die Krönung des Museumsbesuchs. Der Blick vom Städel Dach ist spektakulär und steht für die einzigartige Verbindung des Museums mit der Stadt und seiner Bürgergesellschaft. Als Frankfurter Museum wird das Städel getragen von zahlreichen privaten Förderern, Unternehmen und Stiftungen. Bis heute ermöglicht dieses außergewöhnliche Engagement, dass unsere Besucher in ‚ihrem Städel‘ Kunst erleben, Neues entdecken und zusammenkommen können – an einem Ort, an dem sie gerne sind, sei es in der Sammlung, im Städel Garten oder auf dem neuen Städel Dach. Ich danke den privaten Spendern für ihre Großzügigkeit, die den Bau der Besucherterrasse erst ermöglicht hat, und den Architekten schneider+schumacher sowie allen Projektbeteiligten für ihren Einsatz und die Vorfreude, mit der sie dieses Bauvorhaben begleitet haben. Das Städel Dach ist wie der Städel Garten und die weiteren baulichen Um- und Neubauten der letzten Jahre Teil eines großen Masterplans, mit dem die Attraktivität und Aufenthaltsqualität des Museums gestärkt werden soll.“

Auf einer Höhe von 15 Metern erstrahlt das Städel Dach über dem Haupteingang des Museums. Es befindet sich auf dem Mittelrisalit der historischen Mainuferfassade. Die Arbeit an der von schneider+schumacher konzipierten und mit zahlreichen Projektbeteiligten umgesetzten Besucherterrasse wurde im August 2022 begonnen. Den Architekten war es ein Anliegen, einen Ort zu schaffen, der einen außergewöhnlichen Blick auf die Stadt ermöglicht. Dabei wurde die unter Denkmalschutz stehende Fassade nicht verändert; im Inneren wurde eine platzsparende Lösung für den Aufgang auf die neue Besucherterrasse geschaffen. Dies gelang durch den Einbau zweier Spindeltreppen aus Stahl. Die zwei Zylinder mit jeweils 50 Stufen sind je zwölf Meter hoch und schaffen eine Verbindung zwischen Alt und Neu.

Das Städel Dach ist ganzjährig für die Museumsbesucher geöffnet und über die Sammlung Alte Meister erreichbar. Im Zuge der Baumaßnahme für die neue Besucherterrasse ist im Zentrum der Sammlung Alte Meister ein Stifter-Saal entstanden, der dem Gründer und Namensgeber des Museums Johann Friedrich Städel und seiner Vision eines Bürgermuseums gewidmet ist. Das Städel Museum als älteste deutsche Museumsstiftung ist bis heute eine größtenteils privat finanzierte Stiftung bürgerlichen Rechts. Zahlreiche Freunde und Förderer folgen der Tradition des Stifters und bedenken das Städel Museum mit Kunstwerken, mit Vermögen oder in Testamenten. Auch das Städel Dach wurde vollständig aus privaten Spenden finanziert.

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Muntean/Rosenblum. Mirror of Thoughts 25.3.2024

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Muntean/Rosenblum. Mirror of Thoughts
Sammlung Gegenwartskunst

Seit den 1990er-Jahren arbeiten die beiden Künstler Markus Muntean (geb. 1962) und Adi Rosenblum (geb. 1962) zusammen. In ihrem vornehmlich malerischen Œuvre verbinden sie ihre Identitäten auf eindrucksvolle Weise zu einer künstlerischen Handschrift. Das Städel Museum präsentiert in der Sammlung Gegenwartskunst eine Einzelausstellung des Künstlerduos mit einer Videoarbeit und elf großformatigen Gemälden – darunter zwei neue Werke –, deren Schauplätze Orte des Transits sind: Einkaufszentren, Flughafenhallen, Hotels oder Büros. Vertieft in ihre eigenen Gedanken blicken die jugendlichen Protagonisten konzentriert auf Smartphones oder in die Ferne, sind in Bewegung oder schauen die Betrachter gelangweilt oder genervt an. Muntean/Rosenblums Arbeiten bewegen sich zwischen den Einflüssen vergangener Kunstepochen und popkulturellen Phänomenen der Gegenwart. Während ihre Kompositionen fest im Bildgedächtnis der Kunstgeschichte verankert sind und sich auf berühmte Meisterwerke von der Renaissance bis zur Moderne beziehen, sind ihre Figuren voll und ganz der Jetztzeit entnommen. Sie entstammen einem über die Jahre angelegten Bildarchiv, das sich aus gefundenen Fotografien in Lifestyle-Magazinen, dem Internet oder aus eigenen Fotoshootings speist. Basierend auf diesem reichen Bilderfundus entwirft das Künstlerduo mit den Mitteln der Malerei eigentümliche Szenerien: Inmitten von anonymen Großstadtkulissen wirken die dramatisch arrangierten jungen Menschen wie isolierte Statisten in einem zeitgenössischen Schauspiel. In ihrer Komposition fremd und gleichzeitig vertraut, vermitteln die Gemälde eine Atmosphäre von Lethargie und Gleichgültigkeit. Es ist ein schmerzvoller, aber auch befreiender Moment, der den Übergang von der Jugend zum Erwachsenenalter markiert – ein Schwebezustand. Wie unter einem Brennglas nähern sich Muntean/Rosenblum zentralen Themen unserer Zeit: den Ambivalenzen der menschlichen Existenz, der wachsenden Unsicherheit des Individuums und dem durchdringenden Gefühl der Vergänglichkeit.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums: „Mit ihrer Verklammerung von Vergangenheit und Gegenwart fügen sich die Arbeiten des Künstlerduos Muntean/Rosenblum auf beste Weise in die mehr als 700 Jahre Kunst umfassende Sammlung des Städel Museums ein. Als Bildermuseum legen wir mit regelmäßig wechselnden Ausstellungen in der Sammlung Gegenwartskunst den Fokus auf malerische Positionen und verfolgen somit epochenübergreifend, wie sich die Malerei ausbreitet, neu definiert und ungeahnte Wege beschreitet. Muntean/Rosenblum stehen mit ihrer Kunst für diese Grenz- und Gratwanderung der Malerei in der zeitgenössischen Kunst: Aus Fotografien schöpfend entwerfen sie surreale, collagierte Gemälde an der Schnittstelle zwischen Konzeptkunst und figurativer Genremalerei.“

Svenja Grosser, Leiterin der Sammlung Gegenwartskunst und Kuratorin der Ausstellung, ergänzt: „Nicht-Orte untermauern das Werkprinzip von Muntean/Rosenblum, das sich vor allen Dingen mit den Möglichkeiten der figurativen Malerei beschäftigt. Bereits mit der Entscheidung des Künstlerpaars, ihre Motive aus einem Archiv zu beziehen und ihre jeweiligen Identitäten zugunsten einer gemeinsamen Handschrift aufzugeben, stellen sie die Malerei vor eine Herausforderung: die der fehlenden Autorschaft. Das Konzept der Nicht-Orte ist die konsequente Weiterführung dieser Überlegungen. Indem Muntean/Rosenblum ihren Werken eine thematische Aussage mit größter Sorgfalt entziehen, wird der Betrachter in seiner eigenen Wahrnehmung herausgefordert: Was möchte er sehen? Wie interpretiert er die Szenerie? Was ist real und was nicht? Innerhalb dieses Spannungsverhältnisses, dieser Pole entfaltet sich das Kunstwerk und ist damit womöglich sogar der Abstraktion näher als der Figuration.“

Kuratorin: Svenja Grosser (Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)
Projektleitung: Maja Lisewski (wissenschaftliche Volontärin Gegenwartskunst, Städel Museum)

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Kollwitz 14.2.2024

PRESSEINFORMATION

KOLLWITZ

20. MÄRZ BIS 9. JUNI 2024
Ausstellungshaus

Sie ist die berühmteste deutsche Künstlerin des 20. Jahrhunderts und doch eine Ausnahmeerscheinung: Käthe Kollwitz (1867–1945). In diesem Frühjahr widmet ihr das Städel Museum eine große Ausstellung und nimmt die Vielfalt, Sprengkraft und Modernität ihres Werks in den Blick. Kollwitz ging als Künstlerin eigene Wege: Sie entschied sich ebenso kühn wie zielstrebig nicht für Malerei, sondern vor allem für Druckgrafik und Zeichnung und fand darin zu einer eigenständigen Bildsprache von eindringlicher Unmittelbarkeit. In ihrer Kunst verhandelte sie aus neuer Perspektive existenziell menschliche Fragen, auch unbequeme Themen, und wollte damit auf die Gesellschaft einwirken. Künstlerin und Werk wurden nicht zuletzt deshalb in Deutschland nach 1945 politisch vereinnahmt – eine Rezeption, die in der breiten Öffentlichkeit bis heute nachwirkt.

Ausgehend von dieser komplexen Rezeptionsgeschichte sowie dem umfangreichen, eigenen Bestand und bereichert um Werke aus führenden Museen und Privatsammlungen zeigt die Ausstellung mehr als 110 eindrucksvolle Arbeiten auf Papier, Plastiken und frühe Gemälde der Künstlerin, darunter herausragende Leihgaben unter anderem aus dem Berliner Kupferstichkabinett, dem Käthe Kollwitz Museum Köln, dem Art Institute of Chicago, dem Sprengel Museum Hannover oder der Staatsgalerie Stuttgart. Pointiert bezeugen diese Werke Kollwitz’ Entscheidung für das Medium Grafik sowie ihre Experimentierfreude und Unangepasstheit. Sie offenbaren die Besonderheit ihrer Themen, ihres Formenvokabulars und ihrer kompositorischen Dramaturgie. Darüber hinaus befasst sich die Ausstellung mit dem Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Politik in ihrem Werk. Ein Überblick über die deutsch-deutschen Lesarten der Künstlerin nach 1945 reflektiert abschließend die Wirkmacht kulturpolitischer Erzählungen.

Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums, über die Ausstellung: „Es gibt neben Käthe Kollwitz wohl keine andere Künstlerin in Deutschland, die sich so selbstbestimmt und zielstrebig eine derart frühe und anhaltende Karriere erstritt. Ihr Schaffen wirkte bis in die USA und nach China – und wurde von vielen gesellschaftlichen wie politischen Ismen instrumentalisiert, gerade auch im Nachkriegsdeutschland. Diesen deutschen ‚Mythos Kollwitz‘ zu beleuchten und das Gesamtwerk dieser bedeutenden Künstlerin der Klassischen Moderne in den Blick zu nehmen, erscheint daher umso zwingender. Für unser Haus gilt dies erst recht, als das Städel Museum Werke von Käthe Kollwitz bereits zu ihren Lebzeiten erwarb und seit dem Ankauf der Sammlung Goedeckemeyer durch die Stadt Frankfurt 1964 einen fundierten Bestand vor allem ihrer Druckgrafik bewahrt. Unsere Besucherinnen und Besucher erwartet im Frühjahr die Begegnung mit einer Künstlerin, deren Werk bis heute nichts an Aktualität verloren hat.“

Regina Freyberger, Leiterin der Graphischen Sammlung ab 1800 am Städel Museum und Kuratorin der Ausstellung: „Es ist äußerst herausfordernd, völlig unvoreingenommen zu bleiben, denn wir tragen immer – bewusst oder unbewusst – unsere eigenen Vorstellungen und Erfahrungen mit uns. Dies gilt besonders bei einer Künstlerin wie Kollwitz, die durch Schul- oder Straßennamen, Briefmarken und Reproduktionen ihrer Werke seit Jahrzehnten zu unserem Alltag gehört. Dass sie zu den großen Ausnahmeerscheinungen in der Kunst der Klassischen Moderne zählt, kann dadurch schnell in Vergessenheit geraten. Dabei ist das Werk von Kollwitz experimentierfreudig, unkonventionell und außerordentlich konsequent. Kollwitz weigerte sich, Kunst nur um ihrer selbst willen zu schaffen, und traf daher die radikale Entscheidung, vor allem grafisch zu arbeiten. Sie wählte anti-bürgerliche, letztlich auch politische Themen und verhandelte sie aus neuen Blickwinkeln in einer einprägsamen, bis heute packenden Bildsprache. Ihre Kunst ist, wie große Kunst immer, zeitlos und zeitlos aktuell.“

Kuratorin: Dr. Regina Freyberger (Leiterin Graphische Sammlung ab 1800, Städel Museum)
Gefördert durch: DZ BANK, Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Städelscher Museums-Verein e.V. mit den Städelfreunden 1815
Mit weiterer Unterstützung durch: Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, Wolfgang Ratjen Stiftung, Aventis Foundation
Medienpartner: Süddeutsche Zeitung, ARTE, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

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Endspurt für „Holbein und die Renaissance im Norden“ – Noch vier Wochen im Städel 17.1.2024

PRESSEINFORMATION

ENDSPURT FÜR „HOLBEIN UND DIE RENAISSANCE IM NORDEN“ – NOCH VIER WOCHEN IM STÄDEL

GROSSE ALTMEISTER-AUSSTELLUNG NOCH BIS ZUM 18. FEBRUAR / UMFASSENDES PROGRAMM VOR ORT UND ONLINE / STÄDEL NIGHT. CLUB RENAISSANCE AM 3. FEBRUAR

Nur noch bis zum 18. Februar 2024 präsentiert das Städel Museum die Ausstellung „Holbein und die Renaissance im Norden“ und lädt mit einem abwechslungsreichen Programm ein, mehr über die herausragenden Werke von Hans Holbein d. J., Hans Holbein d. Ä., Hans Burgkmair, Albrecht Dürer und weiteren berühmten Künstlern zu erfahren. Als besonderes Highlight ist nach mehr als 10 Jahren die meisterhafte Holbein-Madonna wieder in Frankfurt zu sehen. In der Ausstellung erwartet die Besucher eine Begegnung mit der faszinierenden Malerei der Renaissance des Nordens, die in Augsburg ihre prachtvolle Blütezeit begann. In den nächsten vier Wochen wird es weitere Überblicksführungen auf Deutsch und Englisch in der Ausstellung, eine Online-Tour, Termine für das Offene Atelier für Kinder sowie eine internationale Tagung geben. Weitere Veranstaltungen und die digitalen Angebote wie das Digitorial® in Deutsch und Englisch, die Audioguide-App oder der Film zur Ausstellung machen die Schau zu einem umfassenden Erlebnis. Mit der großen Party „Städel Night. Club Renaissance“ am Samstag, dem 3. Februar können sich die Besucher auf ein ganz besonderes Veranstaltungshighlight freuen – mit aufregenden Einblicken in die Kunst durch junge Experten, nationalen und internationalen DJs, Drinks, Food und einer außergewöhnlichen Atmosphäre.

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Jubiläumsschenkung: Herausragende Privatsammlung mit Werken von Honoré Daumier im Städel 8.1.2024

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JUBILÄUMSSCHENKUNG: HERAUSRAGENDE PRIVATSAMMLUNG MIT WERKEN VON HONORÉ DAUMIER IM STÄDEL
SCHENKUNG AUS ANLASS DES 125. JUBILÄUMS DES STÄDELSCHEN MUSEUMS-VEREINS / AUSSTELLUNG HONORÉ DAUMIER. DIE SAMMLUNG HELLWIG AB DEM 24. JANUAR IM STÄDEL MUSEUM

Das Städel Museum präsentiert anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Städelschen Museums-Vereins ab dem 24. Januar 2024 eine Ausstellung mit Werken des französischen Künstlers Honoré Daumier (1808–1879). Sie sind Teil der herausragenden privaten Sammlung des Frankfurter Mäzens Hans-Jürgen Hellwig, die zu den bedeutendsten Daumier-Sammlungen außerhalb Frankreichs gehört: Der Bestand umfasst insgesamt 4.200 Lithografien und Holzstiche, 19 Zeichnungen, zwei Gemälde und 36 Bronzeplastiken – viele von ihnen wurden noch nie ausgestellt. Die Privatsammlung besticht durch ihre einzigartige Qualität und bildet die ganze Breite des künstlerischen Gesamtwerks von Honoré Daumier ab. Das Städel Museum stellt mit einer Auswahl von rund 120 Werken die Sammlung Hellwig vor und macht sie erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Als Jubiläumsschenkung geht die Sammlung vollständig an den Städelschen Museums-Verein und von diesem als Dauerleihgabe an das Städel Museum, das sie zukünftig bewahrt, erforscht und vermittelt. Honoré Daumier gehört zu den größten Zeichnern Frankreichs. Als genauer Beobachter und streitbarer Zeitgenosse machte er sich im politischen Paris des 19. Jahrhunderts vor allem mit seinen Karikaturen einen Namen, die er für die Zeitungen La Caricature und Le Charivari schuf. Gefürchtet und geliebt wurde Daumier zum Gewissen einer von sozialen und politischen Umbrüchen und einem tiefgreifenden Wandel gekennzeichneten Epoche. Sein Einsatz für republikanische und liberale Ideen, für die Presse- und Meinungsfreiheit, sein waches Interesse an modernen Neuerungen und sein kritischer, aber auch zutiefst menschlicher Blick auf die Umstände der Zeit werden in seinen Werken eindrücklich sichtbar.

Die Ausstellung im Städel Museum wird gefördert durch den Städelschen Museums-Verein.

Städel Direktor Philipp Demandt über den Mäzen und die Bedeutung der Schenkung für das Städel Museum: „Hans-Jürgen Hellwig ist ein Sammler par excellence: leidenschaftlich, beharrlich, begeisterungsfähig und kenntnisreich. Es ist eine große Freude, dass wir seine exzellente Daumier-Sammlung in einer Auswahl von rund 120 Werken im Städel Museum als erste Ausstellung im neuen Jahr präsentieren können. Eine Schau, die für alle Besucher sinnliches Vergnügen bereithält, den Geist schärft und zur Auseinandersetzung mit Grundfragen unserer Zeit einlädt. Die Sammlung Hellwig ist als Jubiläumsschenkung an den Städelschen Museums-Verein und als Dauerleihgabe an uns eine unschätzbare Bereicherung unserer Sammlungsbestände. Sie wird das Städel Museum dauerhaft zu einem der wichtigsten Orte der Daumier-Forschung in Deutschland machen. Mein tiefempfundener Dank gilt Hans-Jürgen Hellwig, der sich mit seiner Arbeit im Vorstand des Museumsvereins seit Jahrzehnten für die Belange des Städel Museums einsetzt. Mit seiner außerordentlich großzügigen Schenkung schreibt er sich ein in die Geschichte des Mäzenatentums für das Städel, die mit dem Gründer Johann Friedrich Städel begann und bis heute vielfältig fortgeführt wird. Das Museum wird getragen von einem solchen Engagement der Menschen in unserer Stadt.“

Der Sammler Hans-Jürgen Hellwig über die Schenkung: „Viele Sammler beschäftigt die Frage, was einmal aus ihrer Sammlung werden soll. Für mich hat sich diese Frage nicht wirklich gestellt. Ich habe in meinen mehr als 60 Sammlerjahren Kunst ihrer selbst wegen gesammelt und nicht als Kapitalanlage. Und in dem mehr als einem halben Jahrhundert, das ich inzwischen in Frankfurt lebe, habe ich die hiesige großartige Tradition verinnerlicht, dass die Bürger die Kultur- und Sozialeinrichtungen ihrer Stadt nicht nur als öffentliche Aufgabe, sondern auch als eigene Aufgabe ansehen. Die ehemalige Leiterin der Graphischen Sammlung des Städel Museums, Margret Stuffmann, hat mich mit ihrer Kennerschaft der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts als Privatsammler begleitet. Lange hatte ich in Honoré Daumier lediglich den Karikaturisten des politischen Geschehens gesehen. Sie hat mir die Augen für den Künstler Daumier geöffnet: für seine künstlerische Qualität, die in jeder einzelnen Lithografie liegt, für die Breite seines Schaffens, das alle Themen der menschlichen Existenz umfasst, und für seine reichen Kenntnisse der Geschichte und der Kunst. Auch zum Dank dafür soll meine Sammlung dem Städel Museum zukommen – als Schenkung zu meinen Lebzeiten an den Städelschen Museums-Verein.“

Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins e. V., über das Jubiläum und die Schenkung: „In diesem Jahr feiert der Städelsche Museums-Verein den 125. Geburtstag und damit zugleich 125 Jahre Engagement der Frankfurter Bürgerschaft für das Städel Museum. Als Förderverein ist es seit Gründung am 27. Juni 1899 unser erstes Anliegen, das Städel Museum beim Aufbau und Ausbau der Sammlung zu unterstützen – darüber hinaus auch bei wichtigen Forschungsvorhaben oder großen Sonderausstellungen. In mehr als 30 Jahren hat sich unser Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Hellwig um den Städelschen Museums-Verein außerordentlich verdient gemacht: Mit seinem Einsatz für Frankfurt und das Städel Museum macht er deutlich, wie wichtig das bürgerliche Engagement des Einzelnen für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist. Seiner Großherzigkeit verdanken wir diese Ausstellung und vor allem dieses einzigartige Geschenk. Seine eindrucksvolle Daumier-Sammlung wird nun anlässlich unseres Vereinsjubiläums in den Besitz der Stiftung des Städelschen Museums-Vereins übergehen und im Städel Museum bewahrt. Ein wahrhaft großartiger Anlass zum Feiern!“

Den vollständigen Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.

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