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PRESSEINFORMATION
NEUES CLOSE UP „MALEREI & RAUM“
DIGITALE ANWENDUNG IM MUSEUM UND FÜR ZUHAUSE / FÜHRUNGSANGEBOT IM KUNST- UND VERMITTLUNGSRAUM DER SAMMLUNG GEGENWARTSKUNST
Was haben Nägel, Schwämme oder Holz mit Malerei zu tun? Unter dem Titel „Malerei & Raum“ widmet sich das neue CLOSE UP des Städel Museums dieser Frage und zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler die Malerei nach 1945 weiterentwickelten, indem sie die Malerei mit Alltagsmaterialien raumgreifend erweiterten. Die drei im CLOSE UP vorgestellten Werke aus der Sammlung Gegenwartskunst von Günther Uecker (*1930), Yves Klein (1928–1962) und Louise Nevelson (1899–1988) bewegen sich beispielhaft im Spannungsfeld zwischen den physischen Grenzen des Materials und den konzeptuellen Möglichkeiten der Malerei. Im Ansatz greifen Uecker, Klein und Nevelson das tradierte Konzept von Malerei auf, um es zugleich zu brechen. Statt auf Leinwand oder Holz mit Farbe eine malerische Illusion zu erzeugen, montieren sie Gebrauchsgegenstände auf den Bildgrund und erproben die räumlichen Grenzen des Materials. Dabei orientieren sie sich an künstlerischen Bewegungen der Moderne wie Dada und an Konzepten wie dem Readymade, die bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine grundlegende Neuausrichtung malerischer Kunst anstrebten, um einer industrialisierten, technisierten und tiefgreifend modernisierten Gesellschaft gerecht zu werden. Obwohl die drei in CLOSE UP versammelten Arbeiten auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben, geben sie in Materialität und Wirkung Antworten auf die Frage zur Rolle der Malerei in der zeitgenössischen Kunst.
Wie in einer Nahaufnahme widmet sich CLOSE UP einem zentralen Thema der Sammlung Gegenwartskunst – als Kunst- und Vermittlungsraum vor Ort und als digitale Anwendung. Das CLOSE UP „Malerei & Raum“ wird gefördert durch die Interessensgemeinschaft Frankfurter Kreditinstitute.
„Im CLOSE UP ‚Malerei & Raum‘ präsentieren wir drei verschiedene künstlerische Ansätze, wie die Malerei nach 1945 neu gedacht wurde. Anhand bedeutender Werke von Günther Uecker, Yves Klein und Louise Nevelson aus der Sammlung Gegenwartskunst wird dies eindrucksvoll erlebbar. Die Besucherinnen und Besucher des Städel Museums können sich im Kunst- und Vermittlungsraum auf verschiedene Weise dem Thema ‚Malerei & Raum‘ nähern: Die Originale laden zu intensiver Betrachtung ein, die Wandtexte und die vor Ort verfügbare Literatur bieten Hintergrundinformationen zu den Werken, eine digitale Anwendung ermöglicht im Museum sowie Zuhause eine interaktive und spielerische Erkundung der Kunstwerke“,erläutern die Projektleiterinnen Anne Dribbisch, Bildung und Vermittlung, und Gioia Mattner, Volontärin der Sammlung Gegenwartskunst.
Projektleitung: Anne Dribbisch (Städel Museum, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bildung und Vermittlung) und Gioia Mattner (Städel Museum, Volontärin Sammlung Gegenwartskunst)
Konzept: Anne Dribbisch (Städel Museum, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bildung und Vermittlung), Chantal Eschenfelder (Städel Museum, Leitung Bildung und Vermittlung und Digitale Sammlung), Svenja Grosser (Leiterin Sammlung Gegenwartskunst) und Gioia Mattner (Städel Museum, Volontärin Sammlung Gegenwartskunst)
Mit Unterstützung von: Anna Huber (Stellvertretende Leitung Bildung & Vermittlung)
Gefördert durch: Interessengemeinschaft Frankfurter Kreditinstitute GmbH
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FANTASIE UND LEIDENSCHAFT: ZEICHNEN VON CARRACCI BIS BERNINI
10. OKTOBER 2024 BIS 12. JANUAR 2025
Städel Museum, Ausstellungshalle der Graphischen Sammlung
Das Städel Museum präsentiert die großen Meister der Zeichenkunst des italienischen Barocks. Für die Brüder Agostino und Annibale Carracci, Guercino, Stefano della Bella oder Gian Lorenzo Bernini war das Zeichnen ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. In ihren Zeichnungen legten sie nicht nur die Grundlagen für ihre Gemälde, Skulpturen oder Druckgrafiken, sondern stellten auch die Eigenständigkeit des Mediums unter Beweis. Die mit Feder und Pinsel, schwarzer Kreide oder Rötel ausgeführten Blätter sind Skizzen, Studien oder präzise Einzelwerke. Sie beeindrucken durch ihre schwungvolle Linienführung, ihr dramatisches Hell-Dunkel und ihre außergewöhnliche Ausdruckskraft. Parallel zur Buchmesse mit dem diesjährigen Gastland Italien zeigt das Städel Museum vom 10. Oktober 2024 bis zum 12. Januar 2025 in einer Ausstellung 90 dieser bemerkenswerten italienischen Barockzeichnungen aus der eigenen Sammlung und lädt zu einer intimen Begegnung mit den künstlerischen Handschriften einer vergangenen Epoche ein.
Die wissenschaftliche Bearbeitung der Zeichnungen wurde ermöglicht durch die großzügige Förderung der Frankfurter Stiftung Gabriele Busch-Hauck. Im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojekts konnten zahlreiche neue Erkenntnisse zu einzelnen Künstlern und ihrer Arbeitsweise, zu den dargestellten Themen und verwendeten Techniken sowie zeitgenössischen und späteren Sammlern gewonnen werden.
Das 17. Jahrhundert war in Italien eine Zeit der Veränderungen. Die Kunst des Barocks setzte auf Bewegung und Dynamik, Kontraste und das Spiel von Licht und Schatten. Diese Merkmale sind nicht nur in den Gemälden und Skulpturen, sondern auch in den Zeichnungen der Zeit zu beobachten. Die Künstler studierten Einzelmotive, Figurengruppen, Haltungen, Gewänder und Bewegungsabläufe. Sie zeichneten nach der Natur, entwickelten komplexe Bilderzählungen und schufen Entwürfe für großformatige Werke. Die emotionale Bandbreite reicht von zarten und introspektiven bis hin zu ekstatischen, expressiven und teils grausamen Darstellungen. Die Arbeiten auf Papier bildeten vielfach die Grundlage für Gemälde, Skulpturen oder Druckgrafiken und verweisen auf den Austausch zwischen Künstlern und Auftraggebern. Sie sind daher nicht nur Ausdruck individueller künstlerischer Kreativität, sondern auch ein Spiegel größerer kultureller Zusammenhänge.
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REMBRANDTS AMSTERDAM. GOLDENE ZEITEN?
27. NOVEMBER 2024 BIS 23. MÄRZ 2025
Ausstellungshaus
Amsterdam – eine Stadt, viele Gesichter. Im 17. Jahrhundert ist Amsterdam die Metropole Europas. Wirtschaft und Handel boomen, die Bevölkerung wächst rasant, Kunst und Wissenschaft florieren. Eine einflussreiche Bürgerschaft prägt die Geschicke der Stadt, festgehalten in bedeutenden Gemälden der größten niederländischen Meister. Allen voran Rembrandt Harmensz. van Rijn, aber auch die Künstler Jacob Backer, Ferdinand Bol, Govert Flinck, Bartholomeus van der Helst, Nicolaes Eliasz. Pickenoy oder Jan Victors spiegeln in Amsterdamer Gruppenbildnissen das Selbstverständnis der bürgerlichen Stadtgesellschaft. Das Städel Museum präsentiert in Kooperation mit dem Amsterdam Museum vom 27. November 2024 bis 23. März 2025 die Bildniskunst der Rembrandt-Zeit in einer großen Ausstellung. Im Mittelpunkt stehen die herausragenden Gruppenbildnisse des Amsterdam Museums, die höchst selten ausgeliehen und in diesem großen Umfang erstmals in Deutschland zu sehen sind. In Frankfurt werden rund 100 Gemälde, Skulpturen und Druckgrafiken sowie kulturhistorische Gebrauchsgegenstände aus weiteren führenden niederländischen und internationalen Museen vereint, darunter Meisterwerke aus dem Rijksmuseum in Amsterdam, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen oder dem Muzeum Narodowe in Warschau. Dieser Bestand wird durch herausragende Werke Rembrandts und seiner Zeitgenossen aus der Sammlung des Städel Museums ergänzt.
„Rembrandts Amsterdam. Goldene Zeiten?“ wird gefördert durch ING Deutschland, den Städelschen Museums-Verein e. V., die Dagmar-Westberg-Stiftung und die Fontana Stiftung. Weitere Unterstützung erfährt das Vorhaben durch die Ernst von Siemens Kunststiftung.
Die Ausstellung hinterfragt die traditionelle Vorstellung des 17. Jahrhunderts als „Goldenes Zeitalter“ der Niederlande. Die wirtschaftliche und kulturelle Blüte der Rembrandt-Zeit beruhte auch auf einer aggressiven Handelspolitik der Vereinigten Niederlande, deren Grundlage der Aufbau von Kolonien in Asien und Südamerika sowie die Versklavung und Ausbeutung von Menschen war. Kriege, Armut sowie religiöse und politische Verfolgung in Europa sorgten für eine stetig wachsende Migration in die Niederländische Republik, insbesondere nach Amsterdam. Ein starker Arbeitsmarkt und eine im damaligen Europa einzigartige religiöse Toleranz ließen viele auf ein besseres und freieres Leben hoffen, was aber nicht allen gelang. Es ist vor allem die städtische Elite Amsterdams, die sich aufwendig ins Bild setzen ließ: Angehörige der Schützenverbände, Mitglieder der Handwerksgilden und die Vorstände der von der Bürgergesellschaft getragenen sozialen Einrichtungen. Das Städel Museum zeigt diese Repräsentationsgemälde und öffnet den Blick zugleich auf Darstellungen von Angehörigen anderer gesellschaftlicher Gruppen. Es sind Bilder und Geschichten einer pluralen Amsterdamer Gesellschaft, die von Reichtum und Armut, Glück und Verderben, Macht und Ohnmacht berichten.
Städel Direktor Philipp Demandt: „Mit dieser Ausstellung bringen wir Rembrandts Amsterdam ins Städel Museum. Wir werfen einen ungeschönten Blick auf die Amsterdamer Wirklichkeit im 17. Jahrhundert und nehmen Bezug zur aktuellen Diskussion um eine Neubewertung des ‚Goldenen Zeitalters‘ in den Niederlanden. In den Meisterwerken Rembrandts und seiner berühmten Zeitgenossen zeigt sich eine Stadt im Umbruch, gekennzeichnet durch tiefgreifende ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen. Kein anderes Museum der Welt verfügt über mehr Gruppenbildnisse aus dieser Zeit als das Amsterdam Museum. Im Städel bringen wir sie mit weiteren internationalen Leihgaben und dem herausragenden Städel-Bestand an Gemälden und Druckgrafiken Rembrandts zusammen, die schon unser Museumsgründer leidenschaftlich sammelte. Wir danken allen Leihgebern und unseren Förderern für ihre Bereitschaft, uns bei dieser Schau großzügig zu unterstützen. Es ist ihr Engagement, das dieses ambitionierte Ausstellungsprojekt möglich macht.“
„Amsterdam ist europäische Metropole, allseits beliebtes Reiseziel und die Heimat von Kunst und Kultur, damals wie heute. Zu Lebzeiten Rembrandts erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Davon und von den Auswirkungen wird uns diese Ausstellung erzählen. Nachdem wir bereits im Jahr 2021 Rembrandt als einzigartige Künstlerpersönlichkeit im Städel Museum kennenlernen konnten, tauchen wir nun ein in die Stadt, in der er mit vielen anderen wegweisenden Künstlern lebte und wirkte. Als ING Deutschland ist es uns eine Freude, diese Ausstellung zu unterstützen und dem Städel-Publikum einmal mehr niederländische Kunst zugänglich zu machen“, erläutert Nick Jue, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland, das Engagement.
Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins e. V., über die Ausstellung: „‚Rembrandts Amsterdam‘ bildet den Höhepunkt des Jubiläumsjahres des Städelvereins. Seit 125 Jahren stärken wir das Städel Museum in all seinen Vorhaben, und die in der Ausstellung präsentierten Kunstwerke Rembrandts aus der Städel Sammlung sind gleichsam Abbild dieses außerordentlichen privaten Engagements. Wir freuen uns, dass dieser große Meister der niederländischen Kunst zusammen mit vielen seiner Künstlerkollegen wieder im Zentrum einer großen Ausstellung steht. Wir werden ein Bild von Rembrandts Amsterdam sehen, das für viele überraschend sein wird.“
„Unsere Stiftungsgründerin Dagmar Westberg war eine große Mäzenin und Freundin des Städel Museums. Es war vor allem die Kunst der Alten Meister, die sie zeitlebens begeisterte und mit der sie die Sammlung des Museums bedachte. Die Förderung der Ausstellung ‚Rembrandts Amsterdam‘ entspricht ihrem Wunsch, die Faszination altmeisterlicher Malerei einem breiten Publikum zu vermitteln und die Geschichten hinter den Kunstwerken zu erzählen. Die Dagmar-Westberg-Stiftung wünscht dem Städel Museum viel Erfolg und viele interessierte Besucherinnen und Besucher“, so Daniel Hoster, Vorsitzender des Vorstands der Dagmar-Westberg-Stiftung.
„Das holländische Gruppenporträt entstand im Wesentlichen in Amsterdam. Es ist das wohl markanteste Beispiel der niederländischen Kunst der Rembrandtzeit und nur durch die besonderen Bedingungen der zutiefst bürgerlich und protestantisch geprägten Handelsstadt Amsterdam zu erklären. Die Stadt stieg in dieser Zeit als wahre Boomtown zur Welthandelsmetropole auf. Die regierende Elite feierte sich und ihren Einsatz für die Stadt in repräsentativen Gemälden, hergestellt von den führenden Künstlern. Die traditionelle Selbstverständlichkeit, mit der – auch durch diese Werke – der Begriff ‚Goldenes Zeitalter‘ in den Niederlanden bis vor wenigen Jahren angewendet wurde, ist brüchig geworden. Unsere Ausstellung reagiert auf diese Veränderung, indem sie auch jene Menschen der Stadt vorstellt, die zu dieser Zeit als ‚nicht bildwürdig‘ galten und deswegen in vielen Gemälden kaum porträthafte Spuren hinterlassen haben. Es ist dennoch eine überfällige und lohnenswerte Suche, mit der wir Rembrandts Amsterdam besser verstehen lernen“, erläutert Jochen Sander, Kurator der Ausstellung, Stellvertretender Direktor und Sammlungsleiter für Holländische, Flämische und Deutsche Malerei vor 1800 am Städel Museum.
Gefördert durch: ING Deutschland, Städelscher Museums-Verein e. V., Dagmar-Westberg-Stiftung, Fontana Stiftung
Mit weiterer Unterstützung durch: Ernst von Siemens Kunststiftung
Die vollständige Presseinformation finden Sie hier als PDF.
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PARTNERSCHAFT VEREINBART: STÄDEL UND FRESENIUS
Das Städel Museum und Fresenius vereinbaren für die nächsten zwei Jahre eine Partnerschaft und bekräftigen damit ihren gemeinsamen Auftrag für die Gesellschaft. Als älteste deutsche Museumsstiftung wird das Städel durch Unternehmen, Stiftungen, private Förderer sowie durch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen getragen. Das Städel Museum versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit seiner Sammlung aus über 700 Jahren Kunst, großen Sonderausstellungen, einem Bildungsprogramm und digitalen Angeboten ermöglicht es – ganz im Sinne seines Stifters Johann Friedrich Städel – einen einzigartigen Zugang zur Kunst über Generationen, Epochen und Stilrichtungen hinweg. Für das Gesundheitsunternehmen Fresenius steht das Wohl der Menschen im Mittelpunkt. Seit mehr als 100 Jahren folgt Fresenius dem Anspruch, Leben zu retten und die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Für das Unternehmen ist die Partnerschaft mit dem Städel Museum Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung und ein Zeichen der Verbundenheit mit der Rhein-Main-Region. Hier wurde das Unternehmen gegründet, hier befindet sich die Konzernzentrale und hier sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Hause. Mit dieser Partnerschaft bekennt sich Fresenius zu Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums zum Start der Partnerschaft mit Fresenius: „Unser Stifter Johann Friedrich Städel hatte vor mehr als 200 Jahren die visionäre Idee, seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit zu schenken und begründete damit das Städel Museum. Bis heute ist er damit für viele ein Vorbild in Weitsicht und Großzügigkeit. Diesem Handeln zum Wohle der Gesellschaft fühlen sich unsere Partner und Förderer verpflichtet, in dem auch sie ihr Städel unterstützen. Als unser neuer Corporate Partner schließt sich Fresenius diesem besonderen Engagement an. Als Museum haben wir einen gesellschaftlichen Auftrag: Wir vermitteln Wissen und machen Kunst vielfältig erlebbar. Dass wir mit Fresenius einen Partner gewinnen konnten, der uns dabei unterstützt, freut mich sehr.“
Michael Sen, Vorstandsvorsitzender Fresenius, über die Partnerschaft: „Die Förderung und Finanzierung der Künste ist eine wesentliche Voraussetzung für eine vielfältige, aufgeschlossene und pluralistische Gesellschaft. Institutionen wie das Städel Museum machen Kunstwerke von Weltrang für jedermann zugänglich – eine Aufgabe, die auch Fresenius am Herzen liegt. Committed to Life – das Leben der Menschen verbessern – so lautet unser Anspruch. Dazu leisten auch Kunst und die Arbeit des Städel Museums einen wichtigen Beitrag. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer so herausragenden Kultureinrichtung.“
Als neuer Corporate Partner ab August 2024 wird Fresenius das Städel Museum in seiner Museumsarbeit unterstützen. Darüber hinaus wird Fresenius gemeinsam mit dem Städel Museum unter anderem Veranstaltungsformate entwickeln, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzigartige Zugänge zur Sammlung ermöglichen, die von der Kunst des Spätmittelalters über die Renaissance, den Barock und die Klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart reicht.
PARTNERSCHAFT VEREINBART: STÄDEL UND FRESENIUS
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Information: staedelmuseum.de
Besucherservice: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: Aktuelle Informationen zu besonderen Öffnungszeiten unter staedelmuseum.de
@staedelmuseum auf Social Media: #staedel auf Instagram / YouTube / TikTok / Facebook / LinkedIn / STÄDEL STORIES: Noch mehr Geschichten und Hintergründe zur Sammlung und den
JUBILÄUMSERWERBUNG: BEDEUTENDE BRONZEPLASTIK VON REMBRANDT BUGATTI IM STÄDEL
ERWERBUNG DES „FRESSENDEN LÖWEN“ AUS DER SAMMLUNG VON ALAIN DELON AUS ANLASS DES 125. JUBILÄUMS DES STÄDELSCHEN MUSEUMS-VEREINS
Der Städelsche Museums-Verein feiert sein 125-jähriges Bestehen mit einer bedeutenden Erwerbung: der Bronzeplastik Fressender Löwe von Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit dieser Figur aus dem Jahr 1908 erhält das Frankfurter Städel Museum ein Hauptwerk des italienischen Künstlers und kann seinem Publikum nun – als eines von nur zwei Museen in Deutschland – eine Bronze dieses herausragenden Bildhauers präsentieren. Die Plastik wurde vom Städelschen Museums-Verein mit Mitteln von Volker Westerborg und privaten Spenden erworben. Zuvor gehörte der Fressende Löwe zur Kunstsammlung des Schauspielers Alain Delon, der eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Werken Rembrandt Bugattis besitzt. Im Städel Museum waren Plastiken des Bildhauers zuletzt im Jahr 2020 in der Sonderausstellung „En Passant. Impressionismus in Skulptur“ zu sehen. Die Jubiläumserwerbung gelangt als Leihgabe des Fördervereins in die Sammlungspräsentation „Kunst der Moderne“ des Städel Museums und ist im Impressionisten-Saal im Dialog mit Plastiken von Edgar Degas und Auguste Rodin zu sehen. Der Städelsche Museums-Verein wurde am 27. Juni 1899 gegründet und ist damit heute einer der ältesten und größten Fördervereine eines deutschen Museums.
„Rembrandt Bugatti zählt zu den größten bildhauerischen Talenten der Kunstgeschichte. Bis zu seinem frühen Tod mit 31 Jahren schuf er ein unvergleichliches Gesamtwerk von etwa 300 Plastiken, unter denen der Fressende Löwe aus der Sammlung von Alain Delon eine der wichtigsten ist. Wie stets hat Bugatti in nur einem Arbeitsgang von wenigen Stunden das Wesen, die Erscheinung und die Anspannung seines Modells in ein plastisches Werk übertragen, das die Grenzen von Gegenstand und Abstraktion sprengt und aufzulösen scheint. Der Fressende Löwe ist ein Meilenstein der Skulptur im frühen 20. Jahrhundert und ein außerordentlicher Zugewinn für das Städel Museum. Meine Glückwünsche gelten dem Städelschen Museums-Verein für diese besondere Jubiläumserwerbung. Danken möchte ich zudem Véronique Fromanger, Paris, und Edward Horswell, Sladmore Gallery London, für ihre selbstlose Begleitung dieses exzeptionellen Ankaufes“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.
„Seit 125 Jahren unterstützt der Städelsche Museums-Verein das Städel Museum durch Erwerbungen bei der Ergänzung seines Sammlungsbestandes, bei publikumswirksamen Sonderausstellungen oder Forschungs- und Restaurierungsvorhaben. Mit dem Ankauf dieser herausragenden Skulptur von Rembrandt Bugatti anlässlich unseres Jubiläums können wir unseren Förderauftrag einmal mehr bekräftigen. Als Vorsitzende danke ich den mehr als 10.000 Mitgliedern und Kunstfreunden von Herzen für ihren Einsatz. Sie zeigen vorbildhaft, wie bürgerschaftliches Engagement für das Städel Museum aussehen kann“, sagt Sylvia von Metzler, Vorsitzende des Vorstands des Städelschen Museums-Vereins.
Maßgeblich ermöglicht wurde die Erwerbung durch eine großzügige Spende von Volker Westerborg (1940–2022), der sowohl das Städel Museum als auch den Städelschen Museums-Verein bedacht hat. Westerborgs Förderschwerpunkt lag auf Werken von Künstlern, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben verloren haben und deren Gedenken an die Folgen des Krieges gemahnen sollte. Zuvor konnte dank Westerborgs Unterstützung das Gemälde Astrale Komposition VI, 1912 von Wilhelm Morgner erworben werden. Mit einem Hauptwerk von Rembrandt Bugatti, der sich 1916 unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges das Leben nahm, entspricht und würdigt das Städel Museum erneut Westerborgs Mäzenatentum.
Den vollständigen Pressetext finden Sie hier.
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DIE BILDUNGSWOCHE LÄDT KINDER UND JUGENDLICHE KOSTENFREI INS STÄDEL MUSEUM EIN
VOM 8. BIS 11. JULI FINDET DIE BILDUNGSWOCHE UNTER DEM MOTTO „UNIVERSUM DER KUNST. STÄDEL OHNE GRENZEN“ STATT
„Universum der Kunst. Städel ohne Grenzen“: Die Teilnehmer der diesjährigen Bildungswoche im Städel Museum erwartet vom 8. bis 11. Juli wieder ein Museumsbesuch der besonderen Art. Gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank Rhein/Main lädt das Städel Museum bereits zum zwölften Mal zur groß angelegten und kostenfreien Bildungswoche ein. In der letzten Woche vor den Sommerferien wird das Museum zum „Städel ohne Grenzen“, einem interaktiven Lernort, an dem die jungen Gäste auf spielerische Art die Städel Sammlung und die Vielfalt der Kunst erleben können. Die fächerübergreifenden Themen der Bildungswoche sollen Neugier auf Kunst wecken und historische sowie aktuelle gesellschaftliche Zusammenhänge veranschaulichen: Werke und Themen werden von jungen Kunstvermittlern an Wissensstationen in der Dauerausstellung vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert. Altersgerechte spielerische Stationen sowie kreative Workshops fördern handlungsorientiertes Lernen, gestalterische Auseinandersetzung und praktisches Vertiefen. Teil des Programms ist u. a. das neue Game STÄDEL UNIVERSE, mit dem Schüler der Sekundarstufe II ausgewählte Werke selbstständig mit ihrem Smartphone entdecken können. Die Teilnahme an der Bildungswoche ist für alle Schulklassen, Kita- und Hortgruppen nach Anmeldung kostenlos.
„Die Bildungswoche im Städel Museum bietet Kindern und Jugendlichen jedes Jahr die Gelegenheit, der Welt der Kunst zu begegnen – und das dank der großzügigen Unterstützung unseres Partners, der Frankfurter Volksbank Rhein/Main. Das kostenfreie Programm lädt die jungen Teilnehmer ein, die beeindruckende Städel Sammlung zu erkunden, mit Kunst aus über 700 Jahren. Die Werke erzählen faszinierende Geschichten über unsere Gesellschaft und ihre Entwicklung. Es ist eine einmalige Chance, in ein Universum der Kunst einzutauchen und ihre erstaunliche Vielfalt und Kraft zu entdecken – ganz spielerisch ist das nun auch mit dem neuen Game STÄDEL UNIVERSE möglich“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.
Veranstaltungsdauer: 8. bis 11. Juli 2024, jeweils zwischen 9.00 und 14.00 Uhr
Familiensonntag am 14. Juli 2024 zwischen 10.00 und 18.00 Uhr
Programm: Online unter staedelmuseum.de/bildungswoche
Anmeldung: Nur angemeldete Gruppen können an der Bildungswoche teilnehmen. Gruppentickets sind online buchbar unter https://shop.staedelmuseum.de/bildungswoche2024
Den vollständigen Pressetext können Sie hier als PDF herunterladen.
Geschäftsbericht 2023
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LETZTE CHANCE: NOCH ZWEI WOCHEN „KOLLWITZ“ IM STÄDEL
Noch bis zum 9. Juni zeigt das Städel Museum die Ausstellung „KOLLWITZ“ und lädt ein, die Vielfalt, Sprengkraft und Modernität der Künstlerin Käthe Kollwitz zu entdecken. In den nächsten zwei Wochen wird es noch Workshops und zahlreiche Überblicksführungen auf Deutsch und Englisch sowie Online-Touren geben. Zu einem umfassenden Besuchserlebnis wird die Schau durch die digitalen Angebote wie das Digitorial® in Deutsch und Englisch oder den Film zur Ausstellung sowie durch weitere Veranstaltungen, etwa eine Lesung in der Romanfabrik mit Birgitta Assheuer und Wolfram Koch.
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