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Städel Newsroom Städel Museum

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Neue Leitungen in den Presse- und PR-Abteilungen von Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt 15.3.2019

Pamela Rohde hat zum 15. März diesen Jahres die Leitung der Abteilung Presse und Onlinekommunikation des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung übernommen. Sie zeichnet damit für die strategische Entwicklung und operative Umsetzung sämtlicher PR-Maßnahmen der Sammlungsbereiche und Sonderausstellungen in beiden Häusern verantwortlich. Sie tritt in dieser Position die Nachfolge von Axel Braun (Leiter für Kommunikation, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main) an.

Johanna Pulz übernimmt die Leitung der Abteilung Presse/PR der Schirn Kunsthalle Frankfurt und ist damit für die konzeptuelle Planung und Durchführung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den Ausstellungen und weiteren Projekten der Schirn zuständig.

Fünf Jahre verantwortete Pamela Rohde die Leitung der Presse/PR der Schirn Kunsthalle Frankfurt. In dieser Position kommunizierte sie zahlreiche Ausstellungen, darunter „Basquiat. Boom for Real“ (2018), „Magritte. Der Verrat der Bilder“ (2017), „Ulay Life-Sized“ (2016), „Doug Aitken“ (2015), „German Pop“ (2014) oder „Esprit Montmartre. Die Bohème in Paris um 1900“ (2014), sowie Sonderprojekte wie die Eröffnung der MINISCHIRN oder die Sanierung der Schirn. In ihren Bereich fielen u. a. auch das Schirn Magazin und die Konzeption neuer Video- und Bewegtbild-Formate. Von 2011 bis 2013 war sie als Mitarbeiterin für Presse und Kommunikation im zweitgrößten deutschen Museumsverbund, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, tätig und hat dort die Onlinekommunikation sowie begleitende digitale Projekte aufgebaut und umgesetzt. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für internationale kunst- und kulturpolitische Ausstellungsprojekte und Initiativen in der Generaldirektion des Verbundes. Pamela Rohde studierte Kunstgeschichte und Angewandte Linguistik mit Schwerpunkt Unternehmenskommunikation.

Bereits seit 2016 ist Johanna Pulz für die Schirn Kunsthalle Frankfurt tätig, seit 2018 als Stellvertretende Leitung Presse/PR. Sie betreute die Presse- und PR-Arbeit zu Ausstellungen wie etwa jüngst „Nathalie Djurberg & Hans Berg. A Journey Through Mud and Confusion with Small Glimpses of Air“ (2019), „Glanz und Elend in der Weimarer Republik. Von Otto Dix bis Jeanne Mammen“ (2017), „PEACE“ (2017), „Giacometti-Nauman“ (2016) oder „ICH“ (2016). Zuvor arbeitete sie von 2012 bis 2015 in der Abteilung Presse und Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und hat dort zahlreiche Kommunikationskonzepte für die Ausstellungen und Projekte der 14 Museen und Institutionen des Verbundes entwickelt und umgesetzt. Von 2010 bis 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neuen Sammlung in München. Johanna Pulz studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Kommunikationswissenschaften.

PRESSEKONTAKTE LEITUNG – STÄDEL MUSEUM, LIEBIEGHAUS SKULPTURENSAMMLUNG UND SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

STÄDEL MUSEUM UND LIEBIEGHAUS SKULPTURENSAMMLUNG Pamela Rohde, Leitung Presse und Onlinekommunikation STÄDEL MUSEUM Dürerstraße 2, 60596 Frankfurt am Main, Telefon +49(0)69-605098-170, Fax +49(0)69-605098-188, E-Mail: rohde@staedelmuseum.de

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT Johanna Pulz, Leitung Presse/PR SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT Römerberg, 60311 Frankfurt am Main, Telefon +49(0) 69 29 98 82-148, Fax +49(0)69 29 98 82-240, E-Mail: johanna.pulz@schirn.de

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Picasso. Druckgrafik als Experiment 5.3.2019

PRESSEINFORMATION

Pablo Picasso (1881–1973) gilt als Inbegriff des modernen Künstlergenies. Mit unermüdlicher Kreativität und Schaffenskraft bediente er sich scheinbar mühelos aller Gattungen, Techniken und Materialien. Vom 3. April bis 30. Juni widmet sich die Graphische Sammlung des Städel Museums mit der Ausstellung „Picasso. Druckgrafik als Experiment“ speziell dem druckgrafischen Œuvre des Künstlers. Präsentiert werden mehr als 60 Werke Picassos aus dem Bestand der Graphischen Sammlung, ergänzt durch einzelne Leihgaben aus dem Museum Ludwig, Köln, und aus Privatbesitz. Die Auswahl lässt Picassos gesamte druckgrafische Entwicklung von den frühen Pariser Jahren bis in sein Spätwerk anschaulich werden.
Ob Radierung, Kaltnadel, Lithografie oder Linolschnitt, mit nie schwindender Neugier und Virtuosität eignete sich Picasso unterschiedlichste druckgrafische Verfahren an und befragte auf immer neue, experimentelle Weise das einmal Gefundene. Die Ausstellung ist nach den verschiedenen Drucktechniken gegliedert, die immer auch eng mit der Biografie des Künstlers verknüpft sind. Die grafische Folge Suite Vollard, die Picasso zwischen 1930 und 1937 schuf und mit der er die Vielfalt der Tiefdruck-Verfahren in Gänze künstlerisch ausschöpfte, erhält einen eigenen Abschnitt in der Ausstellung.

„Das Städel Museum bewahrt in seinem Bestand ein exzeptionelles Konvolut an Druckgrafik von Picasso. Nicht ohne Grund gehört die Graphische Sammlung des Städel zu den bedeutendsten Sammlungen ihrer Art in Deutschland. Mit der Ausstellung ‚Picasso. Druckgrafik als Experiment‘ präsentieren wir nun eine Auswahl dieser herausragenden Werke aus der Hand Picassos, die aufgrund ihrer empfindlichen Beschaffenheit nicht dauerhaft gezeigt werden können. Für unsere Besucherinnen und Besucher ist das eine besondere, wenn nicht sogar einmalige Gelegenheit“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

„Insbesondere das druckgrafische Werk legt Zeugnis von Picassos schöpferischer Kraft ab. Die schwierigen technischen Verfahren verlangen vom Künstler große Sorgfalt bei seiner Arbeit, zugleich zeigen uns die Blätter aber auch Picassos oft spielerischen Wagemut im Umgang mit neuen Medien und seine immerwährende Freude am Experiment“, erläutert die Kuratorin der Ausstellung, Theresa Nisters.

Frühwerk
Die Ausstellung beginnt mit einem Hauptwerk aus dem druckgrafischen Œuvre Picassos, dem großformatigen und bildmäßig ausgearbeiteten Blatt Le Repas frugal (Das karge Mahl) aus dem Jahr 1904. Der Künstler – eben in Paris niedergelassen – widmete sich der Druckgrafik erstmals ausgiebig in der Technik der Radierung und schuf auf Anhieb ein Meisterwerk. Le Repas frugal entstand am Wendepunkt von Picassos Blauer zur Rosa Periode, in der er sich motivisch zunehmend dem Universum des Zirkus zuwandte. Die dargestellten Akrobaten und Harlekine dienten ihm dabei als Sinnbild für die prekäre, gewissermaßen „heimatlose“ Stellung des Künstlers in seiner Zeit.
Wie Le Repas frugal ist die ein Jahr später entstandene Radierung Salomé, 1905, nicht in eine für die Radiertechnik klassische Kupfer-, sondern in eine Zinkplatte geritzt, die zudem Kratzer und Spuren früherer Benutzung zeigt. Die Tatsache, dass Picasso dieselbe Platte mehrmals verwendete, wurde einerseits häufig als Indiz für seine angespannte finanzielle Lage zu jener Zeit gedeutet. Andererseits demonstrierte er seine bereits im Alter von 24 Jahren ausgeprägte Könnerschaft, indem er die vorhandenen Schraffen und Verfärbungen virtuos in die neue Komposition integrierte.

Suite Vollard
Der zentrale Mittelraum der Ausstellungshalle zeigt eine exemplarische Auswahl von 23 Blättern aus der Suite Vollard, darunter die meisterhafte Mezzotinto-Arbeit Minotaure aveugle guidé par une Fillette dans la Nuit (Der blinde Minotaurus von einem Mädchen durch die Nacht geführt) aus dem Jahr 1934. Die insgesamt 100 Radierplatten der zwischen 1930 und 1937 geschaffenen Serie entstanden in einer turbulenten Zeit im Leben des damals 50-jährigen Künstlers, der sich von seiner Ehefrau Olga Kokhlova trennte und eine Beziehung zur jungen Marie-Thérèse Walter führte. Diese Erfahrungen verarbeitete Picasso in der druckgrafischen Serie. Sie umfasst zentrale und wiederkehrende Sujets in Picassos Œuvre: das Verhältnis von Künstler, Modell und Kunstwerk, Szenen aus dem Atelier des Bildhauers, der Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau sowie der Mythos vom Minotaurus. Die Bedeutung der Suite besteht jedoch nicht nur in ihrem thematischen, sondern auch in ihrem technischen Spektrum. Erstmals schöpfte Picasso hier die ganze Bandbreite des Tiefdrucks aus. Durch die Begegnung mit dem Pariser Drucker Roger Lacourière Ende 1934 hatte er neue Techniken wie die Aquatinta, das Mezzotinto oder das Zuckeraussprengverfahren kennengelernt, deren malerisch-flächige Effekte dem grafischen, klaren Lineament der Radierungen kontrastreich gegenüberstehen. Die Suite Vollard belegt damit Picassos außergewöhnliches handwerkliches Geschick und seine große Experimentierfreude.

Sueño y mentira de Franco (Traum und Lüge Francos)
Als Picasso im Jahr 1937 die Suite Vollard abschloss, hatte er bereits mit der Arbeit an einer anderen Radierfolge unter dem Titel Sueño y mentira de Franco (Traum und Lüge Francos) begonnen. Nachdem im Sommer 1936 der Spanische Bürgerkrieg ausgebrochen war, bat Anfang des Jahres 1937 eine Gruppe spanischer Delegierter den berühmten Künstler um einen Beitrag für den spanischen Pavillon auf der im Sommer stattfindenden Pariser Weltausstellung. Unverzüglich begann Picasso mit der Arbeit an dem Radierzyklus Traum und Lüge Francos, lehnte den Auftrag für ein großformatiges Gemälde jedoch ab. Als am 26. April 1937 die baskische Kleinstadt Gernika durch einen Luftangriff der nationalsozialistischen Legion Condor und des italienischen Corpo Truppe Volontarie zerstört wurde, änderte der spanische Künstler seine Meinung und schuf unter dem Eindruck des Schreckens innerhalb kürzester Zeit das Monumentalwerk Guernica (1937, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid). Nach Vollendung des Gemäldes setzte Picasso seine Arbeit an den beiden Radierplatten von Traum und Lüge Francos fort. Anders als ursprünglich vorgesehen, wurden deren Einzelbilder schließlich nicht für separate Postkartenmotive auseinandergeschnitten, sondern zusammen mit einem selbstverfassten Gedicht des Künstlers in einer von ihm gestalteten Umschlagmappe zugunsten der republikanischen Regierung Spaniens auf der Weltausstellung verkauft. Anlässlich der aktuellen Schau hat die Graphische Sammlung ein seltenes Exemplar des vollständigen Mappenwerks als großzügige Schenkung erhalten und kann dieses zusammen mit den beiden aus dem Kölner Museum Ludwig geliehenen Druckplatten in der Ausstellung präsentieren.

Lithografien
Im linken Seitenflügel der Ausstellungshalle wird Picassos lithografisches Werk vorgestellt. Nachdem die verschiedenen Techniken des Tiefdrucks sein druckgrafisches Schaffen für fast 50 Jahre beherrscht hatten, widmete sich der Künstler nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erstmals ernsthaft einem anderen Verfahren, der Lithografie. Der Künstler eignete sich die Möglichkeiten des Flachdrucks sehr schnell an und schöpfte dessen Variantenreichtum in einer Vielzahl von Arbeiten aus. Für über ein Jahrzehnt dominierte die Lithografie daraufhin seine Druckgrafik. Die Motive dieser Zeit sind fröhlich und zeigen Darstellungen seiner Lebensgefährtinnen, des Stierkampfs sowie antikisierender Bacchanten, Faune und Satyrn. Dabei experimentierte Picasso mit unüblichen Werkzeugen wie Schabern und Kratzeisen und dem Gebrauch unkonventioneller Lösungsmittel zur Vorbereitung des Druckprozesses. Der Künstler versuchte sich zudem in unterschiedlichen Verfahren des Umdrucks und verwendete insbesondere nach seinem Umzug an die Côte d’Azur Ende der 1940er-Jahre neben dem herkömmlichen Lithostein auch leichter transportierbare Zinkplatten als Druckstöcke.

Linolschnitte
Im gegenüberliegenden Seitenflügel der Ausstellungshalle schließen die farbintensiven Linolschnitte aus Picassos Spätwerk die Ausstellung ab. Von 1954 an widmete er sich dieser Hochdrucktechnik, die bis dahin kein Renommee als künstlerisches Medium besessen hatte. Der inzwischen über 70-jährige Künstler verhalf dem Linolschnitt zu einer ungeahnten Blüte – in nur zehn Jahren entstanden aus seiner Hand mehr als 200 Werke. Der Linolschnitt erlaubte es Picasso, Bildmotive aus großen, strahlenden Farbflächen zu gestalten, wobei er eigene, innovative Vorgehensweisen entwickelte. Für das jüngste Blatt der Ausstellung, L’Étreinte II (Die Umarmung), 1963, entwickelte Picasso ein vollkommen neuartiges Linolschnitt-Verfahren, bei dem es ihm gelang, die technischen Eigenheiten von Hoch-, Tief- und Flachdruck eindrucksvoll zusammenzuführen. Somit resümiert L’Étreinte II anschaulich die Experimentierfreude des Künstlers im Umgang mit den druckgrafischen Verfahren.

PICASSO. DRUCKGRAFIK ALS EXPERIMENT

Ausstellungsdauer: 3. April bis 30. Juni 2019

Kuratorin: Dr. Theresa Nisters (Städel Museum)
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Information: www.staedelmuseum.de
Besucherservice und Führungen: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de

Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr, montags geschlossen
Sonderöffnungszeiten (10.00–18.00): Fr, 19.4., So, 21.4., Mo, 22.4., Mi, 1.5., Do, 30.5. So, 9.6., Mo, 10.6., Do, 20.6.

Eintritt: Sa, So + Feiertage 16 Euro, ermäßigt 14 Euro, Di – Fr 14 Euro, ermäßigt 12 Euro; Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf: shop.staedelmuseum.de

Überblicksführungen durch die Ausstellung: Freitags 19.00 Uhr (außer 19.4.), sonntags 14.00 Uhr sowie Freitag, 19.4. und Montag, 22.4. 14.00 Uhr
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.

Social Media: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #staedel und #picasso

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Veranstaltungsprogramm April 2019 5.3.2019

Veranstaltungsprogramm April 2019

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Bereits mehr als 100.000 Besucher in der Ausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ 19.2.2019

Frankfurt am Main, 19. Februar 2019. Seit Eröffnung ist das Interesse an der umfangreichen Einzelausstellung über die Malerin Lotte Laserstein (1898–1993) ungebrochen. Bereits mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ im Städel Museum gesehen. Lasersteins Œuvre gehört zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre und zeichnet sich durch ebenso sensibel wie eindringlich gestaltete Porträts aus den späten Jahren der Weimarer Republik aus. Die Schau baut auf den Sammlungsbeständen des Städel Museums auf, das mit den Gemälden Russisches Mädchen mit Puderdose von 1928 und Junge mit Kasper-Puppe (Wolfgang Karger) von 1933 in den vergangenen Jahren wichtige Arbeiten der Künstlerin erwerben konnte. Noch bis zum 17. März 2019 nimmt die Ausstellung anhand von rund 40 Gemälden und Zeichnungen Lasersteins künstlerische Entwicklung in den Blick. Der Fokus liegt auf ihren Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre, die den Glanzpunkt ihres Schaffens markieren. „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in Deutschland außerhalb Berlins. Außerordentlich hoch ist auch die Nachfrage nach Überblicksführungen durch die Ausstellung. Eine frühzeitige Buchung sei deshalb empfohlen.

„Dass die Ausstellung schon mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher begeistert hat, erfüllt mich persönlich mit großer Freude und bestärkt mich in meiner programmatischen Ausrichtung. Das Œuvre von Lotte Laserstein ist nicht nur eine der großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie lohnend es ist, den Kanon der Kunstgeschichte immer wieder neu zu hinterfragen. Es ist mein Anliegen, unserem Publikum auch zukünftig weitere unbekannte oder bislang wenig beachtete künstlerische Positionen vorzustellen, und dabei den Fokus verstärkt auch auf Künstlerinnen zu legen. Den Kuratoren Alexander Eiling und Elena Schroll ist mit dieser Ausstellung eine überzeugende und einfühlsame Präsentation gelungen, die, begleitet von einem umfassenden Bildungs- und Vermittlungsprogramm, uns allen eine intensive Begegnung mit dem Werk dieser herausragenden Künstlerin ermöglicht. Wir freuen uns sehr, dass die Ausstellung im Anschluss an Frankfurt ab dem 5. April – noch dazu in erweitertem Umfang – in der Berlinischen Galerie zu sehen sein wird und Lotte Laserstein damit gleichsam in ihre Heimatstadt zurückkehrt“, so Städel Direktor Philipp Demandt.

Durch Porträts ihrer Zeitgenossen machte sich die Malerin Lotte Laserstein im pulsierenden Berlin der Weimarer Republik einen Namen. In ihren Gemälden zeigte die Künstlerin das sie umgebende Berliner Leben, richtete dabei den Fokus auf Darstellungen der sogenannten „Neuen Frau“ und fing ihre Bildmotive mit einem dezidiert weiblichen Blick ein. Erfolgreich beteiligte sie sich an zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben und erhielt viel Lob von der Kunstkritik. Nach der frühen Anerkennung endete ihre Karriere jedoch schlagartig: Aufgrund der politischen Bedingungen im Nationalsozialismus wurde die Malerin, die zwar christlich getauft war, doch aufgrund ihrer Großeltern als jüdisch deklariert wurde, zunehmend aus dem öffentlichen Kulturbetrieb ausgeschlossen. 1937 gelang es ihr, Deutschland zu verlassen und nach Schweden zu emigrieren, wo sie allerdings nicht mehr an ihre frühen Erfolge anknüpfen konnte. Abgeschnitten von der internationalen Kunstszene geriet ihr Werk weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung. In den Fokus der Aufmerksamkeit rückte Laserstein im Jahr 2010 mit dem Ankauf eines ihrer Hauptwerke durch die Berliner Nationalgalerie, Abend über Potsdam von 1930, welches auch in der Frankfurter Ausstellung zu sehen ist.

Die Bilder Lasersteins stehen stilistisch der Neuen Sachlichkeit nah, doch passen sie nicht recht in diese kunsthistorische Kategorie. Im Hinblick auf Sujets und Grundhaltung lassen sich in Lasersteins Arbeiten zwar Anklänge an diese Kunstströmung finden, doch ist ihr Malstil weder objektivierend unterkühlt noch gesellschaftskritisch überzeichnet, wie für die Neue Sachlichkeit typisch. Ihre Malweise verbleibt stets realistisch, mit teilweise spätimpressionistisch lockerem Pinselduktus und einem sorgsam komponierten Bildaufbau. Insgesamt ist der Einfluss ihrer akademischen Ausbildung – zu der sich Frauen damals gerade erst den Zugang erkämpft hatten – in ihren Werken deutlich erkennbar, weshalb ihr Stil als akademischer Realismus bezeichnet werden kann. Obwohl handwerklich traditionell, waren ihre Bilder inhaltlich von großer Aktualität.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die Rudolf-August Oetker-Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Zusätzliche Unterstützung erfährt die Schau durch die Stadt Frankfurt am Main.
Nach ihrem Auftakt im Frankfurter Städel Museum wandert die Ausstellung weiter an die Berlinische Galerie. Dort wird die Ausstellung unter anderem um Exilwerke von Lotte Laserstein ergänzt und ist dort vom 5. April bis 12. August 2019 zu sehen.

Um vertiefte Informationen zu den einzelnen Werken zu erlangen, gibt es noch die Möglichkeit, an einigen Überblicksführungen teilzunehmen. Tickets hierfür sind ab zwei Stunden vor Führungsbeginn an der Museumskasse erhältlich.
Tickets vor Ort kosten 5 Euro zzgl. Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher empfehlen wir das Onlineticket vorab in unserem Online-Shop unter shop.staedelmuseum.de/tickets.

LOTTE LASERSTEIN. VON ANGESICHT ZU ANGESICHT
AUSSTELLUNGSDAUER: 19. September 2018 bis 17. März 2019

KURATOREN: Dr. Alexander Eiling (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum), Elena Schroll (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Städel Museum)
ORT: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
INFORMATION: www.staedelmuseum.de
BESUCHERSERVICE UND FÜHRUNGEN: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
ÖFFNUNGSZEITEN: Di, Mi, Sa, So 10.00–18.00 Uhr; Do, Fr 10.00–21.00 Uhr; montags geschlossen
EINTRITT: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro; Sa, So, Feiertage: 16 Euro, ermäßigt 14 Euro; Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
KARTENVORVERKAUF: tickets.staedelmuseum.de
Für Mitglieder des Städelschen Museums-Vereins ist der Eintritt in die Sonderausstellung frei.
ÜBERBLICKSFÜHRUNGEN DURCH DIE AUSSTELLUNG: freitags 19.00 Uhr, sonntags 14.00 Uhr. Kosten: 5 Euro zzgl. Eintritt online unter shop.staedelmuseum.de erhältlich oder zwei Stunden vor Führungsbeginn an der Kasse. KATALOG: Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag mit 192 Seiten und 159 Farbabbildungen. Mit Beiträgen von Valentina Bay, Alexander Eiling, Anna-Carola Krausse, Kristina Lemke, Annelie Lütgens, Maureen Ogrocki, Kristin Schroeder, Elena Schroll und Philipp von Wehrden. Deutsche / englische Ausgabe, 39,90 Euro (Museumsausgabe).
AUDIOTOUR: Die Audiotour führt in deutscher und englischer Sprache durch die Ausstellung. Die deutsche Audiotour wird von der Schauspielerin und Sängerin Meret Becker gesprochen. Die Tour ist als kostenlose App im Android und Apple Store verfügbar und kann bequem von zu Hause auf das Smartphone geladen werden. Vor Ort im Museum kann der Audioguide zu einem Preis von 4,50 Euro (8 Euro für zwei Audioguides) ausgeliehen werden.
SOCIAL MEDIA: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit dem Hashtag #LotteLaserstein
FÖRDERER UND PARTNER DER AUSSTELLUNG
GEFÖRDERT DURCH: Ernst Max von Grunelius-Stiftung, Rudolf-August Oetker-Stiftung, Friede Springer Stiftung
MIT ZUSÄTZLICHER UNTERSTÜTZUNG: Stadt Frankfurt am Main
MEDIENPARTNER: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine Ausstellung des Städel Museums, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie.

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Veranstaltungsprogramm März 2019 6.2.2019

Veranstaltungsprogramm März 2019

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Passavant-Kolloquium – Impressionistische Skulptur. Flüchtigkeit in Wachs und Bronze 14.1.2019

Das Städel Museum richtet am 31. Januar und 1. Februar 2019 das wissenschaftliche Passavant-Kolloquium aus. Unter dem Titel „Impressionistische Skulptur. Flüchtigkeit in Wachs und Bronze“ sprechen an zwei Tagen 10 Expertinnen und Experten auf der Fachtagung. Das Phänomen des Impressionismus fasziniert rund anderthalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung noch immer weltweit. Im Gegensatz zur Malerei ist die im Umfeld des Impressionismus entstandene Skulptur jedoch ein kaum erforschtes Gebiet. Dabei entwickeln sich innerhalb weniger Jahrzehnte höchst unterschiedliche bildhauerische Konzepte, die Flüchtigkeit und Immaterialität erfassen. Dies bedeutet einen Wendepunkt sowohl im Selbstverständnis der Bildhauer als auch in der Wahrnehmung der Gattung. Das Frankfurter Kolloquium widmet sich anhand ausgewählter Fallbeispiele der Kernfrage, was es bedeutet, die Charakteristika der impressionistischen Malerei und Grafik wie Licht, Farbe, Stimmung oder Bewegung in Materialien wie Stein, Bronze, Wachs oder Gips zu übersetzen. Kann es eine „impressionistische Skulptur“ per Definition überhaupt geben? Was genau macht diese aus? Und welche neuen Erkenntnisse entstehen im Dialog der Skulptur mit anderen Medien? Die Ergebnisse des Kolloquiums werden unmittelbar in die Ausstellung „Impressionistische Skulptur“ (AT) einfließen, die das Städel Museum vom 19. März bis 28. Juni 2020 zeigen wird.

Das Passavant-Kolloquium wird ermöglicht durch die großzügige finanzielle Unterstützung eines privaten Förderers. Die Reihe der wissenschaftlichen Johann-David-Passavant-Kolloquien sowie die Verleihung des Johann-David-Passavant-Preises an herausragende kunsthistorische Forscherinnen und Forscher finden seit 1996 in regelmäßigen Abständen am Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung statt.

Programm für Donnerstag, 31. Januar 2019

13.00 Uhr Begrüßung und Einführung
13.15 Uhr Fabienne Ruppen, Städel Museum, Frankfurt:
„Impressionistische Skulptur“ – Fragen zur Terminologie
14.00 Uhr Dr. Dominik Brabant, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt:
Rodin als Impressionist? Zur Geschichte einer problematischen Redeweise
14.45 Uhr Kaffeepause
15.15 Uhr Dr. Eva Mongi-Vollmer, Städel Museum, Frankfurt:
„Il fonde magistralement la sculpture impressioniste“ – Medardo Rosso
16.00 Uhr Dr. Nina Schallenberg, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin:
Luft und Licht – Zur Inszenierung impressionistischer Skulpturen
16.45 Uhr Kaffeepause
17.15 Uhr Prof. Dr. Dietmar Rübel, Akademie der Bildenden Künste München:
„Weg mit all den zeitraubenden Details!“ Die impressionistische Plastik und das Fotografische
19.00 Uhr Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München: Was ist und zu welchem Ende studieren wir „impressionistische“ Plastik?

Programm für Freitag, 1. Februar 2019

9.00 Uhr Dr. Alexander Eiling, Städel Museum, Frankfurt:
Katalysator Skulptur. Wechselwirkungen zwischen den Gattungen im Werk von Edgar Degas
9.45 Uhr Dr. Astrid Reuter, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe:
Experiment und Erfindung. Neue Wege in der Druckgrafik
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Dr. Yvette Deseyve, Alte Nationalgalerie Berlin:
Raum und Licht in den Porträts Paolo Troubetzkoys
11.45 Uhr Dr. Philipp Demandt, Städel Museum, Frankfurt:
„Die Journalisten nennen mich den Segantini der Skulptur.“ – Rembrandt Bugatti

PASSAVANT-KOLLOQUIUM: IMPRESSIONISTISCHE SKULPTUR. FLÜCHTIGKEIT IN WACHS UND BRONZE

Projektleitung: Dr. Eva Mongi-Vollmer, Kuratorin für Sonderprojekte, Städel Museum, Dr. Alexander Eiling, Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum
Termin: Donnerstag, 31. Januar 2019, ab 13.00 Uhr; Freitag, 1. Februar 2019, ab 9.00 Uhr
Eintritt: Die Teilnahme ist kostenfrei
Anmeldung: www.staedelmuseum.de/passavant

Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-111

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch einen privaten Förderer.

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Vertreibung und Leben im Exil – Gesprächsabend zu Lotte Laserstein 9.1.2019

Anlässlich der Sonderausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ (noch bis 17. März 2019) lädt das Städel Museum zu einem Gesprächsabend ein. Expertinnen und Experten sprechen über Vertreibung und Leben im Exil – Themen, die nicht nur die Biografie und das Werk der Malerin Lotte Laserstein (1898–1993) prägten, sondern auch heute gesellschaftlich relevant sind. Weitere Schwerpunkte des Abends sind die Themenkomplexe Vergessen, Wiederentdeckung sowie Antisemitismus. Allesamt Aspekte, die charakteristisch für die Rezeptionsgeschichte von Lasersteins künstlerischem Schaffen sind.

Beleuchtet werden diese übergreifenden Fragestellungen sowie die spezielle Lebensgeschichte Lotte Lasersteins aus unterschiedlichen Perspektiven in Form eines Kurzvortrags und anschließendem Gespräch. Zu Gast sind Dr. Anna-Carola Krausse, Kunsthistorikerin und Laserstein-Expertin, Dr. Eva Atlan, Sammlungsleiterin und Kuratorin des Jüdischen Museums Frankfurt, und Dr. Lars Dencik, Professor emeritus für Sozialpsychologie in Schweden. Dr. Krausse verfasste die grundlegende Monografie zu Laserstein, erstellte das Werkverzeichnis und kuratierte für das Verborgene Museum e.V. die erste umfassende Retrospektive der Künstlerin, die 2003 im Stadtmuseum Berlin zu sehen war. Dr. Atlan befasst sich eingehend mit jüdischen Künstlerinnen und Künstlern sowie deren Leben und Schaffen während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dr. Dencik forscht zu den Themen Antisemitismus und Exil. Moderiert wird der Gesprächsabend im Metzler-Saal des Städel Museums von Dr. Alexander Eiling und Elena Schroll, den Kuratoren der Städel-Ausstellung.

Durch Porträts ihrer Zeitgenossen machte sich die Malerin Lotte Laserstein im pulsierenden Berlin der Weimarer Republik einen Namen. Sie beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen und Wettbewerben und erhielt viel Lob von der Kunstkritik. Nach der frühen Anerkennung endete ihre Karriere jedoch schlagartig: Aufgrund der politischen Bedingungen im Nationalsozialismus wurde die Malerin, die zwar christlich getauft war, doch aufgrund ihrer Großeltern als jüdisch deklariert wurde, zunehmend aus dem öffentlichen Kulturbetrieb ausgeschlossen. Im Jahr 1937 gelang es ihr, Deutschland zu verlassen und nach Schweden zu emigrieren. Auf sich allein gestellt und die Landessprache nicht beherrschend, schaffte sie es dennoch, sich eine neue Existenz aufzubauen und nahm ihre Maltätigkeit wieder auf. Besonders zahlreiche Auftragsarbeiten ermöglichten es der Künstlerin, bis zu ihrem Tod im Jahr 1993 von der Malerei zu leben. Sie kehrte nie wieder nach Deutschland zurück, fühlte sich jedoch – wie zahlreiche Briefe belegen – auch in ihrer neuen Heimat nie ganz zu Hause. Auch künstlerisch konnte sie nicht mehr an ihre frühen Erfolge in Deutschland anknüpfen. Abgeschnitten von der internationalen Kunstszene verschwand ihr Werk weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung.

GESPRÄCHSABEND: LOTTE LASERSTEIN
DONNERSTAG, 24. JANUAR 2019, 19.00 UHR

Mit Dr. Anna-Carola Krausse, Dr. Eva Atlan und Dr. Lars Dencik, moderiert von Dr. Alexander Eiling und Elena Schroll, den Kuratoren der Ausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“

Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Metzler-Saal, Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung erforderlich: unter +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de
Eintritt: Die Teilnahmegebühr ist im Eintrittspreis enthalten

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit des Städel Museums, Frankfurt am Main, mit dem Schwedischen Honorargeneralkonsulat und dem Jüdischen Museum Frankfurt.

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Veranstaltungsprogramm Februar 2019 7.1.2019

Veranstaltungsprogramm Februar 2019

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Wechsel in der Städel Administration 14.12.2018

Nach fast 25-jähriger Mitgliedschaft hat in der heutigen Administrationssitzung Hilmar Kopper auf eigenen Wunsch sein Amt als Administrationsmitglied des Städelschen Kunstinstituts zum Jahresende niedergelegt. Sein Nachfolger wird Wolfgang Kirsch, der dem Städel Museum und der Liebieghaus Skulpturensammlung bereits langjährig eng verbunden ist. Die Administration bildet den Vorstand der Museumsstiftung. Sie wird nach dem Willen des Stifters Johann Friedrich Städel von fünf ehrenamtlichen Administratoren geleitet.
Hilmar Kopper wurde 1994 als Nachfolger von Hermann Josef Abs in die Administration des Städel berufen und hat seitdem die erfolgreiche Entwicklung des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung maßgeblich mitgestaltet. So begleitete er das Städel Museum – über vier Direktoren hinweg – in einer wegweisenden Phase. Die bauliche Sanierung Ende der 90er-Jahre und die signifikante Erweiterung des Museums durch die unterirdischen Gartenhallen 2012 – beides von Hilmar Kopper nachhaltig unterstützt und gefördert – waren die äußeren Meilensteine in der Entwicklung des Hauses; aber auch die innere Erweiterung und der markante Ausbau der Sammlung u.a. durch die Übergabe der Deutschen Bank von 600 Kunstwerken aus ihrer Sammlung an das Städel, sind mit seinem Namen verbunden.

„Hilmar Kopper war für das Städel Museum ein Glücksfall. Seine langjährige Erfahrung, sein großes Fachwissen und vor allem seine großzügige Unterstützung haben unser Haus sehr bereichert. Für seine immerwährende Fürsprache in den Belangen der Institution bei der Frankfurter Bürgerschaft sind wir ihm zu tiefstem Dank verpflichtet. Wir sind sehr froh, dass es uns gelingen konnte, mit Wolfgang Kirsch einen würdigen Nachfolger für Herrn Kopper in diesem Amt zu gewinnen“, betont Prof. Dr. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration.

„Wir bedanken uns für die vielen Jahre des außerordentlichen Engagements für das Städel Museum bei Hilmar Kopper. Seine starke Persönlichkeit, die fortwährenden wertvollen Anregungen und seine herausragende Expertise werden lange in Erinnerung bleiben“ so Dr. Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung.

Neu in die Administration eintreten wird mit Jahresbeginn Wolfgang Kirsch. Er setzt sich bereits seit 2007 als Gründungsmitglied des Städelschen Kuratoriums für die Beratung und Förderung der Aktivitäten des Museums ein. Auch im Rahmen seiner Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der DZ Bank hat er enge Verbindungen zum Städel Museum gepflegt. Neben der partnerschaftlichen Begleitung des Finanzinstituts von wichtigen Projekten und Ausstellungen war Kirsch maßgeblich dafür verantwortlich, dass 2008 zum 125-jährigen Jubiläum der DZ Bank ein Sammlungskonvolut von 220 fotografischen Werken an das Städel Museum übergeben werden konnte.

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Tizian und die Renaissance in Venedig 12.12.2018

PRESSEINFORMATION

Ab dem 13. Februar 2019 widmet sich das Städel Museum in der groß angelegten Sonderausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ mit über 100 Meisterwerken einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: der venezianischen Malerei der Renaissance. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickeln die Künstler der Lagunenstadt eine eigenständige Spielart der Renaissance, die auf rein malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Einer der wichtigsten Vertreter ist Tizian (um 1488/90–1576), der zeit seines Lebens die zentrale Figur in der venezianischen Kunstszene bleibt. Mit über 20 seiner Werke versammelt die Frankfurter Schau die umfangreichste Auswahl, die in Deutschland je gezeigt wurde. Darüber hinaus sind unter anderem Gemälde und Zeichnungen von Giovanni Bellini (um 1435-1516), Jacopo Palma il Vecchio (1479/80-1528), Sebastiano del Piombo (um 1485-1547), Lorenzo Lotto (um 1480-1556/57), Jacopo Tintoretto (um 1518/19-1594), Jacopo Bassano (um 1510-1592) oder Paolo Veronese (1528–1588) zu sehen. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die künstlerische und thematische Bandbreite der Renaissance in Venedig und macht anschaulich, warum sich Künstlerinnen und Künstler der nachfolgenden Jahrhunderte immer wieder auf die Werke dieser Zeit beziehen. In einer Folge von acht thematischen Kapiteln werden ausgewählte Aspekte vorgestellt, die für die venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts charakteristisch sind. Dazu gehören etwa atmosphärisch aufgeladene Landschaftsdarstellungen, Idealbilder schöner Frauen (die sogenannten „Belle Donne“) oder die Bedeutung der Farbe für die Kunst der Venezianer. Die thematisch angelegten Sektionen ergeben ein systematisches Panorama des umfangreichen Materials. Neben dem venezianischen Bestand der Städelschen Sammlung, zu dem etwa Tizians Bildnis eines jungen Mannes (um 1510) gehört, werden hochkarätige Leihgaben aus mehr als 60 deutschen und internationalen Museen gezeigt.

Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die Förderung der Dagmar-Westberg-Stiftung und der Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH.

„Dieses wirkmächtige Klassikerthema der Kunstgeschichte ist in den deutschen Museen erst in jüngster Zeit stärker ins Blickfeld geraten. So erfüllt es uns mit großer Freude, dass wir in Frankfurt zum ersten Mal überhaupt in Deutschland ein so umfassendes, durch Schwerpunkte strukturiertes Panorama der venezianischen Malerei der Renaissance präsentieren können“, so Städel Direktor Philipp Demandt.

Tizians Zeitgenossen wie Sebastiano del Piombo oder Lorenzo Lotto verbreiten die Innovationen bald auch außerhalb der Stadtgrenzen Venedigs. Ab den 1540er-Jahren tritt mit Jacopo Tintoretto, Paolo Veronese und Jacopo Bassano eine neue Künstlergeneration auf den Plan, die ebenfalls um Aufträge wetteifert. Tizian setzt jedoch für Konkurrenten und Bewunderer gleichermaßen die Messlatte.
„Kaum ein Bereich der Kunstgeschichte hat eine so kontinuierliche Rezeption erfahren. Tizian, Tintoretto und Veronese ist dabei eine Bewunderung zuteilgeworden wie sonst nur Michelangelo und Raffael“, betont Bastian Eclercy, Kurator der Ausstellung.

Ausstellungsrundgang
Zum Auftakt des Ausstellungsrundgangs werden die Besucherinnen und Besucher zunächst exemplarisch ins Venedig des 16. Jahrhunderts geführt. In dem von Anton Kolb verlegten Riesenholzschnitt Ansicht von Venedig (1498–1500; Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum), basierend auf einem Entwurf von Jacopo de’ Barbari, wird durch die ungewöhnliche Vogelperspektive die einmalige Topografie der Lagunenstadt mit erstaunlicher Präzision anschaulich.

Das zentral positionierte Großformat Ruhe auf der Flucht nach Ägypten (um 1572; Sarasota, FL, The John and Mable Ringling Museum of Art) von Paolo Veronese führt unmittelbar in das erste Kapitel des Rundgangs ein, in dem eine typisch venezianische Variante des in Italien dominierenden Marienbildes thematisiert wird. Das exotische Altarbild gilt in seiner malerischen Ausführung als ein Hauptwerk der venezianischen Renaissance und markiert gleichzeitig End- und Höhepunkt der Entwicklung einer Bildgattung, der sogenannten „Sacra Conversazione“ („Heiliges Gespräch“). Diese erfährt im 16. Jahrhundert eine Belebung durch die verstärkte Interaktion der abgebildeten Figuren. Besonders in Venedig wird die traditionelle Madonna mit Kind häufig zu einer Gruppe verschiedener Akteure erweitert. Von den Mariendarstellungen in üppiger Landschaft geht der Rundgang unmittelbar zum Thema der Landschaftsmalerei über – einer der großen Errungenschaften der venezianischen Renaissance. Zwar bleibt die Landschaft stets an Figurenerzählungen geknüpft, erlangt jedoch erstmals eine zentrale Funktion als Stimmungsträger. In diesem Teil der Ausstellung werden sowohl die lyrischen Landschaften des frühen Tizian als auch die dramatisch aufgeladenen Darstellungen von Veronese oder Bassano gezeigt. Diese bilden die Grundlage für die spätere Etablierung der Landschaft als autonome Gattung. Vor allem bei mythologischen Themen lassen die Maler das in der antiken Dichtung romantisierte Arkadien als idealen Ort wiederaufleben.

Die Ausstellungsräume öffnen sich nun in eine von Arkaden durchzogene Architektur. Inhaltlich wird die zuvor bereits angedeutete Inspiration durch die Dichtkunst als eigenes Genre beleuchtet. Die mythologische Malerei des venezianischen Cinquecento gibt sich nicht mehr nur mit der Illustration literarischer Stoffe zufrieden, sondern beansprucht einen ebenbürtigen Status in der poetischen Freiheit der Erfindung. Stellvertretend hierfür stehen unter anderem Tizians Knabe mit Hunden in einer Landschaft (um 1570–76; Rotterdam, Museum Boijmans Van Beuningen) und das auf den ersten Blick ähnlich anmutende Werk Paolo Veroneses Amor mit zwei Hunden (um 1580; München, Alte Pinakothek), deren Deutung bis heute Rätsel aufgibt.

Im letzten Abschnitt des ersten Ausstellungsteils werden die Besucherinnen und Besucher nur scheinbar zurück in die Realität geführt. Denn wirklichkeitsgetreue Frauenbildnisse sind in Venedig selten, die „Idealbildnisse“ schöner Frauen jedoch zahlreich vertreten. Oftmals werden sie der Porträtmalerei zugeordnet. Bei den abgebildeten „Belle Donne“ handelt es sich aber wohl nicht um konkrete Personen, sondern vielmehr um ein poetisches Ideal weiblicher Schönheit. Sebastiano del Piombos faszinierende Dame in Blau mit Parfümbrenner (um 1510/11; Washington, National Gallery of Art), die hier durch eine neue Deutung erstmals als frühes Beispiel dieser Gattung identifiziert werden konnte, zeigt jenen Frauentypus exemplarisch: ein rundliches Gesicht, volle Lippen, ein geheimnisvoller Blick und dunkelblondes Haar. Ein Exkurs in dieser Sektion beschäftigt sich anhand des Kostümbuchs De gli habiti antichi et moderni di diverse parti del mondo (1590; Über die alten und modernen Kostüme der verschiedenen Teile der Welt) von Cesare Vecellio, einem Cousin Tizians, mit der zeitgenössischen Mode in Venedig und darüber hinaus.

Der zweite Teil des Rundgangs befindet sich im ersten Obergeschoss des Ausstellungshauses. Ausgehend vom Frankfurter Jünglingsbildnis aus Tizians Frühwerk wird zunächst untersucht, wie das venezianische Männerporträt im Cinquecento zur Blüte gelangt und die europäische Bildnismalerei nachhaltig beeinflusst. Charakteristisch sind die auf Baldassare Castigliones Libro del cortegiano (1528; Das Buch vom Hofmann) basierenden Porträts lässig-eleganter junger Männer in Schwarz, etwa von Tizian oder Tintoretto. Aber auch kostbar gekleidete Hermelinträger oder Bildnisse der Dogen, der Staatsoberhäupter der Republik Venedig, prägen das Bild jener Zeit. Im Zentrum des Raumes stehen drei Darstellungen von Männern in prachtvoller Rüstung. Die besondere Virtuosität, die den Malern dabei abverlangt wird, zeigt sich beispielhaft an Sebastiano del Piombos Mann in Rüstung (um 1511/12; Hartford, Wadsworth Atheneum Museum of Art) oder Tizians Bildnis des Alfonso d’Avalos (um 1533; Los Angeles, The J. Paul Getty Museum), deren changierende Effekte auf den Rüstungen fast einem realen Lichteindruck gleichen.
Farbe und Effekte – die Renaissance in Venedig zeichnet sich im Gegensatz zu der stärker auf der Zeichnung basierenden Malerei in Florenz und Rom vor allem durch die Kunst der Farbe, den sogenannten „Colorito“ aus. Es wird deutlich, wie Venedig als Zentrum des Farbenhandels die Malerei begünstigt. Das venezianische Kolorit reicht vom Beerenton bis zum düsteren Schwarz, vom Helldunkel bis hin zur leuchtenden Buntfarbigkeit. Im Unterschied zu den meist porzellanhaft glatten Oberflächen, wie sie die Florentiner bevorzugen, belassen die Venezianer den Pinselstrich als Spur des Malakts oft deutlich sichtbar.
Das vorletzte Kapitel der Schau erörtert die Rezeption der Florentiner Kunst im venezianischen Cinquecento. An der florentinischen Kunst beeindruckt die Venezianer vor allem die an der Antike geschulte Darstellung muskulöser männlicher Aktfiguren, die Michelangelo perfektioniert. Die Männerakte Tizians, wie seine Frankfurter Studie für den heiligen Sebastian (um 1520) und der Heilige Johannes der Täufer (um 1530–33; Venedig, Gallerie dell’Accademia), oder Tintorettos Heiliger Hieronymus (um 1571/72; Wien, Kunsthistorisches Museum) zeugen von einer eingehenden künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Vorbild und einer gegenseitigen Beeinflussung.

Im Schlusskapitel der Ausstellung sind einige exemplarische Arbeiten aus dem weiten Feld der Wirkungsgeschichte versammelt. Viele der bedeutendsten Künstlerinnen und Künstler schulen sich an der farbgewaltigen Malerei und exportieren diese, wie etwa El Greco nach Spanien. Von Tizian und Veronese lernen beispielsweise auch die großen französischen Malerinnen und Maler des 19. Jahrhunderts, wie etwa Théodore Géricault. Thomas Struth macht zuletzt die zeitgenössische Musealisierung der venezianischen Malerei zum Gegenstand seiner Fotografien und kehrt das Verhältnis um: Die Betrachtenden der Bilder werden im Bild selbst zu Betrachteten. In diesem Fall von den Besucherinnen und Besuchern im Frankfurter Städel.

TIZIAN UND DIE RENAISSANCE IN VENEDIG

Kurator: Dr. Bastian Eclercy, Sammlungsleiter italienische, französische und spanische Malerei vor 1800, Städel Museum
Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Hans Aurenhammer, Kunstgeschichtliches Institut, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Projektleitung: Adela Kutschke, wiss. Mitarbeiterin, Städel Museum
Ausstellungsdauer: 13. Februar bis 26. Mai 2019
Information: www.staedelmuseum.de
Besucherservice und Führungen: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten (10.00–18.00 Uhr): 19.4., 21.4., 22.4., 1.5.
Eintritt: Sa, So + Feiertage 16 Euro, ermäßigt 14 Euro Di – Fr 14 Euro, ermäßigt 12 Euro; Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Early-Bird-Ticket: 12 Euro (limitiertes Angebot ab sofort online unter shop.staedelmuseum.de erhältlich)
Überblicksführungen durch die Ausstellung: Di 15.00 Uhr, Mi 13.00 Uhr, Do 18.30 Uhr, Fr 18.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr, So 12.00 Uhr sowie Fr 19.4. und Mo 22.4. jeweils 16.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets für die Führungen sind im Vorfeld für 5 Euro zzgl. Eintritt online unter shop.staedelmuseum.de erhältlich oder zwei Stunden vor Führungsbeginn an der Kasse.
Kartenvorverkauf: shop.staedelmuseum.de

Rahmenprogramm: Standpunkte zur Kunst: Do 28.2., 19.00 Uhr: Prof. Peter Humfrey (University of St Andrews), „Exhibiting Titian“. Vortrag in englischer Sprache. Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten; Anmeldung unter: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de Do 2.5., 19.00 Uhr: Prof. Dr. Hans Aurenhammer (Goethe-Universität Frankfurt am Main), „Allzu menschliche Götter? Parodistisches in venezianischen Mythologien von Bellini bis Tintoretto“. Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten; Anmeldung unter: +49(0)69-605098-200, info@staedelmuseum.de
Die Ausstellung wird von einem umfassenden Rahmenprogramm begleitet. Eine aktuelle Übersicht finden Sie unter www.staedelmuseum.de.

Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Prestel Verlag ein umfassender, von Bastian Eclercy und Hans Aurenhammer herausgegebener Katalog mit einem Vorwort von Philipp Demandt und Beiträgen von Maria Aresin, Hans Aurenhammer, Andrea Bayer, Anne Bloemacher, Daniela Bohde, Beverly Louise Brown, Stefanie Cossalter-Dallmann, Benjamin Couilleaux, Heiko Damm, Rita Delhées, Jill Dunkerton, Bastian Eclercy, Martina Fleischer, Iris Hasler, Frederick Ilchman, Roland Krischel, Ann Kathrin Kubitz, Adela Kutschke, Sofia Magnaguagno, Tom Nichols, Tobias Benjamin Nickel, Susanne Pollack, Volker Reinhardt, Julia Saviello, Francesca Del Torre Scheuch, Catherine Whistler und Matthias Wivel. Deutsche Ausgabe, 272 Seiten, 39,90 Euro (Museumsausgabe), englische Ausgabe, 272 Seiten, 49 Euro (Buchhandelspreis).
Begleitheft: Es erscheint ein Begleitheft in deutscher Sprache, 7,50 Euro.
Digitorial®: Das Digitorial wird durch die Fazit Stiftung ermöglicht. Es ist ab 23. Januar 2019 unter tizian.staedelmuseum.de abrufbar.
Audiotour: Die Audiotour führt in deutscher und englischer Sprache durch die Ausstellung. Die deutsche Audiotour wird von der TV-, Film- und Theaterschauspielerin Julia Jäger gesprochen. Bekannt u. a. als Paola Brunetti in der Krimireihe „Donna Leon“ oder durch den Oscar-prämierten Kurzfilm „Spielzeugland“. Die Tour ist als kostenlose App für die Betriebssysteme iOS und Android erhältlich und kann bequem von zu Hause auf das Smartphone geladen werden. Vor Ort im Museum kann der Audioguide zu einem Preis von 4,50 Euro (8 Euro für zwei Audioguides) ausgeliehen werden.
Social Media: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #tizian, #renaissance, #venedig.

Gefördert durch: Dagmar-Westberg-Stiftung und Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH
Zusätzliche Unterstützung durch: Fazit Stiftung

Medienpartner: Süddeutsche Zeitung und Weltkunst
Kulturpartner: hr2-kultur

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