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Anlässlich des Museumsuferfestes vom 25. bis 27. August 2017 präsentiert das Städel Museum ein vielfältiges Führungsangebot und Workshop-Programm für alle Altersklassen. Bei Veranstaltungen in allen Sammlungsbereichen des Museums, mit Meisterwerken aus über 700 Jahren Kunstgeschichte, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das Spektrum der über vierzig verschiedenen Programmpunkte reicht in diesem Jahr von Einblicken in die aktuelle Sonderausstellung zur Französischen Lithografie des 19. Jahrhunderts bis zum Vorgeschmack auf die kommenden Herbst-Ausstellungen des Städel zu Henri Matisse und Pierre Bonnard sowie zu Maria Sibylla Merian. Die jungen Städelbesucher erwartet zudem ein buntes Workshop-Angebot, bei dem – ob beim Malen oder in der Druckwerkstatt – der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. In speziellen Familienführungen können Kinder und Eltern zudem gemeinsam auf spielerische Weise Werke des Städel Museums erkunden.
Die Graphische Sammlung gewährt vertiefende Einblicke in ihre aktuelle Ausstellung über französische Lithografien des 19. Jahrhunderts, „Géricault bis Toulouse-Lautrec“. Eindrücklich wird gezeigt, wie experimentierfreudig sich namhafte Künstler wie Goya, Delacroix oder Manet der damals noch neuen Drucktechnik widmeten. Meisterwerke-Führungen lenken die Aufmerksamkeit auf die Highlights der Sammlung.
Interesse auf die zwei kommenden großen Ausstellungen im Herbst/Winter wird schon jetzt in einigen Führungen geweckt. Auf die Ausstellung „Matisse – Bonnard. ‚Es lebe die Malerei!‘“ mit der inspirierenden Künstlerfreundschaft der beiden französischen Maler stimmen die Führung „Der Maler und sein Modell“ und der Workshop „Briefwechsel. Kartendruckwerkstatt“ ein. Mit den Stillleben der Sammlung befasst sich die Familienführung „Auf der Suche nach der Raupe“ und weckt gleichzeitig Neugier auf die Ausstellung „Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes“ (11.10.2017 bis 14.01.2018).
Programm
Freitag, 25. August 2017
15.30 Uhr Skulpturen im Städel Garten Führung
16.00 Uhr Stofftier, Ball und Kasper-Puppe Familienführung
17.30 Uhr Das Fenster als Auge zur Welt Führung
18.30 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
19.00 Uhr Vom Bügelbrett zum Nachtschränkchen Führung
20.00 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
Samstag, 26. August 2017
11.00–18.00 Uhr Blumen, Insekten und Zuckerwerk. Stilllebenmalerei (Workshop für Kinder vor dem Museum)
11.00–18.00 Uhr Briefwechsel. Kartendruckwerkstatt (Workshop für Kinder vor dem Museum)
11.00–18.00 Uhr Frankfurt damals und heute (Workshop für Kinder vor dem Museum)
11.00 Uhr Der Maler und sein Modell Führung
11.30 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
12.00 Uhr Skulpturen im Städel Garten Führung
12.30 Uhr Gegen den Strom. Künstlerische Gegenpositionen Führung
13.30 Uhr Rembrandt – Holbein – Van Eyck Meisterwerke-Führung
14.00 Uhr Von der Fläche in den Raum Führung
15.00 Uhr Dreimal schwarzer Kater! Familienführung
15.30 Uhr Im Spiegel. Selbstporträts Führung
16.30 Uhr Unterwegs. Künstler auf Reisen Führung
17.00 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
17.30 Uhr Monet – Renoir – Degas Meisterwerke-Führung
18.30 Uhr Auf der Suche nach der Raupe. Stillleben im Städel Familienführung
19.00 Uhr Ausdrucksstark. Künstler des Expressionismus Führung
19.30 Uhr Skulpturen im Städel Garten Führung
20.00 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
20.30 Uhr Warhol – Polke – Richter Meisterwerke-Führung
21.00 Uhr A men’s world? Frauen in der Kunst Führung
Sonntag, 28. August 2016
11.00–18.00 Uhr Blumen, Insekten und Zuckerwerk. Stilllebenmalerei (Workshop für Kinder vor dem Museum)
11.00–18.00 Uhr Briefwechsel. Kartendruckwerkstatt (Workshop für Kinder vor dem Museum)
11.00–18.00 Uhr Frankfurt damals und heute (Workshop für Kinder vor dem Museum)
11.00 Uhr Märchenreise durchs Städel für Kinder ab 4 Jahren mit Rudi Gerharz
11.30 Uhr Skulpturen im Städel Garten Führung
12.00 Uhr Gestreift und gepunktet. Kunst der Gegenwart Führung
12.00 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
13.30 Uhr Wo gibt’s denn sowas? Ein Löwe aus Schokolade Familienführung
14.00 Uhr Der Meister und seine Gehilfen. Künstlerwerkstätten Führung
15.00 Uhr Kirchner – Beckmann – Marc Meisterwerke-Führung
15.30 Uhr Kabel und Kondensmilch. Ungewöhnliche Materialien in der Kunst Führung
16.00 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
16.30 Uhr Betrug und Verrat. Kehrseiten der Liebe Führung
17.00–18.00 Uhr Kunst und Religion Führung
17.30 Uhr Grüner Himmel, gelbe Wiesen. Farbenspiel im Städel Familienführung
18.00 Uhr Venus, Nymphen und Amazonen Führung
19.00 Uhr Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts Führung in der Ausstellung
Treffpunkt für Führungen zu „Géricault bis Toulouse-Lautrec. Französische Lithografien des 19. Jahrhunderts“: Graphische Sammlung
Treffpunkt für Führungen im Städel Garten: Städel Garten, Mitte des Hügels
Treffpunkt für alle weiteren Führungen: Metzler-Foyer
AKTUELLE AUSSTELLUNG IM STÄDEL MUSEUM
GÉRICAULT BIS TOULOUSE-LAUTREC. FRANZÖSISCHE LITHOGRAFIEN DES 19. JAHRHUNDERTS (GRAPHISCHE SAMMLUNG)
Vom 22. Juni bis 10. September 2017 widmet sich die Graphische Sammlung des Städel Museums der Vielfalt der französischen Lithografie im 19. Jahrhundert. In Frankreich experimentierten bedeutende Künstler seit etwa 1820 mit dem damals neuen Verfahren. Das Spektrum der ausgestellten Arbeiten umfasst ausdrucksvolle Kompositionen Théodore Géricaults, eine der seltenen Lithografien, die Goya während der 1820er-Jahre im Exil in Bordeaux schuf, Eugène Delacroix’ Goethe- und Shakespeare-Illustrationen oder Honoré Daumiers politische und gesellschaftliche Stellungnahmen in Zeitungskarikaturen. Ebenso präsentiert werden Édouard Manets virtuose Erfindungen, die symbolistischen Werke Rodolphe Bresdins und Odilon Redons sowie Meisterwerke der Farblithografie von Henri de Toulouse-Lautrec und den „Nabis“ Édouard Vuillard und Pierre Bonnard, die Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Die rund 90 gezeigten Blätter stellen Höhepunkte aus dieser Zeit und in dieser Technik dar und geben einen Einblick in die qualitätsvollen Bestände der Graphischen Sammlung im Städel. Zu sehen sind auch 15 Neuerwerbungen, die das Museum in den letzten Jahren tätigen konnte.
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Datum: Freitag, 25. bis Sonntag, 27. August 2017
Öffnungszeiten während des Museumsuferfestes: Freitag 15.00–21.00 Uhr,
Samstag 10.00–22.00 Uhr, Sonntag 10.00–20.00 Uhr.
Information: www.staedelmuseum.de, E-Mail: info@staedelmuseum.de,
Telefon: +49-69 60 50 98-0, Fax: +49-69 60 50 98-111
Eintritt zum Museumsuferfest: Der Museumsuferfest-Button zum Preis von 7 € berechtigt zum freien Eintritt in den teilnehmenden Museen für die Dauer des Festes – von Freitag, dem 25. August, ab 15 Uhr bis Sonntag, dem 27. August 2017. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
Vom 13. September 2017 bis 14. Januar 2018 zeigt das Frankfurter Städel Museum zwei herausragende Protagonisten der Klassischen Moderne erstmals gemeinsam in Deutschland: Henri Matisse (1869–1954) und Pierre Bonnard (1867–1947). Im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Matisse – Bonnard. ‚Es lebe die Malerei!‘“ steht die über 40 Jahre andauernde Künstlerfreundschaft der beiden französischen Maler. Beide setzten sich intensiv mit den gleichen künstlerischen Sujets auseinander: Interieur, Stillleben, Landschaft und besonders auch mit dem weiblichen Akt. Anhand von rund 120 Gemälden, Plastiken, Zeichnungen und Grafiken eröffnet die Schau einen Dialog zwischen Matisse und Bonnard und bietet damit neue Perspektiven auf die Entwicklung der europäischen Avantgarde vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Bereichert wird die Werkauswahl durch eine Reihe von Fotografien Henri Cartier-Bressons, der die beiden Maler 1944 in ihren Landhäusern an der französischen Riviera besuchte.
Für die groß angelegte Ausstellung konnte das Städel Museum eine Vielzahl hochkarätiger Leihgaben aus international bedeutenden Sammlungen gewinnen, darunter das Art Institute of Chicago, die Tate Modern in London, das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou und das Musée d’Orsay in Paris, die Eremitage in Sankt Petersburg sowie die National Gallery of Art in Washington. Zudem zeigt die Werkschau zahlreiche Hauptwerke aus Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Besondere Höhepunkte sind dabei die beiden Gemälde, die die Künstler jeweils voneinander besaßen und die hier in Frankfurt zum ersten Mal gemeinsam gezeigt werden: Pierre Bonnards Abend im Wohnzimmer (1907, Privatbesitz) und Henri Matisse’ Das offene Fenster (1911, Privatbesitz). Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist Matisse’ 1935 entstandenes Hauptwerk Großer liegender Akt, das zum ersten Mal seit über 30 Jahren wieder in Deutschland zu sehen ist und vom Baltimore Museum of Art ausgeliehen wird. Der längst zur Ikone gewordene Akt war ein Meilenstein auf dem Weg des Künstlers zu einer Ästhetik stark reduzierter Formen und stellt seine Atelierassistentin und zugleich sein letztes bedeutendes Modell, Lydia Delectorskaya, dar. Gut möglich, dass das Gemälde von Bonnards kompositorisch eng verwandtem Werk Liegender Akt auf weißblau kariertem Grund (um 1909) inspiriert wurde, welches sich seit 1988 in der Sammlung des Städel Museums befindet. Die Gegenüberstellung dieser beiden Bilder war ein wichtiger Impuls zur Vorbereitung der Ausstellung.
Der Sponsor-Partner der Schau ist die global tätige Bank Société Générale. Gefördert wird die Ausstellung vom Städelschen Museums-Verein e.V. Zusätzliche Unterstützung leistet die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung.
„Henri Matisse und Pierre Bonnard sind in unserer Sammlung mit zwei großartigen Gemälden vertreten: einem Akt von Bonnard und einem Stillleben von Matisse. Darauf aufbauend eröffnet unser diesjähriges Ausstellungshighlight ein visuelles Wechselspiel zwischen den Künstlern, deren gegenseitiger Einfluss bei vergleichender Betrachtung unverkennbar zum Vorschein kommt. Die Schau reiht sich ein in die erfolgreichen Präsentationen im Städel, mit denen wir unserem Publikum einzigartige Meisterwerke zeigen und dabei immer auch einen neuen und frischen Blick auf die Protagonisten der Moderne werfen“, so Städel Direktor Philipp Demandt.
Kuratiert haben die Ausstellung Felix Krämer, der ab Oktober die Stelle als Generaldirektor am Museum Kunstpalast in Düsseldorf antreten wird, und Ko-Kurator Daniel Zamani (Städel Museum). „Nach der Ausstellung ‚Monet und die Geburt des Impressionismus‘ (2015) widmet sich das Städel Museum erneut einem spannenden Kapitel der französischen Kunstgeschichte, der über 40 Jahre andauernden Freundschaft zwischen Henri Matisse und Pierre Bonnard“, erläutert Felix Krämer. „Die Ausstellung ermöglicht es, den kreativen Dialog der beiden Ausnahmekünstler nachzuvollziehen. Es ist lange her, dass so viele Hauptwerke dieser bedeutenden Maler in Deutschland zu sehen waren.“ Daniel Zamani führt aus: „Beide Künstler entwickelten eine unverwechselbar individuelle Formsprache, die von einem unablässigen Arbeitseifer und einer lebenslangen Experimentierfreude angetrieben wurde. Bereits zu Lebzeiten zählten Matisse und Bonnard zu den bedeutendsten Wegbereitern der Moderne. Gerade bei Bonnard entfaltet sich die Faszination für seine Werke dabei erst vollständig bei der Begegnung mit dem Original. Allein dafür lohnt sich ein Besuch hier im Städel.“
Der Titel der Ausstellung, „Es lebe die Malerei!“, beruht auf dem programmatischen Ausruf, mit dem Matisse seinen Freund Bonnard am 13. August 1925 grüßte. Die wenigen Worte auf einer Postkarte aus Amsterdam waren der Beginn eines über 20-jährigen Briefwechsels, der von tiefer gegenseitiger Wertschätzung zeugt. Beide verlegten ihren Lebensmittelpunkt aus der Kunstmetropole Paris an die Côte d’Azur und behaupteten von dort ihren Ruf als führende Protagonisten der europäischen Kunstszene. ln der Malereigeschichte werden die Kollegen trotz ihrer markanten zeitlichen Nähe oft zwei entgegengesetzten Strömungen zugerechnet: Bonnard, mit seinem luftigen, lockeren Pinselduktus und dem Einsatz zarter, flirrender Pastellfarben als letzter großer Erbe des Impressionismus; Matisse, mit seinem Interesse an grellen Farben und flächigen, stark konturierten Bildkompositionen als ein weit ins 20. Jahrhundert weisender Pionier der Abstraktion.
In thematisch orientierten Kapiteln widmet sich die Ausstellung der unterschiedlichen künstlerischen Umsetzung von solch zentralen Sujets wie Interieur, Stillleben, Landschaft und Akt. Dabei soll die gemeinsame Präsentation von Matisse und Bonnard das vergleichende Sehen ermöglichen, einen Raum schaffen, in dem Gemeinsamkeiten und Unterschiede zutage treten – ohne dass dies jedoch in einen Wettstreit mündet. Ein solcher würde dem Verhältnis der beiden Künstler zueinander nicht gerecht. „Wenn ich an Sie denke, denke ich an einen von aller überkommenen ästhetischen Konvention befreiten Geist; dies allein gestattet eine direkte Sicht auf die Natur, das größte Glück, das einem Maler widerfahren kann. Dank Ihnen habe ich ein wenig daran teil“, schrieb Bonnard an Matisse im Januar 1940. Welchen Wert Letzterer wiederum dem Urteil seines Freundes beimaß, dokumentiert ein Brief vom November desselben Jahres: „[I]ch müsste jemanden sehen, und Sie sind es, den ich sehen möchte.“ Mit niemand anderem wollte Matisse über seine Bilder sprechen. Selten haben sich zwei Künstler so gut ergänzt.
Ausstellungsrundgang
Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen und orientiert sich an den Sujets Interieur, Landschaft/Natur, Stillleben sowie Frauenbild/Akt. In einem Prolog widmen sich die ersten Räume im Untergeschoss des Ausstellungshauses der Künstlerfreundschaft der beiden Maler, mit Aufnahmen des Fotografen Henri Cartier-Bresson, Selbstporträts und Werken, die die Künstler voneinander besaßen. Die anschließenden Räume behandeln das Thema Interieur, mit einem Schwerpunkt auf dem Motiv des Fensterbildes, in dem der enge Austausch zwischen den beiden Künstlerfreunden eindringlich zum Vorschein kommt. Herausragende Werke sind hier unter anderem Bonnards Gemälde Die Milchschüssel (um 1919) und Das offene Fenster (1925), beide aus der Tate Modern in London, sowie Matisse’ Großes rotes Interieur (1948) – eines seiner letzten ikonischen Werke in Öl, das vom Centre Pompidou in Paris ausgeliehen wird. Der letzte Raum im Untergeschoss ist dem Briefwechsel der beiden Maler gewidmet, den Besucher in Auswahl in einer szenischen Lesung hören sowie digital vollständig einsehen können.
Im Obergeschoss schließt das Thema Landschaft und Natur an, wobei die lebenslange Faszination der beiden Maler für das Licht und die Atmosphäre der französischen Riviera eine besondere Rolle spielt. Ein Highlight der Ausstellung ist in diesem Zusammenhang Bonnards Die sonnige Terrasse (1939–1946, Privatbesitz). Das aufgrund seines extremen Querformats ungewöhnliche Gemälde zeigt im Bildzentrum in leuchtender, fast pinker Farbigkeit eine sich jenseits einer Terrasse erstreckende Gartenlandschaft. Während viele von Bonnards späten Werken direkte Ansichten aus der Umgebung seines Wohnsitzes Le Bosquet zum Thema haben, erinnert das großformatige Werk eher an ein zeitloses Idyll. Matisse war zutiefst beeindruckt, als er das noch unfertige Gemälde im Atelier seines Freundes begutachten konnte. In einem Brief vom Januar 1940 schrieb er ihm: „Ich habe Ihre Arbeit genau in Erinnerung behalten. Nie zuvor habe ich sie als so geschlossen empfunden, und die Dekoration mit der Fläche aus Rosensträuchern sehe ich noch ganz deutlich vor mir, sie gefällt mir sehr.“
Ein weiteres Thema, in dem sich der Dialog zwischen den beiden Malern widerspiegelt, ist das Stillleben. Wie wenige Künstler ihrer Generation blieben Bonnard und Matisse dem über Jahrhunderte tradierten Genre zeit ihres Lebens treu. Aufbauend auf Impulsen von Vorgängern wie Jean Siméon Chardin oder Paul Cézanne forcierten sie die Befreiung der Gattung von der realitätsgetreuen Abbildung von Alltagsgegenständen und nahmen sie als Ausgangspunkt für malerisch radikale Experimente mit Farbe und Form. Zu sehen ist hier unter anderem das Stillleben von Matisse aus dem Städel Museum, Blumen und Keramik (1913) – ein frühes Hauptwerk, das zu den absoluten Publikumslieblingen der Sammlung gehört. Wie ein perfektes Pendant hierzu wirkt der leuchtende Mimosenstrauß (um 1945, Privatbesitz) von Bonnard. Typisch für die oft abstrakt anmutenden Gemälde seines Spätstils, erscheint die Materialität der Farbe selbst als das eigentliche Thema der Komposition, in der die pastos aufgetragenen Nuancen von Gelb und Orange die leuchtenden Blumen mit dem sie umgebenden Interieur verschmelzen lassen.
Bei der Auseinandersetzung mit dem weiblichen Akt entwickelten beide Maler ihr besonderes „Markenzeichen“: Bei Bonnard sind es sinnliche Aktdarstellungen in Bad und Boudoir, bei Matisse verträumte Odalisken, Haremsdamen in exotischem Dekor. In Bonnards Aktdarstellungen steht die Figur seiner Frau Marthe im Vordergrund, die er in über 50 Jahren auf beinahe 400 Gemälden verewigte und selbst nach ihrem Tod weiterhin malte. Immer wieder inszenierte er ihren stets jugendlichen Körper in Badebildern, die von einer traumartigen und häufig befremdlichen Atmosphäre des Rätselhaften durchdrungen sind. Ganz anders die Odaliskendarstellungen von Matisse – Kammerspiele voll flirrender Farbigkeit, in denen er Figur und Raum in Kompositionen lebhafter Ornamentik verzahnt und in denen seine Vision einer Kunst der vollkommenen Harmonie lebhaften Ausdruck fand. Die Ausstellung gibt auch Einblick in den Entstehungsprozess eines Schlüsselwerks von Matisse, Großer liegender Akt. Von Mai bis Oktober 1935 dokumentierte der Künstler mit einer Kamera die Entwicklung dieses Bildes. In den insgesamt 22 Schwarz-Weiß-Fotografien wird sichtbar, wie der Maler wesentliche Elemente der Komposition nach und nach herausgearbeitet hat, indem er sie immer weiter vereinfachte und zunehmend flächiger gestaltete. Das Gemälde gehört zudem zu den allerersten Ölwerken, bei denen Matisse ausgeschnittene Papierstücke als Hilfsmittel verwendete – eine Technik, die für sein spätes Œuvre entscheidend wurde und nach 1948 sein Schaffen an der Leinwand vollständig ablöste. Die vielleicht bekannteste Arbeit, die mithilfe dieser sogenannten Scherenschnitte entstanden ist, ist Matisse’ Künstlerbuch Jazz (1947), das der bunten Welt von Zirkus, Gauklern und Theater gewidmet ist und in der Ausstellung ebenfalls gezeigt wird.
MATISSE – BONNARD. „ES LEBE DIE MALEREI!“
INFORMATIONEN ZUR AUSSTELLUNG
Ausstellungsdauer: 13. September 2017 bis 14. Januar 2018
Kurator: Dr. Felix Krämer (Sammlungsleiter Kunst der Moderne, Städel Museum)
Ko-Kurator: Dr. Daniel Zamani (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Kunst der Moderne, Städel Museum)
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de,
Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Besucherdienst: Telefon +49(0)69-605098-232, besucherdienst@staedelmuseum.de
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr, montags geschlossen
Sonderöffnungszeiten: Di, 3.10., Di, 31.10., Mo, 25., Di, 26.12.; Mo, 8.1.18: 10.00–18.00 Uhr; Mo, 1.1.18: 11.00–18.00 Uhr; geschlossen: So, 24.12., So, 31.12.
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro; Sa, So, Feiertage: 16 Euro, ermäßigt 14 Euro; Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 regulär zahlenden Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine frühzeitige Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf unter: tickets.staedelmuseum.de.
Für Mitglieder des Städelschen Museums-Vereins ist der Eintritt in die Sonderausstellung frei.
Überblicksführungen durch die Ausstellung: Di, 15.00 Uhr; Mi, 13.00 Uhr; Do, 18.00 Uhr; Fr, 19.00 Uhr; Sa, 16.00 Uhr und So, 12.00 Uhr. An allen Feiertagen (3.10., 31.10., 25.12, 26.12., 1.1.) sowie am 8.1. finden die Führungen jeweils um 16.00 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets für die Führungen sind für 5 Euro ab zwei Stunden vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich. Im neu eingerichteten Online-Ticketshop ist ein Kontingent an Tickets für Überblickführungen gemeinsam mit dem Eintritt zum Vorteilspreis von 18 Euro erhältlich: tickets.staedelmuseum.de.
Katalog: Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag mit 240 Seiten und 208 Farbabbildungen. Mit Beiträgen von Dita Amory, Jenny Graser, Margrit Hahnloser-Ingold, Iris Hasler, Felix Krämer, Elena Schroll, Beate Söntgen und Daniel Zamani. Deutsche / englische Ausgabe, 39,90 Euro (Museumsausgabe).
Begleitheft: Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft in deutscher Sprache, 7,50 Euro.
Städel App und Audiotour: Die Audiotour führt in deutscher und englischer Sprache durch die Ausstellung. Die deutsche Audiotour wird von der Schauspielerin Sophie Rois gesprochen und kann bequem von zu Hause auf die Städel App geladen werden. Die Städel App ist kostenfrei im Android und Apple Store verfügbar, der In-App-Kauf für gängige IOS und Android Smartphones kostet 1 Euro: http://www.staedelmuseum.de/de/angebote/staedel-app. Vor Ort im Museum kann der Audioguide zu einem Preis von 4 Euro (7 Euro für zwei Audioguides) ausgeliehen werden. Die Audiotour wird unterstützt von der Georg und Franziska Speyer’schen Hochschulstiftung.
Digitorial: Das Digitorial wird durch die Aventis Foundation ermöglicht. Es ist ab 30. August abrufbar unter matissebonnard.staedelmuseum.de.
Social Media: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #MatisseBonnard und #Staedel.
Förderer und Partner der Ausstellung
Gefördert durch: Société Générale, Städelscher Museums-Verein e.V.
Mit zusätzlicher Unterstützung von: Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung
Medienpartner: Süddeutsche Zeitung, Media Frankfurt, Deutschlandfunk Kultur, ARTE, WirtschaftsWoche, Verkehrsgesellschaft Frankfurt Main
Kulturpartner: hr2-kultur
Zehn Wochen nach ihrem Start haben bereits 55.000 Menschen die groß angelegte Sonderausstellung zur Becher-Klasse im Städel Museum gesehen. Noch bis zum 13. August 2017 sind rund 200 großformatige Hauptwerke sowie zentrale Frühwerke der wohl einflussreichsten deutschen Fotografengeneration in Frankfurt zu erleben. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Jörg Sasse, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Thomas Struth, Volker Döhne und Petra Wunderlich, die bei Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie studierten, und begeistert sowohl die Fachwelt als auch ein breit gefächertes Publikum.
Auch über den Ausstellungszeitraum hinaus hinterlässt die Sonderausstellung Spuren im Städel Museum: Wie das Museum heute mitteilt, erhält es eine Arbeit des Düsseldorfer Künstlers Thomas Ruff (geb. 1958) als Schenkung aus Privatbesitz. Die großformatige Fotografie jpeg icbm02 (2007) ist Teil der Serie jpeg, deren Ausgangspunkt Bilder aus dem Internet, aber auch vom Künstler selbst mit einer Digitalkamera aufgenommene Motive oder eingescannte Vorlagen sind. Hierbei greift Ruff Bildprinzipien der Impressionisten und Pointilisten auf: Indem er die Auflösung der Fotos verringert – also die Anzahl der Pixel pro Zentimeter reduziert – und gleichzeitig ihr Format vergrößert, entsteht ein neues, vergröbertes Bild, das aus der Nähe betrachtet einem geometrischen Muster ähnelt. Erst bei größerem Abstand des Betrachters zum Werk fügt es sich zu einem erkennbaren Bild zusammen; im Falle von jpeg icbm02 wird der Start einer Rakete sichtbar. Die Bildserien des 1958 geborenen Künstlers verdeutlichen seine grundlegend skeptische Haltung gegenüber dem Wahrheits- und Dokumentationsanspruch von Fotografie. Ruffs konsequentes Befragen neuer Bildquellen und Technologien veranschaulichen vielleicht am eindrücklichsten die Art und Weise, wie er den Ansatz seiner Lehrer Bernd und Hilla Becher weiterführt.
Die Arbeit jpeg icbm02 ist ab sofort in den Gartenhallen des Städel Museum zu sehen und bildet dort den Einstieg in eine Sonderpräsentation der Sammlung Gegenwartskunst. Als Erweiterung der Sonderausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ konzipiert, zeigt die Präsentation „Fotografische Objekte“ in zwei Kabinetten der Gartenhallen ausgewählte Arbeiten, die den Wandel des zeitgenössischen Bildbegriffs jenseits der Malerei vorführen. Fotografische Objekte sind in dieser Lesart zwei- wie dreidimensionale Kunstwerke, die aus real vorhandenem Material, wie Pressefotos oder Internet-Bilddaten durch eine technologische Transformation abgeleitet werden. Vergleichbar traditionell-fotografischen Abbildern reflektieren und materialisieren die fotografischen Objekte das zeitgenössische gesellschaftliche und kulturelle Umfeld. Der Prozess der postdigitalen Umsetzung ist dabei immer im Objekt abzulesen. Neben Werken aus der Sammlung des Städel werden auch Bestände wichtiger, dem Museum verbundenen Privatsammlungen präsentiert. Zu sehen sind Arbeiten von Seth Price, Jörg Sasse, Kara Walker, Wade Guyton oder Thomas Bayrle.
Weitere Informationen zur Ausstellung „Fotografien werden Bilder. Die Becher-Klasse“ unter: staedelmuseum.de/de/fotografien-werden-bilder
Weitere Informationen zur Arbeit jpeg icbm02 von Thomas Ruff unter: staedelmuseum.de/de/neuerwerbungen
Weitere Informationen zur Sammlungspräsentation „Fotografische Objekte“ unter: blog.staedelmuseum.de/fotografische-objekte
FOTOGRAFIEN WERDEN BILDER. DIE BECHER-KLASSE
Künstlerliste: Bernd und Hilla Becher, Volker Döhne, Andreas Gursky, Candida Höfer, Axel Hütte, Tata Ronkholz, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Struth, Petra Wunderlich
Kurator: Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst am Städel Museum
Ko-Kuratorin: Dr. Jana Baumann, Städel Museum
Ausstellungsdauer: 27. April bis 13. August 2017
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog mit 256 Seiten und ca. 178 Abbildungen, mit einem Vorwort von Philipp Demandt, Essays von Alexander Alberro, Jana Baumann, Martin Engler und Steffen Siegel sowie Texten von Lukas Engert, Iris Hasler, Markus Kramer und Kristin Schrader. Deutsche Ausgabe, 34,90 Euro (Museumsausgabe).
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon: +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Besucherdienst: Telefon +49(0)69-605098-232, besucherdienst@staedelmuseum.de
Öffnungszeiten: Di, Mi, Sa, So + Feiertage 10.00–18.00 Uhr, Do + Fr 10.00–21.00 Uhr, montags geschlossen
Eintritt: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro, Familienkarte 24 Euro; freier Eintritt für Kinder unter 12 Jahren; Gruppen ab 10 Personen: ermäßigter Eintrittspreis pro Person. Für Gruppen ist vorab eine Anmeldung unter Telefon +49(0)69-605098-200 oder info@staedelmuseum.de erforderlich.
Kartenvorverkauf: tickets.staedelmuseum.de
Digitorial: Ein aufwendig gestaltetes, interaktives Digitorial gibt unter becherklasse.staedelmuseum.de umfassende Einblicke in die Ausstellung. Das Digitorial wird durch die Aventis Foundation ermöglicht.
Social Media: Das Städel Museum kommuniziert die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #BecherKlasse und #Staedel.
Überblicksführungen durch die Ausstellung: Do 19.00 Uhr, Sa 16.00 Uhr sowie Mo, 1.5., Do, 25.5., Mo, 5.6., Do, 15.6. 16.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Gefördert durch: DZ BANK AG
Dr. Felix Krämer, Sammlungsleiter der Kunst der Moderne im Städel Museum, wechselt nach Düsseldorf. Er wird dort zum 1. Oktober 2017 neuer Generaldirektor und künstlerischer Leiter der Stiftung Museum Kunstpalast. Im Rahmen seiner über neunjährigen Tätigkeit für das Städel Museum hat Krämer den Sammlungsbereich der Kunst der Moderne (1800–1945) maßgeblich erweitert und zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen kuratiert, darunter „Ernst Ludwig Kirchner. Retrospektive“ (2010), „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ (2012/13), „Monet und die Geburt des Impressionismus“ (2015) oder „Geschlechterkampf. Franz von Stuck bis Frida Kahlo“ (2016/27). Felix Krämer verabschiedet sich aus Frankfurt mit der umfassenden Sonderausstellung „Matisse – Bonnard. ‚Es lebe die Malerei!‘“, die vom 13. September 2017 bis 14. Januar 2018 im Städel zu sehen sein wird.
„Das Städel Museum verdankt Felix Krämer einige seiner erfolgreichsten und außergewöhnlichsten Ausstellungen: Ob Kirchner, Nolde, Monet, Schwarze Romantik oder Geschlechterkampf – immer wieder hat Krämer mit großer Expertise und Kreativität unser Haus bereichert und dabei auch den Sammlungsbereich der Kunst der Moderne maßgeblich weiterentwickelt. Als ambitionierter Sammlungsleiter und erfahrener Ausstellungskurator hat er sich nach über neun Jahren am Städel längst für eine Führungsposition an einem großen Museum empfohlen. Aus diesem Grunde beglückwünsche ich die Stadt Düsseldorf zu ihrer hervorragenden Wahl und wünsche Felix Krämer und seiner Familie von Herzen alles Gute für die neue Position und das neue Lebensumfeld. Natürlich – auch das soll gesagt sein – bedauere ich seinen Weggang außerordentlich, zumal wir schon seit meiner Zeit an der Nationalgalerie in einem herzlichen kollegialen und fachlichen Miteinander verbunden sind, auf dessen Fortsetzung ich mich sehr freue“, kommentiert Städel Direktor Dr. Philipp Demandt den bevorstehenden Wechsel.
„Der Stadt Frankfurt, dem Städel Museum und meinen herausragenden Kolleginnen und Kollegen verdanke ich neun überaus ereignisreiche und erfüllende Jahre, auf die ich stets in großer Dankbarkeit zurückblicken werde. Auch wenn mir die Entscheidung wahrlich nicht leicht gefallen ist, freue ich mich nun auf eine neue Herausforderung als Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast mit seiner traditionsreichen Sammlung, die mehr als 100.000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, kunstgewerbliche Exponate und Glasobjekte umfasst“, so Dr. Felix Krämer.
Felix Krämer wurde 1971 in Cambridge, England, geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Volkskunde an der Universität Hamburg und promovierte dort 2005 bei Prof. Monika Wagner und Prof. Wolfgang Kemp zum Thema Das unheimliche Heim. Zur Interieurmalerei um 1900. Von 1996 bis 1999 war er Assistent des Kurators Dr. Christoph Geissmar-Brandi, bevor er im Jahr 2000 seine Kuratorentätigkeit an der Hamburger Kunsthalle und später zusätzlich die Assistenz für deren Direktor Prof. Hubertus Gaßner übernahm. Für die Kunsthalle konzipierte Krämer unter anderem Ausstellungen zu Vilhelm Hammershøi (2003), Félix Vallotton (2008) oder die Reihe „Seestücke“ (2005 und 2007). Krämer wechselte zum 1. Juli 2008 an das Städel Museum. Im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit für das Frankfurter Bürgermuseum konnte die Sammlung der Kunst der Moderne um zahlreiche zentrale Werke erweitert werden; darunter Helene Schjerfbecks (1862–1946) Girl with blond hair (1916), Interieur. Strandgade 30 (1901) von Vilhelm Hammershøi (1864–1916) oder Lotte Lasersteins (1898-1993) Russisches Mädchen mit Puderdose (1928). Über die ebenfalls realisierten Ankäufe der Fotografiesammlungen von Uta und Wilfried Wiegand sowie von Annette und Rudolf Kicken wurde außerdem innerhalb der Amtszeit Krämers die historische Fotografie fest in der Sammlung des Museums verankert. Die von Felix Krämer kuratierten Ausstellungen am Städel Museum sind:
Im Rahmen einer medizinischen Pilotstudie haben das Städel Museum und der Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main seit Ende 2014 die therapeutischen Potenziale von interaktiven Auseinandersetzungen mit Kunst für Menschen mit Demenz untersucht. Nachdem die umfassenden Forschungsergebnisse die Wirksamkeit der Methodik und Praxis bestätigt haben, nimmt das Städel nun das ARTEMIS-Projekt dauerhaft in sein breit gefächertes Vermittlungsprogramm auf. Das Angebot umfasst eine einstündige thematische Führung sowie anschließendes kreatives Arbeiten mit verschiedenen künstlerischen Techniken im Atelier. Zu ARTEMIS können sich Paare anmelden, die aus einer Person mit leichter bis mittelgradiger Demenz und einem Begleiter bestehen. Die Gruppengröße beläuft sich auf maximal sechs Paare. Eine Gruppe absolviert in zweiwöchigem Rhythmus insgesamt drei Termine. Die nächsten zwei Gruppen beginnen am 31. Mai bzw. 12. Juli (Anmeldeschluss: drei Tage vor dem jeweiligen Starttermin). Es gibt noch freie Plätze. Die Anmeldung kann unter info@staedelmuseum.de oder per Telefon erfolgen: +49(0)69-605098-200.
ARTEMIS war die erste umfassende wissenschaftliche Studie zur interaktiven Kunstvermittlung und den therapeutischen Potenzialen einer kunstbasierten psychosozialen Intervention bei Demenz im deutschsprachigen Raum. Das zweijährige Forschungsprojekt ging der Frage nach, welchen Beitrag regelmäßige Museumsbesuche und die Beschäftigung mit Kunst leisten können, um das emotionale Wohlbefinden und das Kommunikationsverhalten von Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz zu steigern und die Beziehung zu ihren betreuenden Angehörigen zu verbessern. Nicht zuletzt sollte Menschen mit Demenz und ihren durch die Pflege eingebundenen Angehörigen auf diesem Weg mehr gesellschaftliche Teilhabe und soziale Integration ermöglicht werden.
Die zurückliegende wissenschaftliche Studie wurde durch die Familie-Schambach-Stiftung gefördert. Das Vermittlungsangebot ARTEMIS wird mit unterstützt von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.
„Die nachhaltige Integration von ARTEMIS am Städel Museum erweitert unser vielfältiges und differenziertes Vermittlungsangebot auf ganz besondere Weise: Im Rahmen dieses wissenschaftlich geprüften Programms können wir Menschen mit Demenzerkrankungen bereichernde und anregende Kunsterlebnisse ermöglichen. So kann ein wichtiger Zugang zu kultureller Teilhabe aufrechterhalten bzw. eröffnet werden“, betont Chantal Eschenfelder, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung am Städel.
Die Studie
Im Verlauf des Praxisforschungsprojekts ARTEMIS (ART Encounters: Museum Intervention Study) entstand ein niedrigschwelliges Vermittlungsangebot zur interaktiven Auseinandersetzung mit Kunst für Menschen mit Demenz und ihre betreuenden Angehörigen. Diese Kunstbegegnungen bestanden im ersten Teil aus einstündigen thematischen Kunstführungen durch speziell geschulte Kunstvermittler des Museums. Dabei ging es in erster Linie um Assoziationen und Emotionen der Teilnehmer im Rahmen eines interaktiven Dialogs. Die Themen der Führungen waren sehr vielfältig, z. B. „Frankfurt am Main“, „Das menschliche Gesicht“ oder „Die Farbe BLAU“. Anschließend arbeiteten die Gruppen im zweiten Teil kreativ im Atelier. Bewusst wurden ganz unterschiedliche künstlerische Materialien (z. B. Acrylfarben, Ölkreiden oder Ton) und einfache Techniken wie Collage oder Drucken mit Styreneplatten integriert. Die Aufgaben waren so angelegt, dass die an Demenz erkrankte Person und ihre Begleitperson miteinander in einen kreativen Austausch treten konnten.
Das Besondere an ARTEMIS war die groß angelegte wissenschaftliche Begleitstudie, in deren Rahmen neben psychologischen Tests und standardisierten Fragebögen auch offene Interviewfragen und Videografie zum Einsatz kamen. Untersucht wurde der Einfluss von Museumsbesuchen und künstlerischer Betätigung auf das emotionale Wohlbefinden, das Kommunikationsverhalten und die Lebensqualität der Teilnehmenden.
Die Zielgruppe für ARTEMIS waren Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz sowie deren betreuende Angehörige aus Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Region. Neben der feststehenden ärztlichen Diagnose einer leichten bis mittelgradigen Demenz sollten lediglich ausreichende motorische Fähigkeiten für die Kunstworkshops vorhanden sowie eine nahestehende Bezugsperson bereit sein, zu allen sechs Museumsterminen mitzukommen. Weder theoretische noch praktische Vorerfahrungen im künstlerischen Bereich waren notwendig. Insgesamt gab es in der zweijährigen Projektzeit 13 ARTEMIS-Gruppen mit je sechs Museumsterminen im Städel und drei bis fünf Paaren pro Kleingruppe. Insgesamt fanden 78 Kunstführungen und Atelierworkshops mit 96 Teilnehmern statt.
Alle Teilnehmer füllten unmittelbar vor und nach jedem Museumsbesuch unabhängig voneinander eine siebenstufige Smiley-Skala zur Erfassung ihrer momentanen emotionalen Befindlichkeit aus. Zusätzlich wurde jede thematische Kunstführung samt Workshop von den Begleitpersonen im Anschluss anhand spezieller Kriterien evaluiert. Unter anderem sollten die Begleitpersonen Besonderheiten im Verhalten ihrer demenziell erkrankten Angehörigen beschreiben, den Grad der Aktivierung bzw. der Beteiligung am kreativen Prozess einschätzen und darüber Auskunft geben, ob beispielsweise nach dem Museumsbesuch ein Austausch über die Erlebnisse stattgefunden hat. Dies sollte den Vergleich einzelner Führungen ermöglichen. Am Ende wurde eine Gesamtevaluation durchgeführt, im Zuge derer die Teilnehmer angeben konnten, welche Kunstbegegnungen bzw. welche Art der kreativen Gestaltung ihnen am meisten Spaß gemacht hatte und was sie unter Umständen gerne weiterführen würden.
Die Forschungsergebnisse
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich sowohl bei Menschen mit Demenz als auch bei den Angehörigen das Wohlbefinden nach den Museumsbesuchen signifikant verbesserte. Ähnliches gilt für die Selbsteinschätzung der Lebensqualität. Die stärksten Effekte zeigten sich bei Menschen mit Demenz bei biografisch angelegten Zugängen (z. B. „Familie und Kinder“ und „Frankfurt am Main“) oder bei mehrere Sinnesebenen ansprechenden Ansätzen (z. B. Malen zu Musik bei der Atelierarbeit zum Thema „Abstrakt“). Die betreuenden Angehörigen verspürten dagegen einen stärkeren Zugewinn an Wohlbefinden bei Kunstführungen, die vor allem durch neue Erfahrungen und das Entdecken eigener kreativer Potenziale zur emotionalen Entlastung beitragen konnten. So waren die höchsten Effektstärken für die Begleitpersonen bei den Themen „Farbe BLAU“ (Erstellung blauer Experimentalbilder), „Abstrakt“ (Malen zu Musik) und „Porträts“ (Modellieren mit Ton) zu verzeichnen.
Mit Blick auf die Frage, welche Kunstbegegnungen bzw. welche Art der kreativen Gestaltung den Teilnehmenden am meisten Spaß gemacht hat, äußerten Menschen mit Demenz bei der Kreativarbeit an biografisch relevanten („Frankfurt am Main“) und unterschiedliche Sinnesebenen ansprechenden Themen („Abstrakt“) besonders oft freudige Emotionen. Bei Sitzungen mit größerem Anteil an eigenständiger Arbeit (Modellieren mit Ton oder Erstellung einer Collage) ist den Angehörigen häufig aufgefallen, dass ihre Menschen mit Demenz länger ruhig sitzen blieben als sonst, entspannter wirkten und mehr Ruhe ausstrahlten.
Insgesamt stieß das Projekt auf sehr großen Zuspruch. Ein Großteil der Teilnehmer äußerte den Wunsch, solche Museumsbesuche auch künftig und dauerhaft fortsetzen zu wollen. Nahezu einstimmig (96,4 %) haben die Teilnehmer das Gesamtprojekt mit „sehr gut“ bewertet und würden ARTEMIS anderen Betroffenen uneingeschränkt (100 %) weiterempfehlen.
Weitere Informationen zur Studie:
Dr. rer. nat. Valentina Tesky und Dipl.-Psych., M.A. Arthur Schall, Arbeitsbereich Altersmedizin, Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Tel.: +49(0)69-6301-83621 und -7657; E-Mail: tesky@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de; schall@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de.
ARTEMIS
Vermittlungsangebot für Menschen mit Demenz
Ablauf: Einstündige thematische Führungen und anschließende einstündige kreative Arbeit mit verschiedenen künstlerischen Techniken im Atelier
Termine: Die nächsten Durchgänge starten am 31.5., 12.7., 23.8., 4.10. sowie 15.11.
Turnus: Pro Durchgang drei Nachmittagstermine alle zwei Wochen
Gruppengröße: Max. sechs Paare (sechs Menschen mit Demenz plus je eine Begleitperson)
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung: info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Information: www.staedelmuseum.de/angebote/artemis, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-112
Mit Unterstützung von: Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main
Veranstaltungsprogramm Juni 2017
Dr. Jana Baumann spricht über die Gründung des Deutschen Museumsbundes vor genau 100 Jahren im Städel Museum
Vortrag im Metzler-Saal mit anschließenden Kurzführungen in den Sammlungsbereichen Kunst der Moderne und Gegenwartskunst
Mittwoch, 17. Mai 2017, 19 Uhr im Metzler-Saal
Vor genau 100 Jahren wurde der Deutsche Museumsbund auf einer Tagung im Städel Museum gegründet. Am 23. Mai 1917 versammelten sich 22 Museumsdirektoren in Frankfurt am Main, um einen Zusammenschluss der Museen für Kunst- und Kulturgeschichte zu erwirken. Über die Gründung des Deutschen Museumsbundes und die Demokratisierung des Kunstmuseums spricht Dr. Jana Baumann am 17. Mai 2017 um 19 Uhr in einem Vortrag im Städel Museum. Im Anschluss an den Vortrag im Metzler-Saal des Museums werden Kurzführungen durch die Städelsche Sammlung angeboten. Der Eintritt zu der vom Städelschen Museums-Verein ermöglichten Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Gründung des Deutschen Museumsbundes vor 100 Jahren fand auf Einladung des damaligen Städel-Direktors Georg Swarzenski (1876-1957) statt und bezweckte die zukünftige Gewährleistung von wissenschaftlicher und künstlerischer Freiheit. Damit einher ging eine visionäre Debatte zu den Herausforderungen und der Verantwortung des Kunstmuseums gegenüber einer breiten Bevölkerung. Es wurden zentrale Impulse gesetzt, die eine innovative Sammlungs-, Präsentations- und Vermittlungspolitik forcierten. Die Folge war die Herausbildung neuartiger musealer Strategien und eines Museumstypus für die Kunst des 20. Jahrhunderts – der unter anderem als Vorbild für die Gründung des New Yorkers Museum of Modern Art (MoMA) im Jahre 1927 diente.
Jana Baumann spricht in ihrem Vortrag über diese folgenreiche Phase der deutschen Kulturgeschichte, die – obwohl weitgehend in Vergessenheit geraten – den musealen Umgang mit der zeitgenössischen Kunst bis heute maßgeblich prägt.
Im Anschluss an den Vortrag finden um 20.15 Uhr zwei Kurzführungen in den Sammlungsbereichen Kunst der Moderne und Gegenwartskunst mit den Themen „Kunst der Avantgarde“ und „Neue Kunst fordert neue Präsentationen“ statt.
Jana Baumann wurde 2015 an der Universität Bonn promoviert. Von 2014 bis 2016 arbeitete sie als wissenschaftliche Volontärin in der Abteilung Gegenwartskunst am Städel Museum. Dort ist sie seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin, hat an der Sammlungsentwicklung und den Ausstellungen zu John Baldessari sowie zur Fotografie der Becher-Klasse als Ko-Kuratorin mitgewirkt. Kürzlich erschien ihre Publikation „Museum als Avantgarde. Museen moderner Kunst 1918-1933“ im Deutschen Kunstverlag, Berlin.
Der Deutsche Museumsbund e.V. mit Sitz in Berlin wurde 1917 gegründet und ist die bundesweite Interessenvertretung der deutschen Museen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er hat derzeit rund 3.200 Mitglieder, darunter Museen aller Größen und Sparten. Sein Jubiläum hat der Verband vor wenigen Tagen mit einem Festakt und einer Tagung in Berlin gefeiert (www.museumsbund.de).
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de
Telefon: +49(0)69-605098-200
Ort: Metzler-Saal, Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung: Nicht erforderlich
Eintritt: frei
Ermöglicht durch den Städelschen Museums-Verein
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebighaus Skulpturensammlung haben an den Osterfeiertagen geöffnet und laden mit Angeboten für die ganze Familie zum Besuch der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen ein.
In der Schirn erwarten die Besucherinnen und Besucher die beiden Ausstellungen „Magritte. Der Verrat der Bilder“ und „Richard Gerstl Retrospektive“ mit unterschiedlichen Vermittlungsangeboten. Von Dienstag, dem 11. April bis Donnerstag, dem 13. April 2017 findet jeweils von 14 bis 17 Uhr ein tageweise buchbares Osterferienprojekt für Kinder ab 9 Jahren in der Magritte-Ausstellung statt. Das Städel Museum und in der Liebieghaus Skulpturensammlung bieten an den Feiertagen zahlreiche Führungen durch ihre Sammlungen. Das Städel Museum lädt unter anderem am Ostersonntag um 15 Uhr mit der Familienführung „Auf der Suche. Versteckt im Bild“ zu einer etwas anderen Eiersuche ein und in der Liebighaus Skulpturensammlung steht in einer Führung am Ostersonntag um 11 Uhr die Ostergeschichte im Mittelpunkt.
Öffnungszeiten an den Feiertagen und Osterprogramm:
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen
Freitag, 14. April 2017 10–19 Uhr
Samstag, 15. April 2017 10–19 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 10–19 Uhr
Montag, 17. April 2017 10–19 Uhr
Osterferienprojekt
Dienstag, 11. April bis Donnerstag 13. April 2017, jeweils von 14 bis17 Uhr
An drei Tagen geht es für Kinder ab 9 Jahren um die verrätselten Bilder des Malers René Magritte. Nach einem gemeinsamen Grübeln vor den Kunstwerken gestalten die Kinder anschließend selbst. Das Workshop-Programm wechselt täglich und ist tageweise buchbar.
Gebühr: 8 € pro Tag, Anmeldung per Telefon unter 069 29 98 82-112 oder E-Mail mini@schirn.de
Weitere Informationen und Vermittlungsangebote zu den aktuellen Ausstellungen „Magritte. Der Verrat der Bilder“ und „Richard Gerstl Retrospektive“ unter: www.schirn.de/kalender. Um Wartezeiten zu vermeiden, sind Tickets für beide Ausstellungen auch online erhältlich: www.schirn.de/tickets
STÄDEL MUSEUM
Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen
Freitag, 14. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Samstag, 15. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Montag, 17. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Familienführung: Auf der Suche. Versteckt im Bild
Sonntag, 16. April 2017, um 15 Uhr
Viele Bilder im Städel Museum sind voller faszinierender Details, die man erst beim genauen Hinsehen wahrnimmt. Gemeinsam begeben sich Familien mit ihren Kindern in dieser Führung auf eine etwas andere Eiersuche durch die Sammlung des Städel Museums.
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.
Weitere Informationen und Vermittlungsangebote unter: www.staedelmuseum.de/kalender
LIEBIGHAUS SKULPTURENSAMMLUNG
Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen
Freitag, 14. April 2017 GESCHLOSSEN
Samstag, 15. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Montag, 17. April 2017 10.00–18.00 Uhr
Führung: Die Ostergeschichte im Liebieghaus
Sonntag, 16. April 2017, um 11 Uhr
Die Führung am Ostersonntag widmet sich der Ostergeschichte in der Sammlung der Liebieghaus Skulpturensammlung.
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.
Weitere Informationen und Vermittlungsangebote unter: www.liebieghaus.de/kalender
Veranstaltungsprogramm Mai 2017
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