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Veranstaltungsprogramm September 2015
Am Samstag, 17. Oktober 2015, lädt das Städel Museum ab 20.00 Uhr zum Wandelkonzert mit dem hr-Sinfonieorchester. Anlässlich der großen Jubiläumsausstellung „Dialog der Meisterwerke. Hoher Besuch zum Jubiläum“ wird dem Publikum dabei die seltene Chance einer direkten Begegnung von Musik und bildender Kunst geboten. In unterschiedlichen Besetzungen präsentieren die Orchestermusiker im Rahmen der Kooperation von Städel Museum und hr-Sinfonieorchester Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Paul Hindemith, Claude Debussy, John Cage und anderen und machen die ausgestellten Kunstwerke auf anregende Weise neu erlebbar. So tritt dem bildnerischen Dialog der Jubiläumsausstellung ein musikalischer hinzu. Die Besucher sind eingeladen, zwischen den Epochen und musikalischen Sphären zu wandeln, inne zu halten, sich Zeit zum Betrachten und Lauschen zu nehmen. Die Tickets im Vorverkauf zum Wandelkonzert sind limitiert und kosten 20 Euro, sie können unter tickets.staedelmuseum.de erworben werden. Karten an der Abendkasse sind für 22 Euro erhältlich.
Das Wandelkonzert wird gefördert durch die Sparda-Bank Hessen eG.
Beim Wandelkonzert mit dem hr-Sinfonieorchester werden zahlreiche Galerieräume des Städel zum Klingen gebracht. So begegnet der wiedervereinigte mittelalterliche Altenberger Altar (um 1330) dem berühmten Streichquartett Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze von Joseph Haydn, während die Trias der Orchestermusiker-Bilder von Edgar Degas auf profane und sakrale Tänze des französischen Musikimpressionisten Claude Debussy trifft. Bläsermusik von Paul Hindemith erklingt zu Max Beckmanns Der Eiserne Steg (1922). Neben Haydn, Debussy und Hindemith werden auch Kammermusiken von Johann Sebastian Bach, Maurice Ravel, Niccolò Paganini, Alexander Glasunow, John Cage und anderen zu erleben sein.
Zur Ausstellung
Zu seinem 200. Geburtstag empfängt das Städel Museum hohen Besuch: Vom 7. Oktober 2015 bis zum 24. Januar 2016 werden ausgewählte Städel Werke mit 65 Meisterwerken aus den renommiertesten Museen der Welt zusammengebracht, die während der Jubiläumsausstellung mit ihnen in einen „Dialog der Meisterwerke“ treten. Die herausragenden Arbeiten aus dem Städel stellen einen Querschnitt der Geschichte des Hauses dar und bieten zugleich einen Überblick über die in 200 Jahren gewachsene Sammlung. Die von allen Städel Kuratoren gemeinsam konzipierte Schau erstreckt sich erstmals über die gesamte Sammlungsfläche des Museums. Zur Sonderausstellung reisen Leihgaben unter anderem aus der Albertina in Wien, dem Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid, dem Londoner Victoria and Albert Museum, dem Musée d’Orsay in Paris, der National Gallery of Ireland in Dublin, dem Den Haager Mauritshuis, der Tate in London, den Vatikanischen Museen und der National Gallery of Art in Washington nach Frankfurt am Main. Die hochkarätigen „Jubiläumsgäste“ erlauben es, überraschende kunstgeschichtliche Bezüge herzustellen sowie die Bestände der 700 Jahre Kunstgeschichte umfassenden Sammlung des Städel neu zu beleuchten und zu hinterfragen.
Programm
Gegenwartskunst, Untergeschoss
20.00 Uhr, Raum 25
Begrüßung
Max Hollein, Direktor Städel Museum
Dr. Heinz Sommer, hr Hörfunkdirektor
20.15 Uhr, Raum 25
Steve Reich: Violin Phase für vier Violinen
Nadine Blumenstein / Fanny Fröde / Ulrike Mäding / Sonja Metzendorf – Violine
20.45 Uhr, Raum 25
Johann Sebastian Bach:
Suite Nr. 2 d-Moll für Violoncello solo, Sarabande
Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo, Sarabande
Ulrich Horn – Violoncello
21.15 Uhr, Raum 16
Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10
Stefano Succi – Violine / Charys Schuler – Violine / Wolfgang Tluck – Viola / Ulrich Horn – Violoncello
21.45 Uhr, Raum 25
Michael Reudenbach: Mirlitonnades für Piccolo solo
Bernd Alois Zimmermann: Tempus Loquendi
Thaddeus Watson – Flöten
22.15 Uhr, Raum 23
Maurice Ravel: Sonate für Violine und Violoncello, 1. Satz. Allegro, 4. Satz. Vif, avec entrain
Charys Schuler – Violine / Maja Schwamm – Violoncello
22.45 Uhr, Raum 25
John Cage: Solo für Posaune
Oliver Siefert – Posaune
23.00 Uhr, Raum 25
Joseph Haydn:
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze op. 51, Introduktion. Maestoso ed adagio
Sonata 7. Largo
Il terremoto (Das Erdbeben). Presto e con tutta la forza
Streichquartett der Akademisten: Ofir Shner – Violine / Anna Katherine Claus – Violine / Matthias Schnorbusch – Viola / Laura Mehlin – Violoncello
Kunst der Moderne, 1. Obergeschoss
20.15 Uhr, Raum 9
Paul Hindemith: Sonate für Harfe
Anne-Sophie Bertrand – Harfe
20.35 Uhr, Raum 9
Paul Hindemith: Bläserquintett
Clara Andrada de la Calle – Flöte / Nicolas Cock-Vassilliou – Oboe / Sven van der Kuip – Klarinette / Daniel Mohrmann – Fagott / John Stobart – Horn
21.00 Uhr, Raum 6
Alexander Glasunow: Noveletten op. 15 für Streicher Nr. 2, 3 und 4
Elisabeth Krause – Violine / Thomas Mehlin – Violine / Iris Mühlnickel – Viola / Laura Mehlin – Violoncello
21.15 Uhr, Raum 4
Claude Debussy: Danse sacrée und Danse profane für Harfe und Streichquintett
Anne-Sophie Bertrand – Harfe / Nadine Blumenstein – Violine / Ulrike Mäding – Violine / Ingrid Albert – Viola / Christiane Steppan – Violoncello / Simon Backhaus – Kontrabass
21.45 Uhr, Raum 11
John Cage: Solo für Posaune
Oliver Siefert – Posaune
22.00 Uhr, Raum 4
Alexander Glasunow: Idyll für Horn und Streichquartett op. 14 Nr. 1
John Stobart – Horn / Elisabeth Krause – Violine / Thomas Mehlin – Violine / Iris Mühlnickel – Viola / Laura Mehlin – Cello
22.15 Uhr, Raum 6
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo, Prélude, Sarabande
Ulrich Horn – Violoncello
22.30 Uhr, Raum 4
Alexander Zemlinsky: Streichquartett A-Dur op. 4
Elisabeth Krause - Violine / Thomas Mehlin – Violine / Iris Mühlnickel – Viola / Laura Mehlin – Violoncello
22.45 Uhr, Raum 4
Maurice Ravel: Sonate für Violine und Violoncello, 1. Satz. Allegro, 4. Satz. Vif, avec entrain
Charys Schuler – Violine / Maja Schwamm – Violoncello
23.00 Uhr, Raum 4
Tangos von Enrique Mario Francini bis Astor Piazzolla
Nadine Blumenstein – Violine / Ulrike Mäding – Violine / Ingrid Albert – Viola / Christiane Steppan – Violoncello
Alte Meister, 2. Obergeschoss
20.15 Uhr, Raum 2
Joseph Haydn:
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze op. 51, Introduktion. Maestoso ed adagio
Sonata 7. Largo
Il terremoto (Das Erdbeben). Presto e con tutta la forza
Streichquartett der Akademisten: Ofir Shner – Violine / Anna Katherine Claus – Violine / Matthias Schnorbusch – Viola / Laura Mehlin – Violoncello
20.35 Uhr, Raum 2
Michael Reudenbach: Mirlitonnades für Piccolo solo
Bernd Alois Zimmermann: Tempus Loquendi
Thaddeus Watson – Flöten
21.00 Uhr, Raum 11
Johann Sebastian Bach: Triosonate G-Dur für zwei Flöten und Basso continuo BWV 1039
Clara Andrada de la Calle / Sebastian Wittiber – Flöte /Valentin Scharff – Violoncello / Felice Venanzoni – Cembalo
21.15 Uhr, Raum 15
Niccolò Paganini: Duos für Violine und Violoncello
Artur Podlesniy – Violine / Valentin Scharff – Violoncello
21.35 Uhr, Raum 2
Antonín Dvořák: Streichquintett G-Dur op. 77, 1. Satz. Allegro con fuoco
Nadine Blumenstein – Violine / Ulrike Mäding – Violine / Kerstin Hüllemann – Viola / Christiane Steppan – Violoncello / Simon Backhaus – Kontrabass
21.45 Uhr, Raum 11
Georg Philipp Telemann: Aus den Sechs Duetten für zwei Flöten, Sonata Nr. 4 g-Moll
Clara Andrada de la Calle / Sebastian Wittiber – Flöte
22.00 Uhr, Raum 15
Paul Hindemith: Sonate für Harfe
Anne-Sophie Bertrand – Harfe
22.40 Uhr, Raum 6
Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello, solo, Prélude, Sarabande
Ulrich Horn – Violoncello
23.00 Uhr, Raum 11
Wilhelm Friedemann Bach: 3. Triosonate a-Moll für zwei Flöten und Basso continuo
Clara Andrada de la Calle / Sebastian Wittiber – Flöte / Valentin Scharff – Violoncello / Felice Venanzoni – Cembalo
Wandelkonzert mit dem hr-Sinfonieorchester
Samstag, 17. Oktober 2015, ab 20.00 Uhr
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-0, Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Einlass ab 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: 20 Euro (limitierter Vorverkauf), 22 Euro (Abendkasse)
Kartenvorverkauf: tickets.staedelmuseum.de
Kooperationspartner: hr-Sinfonieorchester
Gefördert durch: Sparda-Bank Hessen eG
Medienpartner: hr-INFO
10.000 KINDER IN DREI JAHREN - FRANKFURTER VOLKSBANK UND STÄDEL MUSEUM VEREINBAREN FORTSETZUNG VON „STÄDEL OHNE GRENZEN“
Frankfurt am Main, 28. Juli 2015. Bereits zum dritten Mal veranstaltete in diesem Jahr das Frankfurter Städel Museum gemeinsam mit der Frankfurter Volksbank in der Woche vor den hessischen Sommerferien die Bildungswoche „Städel ohne Grenzen: Auf zu neuen Horizonten! 700 Jahre Kunstgeschichte.“ Das Städel Museum und die Frankfurter Volksbank als Partner der Bildungswoche konnten jetzt eine ausgezeichnete Bilanz ziehen: Seit der ersten Auflage im Jahr 2013 wurde das kostenfreie Angebot ästhetischer Bildung im Museum von insgesamt über 10.000 Kindern und Jugendlichen genutzt. Die Gruppen kamen dabei nicht nur aus Frankfurt am Main, sondern aus der gesamten Region und reisten beispielsweise aus Gießen, Kassel, Bensheim oder Seligenstadt an, in diesem Jahr nahm sogar eine Schule aus China teil.
In der Bildungswoche im Städel erwarten die Kinder und Jugendliche abwechslungsreiche, altersgerechte Workshops zu verschiedensten Themen in allen Sammlungsbereichen des Museums. In praktischen Kursen wird die Möglichkeit geboten, zu fächerübergreifenden Themen das spielerisch erworbene Wissen zu vertiefen. In allen Sammlungsbereichen des Hauses finden die vielfältigen Übungen direkt vor den Originalen statt.
Die zum Abschluss jeder Bildungswoche stattfindenden Familiensonntage, für die alle teilnehmenden Schul-, Kita- und Hortkinder einen exklusiven Gutschein erhalten, erfreuen sich unverändert großer Beliebtheit, da die Kinder mit ihren Familien den Tag zum kostenfreien Museumsbesuch nutzen und teilen können, was sie in der Woche erlebt und kreiert haben.
Entsprechend positiv fällt auch das Resümee der beiden Partner aus: „Über 10.000 Kinder und Jugendliche konnten wir in den vergangenen drei Jahren mit der Bildungswoche für Kunst begeistern. Dass wir dies nun fortführen können ist nicht nur für das Städel, sondern vor allem für die vielen jungen Teilnehmer ein großer Gewinn“, sagt Max Hollein, Direktor des Städel Museums. Warum sich Deutschlands zweitgrößte Volksbank erneut so intensiv in dieses Projekt einbringt, begründet deren Vorstandsvorsitzende Eva Wunsch-Weber wie folgt: „Das Interesse von Kindern an Kunst kann gar nicht früh genug geweckt werden und der Erfolg der Bildungswoche hat ihre nachhaltige und sinnvolle Wirkung eindrücklich verdeutlicht. Die Frankfurter Volksbank ist wie das Städel Museum in der Region tief verwurzelt, sodass wir beschlossen haben, diesen wichtigen Beitrag für Vielfalt und kulturelle Bildung hier vor Ort auch weiterhin zu ermöglichen.“
Durch eine erneute Förderungszusage der Frankfurter Volksbank kann das beliebte Vermittlungsangebot auch in Zukunft weiter stattfinden. Der große Erfolg und die überaus positive Resonanz auf die seit 2013 veranstaltete Bildungswoche, sind für die Frankfurter Volksbank Ansporn, die Erfolgsgeschichte von „Städel ohne Grenzen“ fortzusetzen, sodass das innovative Format mit Anregungen zum handlungsorientierten Lernen und zur kreativen Auseinandersetzung mit Originalen auch in Zukunft stattfinden kann.
STÄDEL OHNE GRENZEN – AUF ZU NEUEN HORIZONTEN! 700 JAHRE KULTURGESCHICHTE
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Pressekontakt Städel Museum: Silke Janßen (stellv. Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit); Telefon +49(0)69-605098-234; Fax +49(0)69-605098-188; janssen@staedelmuseum.de
Pressekontakt Frankfurter Volksbank: Michael Kröhle (Leiter Vorstandssekretariat und Pressesprecher); Telefon +49(0)69-2172-10193; Fax +49(0)69-2172-20199; michael.kroehle@frankfurter-volksbank.de
Zum neunten Mal veranstalten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung die Sommerakademie – ein einzigartiges museumspädagogisches Projekt zur Berufsorientierung. Noch bis zum 24. August 2015 können Plätze unter www.sommerakademie-am-main.de gesichert werden. Das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt der drei Häuser bietet in diesem Jahr vom 31. August bis 4. September ein ebenso intensives wie kreatives Fortbildungsangebot für Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 19 Jahren und unterstützt sie somit in der spannenden und herausfordernden Phase der Berufsorientierung. Die jährlich stattfindende Sommerakademie bietet seit 2007 anhand von unterschiedlichen aufeinander aufbauenden Modulen und Workshops eine Plattform, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Erkennung und Entwicklung ihrer eigenen Fähigkeiten und Stärken fördert und ihnen durch praxisorientierte Veranstaltungen die Wahl einer passenden Ausbildung oder eines passenden Studiums erleichtert. Auch in diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf der Kommunikation mit digitalen Medien. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler erfahren aus erster Hand, wie sich Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram & Co. im beruflichen Umfeld nutzen lassen und lernen, wie die Nutzung von Web 2.0-Applikationen die Außenwahrnehmung von Institutionen beeinflussen kann.
Die Sommerakademie 2015 wird unterstützt durch DWS Investments, die Accenture-Stiftung, die Fraport AG, die Hannelore Krempa Stiftung sowie die PPI AG. Als Technikpartner begleitet die MedienReich GmbH das Projekt.
Das abwechslungsreiche Programm der Sommerakademie bietet über schulische Maßnahmen rund um das Thema Bewerbung hinaus eine zusätzliche Vorbereitung auf die berufliche Praxis und unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hinblick auf steigende Leistungsanforderungen in Bewerbungsverfahren. Sie ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine erste Orientierung auf dem Weg in die Arbeitswelt. Der einwöchige Einblick in das „Unternehmen Kulturinstitution“ bietet den Jugendlichen und jungen Erwachsenen vielfältige Möglichkeiten, ihre eigenen Talente auszuloten, sich dabei ihrer Stärken bewusst zu werden, sich aber auch mit möglichen Schwächen zu konfrontieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 95 Euro.
Eine begrenzte Zahl von Stipendien für finanziell förderungswürdige Jugendliche wird von der Hannelore Krempa Stiftung, der Fraport AG und der PPI AG zur Verfügung gestellt und kostenlos vergeben. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der schriftlichen Anmeldung.
Zum Auftakt der Sommerakademie 2015 spricht am Montag, dem 31. August, Andreas Gahlert, Gründer und Geschäftsführer der COBI GmbH, in einem Impulsvortrag über Veränderungen und Herausforderungen der Digitalisierung, mit denen sich Jugendliche in ihrer beruflichen Zukunft auseinander setzen werden. Als Pionier in der Entwicklung digitaler Produkte und Geschäftsmodelle entwickelt er seit Jahren neue Strategien an der Schnittstelle zwischen der realen und digitalen Welt. Zuletzt konzipierte und realisierte er mit seinem Team der COBI GmbH das sogenannte „Smart Bike“, für das das junge Unternehmen in diesem Jahr den Frankfurter Gründerpreis erhielt.
Ein weiterer zentraler Programmpunkt der Sommerakademie 2015 ist die Podiumsdiskussion am Mittwoch, dem 2. September, an der Vertreter aus ganz unterschiedlichen Berufsbranchen über ihren individuellen Werdegang und ihre beruflichen Erfahrungen berichten und Tipps für den erfolgreichen Berufseinstieg geben. In diesem Jahr sind u. a. Eva Buch-Erkens, die etwa in der Accenture-Stiftung freiwillige Einsätze der Mitarbeiter des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters koordiniert, oder Jorma Foth, einer der Gründer von Tumult, einem Live Escape Game-Angebot in Frankfurt zum Gespräch eingeladen.
Die fünftägige Orientierungswoche teilt sich in unterschiedliche Programmeinheiten auf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernen verschiedene verbale und non-verbale Präsentations- und Kommunikationstechniken kennen und üben sich im Projekt- und Konfliktmanagement. Mit Unterstützung der international tätigen Unternehmensberatung Accenture GmbH wird ein gezieltes Bewerbungstraining durchgeführt. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit mit Experten zu diskutieren und dadurch ihr Selbstvertrauen für zukünftige Bewerbungssituationen zu stärken. Während der gesamten Woche wird außerdem experimentelles sowie themenbezogenes künstlerisches Arbeiten angeboten. Darüber hinaus werden die aktuellen Ausstellungen in den drei Häusern besucht. Praktische Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder der Schirn Kunsthalle Frankfurt, des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung gewährt das Modul Projektmanagement: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, welche konkreten Anforderungen in den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen wie der Betreuung der Sammlung, dem Sponsoring, der Bildung und Vermittlung, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder dem Marketing gestellt werden und können diese anhand eines Planspiels exemplarisch umsetzen.
Am letzten Tag der Sommerakademie 2015 werden die Schülerinnen und Schüler eine Selbstpräsentation vorbereiten, in die ihre Arbeitsergebnisse und Erfahrungen der Woche einfließen. Seinen Abschluss findet das Projekt mit einer gemeinsamen Auswertungs- und Reflexionsrunde sowie der Aushändigung eines Zertifikats über die erfolgreiche Teilnahme.
Alles zur Sommerakademie im Web und Anmeldung unter: www.sommerakademie-am-main.de
PRESSE SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Axel Braun (Leitung Presse/PR), Pamela Rohde (Pressesprecherin), Simone Krämer, Timo Weissberg (Volontär).
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg, D-60311 Frankfurt,
Telefon: +49.69.29 98 82-148, Fax: +49.69.29 98 82-240, E-Mail: presse@schirn.de,
www.schirn.de (Texte, Bilder und Filme zum Download unter PRESSE), www.schirn-magazin.de.
PRESSE STÄDEL MUSEUM/LIEBIEGHAUS SKULPTURENSAMMLUNG
Axel Braun (Leitung Presse/PR), Silke Janßen (stv. Leitung Presse/PR), Karoline Leibfried (Pressereferentin), Jannikhe Möller (Pressereferentin), Paula Stuckatz (Volontärin).
Städel Museum, Dürerstraße 2, D-60596 Frankfurt, Telefon: +49 (0)69 60 50 98-212,
Fax: +49 (0)69 60 50 98-188, E-Mail: presse@staedelmuseum.de, www.staedelmuseum.de (Texte, Bilder und Filme zum Download unter PRESSE).
Digitale Angebote des Städel Museums
Mit einem spannenden Programm in den Sommerferien bieten die Schirn Kunsthalle Frankfurt, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung von Dienstag, dem 28. Juli bis Sonntag, dem 6. September 2015 zahlreiche Gelegenheiten, die Kunst für sich zu entdecken. In vielseitigen Ferienprojekten werden Kinder und Jugendliche gezielt und abwechslungsreich an Themen aus Kunst und Kultur herangeführt. In der MINISCHIRN ebenso wie in den Ausstellungen von Schirn, Städel und Liebieghaus können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich gleichzeitig auf spielerische Weise mit verschiedenen künstlerischen Positionen auseinandersetzen.
Die MINISCHIRN ist ein dauerhaft installierter, kreativer Erlebnis- und Erfahrungsraum für Kinder ab drei Jahren bis zum Grundschulalter in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Während begleitende Erwachsene die Ausstellungen der Schirn genießen, erobern die Kinder unter Aufsicht von geschultem pädagogischem Personal in der MINISCHIRN die Welt der Farben, Formen und Strukturen. Der innovative Spiel- und Lernparcours regt zum eigenen Entdecken ästhetischer Phänomene, zum Gestalten und Experimentieren an. Farbphänomene, Kompositionsprinzipien, physikalische Gesetzmäßigkeiten und andere ästhetische Grundsätze: Was kompliziert oder abstrakt klingt, ist in der MINISCHIRN im wahrsten Sinn des Wortes ganz leicht zu begreifen. Im Sommer werden ergänzend zu den Inhalten der MINISCHIRN wechselnde Workshops angeboten. Darüber hinaus bietet die Schirn zur aktuellen Sommer-Ausstellung „Doug Aitken“ ein kreatives Filmprojekt an, nimmt hiermit die vorwiegende Technik des US-amerikanischen Multimedia-künstlers auf und setzt sie spielerisch um.
In der Liebieghaus Skulpturensammlung inspirieren Skulpturen und fantastische Gestalten aus der Welt der Götter und Sagen zu eigenen künstlerischen Werken. Zudem können Kinder hier selbst zu Archäologen werden und ferne Kulturen wie das alte Ägypten dabei neu entdecken.
Im Städel Museum geht es auf künstlerische Spurensuche: Inspiriert durch die Reise in ferne Länder oder durch die Faszination der Großstadt entstehen in den Städel Ateliers selbst kreierte Werke und Jugendliche können im Ferienkurs unter anderem interessante Kameraperspektiven ausprobieren.
Das Ferienangebot wird mit der großen jährlichen Sommerakademie aller drei Häuser unter dem Motto „Heiß auf Wissen“ beschlossen.
Die MINISCHIRN wird durch die großzügige Förderung der Dr. Marschner Stiftung ermöglicht. Zusätzlich wird sie durch die Stadt Frankfurt unterstützt. Die Sommerakademie 2015 wird unterstützt von DWS Investment, Accenture Stiftung, Hannelore Krempa Stiftung und der Fraport AG. Die Sommerferienkurse der drei Häuser werden zusätzlich unterstützt von der Fraport AG.
Zum dritten Mal in Folge laden das Städel Museum und die Frankfurter Volksbank alle Schulen, Kindertagesstätten und Horte der Region zur großen Bildungswoche ins Städel. Unter dem Motto „Städel ohne Grenzen: Auf zu neuen Horizonten! 700 Jahre Kulturgeschichte“ öffnet das Museum vom 20. bis 23. Juli 2015 in der Woche vor den hessischen Sommerferien seine Pforten für ein einzigartiges und kostenfreies Erlebnis ästhetischer Bildung.
Die Kinder und Jugendlichen erwarten abwechslungsreiche, altersgerechte Workshops zu verschiedensten Themen in allen Sammlungsbereichen des Museums. Workshops u.a. zur Hell-Dunkel-Malerei, Schreibspiele oder ein Kurs über Wortgefechte und Malereikonzepte in der Gegenwartskunst bieten die Möglichkeit zum handlungsorientierten Lernen, zur kreativen Auseinandersetzung und zum praktischen Vertiefen. Darüber hinaus stellen junge Kunstvermittler die wichtigsten Werke der Städel Sammlung vor und geben an zahlreichen Wissensstationen im gesamten Museum Auskunft über spannende Themen aus mehreren Jahrhunderten Kunstgeschichte: von der Entdeckung der Ölmalerei über impressionistische Pleinairmalerei bis zum „German Pop“. Schließlich führt ein Quiz die Teilnehmer auf spielerische Weise durch die Sammlung des Städel und 700 Jahre Kunst und Kultur.
Am Sonntag, 26. Juli 2015, geht die Bildungswoche weiter – denn alle teilnehmenden Schul-, Kita- und Hortkinder erhalten einen exklusiven Eintrittsgutschein, der sie und ihre Familien für diesen Tag zum kostenfreien Museumsbesuch einlädt. So können die Kinder ihren Eltern am „Familiensonntag“ zeigen, was sie in der Woche erlebt haben.
Ermöglicht wird die Bildungswoche durch die Frankfurter Volksbank.
Auf der Städel Website (www.staedelmuseum.de/de/angebote/bildungswoche) bzw. unter info@staedelmuseum.de können sich Schulklassen, Kita- und Hortgruppen noch bis Freitag, den 17. Juli, kostenfrei für die Bildungswoche anmelden. Es sind noch Plätze frei.
STÄDEL OHNE GRENZEN – AUF ZU NEUEN HORIZONTEN! 700 JAHRE KULTURGESCHICHTE
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt
Veranstaltungsdauer: 20. bis 23. Juli 2015 jeweils zwischen 9.00 Uhr und 14.00 Uhr für Schulklassen, Kindertagesstätten und Horte, 26. Juli 2015 zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr für Familien
Download des Anmeldeformulars unter www.staedelmuseum.de/de/angebote/bildungswoche
Pressekontakt Städel Museum: Axel Braun (Pressesprecher); Telefon +49(0)69-605098-170; Fax +49(0)69-605098-188; braun@staedelmuseum.de
Pressekontakt Frankfurter Volksbank: Michael Kröhle (Leiter Vorstandssekretariat und Pressesprecher); Telefon +49(0)69-2172-10193; Fax +49(0)69-2172-20199; michael.kroehle@frankfurter-volksbank.de
Veranstaltungsprogramm August 2015
Nach dem großen Erfolg in den Vorjahren geht das Sommerkino im Städel Garten vom 15. bis 18. Juli in eine neue Runde: Unter freiem Himmel bietet das begrünte Dach des Städel-Erweiterungsbaus wieder die passende Atmosphäre für ein abwechslungsreiches Filmprogramm. An vier Abenden lässt das Sommerkino in Vorbereitung auf die nächste Sonderausstellung des Städel Museums, „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“ (22. Juli bis 18. Oktober 2015), jenes Jahrzehnt filmisch wieder aufleben. Bei der kostenlosen Veranstaltung werden an den ersten drei Abenden Wim Wenders’ „Der Himmel über Berlin“ (1987), „Basquiat“ (1996) von Julian Schnabel sowie die aktuelle Produktion „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ (2015) von Oskar Roehler auf großer Leinwand zu sehen sein.
Wim Wenders’ Filmklassiker „Der Himmel über Berlin“ begleitet im Westberlin der 80er-Jahre einen Engel, der müde geworden ist von der bloßen distanzierten Beobachtung der Menschen und selbst zum Menschen werden will. „Basquiat“ erzählt die Geschichte des steilen Aufstiegs und tiefen Falls des jungen Künstlers Jean-Michel Basquiat (1960–1988), der in den 80ern von Andy Warhol in New York entdeckt wurde. In „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ entflieht der 19-jährige Robert Anfang der 80er seinem engen Provinzleben, um in die Westberliner Punkszene einzutauchen.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Vorstellung speziell für das junge Publikum: Am Samstag, dem 18. Juli, wird ein Kinderfilmklassiker aus den 80er-Jahren im Metzler-Saal gezeigt (für Kinder ab sechs Jahren). Dieser beginnt nicht wie die übrigen Filme bei Anbruch der Dunkelheit, sondern bereits nachmittags um 15.00 Uhr.
Die Entscheidung, welcher Film am 18. Juli, dem letzten Abend des Sommerkinos, läuft, liegt wieder in der Hand des Publikums. Zur Auswahl stehen Alan Parkers „Fame“ (1980), Adrian Lynes „Flashdance“ (1983) und „Footloose“ (1984) von Herbert Ross. Die Abstimmung ist per Stimmzettel im Städel Museum und auf facebook.com/staedelmuseum.de bis einschließlich 14. Juli möglich.
Der Eintritt zum Sommerkino im Städel Garten ist an allen Tagen frei. Einlass ist an jedem der Abende ab 19.00 Uhr, der Film beginnt bei Anbruch der Dunkelheit. Es wird darum gebeten, eigene Decken (keine Stühle) als Sitzgelegenheit mitzubringen. IMA Catering sorgt vor und während der Filmvorführungen mit herzhaften und süßen Speisen sowie Getränken für das leibliche Wohl. Für die musikalische Untermalung vor dem Film sorgt DJ Biffy (Discocaine). Bei schlechtem Wetter finden die Vorführungen im Metzler-Saal des Städel Museums statt.
Das Sommerkino ist Teil einer Initiative, mit der das Städel Museum seine frei zugängliche Gartenfläche für wechselnde Installationen, Performances und Veranstaltungen zur Gegenwartskunst öffnet. Bereits im Zuge der Neupräsentation der Skulpturensammlung im Städel Garten 2013 sowie der Reihe „Im Städel Garten“ wurde der Außenraum des Städel in jüngerer Zeit immer wieder zum Ort für performative und installative Arbeiten, zuletzt von Adrian Williams („Watering Hole“, 2013), Adolf Luther („Architektur als Licht und Spiegelung“, 2013), Erwin Wurm („One Minute Sculptures“, 2014) oder Franz Erhard Walther („Schreitsockel und Standstellen“, 2014).
Programm
Mittwoch, 15. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Der Himmel über Berlin
BRD/FR 1987, Regie: Wim Wenders, 128 Minuten, deutsche Fassung, FSK 6
Der Himmel über Wim Wenders’ kriegsversehrtem, geteiltem Berlin ist voll sanfter Engel in Trenchcoats, die den gequälten Gedanken der Sterblichen lauschen und versuchen, sie zu trösten. Sichtbar sind sie nur füreinander und für Kinder. Einer von ihnen, Damiel (Bruno Ganz), verliebt sich in die Trapezkünstlerin Marion (Solveig Dommartin), eine Sterbliche, und entscheidet sich, sein ewiges Leben für sie aufzugeben. Peter Falk (als er selbst) hilft beim Übergang, indem er das einfache Glück menschlicher Erfahrungen erklärt.
Donnerstag, 16. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Basquiat
USA 1996, Regie: Julian Schnabel, 108 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Jean-Michel Basquiat (Jeffrey Wright) lebt als junges „Graffiti-Kid“ Anfang der 80er in New York auf der Straße. Im Alter von 19 Jahren wird er von Andy Warhol (David Bowie) entdeckt, womit sein meteoritenhafter Aufstieg zum gefeierten Starmaler beginnt. Doch der Erfolg und Basquiats exzessiver Alkohol- und Drogenkonsum fordern bald ihren Tribut.
Freitag, 17. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Tod den Hippies!! Es lebe der Punk
D 2015, Regie: Oskar Roehler, 104 Minuten, deutsche Fassung, FSK 16
In der westdeutschen Provinz sind Anfang der 80er die Hippies an der Macht. Deshalb muss Robert (Tom Schilling) da raus, und es gibt für ihn nur eine Stadt, die dank ihrer Versprechen von Sex, Drogen und Punk für ihn in Frage kommt: Westberlin. Sein alter Kumpel Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) nimmt ihn dort mit offenen Armen auf, denn er braucht in seiner Peepshow ein Mädchen für alles, und das wird Robert. Bei der Arbeit lernt Robert Sanja (Emilia Schüle) kennen. Tage und Nächte verschwimmen, Robert lässt sich treiben und wird Stammgast im legendären „Risiko“, jenem Ort, an dem Zeit nicht existiert, wo sich Ikonen wie Blixa Bargeld und Nick Cave herumtreiben und alles möglich scheint. Mittels üppiger Berlin-Zulage und eines kleinen Überfalls plant Robert zusammen mit Schwarz eine ganz neue Einkommensquelle und mit Sanja die nicht gerade typische Lösung familiärer Probleme.
Samstag, 18. Juli, Einlass 14.00 Uhr, Filmbeginn 15.00 Uhr, Metzler-Saal
Kinderfilmklassiker
FSK 6
Samstag, 18. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Publikumsfilm
Zur Abstimmung stehen:
„Fame“ (1980), „Flashdance“ (1983) und „Footloose“ (1984)
Fame
USA 1980, Regie: Alan Parker, 134 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
An der New Yorker Hochschule für darstellende Künste finden die Aufnahmeprüfungen statt. Zu denen, die aufgenommen werden, zählen die Sängerin Coco (Irene Cara), der homosexuelle Schauspieler Montgomery (Paul McCrane), die Schauspielerin Doris (Maureen Teefy) und der Tänzer Leroy (Gene Anthony Ray). Sie alle kommen aus der Unterschicht und träumen von der großen Karriere im Showbiz nach den bevorstehenden vier Jahren Studium. Während dieser Zeit müssen sie sich jedoch auch mit allerlei Alltagsproblemen herumschlagen, und nur wenige schaffen letztlich den Durchbruch.
Flashdance
USA 1983, Regie: Adrian Lyne, 95 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
In Pittsburgh arbeitet die 18-jährige Alex (Jennifer Beals) tagsüber als Schweißerin in einem Stahlwerk, während sie abends in einem Club tanzt. Doch eigentlich möchte sie Karriere in einer Tanzkompanie machen und dafür aufs Konservatorium, um eine klassische Ballettausbildung zu erhalten. Sie verliebt sich in ihren Chef (Nick Hurley), der ihr hinter ihrem Rücken über Beziehungen einen Vortanztermin verschafft.
Footloose
USA 1984, Regie: Herbert Ross, 107 Minuten, deutsche Fassung, FSK 12
Der musik- und tanzbegeisterte Teenager Ren (Kevin Bacon) zieht mit seiner Mutter aus dem großstädtischen Chicago zu Verwandten in eine Kleinstadt im Mittleren Westen. Dort erlebt er einen wahren Kulturschock, denn Rockmusik und öffentliches Tanzen sind gesetzlich verboten. Er verliebt sich in Ariel (Lori Singer), die Tochter des örtlichen Pfarrers, der Rockmusik als Teufelswerk verdammt. Nachdem Ren eine Mutprobe bestanden hat, gelingt es ihm, andere Jugendliche für die Durchführung einer öffentlichen Tanzveranstaltung zu gewinnen.
Sommerkino im Städel Garten
Mittwoch, 15. Juli, bis Samstag, 18. Juli
Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de,
Telefon +49(0)69-605098-0, Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Zeit: Mittwoch, 15. Juli, bis Samstag, 18. Juli, Einlass für die Abendvorführungen jeweils 19.00 Uhr, Filmbeginn bei Anbruch der Dunkelheit
Eintritt: frei
Insgesamt 432.121 Besucher haben die gestern zu Ende gegangene Monet-Ausstellung im Städel Museum gesehen. Damit ist „Monet und die Geburt des Impressionismus“ die mit Abstand erfolgreichste Ausstellung in der 200-jährigen Geschichte des Hauses. Allein am letzten Wochenende konnten noch einmal über 20.000 Menschen die einmalige Sonderausstellung in Frankfurt am Main erleben. Die bislang besucherstärksten Ausstellungen des Städel waren Botticelli (2009/2010, 367.033 Besucher), gefolgt von Dürer (2013/2014, 258.577 Besucher). Der Monet-Besucherdurchschnitt lag insgesamt bei 4.278 pro Tag, rund 150.000 Besucher nutzen den Online-Kartenvorverkauf, mit dem ein bequemer Einlass ohne Wartezeiten in die Ausstellung ermöglicht wurde. Im Verlauf der 15-wöchigen Ausstellungsdauer (11. März bis 28. Juni 2015) wurden insgesamt 3.513 Führungen abgehalten, darunter 2.232 Sonderführungen für Gruppen und 595 für Schulklassen, Kindertagesstätten und Universitäten. Den von der Schauspielerin Diane Kruger gesprochenen Audioguide nutzten rund 25 Prozent der Besucher.
Rekorde verzeichnet das Museum auch im Netz. Die neu entwickelte Städel App wurde bereits über 25.000 mal heruntergeladen, das mit einem Grimme Online Award ausgezeichnete Monet-Digitorial (http://monet.staedelmuseum.de), mit dem das Städel erstmals einen multimedialen Online-Vorbereitungskurs für eine eigene Ausstellung anbietet, zählt bislang bereits über 260.000 Aufrufe. Auch die Auftritte des Museums in den sozialen Netzwerken erfuhren während der Laufzeit der Ausstellung enormen Zuspruch, was sich unter anderem in den beständig steigenden Nutzerzahlen und Reichweiten spiegelt.
Insgesamt ist es dem Städel Museum gelungen, mit „Monet und die Geburt des Impressionismus“ sowohl ein breites Publikum als auch Expertenkreise anzusprechen,dabei einen neuen, frischen Blick auf den frühen Impressionismus zu richten und Claude Monets Ausnahmestellung innerhalb der französischen Kunstgeschichte zu verdeutlichen. Die Jubiläumsausstellung im Rahmen von „200 Jahre Städel“ wurde von einem vielfältigen Medienecho begleitet. Sowohl in der regionalen als auch in der überregionalen Presse sowie in internationalen Medien stieß „Monet und die Geburt des Impressionismus“ auf außerordentlich große und überaus positive Resonanz.
„Das Städel ist so beliebt wie noch nie. Der immense Erfolg der Ausstellung hat uns in unserer Arbeit und unserem Anspruch mehr als bestätigt. Wieder einmal ist das Städel als Ort der kunsthistorischen Forschung und identitätsstiftendes Zentrum der Gesellschaft in Erscheinung getreten, das sich für viele unterschiedliche Zielgruppen öffnet. Gleichzeitig macht der beeindruckende Zuspruch, den unsere digitalen Angebote zur Schau erfahren, deutlich, wie wir die Gründungsidee der Bürgerstiftung auch künftig traditionsbewusst wie auch zeitgemäß fortschreiben werden“, kommentiert Städel-Direktor Max Hollein.
Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Commerzbank-Stiftung.
Als nächste Sonderausstellung im Jubiläumsjahr des Städel Museums zeigt das Frankfurter Museum vom 22. Juli bis 18. Oktober 2015 „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“. Mit rund 100 Werken von insgesamt 27 Künstlerinnen und Künstlern beleuchtet die Schau jene neuartige, irritierende und überaus dynamische figurative Malerei, die sich in den 1980er-Jahren nahezu zeitgleich vor allem in den Zentren Berlin, Hamburg und dem Rheinland entwickelte. Zu sehen sind Arbeiten u. a. von Ina Barfuss, Werner Büttner, Walter Dahn, Jiří Georg Dokoupil, Rainer Fetting, Georg Herold, Martin Kippenberger, Helmut Middendorf, Christa Näher, Albert Oehlen, Salomé oder Andreas Schulze.
MONET UND DIE GEBURT DES IMPRESSIONISMUS
Kurator: Dr. Felix Krämer, Sammlungsleiter der Abteilung Kunst der Moderne
Projektleitung: Dr. Nerina Santorius, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst der Moderne
Ausstellungsdauer: 11. März bis 28. Juni 2015
Ort: Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Katalog: Zur Ausstellung erschien im Prestel Verlag ein umfassender, von Felix Krämer herausgegebener Katalog. Mit einem Vorwort von Max Hollein und Texten von Christoph Asendorf, Eva Bader, Marlene Bielefeld, Hollis Clayson, André Dombrowski, Chantal Eschenfelder, Dorothee Hansen, Felicity Korn, Felix Krämer, Svenja Mordhorst, Ingrid Pfeiffer, Isolde Pludermacher, Nele Putz, Nerina Santorius, Beate Söntgen und Maria Zinser. Deutsche und englische Ausgabe, ca. 300 Seiten, 39,90 Euro (Museumsausgabe).
Digitorial: Das kostenlos erhältliche Digitorial wird ermöglicht durch die Aventis Foundation. Es ist – auch nach dem Ende der Laufzeit – abrufbar unter monet.staedelmuseum.de. Design und Programmierung: Scholz & Volkmer.
Audiotour: Die Audiotour wurde unterstützt von der Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung und führte in deutscher und englischer Sprache durch die Ausstellung. Gesprochen wurde sie von Schauspielerin Diane Kruger.
Städel App: Die Städel App wird gefördert von der FAZIT-STIFTUNG. Die App ist für Android- und iOS-Smartphones in den aktuellen Versionen optimiert und bot den Audioguide zur Ausstellung zum Download auf das eigene Smartphone an. Download unter www.staedelmuseum.de/de/angebote/staedel-app.
Social Media: Das Städel Museum kommunizierte die Ausstellung in den sozialen Medien mit den Hashtags #monet und #staedel.
Gefördert durch: Commerzbank-Stiftung
Medienpartner: Alnatura, Süddeutsche Zeitung, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main.
Mobilitätspartner: Deutsche Bahn AG
Kulturpartner: hr2-kultur
Die Kampagne zur Ausstellung am Flughafen Frankfurt wurde unterstützt durch die Fraport AG und die Media Frankfurt.
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