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Bilder & Texte

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Moderator Sebastian Blomberg

15.3.2016

Onlinekurs Login

15.3.2016

Hinter den Kulissen mit Sebastian Blomberg

14.3.2016

Hinter den Kulissen mit Sebastian Blomberg

14.3.2016

Aufgabe aus dem Onlinekurs

14.3.2016

Aufgabe aus dem Onlinekurs

14.3.2016

Veranstaltungsprogramm April 2016 10.3.2016

Veranstaltungsprogramm April 2016

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Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne

10.3.2016

Tony Cragg – Künstlervortrag im Städel Museum 9.3.2016

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Standpunkte zur Kunst“ spricht am Donnerstag, dem 17. März 2016, um 19.00 Uhr der international renommierte, britische Bildhauer Tony Cragg (*1949) im Metzler-Saal des Städel Museums. Der mehrfache Teilnehmer der documenta und der Venedig Biennale gibt in seinem Künstlervortrag einen umfassenden Einblick in sein vielseitiges plastisches Œuvre. Anlass hierfür ist die Präsentation des bedeutenden Werks Spectrum aus dem Jahr 1979 von Tony Cragg. Dieses herausragende Frühwerk konnte jüngst dank des Engagements und der großzügigen Unterstützung der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege als Dauerleihgabe für den Sammlungsbereich Gegenwartskunst am Städel Museum gewonnen werden. Seit den 1970er Jahren erweitert Cragg konsequent die Grenzen plastischen Arbeitens. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen facettenreiches Gesamtwerk, das sich thematisch aus unterschiedlichsten Lebensbereichen speist und künstlerische mit naturwissenschaftlichen Interessen verschränkt. Die Teilnahme am Vortrag ist im Eintrittspreis enthalten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tony Cragg, geboren 1949 in Liverpool als Sohn eines Elektroingenieurs, wurde nach seinem Studium – u.a. an der Wimbledon School of Art – zu Beginn der 1980er Jahre zunächst mit seinen farbigen Assemblagen aus Plastik bekannt und avancierte zu einem der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. In den Jahren 1982 und 1987 nahm er an der Documenta in Kassel, 1986 und 1993 an der Biennale in Venedig teil. 1988 wurde er mit dem Turner-Preis ausgezeichnet und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1994 ist Cragg Mitglied der Londoner Royal Academy, 2002 wurde er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Des Weiteren wurde Cragg in den Stand eines Commander of the British Empire (CBE) erhoben. Von 2001 bis 2006 unterrichtete er auch als Professor für Bildhauerei an der Hochschule der Künste in Berlin. 2007 erhielt er den Praemium Imperiale für Skulptur, 2010 den Preis für Non-Chinese Artists der Beijing Biennale in China. 2009 trat Cragg an der Kunstakademie Düsseldorf als Rektor die Nachfolge von Prof. Markus Lüpertz an. 2012 wurde er Ehrenprofessor der University of the Arts in London. Der Künstler lebt und arbeitet in Wuppertal.

Das für das Städel Museum gewonnene Werk Spectrum aus dem Jahr 1979 ist Teil einer Werkreihe aus den 1970/80er Jahren. Bei dem in verschiedenen Farbspektren arrangierten Plastikmosaik handelt es sich um eine Materialcollage aus Fragmenten von industriell hergestellten Produkten. Cragg spürt in dieser Arbeit dem Geist der Dinge nach und vollzieht die spannende Zusammenführung von formal-ästhetischen wie auch gesellschaftlichen Fragestellungen. Die figürliche Komposition verweigert sich der Zuordnung einer spezifischen Gattung und dokumentiert im Kontext sich wandelnder künstlerischer Strategien einen Werkbegriff, der zwischen Malerei und Skulptur, Objekt und Collage changiert. Die Idee der Malerei wird bei Spectrum mit bildnerischen Mitteln in den realen Raum überführt und thematisiert damit exemplarisch den Städelschen Gegenwartskunst-Sammlungsschwerpunkt der erweiterten Malerei.

Spectrum wird seit Kurzem gemeinsam mit Werken von unter anderem John Armleder, Jessica Stockholder oder Herman Glöckner und weiteren Künstlern an zentraler Stelle in den Gartenhallen des Städel Museums präsentiert. Nebeneinander gezeigt verdeutlichen diese Positionen der Vorkriegs- und der Nachkriegszeit, der Klassischen wie der Spät-Moderne, dass das, was heute als „erweiterte Malerei“ bezeichnet wird, eines der wesentlichen Merkmale der Kunst des 20. Jahrhunderts darstellt.

STANDPUNKTE ZUR KUNST: TONY CRAGG – KÜNSTLERVORTRAG IM STÄDEL MUSEUM
DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2016, 19.00 UHR

Information: www.staedelmuseum.de, info@staedelmuseum.de, Telefon +49(0)69-605098-200, Fax +49(0)69-605098-111
Ort: Metzler-Saal, Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main
Anmeldung: Nicht erforderlich
Eintritt: Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten

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Benefiz-Abend begründet "Zukunftsfonds 200+" für das Städel Museum 16.2.2016

Zum Finale des Jubiläumsjahres und zugleich Auftakt für „die nächsten 200 Jahre Städel“ feierte die älteste Museumsstiftung Deutschland das bürgerschaftliche Engagement. Ein großer Benefiz-Abend am Montag, 15. Februar 2016 bot den festlichen Rahmen, um den bis heute nachhaltig wirkenden Stiftergedanken des Frankfurter Museums vor Augen zu führen und dynamisch fortzuschreiben. Insgesamt 150 Freunde und Förderer aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Politik folgten der Einladung des Städel in die Gartenhallen des Museums. Die Gäste leisteten einen Beitrag in Höhe von 1.000 Euro pro Person bzw. 10.000 Euro pro Tisch. Eine großzügige Starthilfe erhielt die Veranstaltung durch eine Initiative von Freunden und Förderern, die im Zeichen des gemeinnützigen Bürgersinns dem Beispiel des historischen Stifters Johann Friedrich Städel folgten und jede einzelne Spende der Teilnehmer verdoppelten. Zusammen mit einer weiteren großzügigen Einzelspende über 500.000 Euro brachte der Abend insgesamt die beachtliche Gesamtsumme von 925.500 Euro für die Zukunft des Hauses.

Mit dem Erlös wurde der „Zukunftsfonds 200+“ ins Leben gerufen, der auch über den Benefiz-Abend hinaus bestehen und stetig weiteraufgestockt werden soll. Der Fonds dient – seinem Namen gemäß – dazu, ein tragfähiges Fundament für die Zukunft des Städel zu legen und substanzielle Projekte sicherzustellen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich der digitalen Kunstvermittlung. So soll einerseits die Bandbreite der bereits bestehenden Städel Digitalprojekte, wie Städel App oder Städel Digitale Sammlung, in ihrem operativen Betrieb gesichert, beständig aktualisiert und schrittweise weiterentwickelt werden. Auf dieser bereits geschaffenen Basis ist es für das Museum andererseits von zentraler Bedeutung, seine erfolgreiche Vermittlungsarbeit im Digitalbereich kontinuierlich auszubauen. Im Zuge dessen soll die Marke „Städel Digital“ fokussiert gestärkt und bereits im März 2016 um neue Digitalinitiativen und -formate erweitert werden.

Auf dem Programm des Benefiz-Abends standen Stationenführungen, die einen ebenso unterhaltsamen wie umfangreichen Ausblick in die Zukunft des Museums boten. Als besonderes Highlight bekamen die Gäste eine exklusive Vorschau auf den Mitte März startenden Onlinekurs des Städel Museums: „Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne“ (http://onlinekurs.staedelmuseum.de). Der renommierte Theater- und Filmschauspielers Sebastian Blomberg, der die Teilnehmer filmisch durch den Kurs begleiten wird, berichtete in einem Gastbeitrag von seinen Erfahrungen als Schauspieler bei den Produktionsarbeiten für den neuen Städel Onlinekurs.

Prof. Dr. h. c. mult. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städelschen Kunstinstituts, zeigte sich begeistert von der großzügigen Unterstützung durch die Gäste des Benefiz-Abends: „Die anhaltende Erfolgsgeschichte des Städel beweist die Strahlkraft einer Idee, die vor 200 Jahren ihren Anfang nahm und seitdem nichts von ihrer Energie eingebüßt hat. Mit seinem Geschenk legte der Frankfurter Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel den Grundstein für eine einzigartige Kunstinstitution, die sich über Generationen hinweg durch ihre regionale Verbundenheit auszeichnet. Bis heute sind es die Identifikation und das Engagement der Bürger, die das Städel Museum von anderen Häusern in Europa unterscheiden.“

„Die beeindruckende und fortlaufende Unterstützung der Freunde und Partner des Städel freut mich über alle Maßen. Sie garantiert das erfolgreiche Fortbestehen und hilft, den Wirkungskreis des Städel weiter auszubauen. Mit unserem Gastredner Sebastian Blomberg konnten wir bei unserem diesjährigen Benefiz-Abend gemeinsam einen sehr konkreten und inspirierten Blick in die Zukunft des Museums werfen, für die unser neu gegründeter „Zukunftsfonds 200+“ ein wichtiger Baustein sein wird“, resümierte Städel Direktor Max Hollein, der den Abend nutzte, um die zahlreichen digitalen Kommunikations-, Forschungs- und Vermittlungsinitiativen des Städel vorzustellen.

Zu Beginn des Benefiz-Abends nahmen die Gäste an einer Führung mit vier Stationen teil. Bei dieser bekamen sie einen vielfältigen und unterhaltsamen Vorgeschmack auf die Zukunft des Städel Museums. Ihnen begegneten aktuelle Digitalprojekte des Museums wie: „Zeitreise – Das Städel Museum im 19. Jahrhundert“, für welche die historischen Hängungen des Städel an seinen Standorten in den Jahren 1816, 1833 und 1878 detailgenau in 3D rekonstruiert wurden, das innovative Format des neuen Städel Onlinekurses „Kunstgeschichte Online – der Städel Kurs zur Moderne“ sowie die Digitalisierung von rund 25.000 Handzeichnungen in der Graphischen Sammlung. Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer auch, wie sich neue Entwicklungen im Digitalbereich auf die Arbeit in den Restaurierungsabteilungen des Museums auswirken.

Anschließend erwartete die Gäste des Abends eine Präsentation des Grimme-Preisträgers Sebastian Blomberg, der eine tragende Rolle im ersten Onlinekurs des Städel zur modernen Kunst spielt. In Bad Homburg aufgewachsen, hat er auch einen starken persönlichen Bezug zum Frankfurter Museum. Sein Gastbeitrag vermittelte dank der Einstreuung von „deleted scenes“ einen lebendigen und amüsanten Eindruck von den aufwendigen Dreharbeiten zum Kurs im Städel Museum und schlug von diesem Projekt aus einen Bogen zurück zum Stiftungsanliegen Johann Friedrich Städels.

Das Gesamtbild der Veranstaltung im Städel erhielt seinen festlichen Rahmen durch die Unterstützung der folgenden Partner, die alle mit ihren großzügigen Sachspenden den Benefiz-Abend im Städel förderten und möglich machten: Meyer Catering & Service, Party Rent Frankfurt, Weingut Robert Weil, Sektmanufaktur Schloss VAUX, Medienreich, maze pictures, Marcus Arndt Blumen, Gonder Facility + Kötter Services, und Villa Kennedy, a Rocco Forte hotel.

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